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Protest bei Abschiebung

Medieninformation: 629/2017
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 19.10.2017, 12:30 Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Protest bei Abschiebung


Zeit:       18.10.2017, 23.00 Uhr bis 01.30 Uhr
Ort:        Dresden-Tolkewitz

In der vergangenen Nacht kam es bei der Abschiebung einer Frau (37) aus dem Kosovo und ihrer acht Kinder (2 bis 17 Jahre alt) zu Protesten.

Durch die Landesdirektion Sachsen war die Polizeidirektion Dresden mit der Abschiebung der Familie beauftragt worden. Ihr Flug war für 13.55 Uhr ab Frankfurt Main geplant.

Die Beamten trafen die Familie an deren Wohnung am Reichenauer Weg an. Die Dresdner Polizei hatte vorsorglich eine Dolmetscherin sowie einen Seelsorger mit zum Einsatz gebracht. Während der Maßnahmen erschienen zunächst rund ein Dutzend Personen am Einsatzort. Sie hatten versucht, die Zugänge zum Haus zu Blockieren. Zusätzliche Einsatzkräfte konnten dies unterbinden.

Als die Frau und ihre Kinder in den zum Transport genutzten Fahrzeugen befanden, versuchten die nunmehr rund 25 protestierenden Personen deren Abfahrt zu verhindern. Sie hatten sich dazu vor die Fahrzeuge auf die Straße gesetzt. Da die Personen die Blockade trotz Aufforderung nicht räumten, mussten Einsatzkräfte sie abdrängen. In diesem Zusammenhang kam es zu Widerstandshandlungen gegen die Beamten, sodass zwei Strafanzeigen gefertigt wurden.

Auch wenn sich gegenüber den Einsatzkräften niemand als verletzt gemeldet hatte, wurden Personen vor Ort medizinisch betreut. Zu Anzahl und Art der Verletzungen liegen der Polizei keine Angaben vor.

Letztlich war die Abfahrt der Familie möglich.

Am Einsatz waren insgesamt 50 Beamte sowie vier Wachpolizisten beteiligt. (ju)


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