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Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion/ Bissigen Räuber erwischt/ Unglaublich aber wahr

Verantwortlich: Andreas Loepki, Maria Braunsdorf, Maria-Katharina Geyer
Stand: 09.05.2016, 3:30 PM Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Nachmeldung zu: Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion – mut-maßlicher Täter gestellt    

Ort:  Leipzig (OT Schönefeld-Abtnaundorf), Brandenburger Straße/Adenauer Allee
Zeit:  08.05.2016, kurz nach 4:00 Uhr

(Der grundlegende Sachverhalt wurde den Medienvertretern bereits am gestrigen Tag per E-Mail mitgeteilt. Nunmehr erfolgen nochmals nähere Angaben.)

Durch einen Mann (28) wurde am frühen Morgen des 08. Mai 2016 im Bereich Brandenburger Straße/Adenauer Allee ein explosionsartiger Knall wahrgenommen. Nachdem der Mann den mutmaßlichen Ursprungsort gesucht und  dort einen zerstörten Werbeträger vorgefunden hatte, rief er die Polizei und informierte diese über seine Wahrnehmungen in diesem Zusammenhang. Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Tatortbereichsfahndung konnte an der Rackwitzer Straße ein Berliner (44) festgestellt werden. Die Prüfung seiner Person und die Ergebnisse weiterer Ermittlungen vor Ort begründeten für die Beamten den Anfangsverdacht, dass es sich hierbei um den gesuchten mutmaßlichen Täter handelte. Der Beschuldigte wurde vorläufig fest-genommen.

Bei nachfolgenden Wohnungsdurchsuchungen in Leipzig, wo sich der Beschuldigte lediglich zu Besuch befand, und an seinem Wohnort Berlin konnten  durch Spezialkräfte der Polizei weitere Gegenstände und Substanzen gefunden werden, welche den bestehenden Verdacht gegen den Beschuldigten verdichtet haben. Angaben zu Einzelheiten dieser Maßnahmen sind mit Blick auf die laufenden Ermittlungen noch nicht  möglich. Die Untersuchungen hierzu dauern an. 

Hinsichtlich der Motivation des Beschuldigten sind bisher  keine Aussagen möglich. Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen. Momentan sind jedoch keine Anhaltspunkte erkennbar, die auf einen terroristischen Hintergrund schließen lassen. Der Beschuldigte selbst hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen eingelassen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde  durch den Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig am heutigen Tag gegen den Beschuldigten Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in Vollzug gesetzt. Der Beschuldigte befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere  Angaben  sind derzeit nicht möglich.   (Loe)

Fahrschule heimgesucht                

Ort: Leipzig; OT Reudnitz-Thonberg
Zeit: 09.05.2016, 04:00 Uhr

Als ein Unbekannter in die Fahrschule einbrach und dabei reichlich Lärm verursachte, weckte er das Interesse der Anwohner; folglich: eingehender Notruf bei der Polizei. Sofort rückten die Funkstreifenwagen vor Ort an. Der erste Überblick ergab folgendes Bild: Scheibe der Eingangstür zerschlagen, ein HDMI-Kabel hing aus dem Bürofenster, vom Einbrecher keine Spur. Anwohner erzählten: Nachdem der Unbekannte die Schei-be zur Fahrschule mit einem Stein einschlagen hatte, war er für einige Sekunden in den Räumen verschwunden und brauste wenig später mit einem dunkelroten Kombi älteren Baujahrs davon. Was er mitnahm, ist bislang im Detail noch nicht bekannt, doch eines ist gewiss: Dem Inhaber entstand mindestens ein Schaden von 1.000 Euro. Die Eingangstür wurde zwischenzeitlich notverglast. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Dieb-stahl im besonders schweren Fall. (MB)

Räubers gewichtigste Frage: Haste was?              

Ort: Leipzig; OT Zentrum-Süd, Mozartstraße
Zeit: 07.05.2016, 22:35 Uhr

So in der Art fragte ein Räuber den anderen. Währenddessen kauerten sie noch über ihrem 81-jährigen Opfer, welches sie soeben überfallen hatten. Der Mann hatte auf dem Weg zu seiner Lebenspartnerin die Harkortstraße/Richtung Riemannstra-ße/Mozartstraße überquert und ganz offensichtlich die Aufmerksamkeit der Räuber auf sich gezogen. Einer der beiden Räuber näherte sich dem 81-Jährigen von hinten, hielt dessen Mund zu und zog ihn zu Boden. Danach trat auch der zweite Räuber heran und begann, den Herrn zu durchsuchen. Er öffnete schließlich die rechte Gesäßtasche des am Boden liegenden 81-Jährigen und nahm dessen Portmonee samt einem dreistelligen Geldbetrag heraus. Nachdem sich der eine Räuber beim anderen versichert hatte, dass etwas gefunden worden war, verschwanden beide Richtung Simsonplatz. Zwar konnte der 81-Jährige während des Überfalls zeitweise um Hilfe rufen, doch vergebens. Erst nachdem die Räuber verschwunden waren, fand eine Passantin den Mann und half ihm auf. Bei der späteren ambulanten Behandlung wurde das Ausmaß seiner Verletzungen bekannt: Schürfwunden, Halsschmerzen, geschwollene Finger und Nasenbluten sind Zeichen dafür, wie brutal die Räuber vorgegangen sind. Nun ermittelt die Polizei wegen Raub und bittet Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, sich bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (MB)

 
Bissigen Räuber erwischt – Opfer gesucht!                 

