Polizeiticker Leipzig: Mann in Bus zusammengeschlagen - Zeugenaufruf
Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig
8. Juli | Mann in Bus zusammengeschlagen - Zeugenaufruf
Am 7. Juni kam es in der Buslinie N6 zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 46-Jähriger durch einen Unbekannten zusammengeschlagen wurde.
Der 46-Jährige war in der Nacht vom 6. zum 7. Juni mit dem Bus auf dem Weg nach Hause. Nach ersten Erkenntnissen stiegen an der Haltestelle Leonhardstraße zwei Personen in den Bus ein, darunter auch der unbekannte Täter. Der unbekannte Täter soll den 46-Jährigen zunächst verbal provoziert haben. Daraufhin habe der Täter unvermittelt auf den Mann eingewirkt , so dass dieser nächsten Haltestelle aus dem Bus flüchtete und seine nicht unerheblichen Verletzungen in einem Krankenhaus behandeln ließ. Der Täter kann folgendermaßen beschrieben werden:
- dunkelblonde-braune Haare
- brauner Oberlippenbart
- Tätowierung auf dem Oberkörper
- Bekleidung: beige kurze Hose, Hawaii-Hemd
Die Ermittlungen wegen Körperverletzung wurden aufgenommen. Im Bus sollen sich mehrere Personen befunden haben, welche sich bislang nicht bei der Polizei bekannt gemacht haben. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 6 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden.
7. Juli | Brand eines leerstehenden Hauses
In der vergangenen Nacht kam es in der Kieler Straße im Leipziger Stadtteil Mockau-Nord auf bisher unbekannte Art und Weise zum Brand eines unbewohnten Hauses.
Mehr als 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Leipzig waren gegen 01:30 Uhr an den Löscharbeiten beteiligt. Während des Einsatzes musste die Kieler Straße vollständig gesperrt werden. Zudem wurde ein vor dem Gebäude abgestellter Pkw des Typs Skoda Superb durch das Feuer beschädigt. Der Brand zerstörte das Innere des Gebäudes nahezu vollständig. Darüber hinaus ist der Dachstuhl teilweise einsturzgefährdet. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Branddelikts aufgenommen und prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers.
6. Juli | Zeugenaufruf nach Raub
Am späten Sonntagabend wurde ein 46-Jähriger in der Alten Straße in Leipzig von einem unbekannten Täter beraubt, nachdem dieser ein technisches Gerät über das Internet verkaufen wollte.
Der Mann hatte das Gerät auf einer Verkaufsplattform angeboten, woraufhin sich ein Interessent meldete und dieses erwerben wollte. Bei einem vereinbarten Treffen nahm der Unbekannte das Gerät an sich und zeigte einen waffenähnlichen Gegenstand vor, woraufhin der 46-Jährige ihm das Gerät überließ. Der Täter entfernte sich daraufhin in unbekannte Richtung. Beschrieben wird er folgendermaßen:
- circa 20 bis 25 Jahre alt
- circa 1,65 Meter bis 1,70 Meter groß
- dunkle, fettige Haare und ungepflegter Kinnbart
- braune Augen
- Bekleidung: heller Wollpullover, gestrickte Wollkapuze mit schwarzem Symbol, Multifunktionshose
Die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes wurden aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.
1. Juli | Drogenkontrolle in Bar
Am Montagmittag konnten Beamte des Rauschgiftkommissariates circa 80 Gramm Betäubungsmittel und fast 150 verschreibungspflichtige Medikamententabletten in einer Bar in der Eisenbahnstraße sicherstellen. Außerdem wurden zwei tatverdächtige Männer festgenommen.
Durch Ermittlungen der Kriminalpolizei hatte sich der Verdacht erhärtet, dass aus einer Bar mit Drogen gehandelt wurde. Die Beamten durchsuchten das Geschäft auf Beschluss des Amtsgerichtes Leipzig hin und fanden in mehreren Verstecken Betäubungsmittel und verschreibungspflichtige Arzneimittel. Unter anderem wurden knapp 60 g Heroin, 7 g Kokain, 2,5 g Crystal, 5 g Marihuana und 132 Pregabalin-Tabletten sowie 14 Tilidin-Tabletten gefunden. Ein Drogenspürhund war ebenfalls mit im Einsatz.
Während des Einsatzes wurde ein 40-Jähriger (deutsch) in der Lokalität angetroffen, der durch einen Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben war. Außerdem wurde ein 26-Jähriger (syrisch) nach Rücksprache mit der Leipziger Staatsanwaltschaft aufgrund des dringenden Tatverdachtes, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben, festgenommen. Beide Männer wurden in Justizvollzugsanstalten gebracht. Ein Richter hatte am Dienstagmittag den Haftbefehl gegen den 26-Jährigen in Vollzug gesetzt.
