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Sonderkommission Kfz-Verschiebung

Mit der Leitung der sachsenweit tätigen Sonderkommission Kfz-Verschiebung ist Kriminalrätin Nelli Rühle betraut.
Die Führung der Sächsischen Polizei hat mit der Bildung der sachsenweit tätigen Sonderkommission Kfz-Verschiebung (Soko Kfz) deutlich gemacht, dass hier ein Schwerpunkt der polizeilichen Tätigkeit liegt.
Die Soko Kfz nahm am 1. November 2013 die Arbeit auf, als Organisationseinheit der Sächsischen Polizei beim LKA Sachsen. Sie besteht aus sächsischen Polizeibeamten und einem Verbindungsbeamten der Bundespolizei. Neben den zentralen Komponenten im Landeskriminalamt werden in allen fünf Polizeidirektionen regionale Ermittlungsabschnitte vorgehalten. Aufgaben der Soko Kfz sind die zentrale Koordinierung dieser Ermittlungskräfte, die turnusmäßige Durchführung von Fahndungseinsätzen mit Fahndungskräften der Polizeidirektionen sowie Mitwirkung an Präventionsprojekten in Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für polizeiliche Prävention.


Zielrichtung der Arbeit der Soko ist es, über kriminalpolizeiliche Ermittlungen die Strukturen der internationalen Kfz-Kriminalität erfolgreich zu bekämpfen. Spezialisten verschiedener Dienststellen arbeiten hierbei Hand in Hand, um den Fahndungsdruck auf die Täter bzw. die Tätergruppierungen zu erhöhen. Hohe Haftstrafen für ausländische Bandenmitglieder, welche im Ausland festgenommen und nach Sachsen ausgeliefert wurden, und die seit 2014 wiederholt verhängt wurden, führten zum deutlichen Rückgang der Fallzahlen für das laufende Jahr 2015. Die Vorteile der Arbeitsweise dieser Sonderkommission liegen in der Bündelung von Ressourcen und Koordinierung der Kräfte in ganz Sachsen. Neben dem Landeskriminalamt sind in allen Polizeidirektionen regionale Ermittlungsgruppen der Soko eingerichtet.

Die Soko Kfz hat eine Gesamtstärke von etwa 50 Mitarbeitern.


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Historie

Die Kriminalpolizei im Freistaat Sachsen blickt auf eine nahezu 200-jährige Geschichte zurück.