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Vertrauen erschlichen – 82-Jähriger bestohlen/ Räuber sind nicht unbekannt/ Die Zigarette danach

Verantwortlich: Maria-Katharina Geyer, Maria Braunsdorf, Andreas Loepki, Alexander Bertram
Stand: 26.09.2017, 15:00 Uhr

Stellungnahme

 

Am gestrigen Tag veröffentlichte die Pressestelle der Polizeidirektion Leipzig mit der Zielrichtung einer Klärungsmeldung eine Medieninformation, die auf einen 19-jährigen Libyer und gegen ihn bestehende Tatvorwürfe Bezug nahm. Insbesondere die hierbei gewählte Überschrift: „Straftatenbegehung als Form der Begrüßungshandlung?“ und der zugehörige Satz im ersten Absatz trugen wertenden Charakter, der den Ansprüchen an eine objektive und sachliche Falldarstellung nicht gerecht wird.

Der hierdurch zugleich aufgekommene Eindruck, die Polizeidirektion Leipzig habe damit auch pauschalisierenden und rechtspopulistischen Äußerungen Dritter Vorschub geleistet, ist berechtigt und wird aufrichtig bedauert.

Leider wurde erst im Nachgang der Erstveröffentlichung der Pressemitteilung ein Passus angefügt, welcher in ähnlicher Form bereits bei vorherigen Pressemitteilungen Anwendung fand und einen die Sachebene betreffenden, relativierenden Zweck verfolgte. Die zu diesem Zeitpunkt bereits bestehende Kritik hinsichtlich der wertenden Formulierung wurde damit nicht in Abrede gestellt, was nicht zuletzt daran deutlich wird, dass eben jene Kritik in Absprache mit dem Social-Media-Team der Polizei Sachsen bereits am gestrigen Tag über den entsprechenden Twitterkanal  anerkannt wurde.

Eine Änderung/Löschung der anlassgebenden Pressemeldung erfolgt(e) nicht, weil solch fehlerversteckendes Tun einer offiziellen Verlautbarung nicht gerecht würde. Vielmehr nutzt die Polizeidirektion Leipzig diesen Weg, um sich offen sowie transparent zur Kritik zu positionieren und den Fehler unumwunden einzuräumen. (Loe)

 

Kriminalitätsgeschehen

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Vertrauen erschlichen – 82-Jähriger bestohlen        

 

Ort:      Leipzig, OT Schönau

Zeit:     25.09.2017, gegen 17:15 Uhr

 

Gestern Nachmittag erhielt ein 82-jähriger Leipziger „Besuch“ von einem angeblichen Mitarbeiter eines medizinischen Dienstes. Dieser fremde Mann hatte sich bereits in der Vergangenheit durch einen Besuch das Vertrauen des älteren Herren erschlichen, weshalb dieser ihn arglos in seine Wohnung ließ. Gestern wollte er nun die Pflegestufe des Mannes überprüfen. Hierfür ließ er sich zuerst den Personalausweis und die Krankenkassenkarte vorzeigen und meinte dann, dass er für seine Unterlagen die Fingerabdrücke des Mannes bräuchte. Hierfür solle er sich die Hände waschen gehen. Als der 82-Jährige aus dem Bad zurückkam, meinte der Fremde er habe das Stempelkissen vergessen – er müsse es flink holen und käme gleich zurück. Doch weit gefehlt… während der 82-Jährige sich die Hände gewaschen hatte, hatte der Dieb sein wahres Gesicht gezeigt und das Bargeld des arglosen Herren aus dem Portemonnaie gestohlen. Den Dieb beschrieb der 82-Jährige später völlig aufgelöst gegenüber der Polizei wie folgt:

 

ca. 35 Jahre alt

etwa 1,60 m groß

hagere Gestalt

dunkelblonde, kurze Haare mit „Igelschnitt“

sprach akzentfrei Deutsch

trug ein grau gemustertes Jackett.