Ort: Leipzig, OT Connewitz, Scheffelstraße
Zeit: 16.04.2016, gegen 20:30 Uhr

Auf das Bargeld dreier um Spenden bittender Personen hatte es am Samstag, den 16. April, ein bissiger Räuber (46) abgesehen. Mit Gewalt wollte er zwei Frauen und einem Mann Bargeld aus einem Kaffeebecher entreißen und trat mit seinem Willen zum Raub der älteren Frau gegen den Hals. Das Geschehen spielte sich vor einem Einkaufsmarkt in der Scheffelstraße ab, als ein Kunde des Marktes dazwischen ging, um den Dreien zu helfen. Der mutige Mann (42) wollte den Räuber an seiner Tat hindern, woraufhin jener mit einer Flasche ausholte und nach dem 42-Jährigen schlug. Der wiederum versuchte, sich zu verteidigen, musste jedoch vollkommen perplex feststellen, dass der Räuber ihm in den Unterarm biss. Der Kampf wurde letztendlich von einem Vertreter der Markt-Security beendet und die Polizei gerufen. Bis diese kurze Zeit später am Ort eintraf, waren die drei jungen Leute, die Opfer des Raubes werden sollten, jedoch bereits davongelaufen. Der Mann, der so mutig für sie eingeschritten war, erlitt durch den Schlag mit der Flasche eine Verletzung im Gesicht und überdies eine deutliche Biss-wunde. Der alkoholisierte Täter (1,92 Promille) konnte durch die Polizei im nahen Um-feld des Einkaufsmarktes gestellt werden.

Die Polizei sucht nun allerdings nach den drei jungen Menschen, denen das Bargeld geraubt werden sollte. Sie werden als Zeugen benötigt und daher dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die drei wurden durch Zeugen wie folgt beschrieben:

1. Mädchen:

• ca. 18 – 20 Jahre alt
• schwarze, lange Haare
• etwas kräftigere Gestalt
• trug dunkle, alternative Kleidung

2. Mädchen:

• ca. 12 – 15 Jahre alt
• sehr schlanke Gestalt
• trug helle, bunte Kleidung und
• ein dunkles Basecap

3. junger Mann

• ca. 20 – 25 Jahre alt
• lange, glatte, hellblonde Haare
• dunkle Bekleidung

Wer erinnert sich an den Sachverhalt und kann Angaben zu den drei geschädig-ten Personen machen? Wer kennt die Geschädigten? Hinweisgeber werden ge-beten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. (KG)

Landkreis Leipzig

Jede Menge Holz …                

Ort: Bennewitz; OT Schmölen, Grimmaische Straße
Zeit: 08.05.2016, 20:00 Uhr - 20:52 Uhr

verbrannte gestern Abend innerhalb kürzester Zeit, so dass selbst der schnelle Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren Bennewitz und Wurzen den überdachten Freisitz nicht mehr retten konnte. Später, nachdem die Flammen gelöscht waren, verschafften sich die Einsatzkräfte einen ersten Überblick. Dieser ließ den Schluss zu, dass mutmaßlich das auf dem Tisch stehende Radio den Holzfreisitz aufgrund eines technischen Defekts in Brand setzte und komplett zerstörte – Gesamtschaden: 500 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Auch ein Fremdschaden entstand nicht. Dennoch ermittelt die Polizei in dem Fall. (MB)

Unglaublich aber wahr                

Ort:  Rötha; B 95
Zeit: 08.05.2016 16:40

Nicht ohne Grund wurde einer 55-Jährigen vor knapp einem Monat die Fahrerlaubnis entzogen. Der konsumierte Alkohol vor Fahrtantritt vertrug sich nicht mit der Rechts-ordnung. Daraus schlau geworden? Fehlanzeige. Gestern Nachmittag wurde dieselbe Dame, deren Fahrerlaubnis nach wie vor entzogen war, erneut mit ihrem Ford Fiesta und 2,08 Promille auf der B 95 angehalten und kontrolliert. Bereitschaftspolizisten fiel die außergewöhnliche Fahrweise der 55-Jährigen auf. Befragt, weshalb eine halbleere Flasche Hochprozentiger neben ihr auf dem Fahrersitz lag, ließ sie vernehmen: Sie habe bereits vor Fahrtantritt getrunken, dann jedoch noch während der viereinhalbstündigen Fahrt aus dem Ruhrgebiet die bereits fehlende Hälfte aus der Flasche als Wegzehrung konsumiert. Die daraufhin folgende Frage der Gesetzeshüter, weshalb sie mit dem Auto gefahren sei, kam lapidar die Antwort: Die Fahrt mit Bus und Bahn wären zu kompliziert gewesen. Daraufhin wurde bei der Dame die Blutentnahme angeordnet, ihr Fahrzeug an Ort und Stelle verschlossen und der Autoschlüssel be-schlagnahmt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wurde ebenso gegen die 55-Jährige eröffnet. Ihren Führerschein wird sie nun wohl sehr lange Zeit nicht wiedersehen. (MB)

Verkehrsgeschehen

Autobahn

Sekundenschlaf                

Ort: BAB 14, km 85,5 i. R. Dresden
Zeit: 09.05.2016, 01:20 Uhr

Heute Morgen wäre sie einem 24-Jährigen fast zum Verhängnis geworden - die Se-kunde, in der er hinter dem Steuer seines Renault Kangoo einschlief und deshalb nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Auto überschlug sich, beschädigte die Leitplanken und blieb schließlich auf dem Dach neben der Fahrbahn liegen. Der 24-Jährige indes hatte Glück im Unglück. Er kam mit dem Schrecken davon. Der Renault allerdings musste abgeschleppt werden, er war nicht mehr fahrbereit. (MB)

 


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