Polizeiticker Leipzig: Polizei sucht unbekannten Tatverdächtigen nach Raub

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

28. März | Polizei sucht unbekannten Tatverdächtigen nach Raub

Unbekannter Tatverdächtiger
© Polizeidirektion Leipzig

Ort:      04808 Wurzen, Am Bahnhof
Zeit:     18.10.2025, gegen 22:00 Uhr

Im Oktober letzten Jahres schlug ein bislang Unbekannter den Geschädigten (56) mit einem Seilschloss nieder, um in den Besitz seines Fahrrades zu gelangen. Nun fahndet die Polizei mit einem Phantombild nach dem unbekannten Täter.

Bereits in Medieninformation Nr. 452 von 2025 informierte die Polizei mit einem Zeugenaufruf über die Tat: Nachdem ein 56-jähriger Mann sein Fahrrad am 18. Oktober am Bahnhof in Wurzen abgeholt hatte und mit dem Rad zu Fuß in Richtung Netto unterwegs war, schlug ihn ein Unbekannter mit einem Seilschloss nieder. Der Geschlagene wurde schwer am Kopf verletzt, verlor das Bewusstsein und musste einige Zeit in einem Krankenhaus behandelt werden. Das Fahrrad wurde später wieder aufgefunden.

Der Gesuchte kann wie folgt beschrieben werden:

  • circa 35 Jahre alt
  • 1,70 Meter groß
  • schlank, breites Kreuz
  • ungepflegte Erscheinung
  • sehr kurze dunkelblonde Haare
  • Piercings: Nase und Unterlippe je rechts einen Ring

Trotz umfangreicher Ermittlungen konnten bisher keine weiteren Erkenntnisse zu dem unbekannten Tatverdächtigen gewonnen werden. Die Leipziger Polizei wendet sich nunmehr aufgrund eines richterlichen Beschlusses zur Suche nach ihm an die Öffentlichkeit.

Wer erkennt den Unbekannten Täter auf dem Phantombild? Wer weiß, wo er sich regelmäßig aufhält? Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalaußenstelle Grimma, Köhlerstraße 3, 04668 Grimma, Tel. (03437) 7089-0 oder bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Alle Informationen sind auch noch einmal im Fahndungsportal der Polizei Sachsen zu finden: 

https://www.polizei.sachsen.de/de/raub-in-wurzen-40989.html

Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin:

Die Veröffentlichung der Abbildungen erfolgt auf den Internetseiten der Strafverfolgungsbehörden und in der regionalen Presse sowie dem regionalen Fernsehen.

Die Übernahme der Abbildungen in Online-Publikationen, z.B. Auftritte in sozialen Netzwerken, Online-Ausgaben, E-Paper, Mediatheken oder sonstige Internetangebote, wird gestattet durch Verlinkung auf die Internetseiten der Strafverfolgungsbehörden.

27. März | Gestohlene Bronzestatue in Teilen wiedergefunden

Bronzestatue Markkleeberg Agra Park

Teile der zwischen dem 5. und 6. März aus dem Markkleeberger Agra-Park entwendeten Bronzestatue wurden gestern in der Bernhard-Kellermann-Straße im Leipziger Stadtteil Lößnig wiedergefunden.

In der Medieninformation Nr. 77|26 informierte die Polizei über die Entwendung einer 1,80 Meter großen Bronzestatue aus dem Agra-Park in Markkleeberg und teilte dazu einen Zeugenaufruf. Nunmehr konnten Teile der Statue durch einen Zeugenhinweis im Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses festgestellt werden. Im Rahmen der Ermittlungen wurde ein Tatverdächtiger (46, deutsch) bekannt gemacht und ein Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung erwirkt. Dort konnten verschiedene Schlüsselbunde, Personalausweise, sowie Handys und Festplatten aufgefunden werden, von denen ein Teil bereits Straftaten zugeordnet werden konnte. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls dauern an.

26. März | Unfall mit Straßenbahn endet tödlich

Eine 71-jährige Frau wurde gestern auf ihrem Weg zu einem Fußballspiel bei einem Unfall mit einer Straßenbahn schwer verletzt. Sie verstarb einige Stunden später. 

Die Frau beabsichtigte mit ihrem Mann am Ostplatz zur Haltestelle in stadtauswärtige Richtung zu laufen. Dafür musste sie die Gleise in stadteinwärtige Richtung überqueren und übersah dabei die sich nähernde Straßenbahn der Linie 15. Trotz Gefahrenbremsung durch die Tramfahrerin kam die Straßenbahn nicht rechtzeitig zum Stehen und erfasst die Seniorin. Sie wurde unter der Tram eingeklemmt und schwer verletzt. Rettungskräfte der Feuerwehr konnten sie befreien und zur Behandlung in ein Krankhaus bringen. Hier erlag sie noch am Abend ihren Verletzungen. Vor Ort unterstützte das Kriseninterventionsteam Leipzig einen Angehörigen. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.

Während der Unfallaufnahme war die B2/Prager Straße zwischen Oststraße und Volckmarstraße bis circa 21:30 Uhr gesperrt. Dabei kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall bei dem ein Funkstreifenwagen beim Rangieren mit einem stehenden VW Transporter kollidierte. Es entstand ein Sachschaden von 3.000 Euro.

