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Zeugenaufruf nach Einsatz am 16.09. in Leipzig/Berauschende Pflanzen auf dem Balkon/Wahlplakate im Visier von Zündlern

Verantwortlich: Maria Braunsdorf, Birgit Höhn, Alexander Bertram, Katharina Geyer
Stand: 18.09.2017

Kriminalitätsgeschehen
Stadtgebiet Leipzig

Zeugenaufruf nach Einsatz am 16.09. in Leipzig         

Ort:      Leipzig, OT Zentrum, Richard-Wagner-Platz
Zeit:     16.09.2017, 20:40 Uhr

Am Sonntag, den 17. September 2017 berichtete die Pressestelle der Polizeidirektion Leipzig wie folgt:

„In den Samstagabendstunden gab es eine Auseinandersetzung am Richard-Wagner-Platz in Leipzig. Zeugen zufolge, sollen zwei Personengruppen unterschiedlicher Nationalitäten miteinander in Streit geraten sein. Wie es zu diesem Streit kam ist noch unklar. Bei der Auseinandersetzung wurde aus einer Gruppe heraus eine Schreckschusswaffe benutzt. Als die Polizei zum Ort kam flüchteten die Beteiligten in verschiedene Richtungen. Mehrere Personen wurden im Umfeld durch die Polizei festgestellt. Tatbeteiligungen werden derzeit geprüft; darunter ein 22–jähriger Syrer, der als Rädelsführer und Hauptverdächtiger gilt. Ein Verletzter (m, 48) wurde der Polizei bekannt. Er hatte leichte Verletzungen im Nackenbereich (keine Schussverletzung) und musste medizinisch behandelt werden. Über die Zahl der Beteiligten gibt es unterschiedliche Angaben. Diese variiert zwischen 20 und 30 Beteiligten insgesamt. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzungsdelikten und besonders schweren Fall des Landfriedensbruchs. Der 22-Jährige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen am Ort entlassen.“

Zu diesem Sachverhalt sucht die Polizei nun nach Zeugen, die sich zum Tatzeitpunkt am Richard-Wagner-Platz, Ecke Große Fleischergasse befunden haben und Aussagen zum Tathergang machen können. Jegliche Wahrnehmungen, die dabei getroffen wurden, können der Polizei bei der Tatklärung behilflich sein. Zeugen und Hinweisgeber werden daher gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. (KG)


Unrat im Keller angezündet                                                           

Ort:      Leipzig-Grünau, Ludwigsburger Straße
Zeit:     17.09.2017, zwischen 14:45 Uhr und 15:15 Uhr

Ein unbekannter Zündler setzte im Keller gelagerten Unrat in Brand. Zum Glück bemerkte dies ein Hausbewohner und rief die Feuerwehr. Die Kameraden hatten das Feuer schnell gelöscht. Verletzt wurde niemand. Sachschaden entstand an den Kellerwänden. Allerdings ist noch unklar, wie hoch dieser ist. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. (Hö)

 

Chevrolet verschwunden                                                              

Ort:      Leipzig-Plagwitz, Weißenfelser Straße
Zeit:     17.09.2017, 00:30 Uhr bis 15:00 Uhr

Ein Unbekannter stahl zwischen Mitternacht und Nachmittag einen gesichert abgestellten grauen Chevrolet im Wert von ca. 10.000 Euro. Der Halter (47) setzte die Polizei in Kenntnis. Nach dem Fahrzeug wird jetzt gefahndet. Die Soko „Kfz“ des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

 

Quad gestohlen                                                                              

Ort:      Leipzig-Engelsdorf, Werkstättenstraße
Zeit:     15.09.2017, 23:00 Uhr bis 16.09.2017, 09:45 Uhr

Mit dem schwarz-roten Quad TGB Blade eines 29-jährigen Leipzigers suchte ein unbekannter Täter das Weite. Er entwendete das auf dem Hof ordnungsgemäß abgestellte Fahrzeug im Zeitwert von etwa 7.000 Euro. Auch in diesem Fall ermittelt die Soko „Kfz“ des Landeskriminalamtes.

