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Polizeieinsatz Stadtfest

Medieninformation: 477/2016
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 21.08.2016, 3:00 PM Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Polizeieinsatz Stadtfest

Seit Freitag sichert die Dresdner Polizei das Dresdner Stadtfest mit einem Polizeieinsatz ab. Wenige Stunden vor Beendigung des Volksfestes zieht die Dresdner Polizei ein überwiegend positives Fazit.

Polizeioberrat Stefan Dörner: „Auch wenn es, wie bei großen Volksfesten üblich, einige Einsatzanlässe für uns gab, war das Dresdner Stadtfest auch in diesem Jahr friedlich. Unsere zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, die in der vergangenen Woche für Diskussionen gesorgt hatten, haben den Charakter des Festes nicht in den Schatten gestellt. Wenn wir überhaupt in den drei Tagen Reaktionen darauf hatten, waren diese positiv.“

Bei Kontrollen stellten Einsatzkräfte unter anderem Einhandmesser, einen Teleskopschlagstock, Pyrotechnik und Betäubungsmittel sicher. Zudem mussten mehrmals vermisste Personen gesucht werden, die am Ende alle wieder wohlbehalten aufgefunden wurden.

Eine Auswahl der Vorkommnisse (chronologisch):

Am Freitag, gegen 22.00 Uhr beobachteten Einsatzkräfte den Flug einer nichtangemeldeten Drohne über dem Festgelände. In der Folge konnte ein 24-jähriger Dresdner als Führer festgestellt werden. Er muss sich für die Ordnungswidrgkeit verantworten

45 Minuten später zeigte eine 20-jährige Frau an, dass ihr ein Unbekannter im Bereich der Albertbrücke in den Schritt gefasst hatte. Einsatzkräfte konnten aufgrund der Personenbeschreibung einen afgahnischen Staatsbürger als Tatverdächtigen feststellen. Gegen 02.00 Uhr kam es im Bereich der Party-Fläche am Königsufer zu einem ähnlichen Vorfall. Hier griff ein Unbekannter einer 21-Jährigen in den Schritt. Der Täter konnte unerkannt fliehen. In beiden Fällen hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Am Samstag, gegen 02.30 Uhr kam es auf dem Schloßplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Deutschen (32, 35) und einem Iraker (22), wodurch der Iraker und der 32-jährige Deutsche Verletzungen erlitten.

Zu einer ungewöhnlichen Beobachtung wurden die Beamten am Samstag gerufen. Gegen 19:15 Uhr sahen Besucher eine schwarz gekleidete Person im Bereich des Königsufer/Augustusbrücke, der scheinbar ein Gewehr über der Schulter trug. Einsatzkräfte, die auf die Beobachtung angesprochen wurden, stellten bei dem 27-Jährigen schließlich einen Regenschirm in einer Gewehroptik fest. Die Beamten nahmen den Regenschirm für die Dauer des Stadfestes in Verwahrung. 

Schließlich kam es in der vergangenen Nacht, gegen 00.35 Uhr, unterhalb der Augustusbrücke (Neustädter Seite) zu einer Schlägerei, an der bis zu 30 Personen beteiligt gewesen sein sollen.  Zunächst waren mehrere Nordafrikaner untereinander in Streit geraten. In der Folge beteiligten sich auch deutsche Festbesucher an den Auseinandersetzungen. Sechs Nordafrikaner erlitten dabei Verletzungen, drei wurden als Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die konkreten Abläufe, Tatbeteilungen und Hintergründe der Auseinandersetzung sind Gegenstand der Ermittlungen.

Stefan Dörner: „Das Sicherheitsniveau hat sich im Vergleich zu den Vorjahren nicht geändert. Das Stadtfest ist weiterhin ein sicheres Fest. Die diesjährigen Einsatzanlässe sind von ihrer Zahl und ihrer Art typisch für Volksfeste dieser Größenordnung.“

Pro Einsatztag waren zwischen 80 und 120 Polizisten im Einsatz. (tg)


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