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Abteilung 5 - Polizeilicher Staatsschutz/PTAZ

Kriminaldirektor Maik Mainda leitet die Abteilung 5 - Polizeilicher Staatsschutz/PTAZ im LKA Sachsen.
Zum 1. Oktober 2017 wurden das Operative Abwehrzentrum (OAZ) der Polizeidirektion Leipzig und die bisherige Abteilung 5 des LKA organisatorisch zum Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) zusammengeführt. Durch die Bündelung der Aufgaben und Kompetenzen wird die „Schlagkraft“ und Effizienz der Bekämpfung der Politisch motivierten Kriminalität auf Landesebene erhöht.

In der Abteilung 5 sind neben den Dezernaten Auswertung und Ermittlungen auch die Dezernate MEK-Staatsschutz, Mobile Fahndungs- und Einsatzgruppen und Personenschutz eingegliedert.

Die Abteilung 5 des LKA ist in allen bundesweiten Abwehrzentren vertreten, um den Informationsaustausch mit internen und externen Partnern zu gewährleisten. Weiterhin wird auch die phänomenbezogene Präventionsarbeit (zum Beispiel Aussteigerprogramme und Deradikalisierung) unterstützt.

Im Dezernat Auswertung erfolgt die strategische und operative Auswertung von Straftaten und Informationen im Bereich der Politisch motivierten Kriminalität. Im neuen Sachgebiet Risikomanagement werden Gefährdungssachverhalte bearbeitet und Gefährderbewertungen nach bundeseinheitlichen Kriterien erstellt.

Das Dezernat Ermittlungen ist für die Bearbeitung von schweren Staatsschutzdelikten zuständig, hier laufen z. B. Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung oder Verfahren im Zusammenhang mit Straftaten gegen Vereinsverbote, jeweils mit politischer Motivation, sowie Ermittlungen bei Straftaten nach dem Völkerstrafgesetzbuch (Völkermord, Kriegsverbrechen).

Die Beamten in den Dezernaten MEK-Staatsschutz und in den Mobilen Fahndungs- und Einsatzgruppen unterstützen die Ermittler bei der Aufklärung der Straftaten im Bereich der Politisch motivierten Kriminalität

Die Spezialisten des Personenschutzes sind verantwortlich für Verhinderung und Abwehr von Angriffen, die sich gegen das Leben und die Gesundheit von als gefährdet eingestuften Personen des Freistaates Sachsen richten.