 

Berauschende Pflanzen auf dem Balkon                                   

Ort:      Leipzig-Lindenau, Lützner Straße
Zeit:     17.09.2017, gegen 19:30 Uhr

Eine Anwohnerin traute am Sonntagnachmittag ihren Augen kaum, als sie Pflanzen auf einem der Nachbarbalkone entdeckte, die sie vermuten ließen, dass es sich dabei um Hanfpflanzen handeln könnte. Deshalb informierte sie die Polizei über ihre Beobachtung. Beamte trafen wenig später bei der Frau ein. Sie zeigte ihnen den Balkon – ihre Vermutung traf zu. Die Polizisten betraten dann das Wohnhaus und klingelten in der zweiten Etage; doch es öffnete niemand. Auf staatsanwaltschaftliche Anordnung wurde die Wohnungsöffnung des Tatverdächtigen durch einen Schlüsseldienst veranlasst. Gerade war die Wohnungstür offen, erschien der Mieter (40). Auf dem Balkon stellten die Gesetzeshüter sechs Cannabispflanzen und einen halben Schuhkarton mit getrockneten Blüten sicher. Somit eröffneten die Beamten dem 40-Jährigen den Tatvorwurf des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Ermittlungen wegen des unerlaubten Anbaues von Betäubungsmitteln wurden aufgenommen. (Hö)

 

Wahlplakate im Visier von Zündlern                          

 

Fall 1                                                                                                    

Ort:      Leipzig-Zentrum, Karl-Tauchnitz-Straße

Zeit:     17.09.2017, gegen 21:15 Uhr

Eine Passantin meldete der Polizei gestern Abend zwei brennende Wahlplakate der CDU. Ein Unbekannter hatte diese in Brand gesetzt. Die beiden Plakate verbrannten fast vollständig. Da sie an einer Laterne befestigt waren, wurden durch die Hitzeentwicklung die Kabelbinder beschädigt und die brennenden Plakate fielen herunter. Dabei verschmorten noch die Halterungen zweier Verkehrsschilder. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

 

Fall 2 

Ort:      Leipzig-Sellerhausen, Wurzner Straße
Zeit:     17.09.2017, gegen 03:45 Uhr

Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte Sonntagnacht ein an einer Straßenlaterne angebrachtes brennendes Wahlplakat fest. Zwei in der Nähe befindliche Männer wurden einer Kontrolle unterzogen, wurden jedoch als Täter ausgeschlossen. Nur wenige Minuten später erhielten die Beamten den Hinweis, dass es auf der Engelmannstraße brennen soll. Die Polizisten stellten dort eine Papiermülltonne fest, die in voller Ausdehnung brannte. Sie informierten die Feuerwehr und  dämmten bereits die Flammen mit dem Feuerlöscher, so dass sich das Feuer nicht auf die weiteren Container ausbreiten konnte. Etwa 20 Minuten später wurde eine brennende Mülltonne auf der Rüdigerstraße gemeldet. Zum Glück war darin das Papier nur angebrannt und hatte sich nicht entzündet. Fast zeitgleich brannten bzw. schmolzen fünf Baustellenabsperrungen aus Plastik, mehrere Beschwerungen von Straßenschildern und eine an einer Stange angebrachte Höhenmarkierungstafel. Auch in diesem Fall liquidierten die Kameraden das Feuer. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von über 400 Euro.

Die Ermittlungen zu allen Fällen laufen. (Hö)


Diebstahl zum Eigengebrauch?                                                 

Ort:      Leipzig, OT Althen-Kleinpösna, Zum Althener Sportplatz
Zeit:     16.09.2017, 12:30 Uhr bis 17.09.2017, 10:30 Uhr

