Polizeiticker Dresden: Haus brannte – Tatverdächtiger festgenommen
Dresden, Meißen und Sächsische-Schweiz/Osterzgebirge – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden
Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden finden Sie unter https://medienservice.sachsen.de.
16. April | Haus brannte – Tatverdächtiger festgenommen
Polizisten des Reviers Sebnitz haben einen Tatverdächtigen (52) nach einer Brandstiftung in einem Haus an der Straße Im Winkel im Neustädter Ortsteil Niederottendorf festgenommen.
Nach ersten Ermittlungen setzte der Mann am Donnerstag gegen 14:55 Uhr Holz und andere Materialien im Hausflur in Brand, wobei er eine Rauchgasvergiftung erlitt. Andere Bewohner gelangten unverletzt ins Freie. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Die Polizisten nahmen den türkischen Staatsangehörigen fest und ermitteln zu den Hintergründen der Brandstiftung.
15. April | Gestohlenes Auto sichergestellt
Polizisten des Reviers Freital-Dippoldiswalde haben Dienstagnacht einen in Fahndung stehenden Audi 80 sichergestellt.
Den Beamten fiel das Fahrzeug gegen 23:45 Uhr auf der Poisentalstraße in Freital auf. Die Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass der Audi am 10. April in Dresden-Strehlen gestohlen worden war (siehe Medieninformation Nr. 181/2026 vom 10. April 2026). Die Polizisten wendeten ihren Funkstreifenwagen und fuhren dem Audi hinterher, konnten ihn jedoch zunächst nicht mehr ausmachen. Nach einer Absuche fanden sie das Auto auf dem Bergerschachtweg und stellten es sicher. Der Fahrer war zwischenzeitlich geflohen.
14. April | Führerscheine von Rasern beschlagnahmt
In der Nacht zu Dienstag haben Polizisten die Führerscheine zweier Männer (40, 55) sichergestellt, die zuvor in Dresden ein illegales Rennen gefahren waren.
Einer Streifenwagenbesatzung fielen gegen 23:30 Uhr auf der Hansastraße ein BMW X6 (Fahrer 55) und ein Mercedes S36 AMG (Fahrer 40) auf, die mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Autobahn fuhren. Auf der Strecke über die Radeburger Straße, die A 4 bis zur Abfahrt Flughafen und weiter auf der Hermann-Reichelt-Straße überholten sie mit Geschwindigkeiten von weit über 100 km/h andere Fahrzeuge rechts und links. Zudem ignorierten sie rote Ampeln. Am Flughafen stoppten Polizisten die Fahrer und stellten deren Autos sicher. Zudem beschlagnahmten die Beamten auch die Führerscheine der Männer. Gegen die deutschen Staatsangehörigen wird nun wegen des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.
13. April | Kontrollen in der Äußeren Neustadt
Die Dresdner Polizei ist in der Samstagnacht erneut in der Äußeren Neustadt in Dresden im Einsatz gewesen. Dabei wurde sie von Kräften der Bereitschaftspolizei Sachsen unterstützt.
Die Polizisten kontrollierten zwischen 20 Uhr und 4 Uhr 63 Personen und fertigten vier Strafanzeigen.
Sie ermitteln unter anderem gegen einen 18-jährigen syrischen Staatsangehörigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Er hatte Cannabis sowie mehrere verschreibungspflichtige Tabletten einstecken.
Einem 15-Jährigen stahlen Unbekannte im Alaunpark einen Rucksack. Trotz sofortiger Suche mit mehreren Beamten konnte der Täter nicht ausfindig gemacht werden.
Des Weiteren nahmen die Beamten eine Anzeige wegen Körperverletzung auf. Auf der Königsbrücker Straße waren zwei Gruppen aus etwa sechs Personen in Streit geraten. Zwei Männer aus einer Gruppe schlugen dabei auf einen 32-Jährigen ein und verletzten ihn leicht. Sie flohen unerkannt.
Auf der Bautzner Straße stoppten die Beamten einen Fahrradfahrer (26), der offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Sie veranlassten eine Blutentnahme und ermitteln wegen der Trunkenheit im Verkehr gegen den deutschen Staatsbürger.
Außerdem stellten die Einsatzkräfte nach einem Zeugenhinweis eine Schreckschusswaffe sicher. Am Albertplatz hatte ein Zeuge den Beamten einen 33-Jährigen gezeigt, der eine Pistole einstecken hatte. Die Polizisten kontrollierten den Mann und fanden eine Schreckschusswaffe bei ihm. Sie ermitteln nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Es waren 34 Polizisten im Einsatz. Die Präsenzeinsätze werden fortgesetzt.
12. April | Taxifahrer bei Unfall schwer verletzt
In der Nacht zu Sonntag wurde ein Taxifahrer (66) bei einem Verkehrsunfall auf der Cunnersdorfer Straße in Dresden-Coschütz schwer verletzt.