 

An dieser Stelle sei gesagt, dass keine Notwendigkeit dafür besteht, zur Feststellung der Pflegestufe oder zur Identifikation auf Pflegedokumenten, Fingerabdrücke anfertigen zu lassen! Prekär ist einzig die Tatsache, dass der Täter den Herren zum Händewaschen geschickt hat. Denn zur erkennungsdienstlichen Behandlung bei der Polizei sollen die Personen zuvor meist die Hände waschen – das verbessert für gewöhnlich das Ergebnis bei der Fingerabdruckabnahme. Könnte es also sein, dass der hier gesuchte Täter bereits Kontakt zur Polizei hatte? Zeugen und Hinweisgeber, die den Täter anhand der Beschreibung wiedererkennen oder bei denen er ebenfalls geklingelt hat, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. (KG)

 

Bei Anruf Betrug                                                                                

 

Ort:      Leipzig, OT Wiederitzsch

Zeit:     25.09.2017, mehrfache Anrufe zwischen 14:00 Uhr und 17 Uhr

 

Besonders dreist versuchten gestern mindestens zwei Telefonbetrüger einen älteren Herrn (75) aus Leipzig-Wiederitzsch um sein Erspartes zu betrügen. Dabei gingen die Täter mit einer perfiden, technischen Masche vor, die dem Opfer vorgaukelte, er werde von der Leipziger Polizei angerufen! Eine aufmerksame Bankangestellte witterte den Betrug und informierte die Polizei. Doch beginnen wir von vorn:

Gegen 14 Uhr erhielt der 75-Jährige zu Hause den ersten Anruf. Der Anrufer stellte sich als Kriminalpolizist der Leipziger Polizei vor, wobei als Rufnummer tatsächlich eine Leipziger Nummer aus der Polizeidirektion Leipzig angezeigt wurde. Der angebliche Polizist erklärte dem 75-Jährigen, dass man zwei Täter festgenommen hätte, die nachts in Wohnhäuser einbrechen würden. Gleichzeitig, um Vertrauen zu gewinnen, befragte er den Herren auch, ob ihm in der Vergangenheit etwas Merkwürdiges in der Gegend aufgefallen sei. Danach fragte der Anrufer, ob der 75-Jährige Geld besäße und ob dieses sicher sei. Arglos erklärte der Rentner, dass er ein Sparbuch bei der Bank hätte. Hierauf reagierte der falsche Polizist vehement, dass das nicht sicher sei und er umgehend das Geld abheben solle, denn die Täter würden auch online Konten leerräumen. Dem 75-Jährigen wurde erklärt, er solle zur Bank gehen, dort 17.500 Euro abheben und am Schalter erklären, dass er das Geld für einen Autokauf benötige. Später solle er das Geld in der Wohnung aufbewahren und der „Polizist“ werde sich erneut melden. Mit eben jener Geschichte kam der 75-Jährige dann auch zur Bank und traf auf eine Angestellte, die bereits einen Betrug vermutete und umgehend die Polizei informierte.

Später, zu Hause, erhielt der 75-Jährige erneut einen Anruf, diesmal von einer Hamburger Nummer. Während er sich auf der Bank befunden hatte, versuchten die Täter ihn mindestens 20 weitere Male anzurufen.

Zum Glück für den Mann hatte die Bankangestellte aufgepasst und die Polizei informiert! An dieser Stelle sei gesagt: Die Polizei fordert niemals jemanden auf, sein Geld von der Bank abzuheben, um es später einem Polizisten zu übergeben! Wichtig ist auch folgendes: Wenn Sie hinter einem Anrufer einen Betrüger vermuten, rufen Sie nicht über die Rückruftaste an! Wählen Sie die Nummer selbstständig über ihr Telefon. Die Betrüger lassen mit einem Trick reelle Telefonnummern aus Ihrer Heimatstadt auf Ihrem Display erscheinen – in Wahrheit rufen sie jedoch aus einer völlig anderen Stadt an!

Sollten Sie ebenfalls Opfer eines solchen Telefonbetruges geworden sein, wenden Sie sich umgehend an die Polizei! Viele Menschen schämen sich, nachdem sie reingelegt worden sind – fassen Sie Mut und melden Sie den Vorfall der örtlichen Polizei! (KG)

 

 

Räuber sind nicht unbekannt                       

 

Ort:        Leipzig, OT Eutritzsch, Haferkornstraße, Wittenberger Straße

Zeit:       19.09.2017, 14:20 Uhr und 15:05 Uhr

 

