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Führungswechsel in Leipzig

Übergabe

Polizeipräsident Bernd Merbitz übergibt die Polizeidirektion Leipzig an Torsten Schultze.
Übergabe
Bernd Merbitz (links), Torsten Schultze

Viele hochrangige Menschen aus Politik, Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung der