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Weihnachtsüberraschung für Dresdner Schauspielhaus

Medieninformation: 776/2017
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 21.12.2017, 14:30 Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Weihnachtsüberraschung für Dresdner Schauspielhaus

Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk konnten heute Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Dresden dem Dresdner Staatsschauspiel machen. Ein vor über fünf Jahren aus dem Foyer gestohlenes Gemälde fand seinen Weg zurück zu seinem Bestimmungsort an der Theaterstraße.

Ein bis heute unbekannter Mann hatte am 25. September 2012 das Gemälde von einer Wand im Zuschauerbereich entwendet. Trotz Öffentlichkeitsfahndung auf der Grundlage von Aufnahmen einer Überwachungskamera und Zeugenaufrufen blieb das Bild verschollen – bis zum 4. Dezember dieses Jahres (siehe auch Medieninformationen 368/2012 und 454/2012 der Polizeidirektion Dresden).

Oberstaatsanwalt Christian Avenarius: „Ich staunte nicht schlecht, als ein mir seit langem bekannter Rechtsanwalt in meiner Tür stand und mir im Auftrag eines Mandanten ein Päckchen übergab. In diesem war das seit 2012 gesuchte Ölgemälde. Zum Glück war es auch unbeschädigt. Zu seiner Mandantschaft machte er keine Angaben.“

Nach der kriminaltechnischen Untersuchung des Bildes konnte es heute seinem rechtmäßigen Eigentümer übergeben werden.

Polizeipräsident Horst Kretzschmar sagte heute mit einem Lächeln: „Vor zwei Wochen konnte ich einer Dresdner Seniorin ihre verloren geglaubten 5.000 Euro übergeben, heute dem Schauspielhaus das verschollene Gemälde. Ich fühle mich schon fast wie der Weihnachtsmann.“

Das Ölgemälde des unbekannten Malers stammt etwa aus dem Jahr 1840, ist 59 x 50 cm groß und zeigt den Schauspieler Julius Christian Koch. Das Bild ist von einem goldenen Barockrahmen umfasst. Sein Gewicht beträgt insgesamt rund acht bis zehn Kilogramm. (tg)

Bildmaterial zur Medieninformation:

Pressefoto
Übergabe des Gemäldes

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