Zwischen Samstag und Sonntag brachen unbekannte Täter in ein Vereinsheim in Althen-Kleinpösna ein. Zugang hatten sich die Einbrecher über ein Fenster verschafft, über das sie dank eines kleinen Holzpodestes in das Innere des Gebäudes gelangten. Drinnen brachen sie noch eine Zwischentür auf und stahlen dann einen Fernseher inklusive Halterung, mehrere Bierkästen, andere Getränke und Nahrungsmittel. Der Stehlschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Höchstwahrscheinlich waren die Täter nicht allein und hatten eventuell auch ein Gefährt zum Abtransport dabei. Wem sind von Samstag zu Sonntag Personen aufgefallen, die Bierkästen im Bereich des Sportplatzes und einen Fernseher schleppten? Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 100 zu melden. (KG)


Bissige Patientin – Polizist verletzt                                             

Ort:      Leipzig, OT Zentrum, Berliner Straße
Zeit:     17.09.2017, gegen 10:00 Uhr

Wenn man eine junge Frau am Boden liegend und nicht ansprechbar auffindet, geht man in den meisten Fällen nicht davon aus, dass diese Frau sich binnen Minuten in eine wild um sich schlagende Furie verwandeln könnte. Genauso ist es aber am Sonntagvormittag geschehen. Ein Rettungsteam sah die Frau (19), hielt an und wollte sich ihrer annehmen. Zuerst war sie nicht ansprechbar, doch als sie wach wurde, wehrte sie sich vehement mit Tritten und Schlägen gegen die ärztliche Hilfe. Die Sanitäter wussten sich nicht anders zu helfen, als die Polizei zu rufen, die dann mit drei Kollegen zur Unterstützung herbei fuhren. Während sich die Polizistin den Fall von den Sanitätern schildern ließ, begaben sich die zwei Männer in den Rettungswagen, um den Kontakt zu der 19-Jährigen zu suchen. Die allerdings war von dem „polizeilichen Besuch“ überhaupt nicht erfreut und wollte gar stiften gehen. Einer der Beamten wollte die junge Frau davon abhalten, woraufhin sie ihm unvermittelt in den Unterarm biss. Trotz der blutenden Wunde versuchten die beiden Männer, die Frau nun auf den Boden zu legen. Als die 19-Jährige das bemerkte, ließ sie sich prompt fallen und stieß sich dabei das Kinn an einem Stuhlbein. Fixiert wurde sie erneut, auf die Liege abgelegt und in eine Klinik gebracht. Dort wurde sie wieder ruhiger und so konnte die Beamtin auch ein Gespräch mit ihr führen. Nun erklärte die 19-Jährige unter Tränen, dass sie das alles nicht wollte. Sie wolle nur nach Hause und habe wohl etwas zu viel Alkohol getrunken. Diese Einschätzung war vermutlich nicht ganz falsch – ein Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 1,44 Promille. Das jedenfalls könnte den ungewollten Schlaf auf dem Gehweg am Vormittag erklären …


Trotz der Reuebekundung wird die 19-Jährige sich mit folgenden Anzeigen konfrontiert sehen: Sachbeschädigung (durch ihre Tritte im Rettungswagen beschädigte sie medizinische Geräte), Beleidigung, Widerstand gegen Polizeibeamte, Körperverletzung und versuchte Körperverletzung. Nach allen medizinischen Behandlungen wurde die 19-Jährige am Nachmittag auch wieder entlassen.

Der Biss, den sie dem Polizisten (29) zugefügt hatte, war so fest, dass die Wunde blutete und sich kurz darauf in einem Hämatom blau verfärbte. Der 29-Jährige wurde daraufhin noch im Krankenhaus versorgt. Wir wünschen ihm gute Besserung und hoffen, dass sich die Wunde nicht entzündet! (KG)

 

Fan-Schal geraubt                                                                            

Ort:      Leipzig, Stadionaußenbereich
Zeit:     16.09.2017, 17:00 Uhr

Vom Waldplatz kam eine 38–jährige fußballbegeisterte Anhängerin von RB Leipzig mit ihrer Begleiterin, um im Stadion mit anderen Gleichgesinnten das Fußballspiel zu schauen. Plötzlich bekam sie von hinten einen Schlag ins Genick, dann wurde ihr der Fan-Schal entrissen. Ein Mann in Fanbekleidung von Borussia Mönchengladbach rannte mit dem Schal davon und verschwand in der Menge der vorbeiziehenden Gästefans. Verletzt wurde die Angegriffene nicht, der Schreck und der Ärger saßen aber tief. Was unter Fans teilweise als normal gilt, sich gegenseitig die Fanschals wegzunehmen, ist kein Kavaliersdelikt und hat in der Regel ein strafrechtliches Nachspiel. Die Polizei ermittelt wegen Raub. (Ber)