Insgesamt hat das Gewerbeamt Leipzig, zusammen mit dem Stadtordnungsdienst und der Polizeidirektion Leipzig, somit das 21. Gewerbeobjekt dieses Jahr geschlossen. Bei elf dieser Schließungen gaben Verstöße gegen das Betäubungsmittel- bzw. Arzneimittelgesetz Anlass hierzu.
29. Juni | Ladekabeldiebstahl - Tatverdächtiger gestellt
Nach wiederholten Diebstählen von Ladekabeln auf dem Parkplatz des Paunsdorf-Centers, führte ein Polizeieinsatz des Polizeireviers Leipzig-Südost zur Festnahme eines Tatverdächtigen.
Seit dem 15. Juni kam es zu insgesamt vier Diebstählen von Ladekabeln aus E-Ladesäulen auf dem Gelände des Einkaufszentrums. Hierbei entstanden massive Sachschäden an den Ladesäulen, die auf circa 18.000 Euro geschätzt werden. Der Wert der entwendeten Kabel ist hierbei auf einen niedrigen dreistelligen Betrag zu schätzen.
In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag konnten Beamte einen 40-Jährigen (deutsch) stellen. Der Mann hatte gegen 4:30 Uhr mehrfach den Versuch unternommen, Ladekabel von den Säulen zu entwenden. Durch eine Streifenbesatzung konnte der Mann in unmittelbarer Nähe zum Tatort festgestellt werden. Aufgrund von Erkenntnissen aus den vorherigen Straftaten wurde der 40-Jährige als Tatverdächtiger identifiziert. Zudem führte der Mann ein Werkzeug bei sich, um die Kabel von den Säulen zu trennen.
Der 40-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Leipziger Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen und am Freitag einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Leipzig vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der Tatverdächtige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls und gemeinschädlicher Sachbeschädigung dauern an
25. Juni | Mann verletzt unter Drogeneinfluss Polizisten
Eine Beleidigung in einer S-Bahn endete kurz nach Mitternacht in Eilenburg mit einem Widerstand gegen Polizeibeamte.
Ein 40-jähriger Mann (deutsch) beleidigte in der S-Bahn von Leipzig nach Eilenburg zwei Frauen. Als diese in Eilenburg ausstiegen, beleidigte er sie weiter und folgte ihnen in die Innenstadt. Die Frauen fühlten sich bedroht und riefen die Polizei. Polizistinnen und Polizisten des Reviers Eilenburg konnten den Mann nach kurzer Flucht stellen und kontrollieren. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und verletzte eine 32-jährige Polizistin und einen 57-jährigen Polizisten leicht. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Amphetamine. In seinem Rucksack wurden Ampullen mit Flüssigkeiten gefunden, bei denen es sich wahrscheinlich um Betäubungsmittel handelt. Diese stellten die Beamten sicher. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der Mann durfte im Anschluss an die Blutentnahme gehen. Die Beamten des Polizeireviers Eilenburg ermitteln nun wegen des Verdachts des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln, des tätlichen Angriffs auf und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie der gefährlichen Körperverletzung.
24. Juni I Döllnitzbahn bei Unfall entgleist
Ein mutmaßlicher Insektenstich sorgte am Dienstagmittag für die Entgleisung der Zugmaschine der Döllnitzbahn, als diese mit einem Lkw kollidierte.
Der Fahrer (63, deutsch) eines Lkw Mercedes Atego 3 fuhr an den Bahnübergang der Ambrosius-Marthaus-Straße heran. Laut eigenen Angaben wurde der 63-Jährige von einer Biene gestochen und überfuhr aus diesem Grund das Stop-Schild. Die mit geringer Geschwindigkeit heranrollende Schmalspurbahn (Fahrer: 59) konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und es kam zum Zusammenstoß, woraufhin die Lokomotive der Bahn entgleiste. Sowohl die Lok, der Lkw, wie auch der Asphalt im Bereich wurden beschädigt. Der Sachschaden konnte noch nicht abschließend beziffert werden, wird aber im sechsstelligen Bereich vermutet. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Die Anhänger der Lok wurden im weiteren Verlauf von einer anderen Lokomotive von der Unfallstelle entfernt. Der Zugang zur Ambrosius-Marthaus-Straße wurde aufgrund der Bergungsmaßnahmen für die Zugmaschine der Döllnitzbahn vorübergehend gesperrt. Das Polizeirevier Oschatz hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.