Polizeiticker Leipzig: Softairwaffe löst Polizeieinsatz aus

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

11. März: Softairwaffe löst Polizeieinsatz aus

Am Dienstagnachmittag sorgten zwei junge Männer im Leipziger Norden für einen Polizeieinsatz, nachdem Zeugen sie mit einer Kurzwaffe in der Öffentlichkeit gesehen hatten.

Da die Ausgangslage auf eine Gefahrensituation schließen ließ, kam die Einheit für lebensbedrohliche Einsatzlagen (LebEL) zum Einsatz. Die beiden jungen Männer (19 und 17), konnten auf einem nahegelegenen Fitnessplatz ausfindig gemacht werden. Bei der Personenkontrolle stellten die Beamten fest, dass es sich bei der gesehenen Kurzwaffe, um eine Softairwaffe handelte. Wegen des Führens einer Anscheinswaffe in der Öffentlichkeit wurde daher ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

10. März: Vermisstenfahndung beendet | 14-Jähriger wieder da

Heute bat die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach einem vermissten 14-Jährigen. Er kehrte wohlbehalten in seine WG zurück.

Die Polizeidirektion Leipzig bedankt sich bei den Medien sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung bei der Suche nach dem Vermissten. Mit der Beendigung dieser Öffentlichkeitsfahndung bitten wir auch um Löschung der in diesem Zusammenhang erzeugten Informationen, die persönliche Daten sowie Bilder des Vermissten beinhalten.

9. März: Diebstahl einer Bronzestatue

Unbekannte Täter haben zwischen Mittwoch und Donnerstag eine Bronzestatue aus dem agra-Park in Markkleeberg entwendet. Die circa 1,80 Meter große Statue war fest mit einem Sockel verbunden und wurde mit einem unbekannten Werkzeug von diesem getrennt. Der Wert der entwendeten Skulptur konnte nicht beziffert werden. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls wurden aufgenommen.  Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 0 zu melden.

6. März: Staatsanwaltschaft und Polizei bitten um Ihre Mithilfe - Zeugenaufruf nach Fund eines toten Säuglings

Ort: Leipzig (Wiederitzsch)
Zeit: 27.02.2026, gegen 21:00 Uhr

Nach dem Fund eines toten Säuglings am letzten Freitagabend in einem Leipziger Krankenhaus wenden sich Staatsanwaltschaft und Polizei an die Bevölkerung und bitten um Mithilfe bei der weiteren Aufklärung des Sachverhalts.

Die Polizei war am Abend des 27. Februar 2026 im Klinikum St. Georg im Einsatz, nachdem dort zuvor ein toter Säugling in der Babyklappe des Krankenhauses abgelegt worden war. 

Das Kommissariat 11 der Kriminalpolizeiinspektion Leipzig nahm in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Leipzig sofort die Ermittlungen auf. Die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion des Leichnams wurde zwischenzeitlich durchgeführt. Nach dem Ergebnis des vorläufigen Gutachtens des Instituts für Rechtsmedizin handelt es sich bei dem toten Säugling um einen Jungen. Wie und wann der Junge zu Tode kam, ist der Teil der laufenden Ermittlungen. Momentan werden im Zusammenhang mit dem Leichnam noch zahlreiche Zusatzuntersuchungen durchgeführt. 

Zur Aufklärung werden nun dringend Zeugen gesucht, die Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Geschehen gemacht haben. Diese Personen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Leipzig zu melden.

•    Wer hat Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit dem Geschehen stehen können?
•    Wer kann Angaben zu einer Frau machen, die schwanger war und bei der es trotz eines mutmaßlich bevorstehenden Geburtstermins im weiteren Verlauf bisher keinen Hinweis auf einen Säugling gibt?
•    Wer kann Hinweise zur Identität der Mutter des Säuglings und zu deren familiären Umfeld geben?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Leipzig via Telefon 0341-966 46666 und per E-Mail unter mordkommission.pd-l@polizei.sachsen.de entgegen.