Ein Volvo (Fahrer 22) fuhr auf der Cunnersdorfer Straße in Richtung Achtbeeteweg. An der Kreuzung zur Kohlenstraße kollidierte der Volvo mit dem Taxi VW Touran, das aus Richtung Karlsruher Straße in Richtung Brendelweg unterwegs war. Das Taxi schleuderte durch den Aufprall gegen einen Ampelmast. Der 66-jährige Taxifahrer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Kreuzung war zeitweise gesperrt. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Der Verkehrsunfalldienst ermittelt nun zur Unfallursache und wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den 22-jährigen deutschen Staatsbürger.
11. April | Drittortauseinandersetzung verhindert
Freitagnacht haben Einsatzbeamte aus Thüringen, Sachsen und der Bundespolizei in der Nähe von Eisfeld in Thüringen eine sogenannte Drittortauseinandersetzung verhindert.
Im Vorfeld war der Polizei bekannt geworden, dass sich rivalisierende Fußballanhänger der SG Dynamo Dresden und des 1. FC Nürnberg zu einer Schlägerei in der Nacht von Freitag zum Samstag verabredet hatten. An dieser sollten sich mehr als 200 Personen beteiligen.
In der Folge zog die Polizeidirektion Dresden Einsatzkräfte aus Thüringen, Sachsen sowie von der Bundespolizei zusammen.
Die Polizisten stellten schließlich in einem Gewerbegebiet nahe Eisfeld eine beginnende Auseinandersetzung zwischen den Fußballfans fest, die durch die Beamten unterbrochen wurde.
In der weiteren Folge wurden 214 Beteiligte einer Identitätsfeststellung unterzogen. Die Staatsanwaltschaft Dresden leitete gegen die Betroffenen Ermittlungsverfahren ein. Die weiteren Ermittlungen werden von der Dresdner Kriminalpolizei geführt.
Insgesamt waren 220 Beamte im Einsatz.
10. April | Fußgänger nach Unfall verstorben
Am Donnerstag gegen 12:50 Uhr ist ein Fußgänger (83) auf der Münzmeisterstraße in Dresden-Zschertnitz von einem Mercedes Sprinter (Fahrer 27) angefahren und schwer verletzt worden (siehe Medieninformation Nr. 180/26 vom 10. April 2026). Zwischenzeitlich verstarb der 83-Jährige im Krankenhaus. Der Verkehrsunfalldienst ermittelt und sucht Zeugen, die Angaben zum Unfall, insbesondere zur Ampelschaltung machen können.
Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.
9. April | Polizei stellte Drogen sicher
Am Mittwochnachmittag haben Dresdner Polizisten mehr als ein Kilogramm Crystal sichergestellt.
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle gegen 13 Uhr auf der Leutewitzer Straße in Dresden-Cotta stoppte ein Team der Dresdner Polizei einen Mitsubishi Colt. Schnell stellte sich heraus, dass der Fahrer (34) des Wagens Drogen bei sich hatte. Etwa 30 Gramm Crystal stellten die Beamten sicher. Zudem lag ein Messer griffbereit im Auto des 34-Jährigen. Der deutsche Staatsangehörige wurde vorläufig festgenommen.
Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Polizisten letztlich etwa eineinhalb Kilogramm Crystal sowie ein mutmaßlich gestohlenes Fahrrad sicher. Die Ermittlungen dauern an.
8. April | Mehrere Verletzte nach Überfall
Am späten Dienstagabend haben etwa zehn Männer eine Gruppe von drei Personen auf dem Merianplatz in Dresden-Gorbitz angegriffen und verletzt.
Nach einer am gleichen Abend vorangegangenen Auseinandersetzung der zwei Gruppierungen in einem Jugendclub, trafen die Gruppen gegen 22:00 Uhr an der Haltestelle „Merianplatz“ erneut aufeinander. Die etwa zehn Männer griffen die drei Geschädigten mit Tritten und Faustschlägen an. Außerdem wurden Flaschen als Wurfgeschosse verwendet. Einer der Tatverdächtigen drohte mit einem Messer. Ein Mann (19) wurde verletzt und in einem Krankenhaus behandelt. Zwei weitere Männer (17 und 25) wurden mit leichten Verletzungen ambulant versorgt. Alarmierte Polizisten konnten fünf Tatverdächtige feststellen. Gegen die syrischen Staatsbürger im Alter von 16 bis 20 Jahren fest wird nun wegen des Landfriedensbruchs ermittelt. Zudem werden im Zuge der Ermittlungen die Hintergründe der Tat beleuchtet.
7. April | Nach Ausschreitungen bei Fußballspiel: Ermittlungsgruppe der Polizeidirektion Dresden arbeitet Vorfälle auf
Nach den gewalttätigen Vorfällen bei der Fußballbegegnung zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC am vergangenen Wochenende hat die Polizeidirektion Dresden eine Ermittlungsgruppe ins Leben gerufen. Diese trägt den Namen „Fahne“ und besteht aktuell aus 14 Beamten. Sie wird von der Berliner Polizei unterstützt.