 

945 Euro für eine Wohnungsöffnung                                          

Ort:      Leipzig; OT Zentrum-Nordwest, Waldstraß
Zeit:     17.09.2017, 02:15 Uhr

945 Euro für eine Wohnungsöffnung. Das war der Preis, den eine Leipzigerin an einen Schlüsseldienst entrichten sollte. Sie hatte sich in der Samstagnacht aus ihrer Wohnung ausgeschlossen und vertrauensvoll an einen Schlüsseldienst gewandt. Dieser hatte sie am Telefon bereits über einen Sonntagszuschlag und eine Anfahrtspauschale aufgeklärt. Dass der Preis aber diese Dimension erklimmt, das wusste sie nicht. Vertrauensvoll bezahlte sie mit EC-Karte, wobei der Schlüssldienst-Mitarbeiter den eingegebenen Preis auf dem Display mit seiner Hand verdeckte. Erst als er weg war, kam das böse Erwachen. Sie erstatte Anzeige wegen Wucher bei der Polizei. Die Polizei rät immer zu konkreten Preisabsprachen und zur Kontrolle des Zahlgerätes. Eingegebene Beträge sollen immer geprüft werden. (Ber)

 

Teurer Wein                                                                                     

Ort:      Leipzig; OT Gohlis-Süd, Lumumbastraße
Zeit:     16.09.2017, 14:00 - 17.09.2017, 18:00 Uhr

Teurer Wein war die Beute von Dieben in der Lumumbastraße. Am Wochenende waren sie in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen und hatten den Angaben der Bewohner der zugehörigen Wohnung zwei Flaschen Romanée-Conti im Gesamtwert von 40.000 Euro entwendet. Das edle Tröpfchen soll aus dem Jahre 1972 stammen. Daher der hohe Wert. Fraglich ist, ob die Diebe überhaupt wissen, was ihnen da in die Hände gefallen ist. Alkohol ist oft Beute bei Kellereinbrüchen. Solch wertvoller Wein sollte jedoch höchstselten dabei sein. (Ber)

 

Auf der Jagd nach Zigaretten und Bargeld                             


Ort:      Leipzig; OT Zentrum-Südost, Nürnberger Straße
Zeit:     16.09.2017, 04:58 Uhr


Ein lauter Knall, dann der Hinweis eines Zeitungszustellers, dass Unbekannte in der Nürnberger Straße den Zigarettenautomaten aufgesprengt hatten. Als die Gesetzeshüter vor Ort eintrafen, roch die Luft noch nach umgesetzten Silvesterböllern, allerdings keine Spur von Überresten. Dafür stand die Automatentür offen, Teile dessen Innenlebens lagen verstreut auf dem Gehweg. Selbst einige Münzen fanden sich noch an, selbst ein paar wenige Zigarettenschachteln. Diese wurden sichergestellt, die Ermittlungen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.

Wer Angaben zum Sachverhalt und/oder zu den Tätern geben kann, melde sich bitte bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666. (MB)


Heimsuchung eines Sprachinstitutes                                          


Ort:      Leipzig; OT Gohlis-Süd
Zeit:     15.09.2017, 19:00 Uhr - 16.09.2017, 16:20 Uhr


Durch das doppelflügelige Fenster gelangte ein Langfinger in die Büros eines Sprachinstitutes. Er hatte es zuvor aufgehebelt und war dann hineingekrabbelt. Er durchwühlte Schränke und Schubladen, brach auf seinem Weg durch das Gebäude mehrere verschlossene Zimmertüren auf. Schließlich entschied er sich, zwei Laptops, eine Schreibtischlampe und einen hochwertige Bluetooth-Musikbox mitgehen zu lassen. Den Schaden schätzte die Geschäftsinhaberin (45) auf ca. 5.500 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. (MB)

