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Es ist passiert! Was nun?

Rechtliche Möglichkeiten für Opfer

Zusammenfassend gibt es neben dem Opferrechtsreformgesetz, Opferanspruchssicherungsgesetz und dem Gewaltschutzgesetz  folgende rechtliche Möglichkeiten speziell für Opfer:

  • Die Nebenklage, die es dem Geschädigten ermöglicht, neben dem Staat (Staatsanwalt) als  Nebenkläger im Verfahren seine persönlichen Interessen auf Genugtuung zu verfolgen.
  • Das Adhäsionsverfahren, in dem der Geschädigte in der Hauptverhandlung seine zivilrechtlichen Schadensersatzansprüche geltend machen kann.
  • Der Täter-Opfer-Ausgleich, der eine außergerichtliche Konfliktlösung schaffen kann. Darüber hinaus können  Vereinbarungen über die Schadenswiedergutmachung getroffen werden. Der Täter-Opfer-Ausgleich basiert auf Freiwilligkeit des Geschädigten. 
  • Das Recht auf Opferentschädigung auf der Grundlage des Opferentschädigungsgesetzes, das dem Opfer einer Straftat finanzielle Hilfe ermöglichen kann. Dazu muss das Opfer bei einem Versorgungsamt zur Heilbehandlung oder Rentenleistung (z. B. Krankenkasse) einen Antrag auf Entschädigung stellen.
  • Das Bürgerliche Gesetzbuch, das den Täter verpflichtet, dem Opfer den durch die Tat verursachten Schaden zu ersetzen. Dazu gehören Vermögensschäden, Schmerzensgeld, entgangener Lohn, Haushalts-, Heil- und Krankenhauskosten.

Der Betroffene muss die Schadenswiedergutmachung beim Gericht beantragen.


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