In der letzten Woche erschienen auf dem Presseband der Leipziger Polizei zwei Raubstraftaten (Fahrrad eines 11-Jährigen mit Messer geraubt; Raub von vier Handys – einer der Täter gab einen Warnschuss mit einer Schreckschusspistole ab), die dann jedoch später nicht näher beschrieben wurden. Im ersten Moment waren viele, ob der Schweigsamkeit der Pressestelle verwirrt, doch hatte diese Vorgehensweise einen begründeten Hintergrund: Bereits am Morgen des nächsten Tages hatten die Ermittler eine heiße Spur auf zwei der insgesamt drei Täter. Da die Gefahr bestand, die Täter durch eine weitgreifende Pressemitteilung, inklusive Täterbeschreibung und Zeugenaufruf aufzuschrecken, wurde genau darauf verzichtet. Und der Ermittlungserfolg bekräftigt diese Vorgehensweise: Am Abend nach der Tat waren die Namen von zwei Tätern bekannt und bereits am nächsten Tag wurden der 15-Jährige Täter, der einem 11-jährigen in der Haferkornstraße das Fahrrad raubte und sein 30-jähriger Kumpan, der später in der Wittenberger Straße eine Schreckschusspistole zückte, festgenommen. Bei beiden handelt es sich um deutsche Täter, die ihren Lebensunterhalt und Betäubungsmittelkonsum mit diversen Straftaten aus dem Sektor der Eigentumskriminalität bestreiten. Dem 30-Jährigen wurde noch am Tag seiner Festnahme der Haftbefehl eröffnet – er befindet sich seit diesem Zeitpunkt in der JVA Leipzig. In seiner Wohnung fand man im Übrigen auch die Schreckschusspistole samt Munition, die gewissenhaft durch die Kriminalpolizei sichergestellt wurde. Der 15-Jährige wurde ebenfalls festgenommen und befindet sich derzeit aufgrund eines richterlichen Unterbringungsbefehls in einem psychiatrischen Krankenhaus.  (KG)

 

 

Die Zigarette danach                                                                     

 

Ort:      Leipzig; OT Volkmarsdorf, Eisenbahnstraße

Zeit:     25.09.2017, 08:30 Uhr

                                              

Die Zigarette danach war es wieder. Nach dem Rauchen, nach der unsachgemäßen Entsorgung. Sie wollte sich wohl nicht so einfach wegwerfen lassen. Im Müll gelandet, nachdem man sich so genüsslich vergnügt hatte, glühte sie vor Schmerz und entfachte dieses Feuer bei anderen weggeworfenen Gegenständen. Es entstand ein schwelender, stark qualmender Brand. Den bekam die Nachbarin aus der daneben liegenden Wohnung mit. Sie öffnete die Tür und die Fenster, verschaffte so dem schlafenden Raucher die nötige Luft. Dennoch musste der 53–Jährige im Krankenhaus mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt werden. Nach erfolgten Löscharbeiten konnten alle zwischenzeitlich evakuierten Bewohner in das Haus zurück. Die glimmende Zigarette ertrank indes im Löschwasser oder im eigenen Schmerz. Gegen sie wird auch nicht ermittelt, dafür gegen den unachtsamen Raucher wegen fahrlässiger Brandstiftung. (Ber)

 

 

Einbruch in Fitnessstudio                                                            

 

Ort:      Leipzig; OT Zentrum-Nord, Packhofstraße

Zeit:     23.09.2017, 21:30 - 25.09.2017, 06:20 Uhr

 

Am Wochenende drangen Unbekannte in ein Fitnessstudio in der Packhofstraße ein. Sie verschafften sich auf unbekannte Art und Weise Zutritt zum Objekt und durchsuchten das Büro. Aus einer Geldkassette entwendeten sie einen hohen zweistelligen Bargeldbetrag. (Ber)

 

 

Einbruch in Friseurgeschäft                                                       

 

Ort:      Leipzig; OT Lößnig, Watestraße

Zeit:     23.09.2017, 12:00 - 25.09.2017, 07:45 Uhr

                                              

In der Watestraße brachen Unbekannte die Zugangstür zu einem Friseur auf und drangen in die Räume ein. Dort durchsuchten sie alles und entwendeten die Registrierkasse sowie ein Wandtresor mit einem mittleren dreistelligen Betrag an Bargeld. (Ber)

 

Landkreis Leipzig

 

Einbruch in eine Zahnarztpraxis                                                  

 

Ort:      Markranstädt

Zeit:     21.09.2017, 18:20 Uhr - 25.09.2017, 07:30 Uhr

 

Montagmorgen entdeckte die Mitarbeiterin (35) einer Zahnarztpraxis, dass ein ungeliebter Besucher sein Unwesen getrieben hatte. Dieser war ganz offenbar vom Hof aus durch  das Toilettenfenster in die Praxis eingestiegen. Doch das sollte sie erst später bemerken. Vorerst war sie über das aufgezogene Rollo an der Hintertür, die direkt in den  Aufenthaltsraum führt, verwundert. Diese war jedoch verschlossen.