 

Küchenbrand von Anwohnerin entdeckt                                  


Ort:      Leipzig; OT Paunsdorf, Riesaer Straße
Zeit:     16.09.2017, 12:15 Uhr


Mittags, nachdem die Mieterin (27) einer kleinen Erdgeschosswohnung ihr Heim verlassen hatte, geriet ihre Küche in Brand. Was war geschehen? Die 27-Jährige erwähnte gegenüber der Polizei, dass sie vor Verlassen des Hauses noch eine Zigarette in der Küche geraucht, diese aber anschließend gut im Aschenbecher ausgedrückt hätte. Dann sei sie gegangen. Als sie ca. eine halbe Stunde später vom Einkaufen zurückkehrte, standen bereits Feuerwehr und Polizei vor dem Haus und erklärten, dass es in ihrer Wohnung gebrannt habe. Weiterhin erwähnten die Gesetzeshüter, dass die Küche durch das Feuer schwer beschädigt worden  war und die anderen Räume durch den Rauchniederschlag extrem belastet wurden. Ein Teil der brandgeschädigten Einrichtung musste gar durch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem Fenster geworfen werden. Auf Nachfragen erwähnte die 27-Jährige, dass sie das Küchenfenster und die Oberlichter der beiden Schlafzimmer hat offen stehen lassen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. (MB)

 

Kneipen-Hopping                                                                             

Ort:      Leipzig; OT Zentrum
Zeit:     17.09.2017, 22:00 Uhr

Wenn es an der einen Stelle nichts mehr gibt, geht Man(n) einfach zur nächsten. Unter diesem Motto wechselte ein 46-Jähriger, der sich in einem mexikanischen Restaurant allerlei Speisen und Getränke einverleibt hatte, die Lokalität. Hintergrund: Nach der kulinarischen Obsession sollte der Genießer den wohlverdienten Lohn herausreichen. Mit der Begründung, Geld zu holen, ging er jedoch in das nächste Lokal, gleich nebenan. Dort frönte er dem Genuss weiter. Doch die Rechnung kam prompt. Die Polizei kassierte! Nun wird gegen ihn wegen Zechprellerei ermittelt, die Höhe der Rechnung knapp 50 Euro. (MB)

 

Landkreis Leipzig

Auf den Spuren von Nostradamus?                                             


Ort:      Pegau, B 2, Brückenpfeiler
Zeit:     17.09.2017, gegen 16:00 Uhr


Dass sich Polizisten immer im Dienst befinden, zeigt der folgende Fall, bei dem ein Kollege außerhalb seines Dienstes einen Graffiti-Schmierer (28) stellte: Der 28-Jährige besprühte eifrig mit weißer, roter und rosa Farbe ein Brückenfundament, als er vom Bürgerpolizisten Pegaus im Dienstfrei erwischt wurde. Der Kollege informierte umgehend die Beamten im Dienst, die den Schmierer dann auch stellten. Auf dem Pfeiler hatte der 28-Jährige übrigens folgenden TAG hinterlassen: „NSTRDMS“. Ob er uns damit einen Hinweis auf den vor über 450 Jahren verstorbenen Astrologen Michel de Nostredame und seine Prophezeiungen für das Jahr 2017 geben wollte, wird vorerst nur Kaffeesatzleserei bleiben. Fest steht allerdings, auch ohne, dass wir in die Kristallkugel schauen müssen, dass den Herren nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung ereilen wird! (KG)

                                              

Kunstradler oder doch nur Diebe?                                        


Ort:      Borna; Pawlowstraße, Robinienhof-Schule
Zeit:     18.09.2017, 01:30 Uhr

