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Polizeipräsident Conny Stiehl übergibt die Führung der Polizeidirektion Görlitz

Verantwortlich: Thomas Knaup (tk)
Stand: 28.04.2017, 14:15 Uhr

 

Polizeipräsident Conny Stiehl übergibt die Führung der Polizeidirektion Görlitz

Heute Mittag hat Polizeipräsident Conny Stiehl im Rahmen der Beförderung verdienter Polizisten die Führung der Polizeidirektion Görlitz übergeben. Er leitete die flächenmäßig größte Dienststelle des Freistaates Sachsen nunmehr sechs Jahre und einen Monat. Damit hat Herr Stiehl im Vergleich zu den bisherigen Dienststellenleitern am längsten die polizeilichen Geschicke in der Oberlausitz geführt. Ab Montag wird er die Leitung der Polizeidirektion Zwickau übernehmen.

Polizeipräsident Conny Stiehl (59) verabschiedete sich von seinen Mitarbeitern und war sichtlich gerührt:

„Der Wechsel fällt mir nicht leicht. Ich habe die Oberlausitz mit all ihren Ecken und Kanten in den vergangenen Jahren zu schätzen, ja sogar ein Stück weit zu lieben gelernt. Nicht umsonst lebte ich mit meiner Frau in Görlitz, das war uns wichtig. Gleichwohl erfüllt mich der Blick auf die Leistungen und Entwicklung unserer Polizeidirektion mit Stolz. Und ich meine damit die Polizeidirektion Görlitz als Ganzes. Wir haben in den zurückliegenden Jahren gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Region einiges bewegt.“

Herr Stiehl hat die Führung der damaligen Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien am 1. April 2011 übernommen. Gemäß der Strukturreform Polizei Sachsen 2020 überführte er die Dienststelle im Jahr 2013 in die heutige Polizeidirektion Görlitz. Mit seinen heuer rund 1.450 Bediensteten zeichnete er für die Sicherheit in den Landkreisen Bautzen und Görlitz verantwortlich. 

Gleichzeitig war mit der Strukturreform auch ein Umdenken in der Ausrichtung und Arbeitsweise der Polizei verbunden. Herr Stiehl konzentrierte die Kernkompetenzen der in der Oberlausitz bis dato weit verstreuten Dienststellen auf die wichtigen Revierstandorte in Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda sowie Görlitz, Zittau und Weißwasser. Er stärkte die Kriminalpolizeiinspektion und gliederte die Inspektion Zentrale Dienste um. Die Fachdienste Einsatzzug, Zentrale Aufgaben sowie die Diensthundestaffel ergänzen die örtlichen Reviere täglich in vielfältiger Hinsicht. Nicht zuletzt Herrn Stiehl ist es zu verdanken, dass die Dienststelle einen zweiten Einsatzzug aufstellt.

Die Liste der Erfolgsprojekte der Polizeidirektion Görlitz kann sich sehen lassen:

In jeder Stadt oder Gemeinde gibt es mindestens einen Bürgerpolizisten als konkreten Ansprechpartner für alle Einwohner, Wirtschaftsbetriebe oder Unternehmen sowie die örtliche Kommune.

Dazu Polizeipräsident Conny Stiehl:

„Die Bürgerinnen und Bürger der Oberlausitz vertrauen zurecht auf die Stärke und Leistungsfähigkeit ihrer, unserer Polizei. Dass das so bleibt, war und ist auch mein ureigenster Anspruch. Auch wenn unsere personellen Ressourcen endlich sind, so sind wir im Großen und Ganzen gut aufgestellt, sei es im Bereich des Streifendienstes, der Kriminalpolizei oder eben mit unseren Bürgerpolizisten, die vor Ort die Gegebenheiten kennen.“

Die Gemeinsame Fahndungsgruppe (GFG) Bautzen, die die Polizeidirektion Görlitz zum 1. August 2006 zusammen mit der Bundespolizeidirektion Pirna gegründet hat, entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer wahren Speerspitze im Einsatz gegen die grenzüberschreitende Kfz- und Eigentumskriminalität.

Ein Highlight war der Umzug der Polizeidirektion in das neue Dienstgebäude in Görlitz im Winter 2014/2015. Dazu Polizeipräsident Conny Stiehl:

„Es war ein langer Weg, bis wir aus der alten Villa an der Moltke-Straße in unseren jetzigen Dienstsitz im ehemaligen Waggonbau-Werk in Görlitz umziehen konnten. Hier haben wir nun eine der modernsten Polizeidienststellen in ganz Sachsen mit hervorragenden Arbeitsbedingungen. Auch wenn wir an der einen oder anderen Stelle noch nicht fertig sind - ein Quantensprung war es allemal.“

Besonders lag Herrn Stiehl die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den polnischen und tschechischen Partnerdienststellen in Wroclaw, Gorzów, Liberec und Usti nad Labem am Herzen:

„Ich bin nachwievor fest davon überzeugt: grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist DER Schlüssel für erfolgreiche Polizeiarbeit in unserer Region. Straftäter machen an Verwaltungsgrenzen nicht Halt, die Polizei darf es auch nicht. Dieses Maß an Professionalität erwartet der Bürger schlicht und ergreifend von uns. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit funktioniert aber nur, wenn man sich kennt, vertraut und am besten täglich zusammen an einem Strang zieht - so wie es beispielsweise in der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Neiße geschieht. Es war mir ein besonderes Anliegen, mich von meinen polnischen und tschechischen Amtsbrüdern persönlich zu verabschieden.“

Die Gemeinsame Fahndungsgruppe (GFG) Neiße ist ein Zusammenschluss der Kriminalpolizei mit der Kommandantur der polnischen Polizei in Zgorzelec. Sie wurde im Jahr 2010 aufgestellt und hat den Auftrag, der Eigentumskriminalität im grenznahen Raum entlang der Neiße wirkungsvoll entgegenzutreten. Seitdem arbeiten sächsische und polnische Zivilfahnder Tag für Tag beiderseits der Neiße zusammen. Die GFG Neiße ist ein Erfolgsprojekt, das deutschlandweit noch immer seinesgleichen sucht.

Abschließend Polizeipräsident Conny Stiehl:

„Die Führung der Polizeidirektion Görlitz liegt nun in den Händen meines Nachfolgers, Polizeipräsident Torsten Schultze. Er ist ein erfahrener Polizist, der in verschiedenen Führungsverwendungen überzeugt hat. Ich bedanke mich bei allen Wegbegleitern und insbesondere bei den Bediensteten der Polizeidirektion Görlitz. Sie machen eine wirklich gute Arbeit, ich bin stolz auf sie. In der Oberlausitz und insbesondere in der Stadt Görlitz werden meine Frau und ich uns auch weiterhin ab und zu blicken lassen, versprochen.“

(tk)

Anhang:  Polizeidirektor Holger Löwe verabschiedet sich im Namen der Polizeidirektion Görlitz von Polizeipräsident Conny Stiehl


Bildmaterial zur Medieninformation:

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