Also zog sie sich im Umkleidebereich um, betrat dann die Toiletten und sah erst jetzt das offene Fenster. Das Rollo war hochgeschoben, ein Stück Holz vom Fensterrahmen abgesplittert und das Fenstergitter lose.

In dem Moment war sie sich gewiss, dass nicht alles in Ordnung war. Sofort prüfte sie das Büro. Schon auf den ersten Blick fielen ihr die geöffnete Schreibtischtür und Schublade ins Auge. Papiere lagen verstreut auf dem Boden, die Geldkassetten waren geöffnet. Da darin allerdings nur Kleingeld aufbewahrt war, wurde der Langfinger wohl nicht fündig und zog ohne Beute von dannen. Der Sachschaden aber war nicht unerheblich. Den schätzte die Mitarbeiterin auf mindestens 1.000 Euro. Nun ermittelt die Polizei wegen Einbruchsdiebstahl. (MB)

 

Dringend Zeugen nach Raubüberfall auf Lkw-Fahrer gesucht!

 

Die Polizei berichtete bereits am 4. September 2017 unter der Überschrift: On tour von Oelsnitz über Chemnitz nach Grimma

 

Was war an dem 2. September 2017, gegen 14:00 Uhr geschehen?

Ein 23-Jähriger, der an dem Tag mit seinem IVECO für eine polnische Firma Waren fuhr, wurde auf dem Rastplatz „Pösgraben“ auf der A 38 von zwei Unbekannten überfallen. Der Lkw-Fahrer hatte angehalten, um an einem Gebüsch einem durchaus bekannten menschlichen Bedürfnis nachzugehen. Als er anschließend zu seinem IVECO zurückkehrte stand ein rotes Auto davor, so der 23-Jährige. Dann wurde er von drei Männern, dem Anschein nach dunkelhaarigen und dunkelhäutigen Südländern überfallen. Als er schon am Boden lag, traten sie außerdem auf ihn ein. Einer der Räuber stahl in der Zwischenzeit das Portmonee mit einem Geldbetrag von 2220 Euro aus dem Fahrerhaus des Lkw. Dann verschwanden sie.

Wer kann Angaben zu dem Geschehen machen? Wer kennt das Tatfahrzeug, bei dem es sich um einen roten Renault mit dem Kennzeichenfragment: ER ... handeln soll? Wer kennt die Räuber und kann etwas zu deren Aufenthaltsort sagen?
Die Polizei ermittelt nach wie vor wegen Raubes.

Zeugen wenden sich bitte an die Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder melden sich unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666. (MB)

 

 

Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft                  

 

Ort:      Naunhof; OT Naunhof, Leipziger Straße

Zeit:     25.09.2017, 19:45 Uhr

                                              

In der Unterkunft für Asylbewerber kam es am Montagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei 29- und 19-Jährigen aus Eritrea. Die beiden Zimmergenossen waren in Streit geraten, der sich zu einer Rangelei ausweitete. Der 29-Jährige zog daraufhin ein Messer und stach nach seinem Mitbewohner. Da der ausweichen konnte, wurde er nur oberflächlich an der Augenbraue verletzt. Er wurde ambulant behandelt. Gegen den Anderen wurde ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. (Ber)

 

 

Mehrere Brände in Wurzen       

 

Ort:      Wurzen; OT Wurzen, Liscowstraße

Zeit:     26.09.2017 03:45                                                                      

 

Ort:      Wurzen; OT Wurzen, Windmühlenweg

Zeit:     26.09.2017 04:00                                                                      

 

Ort:      Wurzen; OT Wurzen, Collmener Straße

Zeit:     26.09.2017, 05:10 Uhr                                                              

 

In der Nacht zum Dienstag zog sich eine Brandspur durch Wurzen. Gegen 03:45 Uhr brannten in der Liscowstraße mehrere Mülltonnen. Dann gegen 04:00 Uhr brannte eine Gartenlaube in der Gartensparte „Zur Windmühle“. Trotz Löscharbeiten brannte die Laube ab. Schlussendlich stand  an einem Baumarkt in der Collmener Straße ein Container in Flammen. Der konnte zwar gelöscht werden, wurde aber durch das Feuer stark beschädigt. Die Polizei geht in allen drei Fällen von Brandstiftung aus. (Ber)

 

Landkreis Nordsachsen

 

„Spürnase“ führt auf Täterspur                                                    

 