Nicht schlecht staunten Polizisten über zwei, man möchte fast sagen, Kunstradler. Der eine fuhr auf einem Fahrrad mit Anhänger. Auf dem war zerknicktes Fallrohr geladen, das gefährlich in die Höhe und über die Seite ragte. Damit es nicht hinab fiel, hielt ein zweiter Radfahrer es beim Fahren seines Fahrrades mit den Händen fest. Ein waghalsiges Manöver. Sie stoppten das Gespann. Die Fahrer ließen beim Anblick der Polizisten ihre Räder fallen und flüchteten über eine anliegende Gartenanlage. Einen der Amateur-Artisten griffen die Beamten. Sie sahen sich das Gespann näher an. Und siehe da: Das Zugfahrrad stand nach einem Diebstahl zur Fahndung. Die Ladung, bestehend aus Kupferfallrohren, gehörte eigentlich an das Haus der nahe gelegenen Schule. Der 30-Jährige muss sich nun wegen Diebstahl verantworten. (Ber)

 

Landkreis Nordsachsen

Garage ausgeräumt                                                                          


Ort:      Rackwitz, Hauptstraße
Zeit:     17.09.2017, 21:00 Uhr bis 18.09.2017, 05:50 Uhr


Seine Garage in einem Garagenkomplex verschlossen hatte ein 32-Jähriger am Sonntagabend. Seine Frau musste heute Morgen während der Gassirunde feststellen, dass das Tor aufgebrochen worden war. Sie lief sofort nach Hause und verständigte ihren Mann, der dann die Polizei rief. Aus der Garage fehlen neben seiner KTM noch eine Taucherausrüstung, ein Tauchanzug, ein Tauchcomputer, eine Stablampe sowie eine Alu-Auffahrrampe zum Aufklappen. Ihm entstand ein Gesamtschaden in Höhe von fast 9.000 Euro. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

                                              

VW Golf entwendet                                                                             

 

Ort:      Oschatz, Am Brühl

Zeit:     16.09.2017, 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr


Vom Fleck weg gestohlen wurde am Samstagabend ein gesichert abgestellter VW Golf VI. Die Halterin (33) und ihr Ehemann befanden sich in einer Gaststätte und hatten das Auto, da der Parkplatz des Restaurants bereits voll war, ein Stück weiter weg geparkt. Als beide gegen 23:00 Uhr wieder nach Hause fahren wollten, war ihr Pkw im Wert von etwa 10.000 Euro weg. Die 33-Jährige rief die Polizei. Die Ermittlungen durch die Soko „Kfz“ laufen. (Hö)

 

Einbruch in Getränkemarkt                                                            


Ort:      Dahlen; OT Dahlen, Bahnhofstraße
Zeit:     17.09.2017, 02:00 Uhr

In Dahlen hebelten Unbekannte am Wochenende das Fenstergitter und ein Fenster zu einem Getränkemarkt auf. Sie drangen in das Objekt ein und entwendeten Tabakwaren un einen Wandtresor mit einer unbekannten Bargelmenge. Den Tresor rissen sie mit Gewalt aus der Wandverankerung. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch nicht bekannt. (Ber)

 

Verkehrsgeschehen

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Autofahrer krachte gegen Betonblock                                      

 

Ort:      Leipzig-Eutritzsch, Essener Straße

Zeit:     17.09.2017, gegen 19:00 Uhr


Der Fahrer (83) eines Citroen war auf der Essener Straße in Richtung Delitzscher Straße unterwegs. Kurz vor der Bahnunterführung hinter einer Tankstelle geriet er aus noch nicht geklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Betonblock der Mittelinsel. In Folge dessen geriet der Pkw ins Schleudern und blieb nach einigen Metern unter der Bahnunterführung stehen. Sowohl der Fahrer als auch die zwei Insassinnen erlitten leichte Verletzungen und wurden in einem Krankenhaus behandelt. Während an der Brücke und an der Mittelinsel kein Schaden entstand, wurde am Auto ein Schaden in Höhe von ca. 15.000 Euro beziffert. Gegen den 83-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (Hö)

                                    

Landkreis Leipzig

Polizeifahrzeug erfasste Reh                                                           

Ort:      Trebsen, B 107
Zeit:     18.09.2017, gegen 04:00 Uhr


Während der Einsatzfahrt eines Funkstreifenwagens kam es am frühen Morgen zu einem Wildunfall. Ein Reh rannte ins Auto und verletzte sich so schwer, dass es ein Beamter mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe von seinem Leiden erlöste. Am Dienstfahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von ca. 100 Euro.


