Polizeiticker Leipzig: Drogenerkennung im Straßenverkehr

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

17. April | Drogenerkennung im Straßenverkehr

Gestern führte die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig eine Großkontrolle zum Thema Drogenerkennung im Straßenverkehr am Schleußiger Weg durch. Ziel dieser konzentrierten Kontrolle war die Überprüfung der Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer. Auch Fahndungsmaßnahmen stellten einen Schwerpunkt dar. Die Großkontrolle fand mit circa 115 Einsatzkräften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen und Brandenburg statt.
Insgesamt wurden gestern 479 Fahrzeuge angehalten und dabei 481 Personen überprüft. Bei 16 Personen bestand der Verdacht, dass sie ihr Fahrzeug unter berauschenden Mitteln wie Alkohol oder Betäubungsmittel führten. Folglich wurden 16 Blutprobenentnahmen durchgeführt.

Bei dem Beifahrer eines Transporters wurden knapp 60 Gramm Betäubungsmittel gefunden. Dabei kam auch ein Drogenspürhund zum Einsatz.

Im Einzelnen kam es unter anderem zu folgenden Verstößen:

Straftaten:
• 4 x Fahren ohne Fahrerlaubnis
• 2 x Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln gem. § 316 StGB
• 3 x Kraftfahrsteuergesetz
• 1 x Handel mit Betäubungsmitteln
• 1 x Fälschung Personaldokument

Ordnungswidrigkeiten:
• 14 x Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mittel
• 42 x sonstige Ordnungswidrigkeiten

Auch im Verlauf des Jahres werden weitere Schwerpunktkontrollen an unterschiedlichen Orten stattfinden. 

16. April | Tatverdächtiger Drogendealer nach Durchsuchung in Haft

Am Dienstagvormittag setzte das Rauschgiftkommissariat der Polizeidirektion Leipzig einen Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft Leipzig in Wurzen um, welche für einen 41-Jährigen (deutsch) in einer Justizvollzugsanstalt endete.

Nach umfangreichen Ermittlungen hatte sich der Verdacht des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln gegen den bereits einschlägig vorbestraften Mann erhärtet. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten über 140 Gramm Cannabis, nahezu 100 Gramm Methampetamine, fast 200 Gramm GHB, sowie teilweise verbotene Hieb- und Stichwaffen sicher. Aufgrund der Menge, sowie der Vorstrafen des 41-Jährigen ordnete die Staatsanwaltschaft Leipzig die vorläufige Festnahme aufgrund von Wiederholungsgefahr an. Der Tatverdächtige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln dauern an.

15. April | Feuerlöschhydranten geöffnet - Zeugenaufruf

Im Revierbereich Borna wurden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zwei Hydranten aufgedreht. Durch den daraus resultierenden Wasseraustritt wurden auch Straßenteile überschwemmt.

Mehrere Hinweisgeber hatten über den Notruf gemeldet, dass die Kreisstraße 7930 zwischen Großzössen und Kahnsdorf, sowie die Straße Blumrodapark in Borna unter Wasser standen. Vor Ort entdeckten die Polizeibeamten jeweils einen aufgedrehten Feuerlöschhydranten, woraufhin die Feuerwehr verständigt wurde. Diese konnte das Wasser abstellen und die Hydranten schließen. Durch die ausgetretenen Wassermassen wurde die K7930 auf einer Länge von circa 200 Metern überflutet. Zudem wurden auch Steine vom Wegesrand auf die Fahrbahn gespült. Wie viel Wasser schlussendlich ausgetreten ist, konnte bislang nicht eruiert werden. Die Polizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaer Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden.

12. April | Kind (9) bei Unfall mit Straßenbahn schwer verletzt

Gestern Nachmittag kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall im Westen von Leipzig, bei dem ein 9-Jähriger lebensgefährlich verletzt wurde.

Der Junge fuhr am Samstagnachmittag um 16:40 Uhr mit seinem Fahrrad zunächst auf dem Gehweg der Georg-Schwarz-Straße in stadtauswärtige Richtung. In Höhe der Hausnummer 135 der Georg-Schwarz-Straße geriet er auf die Fahrbahn und stieß seitlich mit einer in gleiche Richtung fahrenden Straßenbahn (Fahrer: 54) zusammen. Dadurch kam es zum Sturz des Jungen und im Anschluss zu schweren Verletzungen infolge der Kollision. Er wurde nach einer Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht. 
Neben den zahlreichen Einsatzkräften von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei war auch ein Kriseninterventionsteam vor Ort zur Betreuung von Zeugen und der inzwischen verständigten Mutter des Kindes. Kriminaltechniker sicherten Spuren am Unfallort und der Verkehrsunfalldienst ermittelt nun zum genauen Unfallhergang. Es entstand zudem geringer Sachschaden. Die Georg-Schwarz-Straße musste zur Unfallaufnahme für etliche Stunden in beide Richtungen gesperrt werden. 
Weitere Einzelheiten zum Unfall können zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt gegeben werden. 

Die Polizei sucht nach Zeugen zum Unfallgeschehen. Insbesondere wird nach einer Person gesucht, welche mit einem Einkaufswagen am Unfallort stand. Es könnte sich um einen wichtigen Zeugen handeln. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem Verkehrsunfall oder zur Person mit Einkaufswagen geben können, werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden. 

10. April | Wohnungseinbruch aufgeklärt – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Nach Einbruch zur Weihnachtszeit in eine Leipziger Wohnung, aus der Bargeld und Schmuck gestohlen wurden, konnten Polizei und Staatsanwaltschaft einen 60-jährigen Tatverdächtigen ermitteln und Mitte März festnehmen. Dieser befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Am 19. März 2026 wurde bei einem Polizeieinsatz ein 60-Jähriger (deutsch) in seiner Wohnung in Zwenkau festgenommen. Ermittlungen des Einbruchskommissariates der Leipziger Kriminalpolizeiinspektion und der Staatsanwaltschaft Leipzig begründeten einen dringenden Tatverdacht wegen eines Wohnungseinbruchsdiebstahls gemäß § 244 StGB. Der polizeibekannte Mann steht in Verdacht, am zweiten Weihnachtsfeiertag 2025 in eine Wohnung in Leipziger Stadtteil Mockau eingebrochen und eine hohe Bargeldsumme im fünfstelligen Bereich sowie teure Handtaschen und Schmuck entwendet zu haben. Dies geschah, während sich die Geschädigte auf Weihnachtsbesuch bei Ihrer Familie befand.

Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung in Zwenkau fanden die Ermittlerinnen und Ermittler nicht nur Beweismaterial zum aktuellen Einbruch, sondern auch eine scharfe Pistole, für die der Beschuldigte keine Erlaubnis besaß. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig erfolgte nach der Festnahme die Vorführung beim Ermittlungsrichter am zuständigen Amtsgericht, welcher den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der 60-Jährige wurde daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Leipzig eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an. So wird auch geprüft, ob der Tatverdächtige noch für weitere Straftaten in Frage kommt.

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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