Hinweis in eigener Sache: Wir bitten alle Medien, die in diesem Fall notwendige Sensibilität in der Berichterstattung zu achten. Weitere Angaben werden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht. Hierfür werben wir um Verständnis.
 

2. März | Junger Mann ausgeraubt - Täter gestellt

Am frühen Sonntagmorgen kam es in der Wurzener Innenstadt zu einer Raubstraftat, bei der die Tatverdächtigen von der Polizei gestellt werden konnten.

Gegen 5 Uhr war ein 25-Jähriger auf dem Badergraben unterwegs, als er von drei Männern körperlich angegriffen wurde. Dabei nahmen sie ihm technische Geräte und die Geldbörse weg. Die Auseinandersetzung hörten Polizeibeamte des Reviers Grimma, die in unmittelbarer Nähe einen Einbruch aufnahmen und liefen zum Tatort. Hier stellten sie drei Männer  (30,37 und 39, alle deutsch) und den 25-Jährigen fest, der leicht verletzt war und zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Alle Täter flüchteten, konnten aber durch weitere Kräfte bei einer Tatortbereichsfahndung gestellt werden. Bei einem Alkoholvortest hatten alle Tatverdächtigen einen Wert von über 1,5 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen wieder entlassen. Die Kriminalaußenstelle Grimma hat die Ermittlungen wegen einer Raubstraftat aufgenommen.

1. März | Tatverdächtiger nach Einbruch gestellt

Nach einem Einbruch gestern früh in ein Ladengeschäft im Leipziger Norden konnte einer der Täter durch Polizeibeamte gestellt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen drangen gegen 06:30 Uhr drei Tatverdächtige durch Aufhebeln einer Nebeneingangstür in ein Ladengeschäft in der Mockauer Straße ein. Sie stahlen Smartphones, Tablets und weitere Elektronikartikel. Eingesetzte Polizeibeamte konnten noch vor Ort einen der Tatverdächtigen (männlich, 23, syrisch) stellen, während zwei weitere unter Zurücklassung der Beute flüchten konnten. Der am Geschäft entstandene Sachschaden wurde auf circa 300 Euro geschätzt. Auf Anordnung eines Bereitschaftsstaatsanwalts wurde der 23-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Während der Maßnahmen der Beamten leistete er Widerstand. Es wird wegen besonders schweren Falls des Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. 

26. Februar | Durchsuchungen im Landkreis Leipzig

Am Mittwoch fanden im Landkreis Leipzig (Wurzen, Bennewitz, Lossatal) Durchsuchungen statt, die im Zusammenhang mit einer Automatensprengung und mehreren Eigentumsdelikten standen.

Aufgrund umfangreicher polizeilicher Maßnahmen zu der Sprengung eines Fahrkartenautomaten am 17. Oktober 2025 (MI 369|25) ergab sich ein Tatverdacht gegen drei Personen (30, 22 | beide männlich und deutsch; 20 weiblich und deutsch). Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig erließ in der Folge ein Richter des Amtsgerichtes Leipzig Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt vier Objekte in Wurzen und Umgebung. Beamtinnen und Beamte des Landeskriminalamtes, der Bereitschaftspolizei, des Polizeiverwaltungsamtes sowie der Polizeidirektion Dresden unterstützten die Kräfte der Kriminalpolizei Leipzig bei der Umsetzung dieser Beschlüsse.
Die Polizeidirektion Dresden ermittelt darüber hinaus wegen mehrerer Eigentumsdelikte gegen denselben 30-Jährigen sowie zwei weitere Personen (25 | männlich und deutsch; 28 | weiblich und deutsch). Auch insoweit wurden Durchsuchungsbeschlüsse umgesetzt.

Im Rahmen der Durchsuchungen wurden Beweismittel, wie zum Beispiel Pyrotechnik und vermeintliches Diebesgut, sichergestellt. Zu Festnahmen kam es nicht. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie zahlreicher Eigentumsdelikte dauern an.

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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