Schwerste Beinverletzungen für einen Harley-Fahrer            

Ort:      Parthenstein, Staatsstraße 38, Pomßen Richtung Köhra
Zeit:     16.09.2017, 15:15 Uhr

Das Motorradtreffen am Samstagnachmittag endete auf der Heimfahrt für einen Harley-Davidson-Fahrer bitter. Der Biker (49) war auf der Staatsstraße 38 zwischen Pomßen und Köhra unterwegs gewesen und überholte in einer langgestreckten  Kurve ein Auto. Dabei geriet er soweit in den Gegenverkehr, dass er seitlich von einer Opel-Fahrerin (41) erfasst wurde. Diese war von dem Anblick des überholenden Motorradfahrers völlig überrascht, lenkte ihr Auto, soweit sie es sich zutraute, nach rechts. Dennoch wurde der linke Fuß des Harley-Fahrers noch vom Opel im Bereich des linken Vorderrades erfasst und schwer verletzt. Der 49-Jährige, der daraufhin gestürzt war, musste mit schwersten Beinverletzungen in eine Leipziger Klinik geflogen und dort umgehend notoperiert werden. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Schaden. Die Polizei ermittelt nun. (MB)

 

Dringend Zeugen gesucht!                                                            

Ort:      Neukieritzsch; OT Lobstädt, Gartenstraße in Höhe Hausnummer 7
Zeit:     08.09.2017, 18:10 Uhr


In den Abendstunden des 8. September verursachte ein Opel-Fahrer einen Verkehrsunfall, bei dem er einen am linken Fahrbahnrand geparkten Skoda beschädigte. Der Fahrer war in der Lobstädter Gartenstraße, Höhe des Grundstückes 7, mit dem Opel Corsa nach links von der Fahrbahn abgekommen und geradewegs gegen den Skoda gestoßen. Danach flüchtete der Unbekannte mit seinem Auto, amtliches Kennzeichen: L-UK 547, ohne sich namentlich bekannt zu machen.

Wer hat den Unfall beobachten können? Wer kann Angaben zum Opel-Fahrer machen? Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a, in 04552 Borna oder unter der Telefonnummer (03433) 244-0 zu melden. (MB)

 

Landkreis Nordsachsen

Vorfahrt missachtet                                                                            

 

Ort:      Delitzsch, B 183 a

Zeit:     17.09.2017, gegen 19:00 Uhr


Der Fahrer ((80) eines Citroen befuhr die S 2 aus Richtung Kyhna und bog im Einmündungsbereich zur B 183 a links ab. Dabei missachtete er jedoch die Vorfahrt eines Golf, dessen Fahrerin (29) aus Richtung Brehna kam. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Die Golffahrerin sowie deren Beifahrerin (39) wurden verletzt und mussten ambulant behandelt werden. An den Autos entstand ein Schaden in Höhe von etwa 7.000 Euro. Der 80-Jährige erhielt ein Bußgeld und hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. (Hö)

 

Reifenschaden mit Folgen                                                               

 

Ort:      Schkeuditz, BAB 9, in Richtung München

Zeit:     17.09.2017, gegen 16:00 Uhr


Die Fahrerin (57) war mit einem VW Caddy und einem Gespann auf der BAB 14 in Richtung München unterwegs. Zwischen der Anschlussstelle Wiedemar und dem Schkeuditzer Kreuz kam es am Zugfahrzeug hinten links zu einem Reifenschaden. In dessen Folge schaukelte sich das Gespann auf und war nicht mehr zu halten; es kollidierte mit der Mittelleitplanke und blieb dann quer zur Fahrtrichtung stehen. Am Gespann und den Anlagen der Autobahn entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro. (Hö)

 


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