24. März | Betrug mit Retouren – Beschuldigte festgenommen

Gemeinsame Medieninformation von Staatswaltschaft Leipzig und Polizeidiretkion Leipzig

Zwischen 2020 bis Anfang 2026 haben eine 22-jährige Beschuldigte und ein 27-jähriger Beschuldigter (beide deutsch) hochwertige Elektronikwaren bestellt. Nach Entgegennahme der Pakete sollen sie die Rückübersendung der Ware vorgetäuscht und im Anschluss die erstatteten Kaufpreise mittels auf Alias-Identitäten ausgestellter Geldkarten abgehoben haben. Die Beschuldigten waren zudem in Deutschland untergetaucht, da sie zwar, wie sich später herausstellte, verschiedene Häuser anmieteten, sich aber nie ummeldeten.

Nach umfangreichen Ermittlungen der Leipziger Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurden beide Tatverdächtige am 26. Januar 2026 in Bonn festgenommen. Sie hatten zuvor eine Zivilklage gegen einen Versanddienstleister eingereicht, weil ein angeblich von ihnen versendetes Paket mit hochwertiger Ware nicht beim Empfänger (ebenfalls einer von ihnen verwendeten Alias-Personalie) angekommen sein soll. Der für das Verfahren zuständige Amtsrichter kontaktierte die Staatsanwaltschaft Leipzig mit einer Frage zu Paketdiebstählen und die Verbindung wurde bekannt.

Nach den Festnahmen im Januar erfolgten am 17. ,18. und 26. Februar umfangreiche Durchsuchungen in Neuss (Nordrhein-Westfalen) und einer Kleinstadt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (Thüringen) aufgrund richterlicher Durchsuchungsbeschlüsse. Dabei konnte in Neuss Bargeld in Höhe von rund 100.000 Euro und in Thüringen weitere 900.000 Euro vorläufig gesichert werden. Auch ein Quad und Bankkonten wurden sichergestellt. Die Ermittlungen gegen die beiden Beschuldigten dauern weiter an.

23. März | Am Vormittag eingebrochen, am Abend gestellt

In Wurzen konnte ein Einbrecher der am Sonntagmorgen zugeschlagen hatte noch am Abend des selben Tages gestellt werden.

Der zunächst unbekannter Täter brach gewaltsam in eine Wohnung am Domplatz ein. Dort durchsuchte er die Räumlichkeiten und stahl ein Rucksack mit einer Geldbörse. Darin befanden sich mehre hundert Euro Bargeld sowie Ausweise, Geldkarten und andere Unterlagen. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.

Gegen 20:45 Uhr waren dann Polizeibeamte in Wurzen auf Streifenfahrt, als sie im Rahmen einer Personenkontrolle den Tatverdächtigen (25, deutsch) feststellten. Da er noch die gestohlenen Ausweisdokumente bei sich führte, konnte ihm der morgendliche Einbruch zugeordnet werden. Das Diebesgut wurde sichergestellt und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet, wobei jedoch kein weiteres Diebesgut gefunden wurde. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 25-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Das Polizeirevier Grimma hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

20. März | Verwechslung führt zu Polizeieinsatz

Am Donnerstagnachmittag fand im Leipziger Stadtteil Mockau-Nord ein Einsatz wegen einer verdächtigen Person statt, welche mit einem waffenähnlichen Gegenstand hantiert haben soll.

Aufgrund der unklaren Lage wurden Einsatzkräfte, unter anderem der Fachdienst Einsatzzüge, zum Ort entsandt. Auch Rettungsdienst und Feuerwehr waren vor Ort. Ein Gebäude wurde zunächst geräumt und im Anschluss durchsucht, ohne die beschriebene Person festzustellen. Nach circa zwei Stunden wurde das Gebäude durch die Polizei wieder freigegeben. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Personen oder Gegenstände. Bisherige Erkenntnisse haben ergeben, dass es sich bei der mutmaßlichen Waffe um ein elektronisches Gerät handelte, welches einer Pistole zum Verwechseln ähnlich sah. 

19. März | Tatverdächtige Einbrecher gestellt

In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag konnten Beamte des Polizeireviers Leipzig-Nord zwei tatverdächtige Einbrecher stellen, die kurz zuvor in eine Wohnung eingebrochen sein sollen.

Kurz nach Mitternacht wurde die Polizei in den Leipziger Stadtteil Mockau-Süd gerufen, da Zeugen zwei Männer (47, 34 | beide deutsch) dabei beobachtet hatten, wie diese über ein Fenster in eine Wohnung einbrachen. Die Polizisten konnten die beiden Männer wenig später auf der Oberläuterstraße finden, wobei sie zunächst zu flüchten versuchten, jedoch gestellt werden konnten. Neben verschiedenen Einbruchswerkzeugen fanden die Beamten auch noch Betäubungsmittel bei dem 47-Jährigen.

Nachdem auch ein Diensthund die Tatbeteiligung der beiden Männer untermauern konnte, wurden diese nach Rücksprache mit einer Bereitschaftsstaatsanwältin vorläufig festgenommen und in das Zentrale Polizeigewahrsam eingeliefert. Zuvor wurde der 34-Jährige aufgrund eines medizinischen Problems in ein Krankenhaus gebracht, aus welchem er wenig später wieder entlassen wurde. Die beiden Tatverdächtigen sollen im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, welcher über den Vollzug des Haftbefehls entscheidet. Die Ermittlungen wegen eines Einbruchsdiebstahls dauern an

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