Der Leiter der Polizeidirektion Dresden Polizeipräsident Lutz Rodig (62): „Aufgabe der gemeinsamen Ermittlungsgruppe ist es, die Abläufe der Ausschreitungen zu erhellen und die Tatverdächtigen für ihr Handeln zur Rechenschafft zu ziehen.“
Im Zusammenhang mit den Geschehnissen hat die Dresdner Polizei zwischenzeitlich 19 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Fokus stehen schwerer Landfriedensbruch, Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen sowie Beleidigungen.
Lutz Rodig: „Wir werden die Ermittlungen konsequent vorantreiben. Bei der Identifizierung der Täter aus dem Umfeld von Hertha BSC zählen wir auch auf unsere Kollegen aus Berlin. Mit Blick auf die Gewalttäter aus Dresden setzen wir unter anderem auf die Fähigkeiten unserer Super-Recognizer."
Zwischenzeitlich hat die Ermittlungsgruppe „Fahne“ umfangreiches Videomaterial sichergestellt. Mehr als 330 Gigabyte Material liegen vor. Kriminalisten werten diese bereits aus.
Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Polizei nach Zeugen. Dazu wurde ein Hinweisportal unter sn.hinweisportal.de eingerichtet.
Während des Zweitliga-Heimspiels von Dynamo Dresden gegen Hertha BSC war in beiden Fanlagern wiederholt Pyrotechnik abgebrannt worden. Weiterhin kletterten Fans beider Mannschaften über Absperrzäune und lieferten sich in im Innenraum des Stadions körperliche Auseinandersetzungen. Einsatzbeamte schritten daraufhin ein, trennten die Lager und sicherten das Spielfeld.
6. April | Erneut zwei tödliche Motorradunfälle
Bei einem Unfall in Dresden-Rähnitz ist am Sonntagmorgen ein Motorradfahrer ums Leben gekommen.
Der Fahrer (41) eines Ford Rangers fuhr gegen 06:00 Uhr auf der Rähnitzer Allee aus Richtung Robert-Bosch-Ring in Richtung der Wilschdorfer Landstraße. An dieser Kreuzung bog der Ford nach links auf die Wilschdorfer Landstraße ab. Dabei stieß er mit dem von links auf der Wilschdorfer Landstraße kommenden Fahrer (31) einer Kawasaki zusammen, wobei der Kradfahrer zum Sturz kam. Der 31-Jährige wurde so schwer verletzt, dass er an der Unfallstelle verstarb. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Dresden ermittelt zur Unfallursache.
Bei einem Unfall im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist am Sonntagvormittag gegen 10:55 Uhr ein Motorradfahrer auf der S 154 ums Leben gekommen.
Der Fahrer (54) fuhr mit einem Krad BMW die S 154 aus Lichtenhain kommend in Richtung Sebnitz. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über das Motorrad, kam in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem VW-Transporter (Fahrer 35) zusammen. Der 54-jährige BMW-Fahrer wurde durch den Aufprall so schwer verletzt, dass er am Unfallort verstarb. Der 35-Jährige blieb unverletzt.
Eine nachfolgende Motorradfahrerin (51) fuhr anschließend noch gegen den Transporter und wurde leicht verletzt. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Dresden hat die Ermittlungen aufgenommen.
3. April | Motorradfahrer tödlich verunglückt
Bei einem Unfall im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist am Donnerstagabend ein Motorradfahrer ums Leben gekommen.
Der Fahrer (49) eines Pkw Nissan befuhr gegen 17:30 Uhr die B172 aus Königstein in Richtung Bad Schandau. Wegen eines Staus wendete er den Nissan. Als der Pkw seine Fahrt in Richtung Königstein fortsetzen wollte und im Anfahren war, fuhr ein ebenfalls in Richtung Königstein fahrendes Motorrad auf den Nissan auf. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der Motorradfahrer (22) wurde so schwer verletzt, dass er an der Unfallstelle verstarb. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Dresden ermittelt zur Unfallursache.
2. April | Mutmaßlicher Drogenhändler bei Verkehrskontrolle gestellt
Polizisten des Reviers Großenhain haben am Mittwoch einen mutmaßlichen Drogenhändler (44) bei einer Verkehrskontrolle gestellt.
Die Beamten hielten den 44-Jährigen gegen 22:05 Uhr auf dem Rahmenplatz in Großenhain für eine Kontrolle an, wo er mit einem E-Scooter unterwegs war. Ein Drogenschnelltest bei ihm reagierte positiv auf Amphetamine und Cannabis. Außerdem fanden die Polizisten etwas Marihuana und Crystal sowie eine vierstellige Summe Bargeld bei dem deutschen Staatsangehörigen.
Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme bei ihm und durchsuchten die Wohnung den Mannes. Dort stellten die Polizisten unter anderem mehrere hundert Gramm Marihuana sowie Crystal, offenbar selbst gebastelte Böller, eine Armbrust und einen Schlagstock sicher. Sie nahmen den 44-Jährigen vorläufig fest.