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Video Kletterübung

Kletterübung

Die Bekämpfung des grenzüberschreitenden Extremismus und Terrorismus im sächsisch-polnischen Grenzgebiet ist Ziel eines langfristigen Projektes der Spezialeinsatzkommandos des Freistaates Sachsen und der SPAP der polnischen Polizei.

2. - 6. August 2010


Beteiligt an dem Projekt sind das Landeskriminalamt Sachsen mit dem Spezialeinsatzkommando und der Verhandlergruppe und auf polnischer Seite das SPAP (Samodzielny Pododdzial Antyterrorystyczny Policji) (SPAP sollte einmal, wenn´s auch schwer fällt, ausgesprochen werden !) und die dortige Verhandlergruppe.

Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt und umfasst neben der Beschaffung neuer kompatibler Technik und Fahrzeugen vor allem eine enge theoretische und praktische Zusammenarbeit.

Höhepunkte des EU-Projektes sind die gemeinsamen Übungen von SEK, SPAP und den Verhandlungsgruppen beider Länder.

Der Film zeigt die erste von mehreren geplanten Übungen, diese fand im August 2010 in Polen im Grenzgebiet zu Sachsen statt.

Einsatzkräfte beider Ländern simulierten, wie der Angriff von schwerbewaffneten Kriminellen auf einen Polizeikonvoi mit einer Schutzperson erfolgreich abgewehrt und die Schutzperson unversehrt in Sicherheit gebracht werden kann. Der sächsisch-polnische Schutzkonvoi fordert Verstärkung an, weitere Spezialkräfte  aus Polen und Sachsen mussten als Unterstützungseinheiten aus der Luft mussten per Hubschrauber abgeseilt und nach erfolgreicher Abwehr des Angriffs schnell zum nächsten Brennpunkt gebracht werden.

Doch bis es soweit war, mussten die Spezialeinheiten zuerst auf einen einheitlichen Stand gebracht werden. Die Beamten der Einsatzeinheiten lernten:

  • die jeweiligen  Rechtsvorschriften Kennen
  • stimmten ihre Einsatztaktiken zu Luft, zu Lande und auf auf/im Wasser ab
  • glichen die taktischen Handzeichen an  und lernen, Einsätze in englischer Sprache fehlerfrei durchführen.


Grundlage für die Zusammenarbeit der Spezialeinheiten beider Länder ist eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landeskriminalamt Sachsen und der Wojwodschaftskommandantur der Polizei in Wroclaw. Die EU-Mittel kommen aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Sachsen – Polen 2007-2013

Die Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes verfolgt das Ziel, gemeinsame abgestimmte Verfahrensweisen zu erarbeiten, die im Fall der Bekämpfung von grenzüberschreitenden terroristischen Bedrohungslagen anzuwenden sind und die durch ihren Umfang und Auswirkungen beide Nachbarländer betreffen.