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Konferenz ''Polizeirecht im Wandel'' erfolgreich durchgeführt

Rothenburger Beiträge

vom 19. bis 20.11.2018 im Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz
Zahlreiche Landesgesetzgeber ändern vor dem Hintergrund neuer Bedrohungslagen und unter dem Eindruck fortschreitender Digitalisierung ihre Polizeigesetze. Diesen Novellierungsprozess nahmen die Rothenburger Beiträge, die polizeiwissenschaftliche Schriftenreihe der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH), zum Gegenstand der Konferenz "Polizeirecht im Wandel", die am 19. und 20.11.2018 im Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz bei Bautzen durchgeführt wurde.

Das Ziel, dem Novellierungsprozess einen breiten Dialog zu widmen, der sich nicht nur in wissenschaftlichen Fragen erschöpft, sondern auch den Anforderungen der polizeilichen Praxis Raum gibt, wurde erreicht. Renommierte Kollegen aus dem Bereich Rechtswissenschaften gaben Einblick in Reformprozesse einzelner Bundesländer (Prof. Dr. Clemens Arzt zu Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Christoph Trurnit zu Baden-Württemberg, Dr. Holger Plank zu Bayern) bzw. griffen grundlegende Fragen der Novellierungswelle auf (Prof. Dr. Christoph Enders und Prof. Dr. Kirsten Wiese zur sog. "Drohenden Gefahr", Prof. Dr. Hartmut Aden zusammen mit Ass. iur. Jan Fährmann zu "Verbesserungspotentialen im Polizeirecht").

Vorträge, die den Novellierungsprozess aus Sicht der Soziologie (Prof. Dr. Anton Sterbling), der Kriminologie (Prof. Dr. Marcel Schöne) und der Politikwissenschaften (Prof. Dr. Tom Thieme) bewerteten, verwirklichten den interdisziplinären Ansatz der Tagung.

Eine gemeinsame Abendveranstaltung rundete die Konferenz ab und gab Möglichkeiten, Diskussionen fortzuführen und "Networking" zu betreiben.

Die Erkenntnisse der Konferenz sollen in einem Tagungsband veröffentlicht werden, mit dessen Erscheinen im Frühjahr 2019 zu rechnen ist.

Bei der Verabschiedung gab es herzliche Dankesworte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, verbunden mit der Frage: "Wann macht Ihr die nächste Konferenz?"


Prof. Dr. Henning Schwier (Konferenzkonzept) und Prof. Dr. Eberhard Kühne (Vorsitzender des Redaktionsbeirates)
Rothenburg/Oberlausitz, den 25.11.2018
 

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