Ort:      Oschatz; Striesaer Weg

Zeit:     25.09.2017, 23:30 Uhr

 

Einbruchsalarm! Sofort fuhr eine Polizeistreife zum Schuhgeschäft, von dem dieser gesendet wurde. Vor Ort bot sich den Polizisten dann folgendes Bild: Die doppelflüglige Glaseingangstür stand offen – aufgehebelt. Vor dem Geschäft lag ein leerer Schuhkarton für Damenschuhe und ganz in der Nähe, in einem Gebüsch, das Einbruchswerkzeug. Nicht weit entfernt in einem Papierkorb suchte ein Herr (58) nach Leergut. Dieser wurde nun gefragt, ob er etwas gesehen habe, was die Polizisten auf die Spur des Einbrechers bringen könnte. Doch der 58-Jährige hatte noch nicht einmal den Alarm bemerkt, dafür aber eine sonderbare Beobachtung gemacht.

Er selbst war an dem Abend gegen 23.15 Uhr von seiner Wohnung aus losgeradelt, um noch ein paar Flaschen zu sammeln und so sein Einkommen aufzubessern.

Auf seinem Weg sah er dann einen Mann direkt vor dem Schuhgeschäft sitzen, zwar wunderte er sich, prüfte das aber nicht näher. Vielmehr fuhr er mit seinem Fahrrad noch eine Runde. Als er zurückkehrte, war der Mann spurlos verschwunden.

Da die Ermittlungsansätze dünn waren, schlug die Stunde der „Spürnase“. Der Polizeihund nahm die Fährte anhand eines Geruchträgers auf und folgte der Spur bis zu dem Gebüsch, wo der Dieb sein Einbruchswerkzeug zurückließ. Dann folgte er weiter bis zu einem Imbiss, an dem ein Rollladen halb aufgeschoben und das Fenster dahinter geöffnet war. Der Vierbeiner wollte hineinspringen, wurde aber zur weiteren Suche animiert. Schließlich kreiselte er vor einem Hauseingang und als die Eingangstür geöffnet wurde, führte er die Hundeführerin geradewegs zur Wohnungstür eines 22-Jährigen. Bei der Nachschau in dessen Wohnung kam schließlich das Diebesgut aus dem Schuhgeschäft (vier Paar Damensandaletten, ein Paar Herrensportschuhe und eine Sporttasche im Gesamtwert von ca. 250 Euro) sowie das Diebesgut aus dem Imbiss (zwei Kuchen, acht Grillkäse und 25 Flaschen Saft) zu Tage. Dieses wurde daraufhin sichergestellt und gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Einbruchsdiebstahl eröffnet. (MB)

 

 

Ladendieb auf frischer Tat erwischt!                                       

 

Ort:      Taucha; Portitzer Straße

Zeit:     25.09.2017, 19:40 Uhr

 

25 Packungen Zahnpasta, mehrere Socken und verschiedenste Kosmetika steckte sich ein 35-Jähriger in die Taschen. Den Diebstahl zu verschleiern, bezahlte er ausschließlich die restlichen Lebensmittel und verließ den Kassenbereich. Ein Ladendetektiv hatte ihn beobachtet und den Diebstahl aufgezeichnet, später den Langfinger sogar zur Rede gestellt. Der jedoch äußerte sich vorerst nicht dazu, gab nur die nichtbezahlten Waren im Wert von ca. 100 Euro heraus. Nun ermittelt die Polizei wegen Diebstahl. (MB)

 

Verkehrsgeschehen

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Kind erfasst                                                                                      

 

Ort:      Leipzig; OT Engelsdorf, Wiesenweg

Zeit:     25.09.2017, 07:30 Uhr

 

Eine 33-Jährige erfasste bei Ausfahren aus einem Grundstück im Wiesenweg einen kleinen Jungen (8), der mit seinem Fahrrad just in dem Moment an der Ausfahrt vorbeifuhr. Offenbar hatte die VW-Fahrerin, die mit dem Up nach rechts abbiegen wollte, das Kind übersehen und stieß mit ihm zusammen. Der Achtjährige stürzte und verletzte sich dabei leicht am Arm. Vom VW Up wurde die Motorhaube leicht zerkratzt, so dass ein Schaden von ca. 450 Euro entstand. Zum Glück ist der Unfall weitestgehend glimpflich ausgegangen.

