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Polizei sprach 33-Jährigem ein Kontaktverbot aus

Medieninformation: 622/2017
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 17.10.2017, 11:00 Uhr

Zeit:       11.10.2017, 14.00 Uhr
Ort:        Großenhain

Die Dresdner Polizei sprach einem 33-jährigen Mann ein Kontaktverbot aus und leitete Ermittlungen gegen ihn ein. Er hatte zuvor vier Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren angesprochen und in seine Wohnung gelockt.

Der 33-Jährige hatte die vier Jungen angesprochen, als sie auf dem Weg zur Skaterbahn im Husarenpark waren. Er gab sich als ehemaliger Polizist aus und zeigte Ihnen Kampfübungen. Nach einer Weile entschloss sich die Gruppe Kinder, in der Wohnung des Mannes zu übernachten. Dort bot er ihnen Alkohol und Tabak an, was sie jedoch richtigerweise ablehnten.

Später versuchte der Mann einen 12-jährigen Jungen in sein Schlafzimmer zu locken. Das Kind verließ daraufhin die Wohnung. Zwei weitere Jungen gingen in der Folge ebenfalls aus der Wohnung, ohne dass es zu anderen relevanten Ereignissen kam.

Mehrere Eltern informierten die Polizei über das Vorkommnis. Diese suchte daraufhin die Wohnung des 33-Jährigen auf, wo sich noch ein elfjähriger Junge aufhielt. Die Beamten hielten eine Gefährderansprache und leiteten gegen den Mann ein Verfahren wegen Entziehung Minderjähriger ein.

Der 33-Jährige versuchte tags darauf, über WhatsApp erneut Kontakt zu den Kindern herzustellen. Die Eltern meldeten sich wiederum bei der Polizei. Daraufhin wurde dem Mann ein polizeiliches Kontakt- und Aufenthaltsverbot zu bzw. in der Nähe von Kindern ausgesprochen. Er bleibt weiterhin im Visier der Dresdner Polizei.

Die Polizei bittet alle Eltern, ihre Kinder zu sensibilisieren.
Seid misstrauisch gegenüber Fremden!
Geht nicht mit Fremden mit!
Nehmt nichts von Fremden an!
Ruft eure Eltern oder die Polizei an, wenn euch eine Situation komisch vorkommt!
(el)


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