 

Unfallflucht – Zeugen gesucht!                                                      

 

Ort:      Leipzig; OT Liebertwolkwitz, Oleanderweg

Zeit:     22.09.2017, 22:30 Uhr - 23.09.2017, 11:00 Uhr

 

In der Nacht vom Freitag, 22.09.2017, 22:30 Uhr bis zum Morgen des Sonnabend, 23.09.2017, gg. 11:00 Uhr, kam es in Leipzig, Oleanderweg, auf dem Parkplatz im Bereich zwischen den Eingängen Nr. 2 und Nr. 3 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein geparkter Pkw Lexus durch ein bisher unbekanntes Fahrzeug beschädigt wurde. Der Fahrer des verursachenden Fahrzeuges entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seinen Pflichten nachzukommen.

 

Zeugen, die Hinweise zum Unfall oder dem unbekannten Fahrer geben können, werden gebeten, sich bei der VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910 zu melden. (Ber)

 

Landkreis Leipzig

 

Mysteriöses Verhalten einer Autofahrerin                           

 

Ort:      Grimma; Beiersdorfer Straße/Kreuzung B 107

Zeit:     25.09.2017, 10:55 Uhr

 

An der Ampel der Kreuzung Beiersdorfer Straße/Umgehungsstraße B 107 wartete eine VW-Fahrerin (76) darauf, dass diese auf „Grün“ schaltet, damit sie abbiegen könne. Als es dann soweit war, geschah nichts dergleichen. Vielmehr hatte die Fahrerin des VW Jetta lediglich die Seitenscheibe und auch die Fahrertür erst geöffnet, dann geschlossen.

Als aber die Grünphase „ungenutzt“ zu verstreichen drohte, hupte eine Frau (45), die hinter dem Jetta wartete. Daraufhin setzte die VW-Fahrerin ihren Jetta langsam und stockend in Gang. Zwischenzeitlich aber hatte die Ampel das Lichtzeichen wieder auf „Rot“ gewechselt, so dass Jetta und das Auto dahinter erneut stehen bleiben mussten.

Dann aber begann der VW rückwärts zu rollen, hielt kurz, rollte dann aber noch ein Stück weiter, bis er schließlich gegen das dahinter stehende Auto stieß und so abgebremst worden war.

Nun stieg die 45-Jährige aus und ging zum offenen Fenster des Jettas, um zu klären was los ist. Völlig verwirrt blickte eine Dame (76) aus diesem auf die Frau, legte dann den Vorwärtsgang ein und rollte ein Stück vor. Nun reichte es der 45-Jährigen, sie holte Hilfe.

Gemeinsam sprachen sie mit der 76-Jährigen, die ängstlich und unsicher im Umgang mit ihrem Auto wirkte. Jedenfalls rollte währenddessen der Jetta wieder rückwärts und an das Auto der 45-Jährigen. Selbst der Hinweis, den Motor auszuschalten, schien die Dame zu überfordern. Im Gegenteil, sie drückte noch etwas mehr aufs Pedal und fuhr los. Somit verschwand sie.

Nun reichte es der 45-Jährigen und sie rief die Polizei. Anhand der vorliegenden Fotoaufnahmen konnte die davongebrauste Dame recht schnell ausfindig gemacht werden. Ihr wurde erläutert, dass sie unerlaubt den Unfallort verlassen habe und nun deswegen eine Anzeige folgen wird. Sie selbst jedoch erklärte, dass es keinen Zusammenstoß gegeben hätte. Allerdings belegten Bilder und auch die Spuren an den Autos das Gegenteil. Jedenfalls laufen jetzt die Ermittlungen, ebenso wurde die Führerscheinstelle wegen des Vorfalls informiert. (MB)

                                              

Sonstiges

 

Arbeitsunfall                                                                                   

 

Ort:      Schkeuditz; Hermann-Köhl-Straße

Zeit:     26.09.2017, 00:39 Uhr

 

Der Fahrer eines Gabelstaplers (45) klemmt in den heutigen Morgenstunden versehentlich einen 55-Jährigen zwischen seinem Stapler und dem von dem Mann gezogenen Trolley ein. Dadurch erlitt der 55-Jährige Quetschungen am Oberkörper und musste in einem Krankenhaus stationär zur Behandlung aufgenommen werden. Doch wie konnte der Unfall geschehen?

Der 45-Jährige war mit seinem Gabelstapler rückwärts gefahren, hatte den Mann samt Trolley zu spät gesehen. Ähnlich erging es dem Verletzten, so dass es schließlich zu dem Arbeitsunfall kam. Nun wird geprüft, ob sämtliche arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten worden waren. (MB)


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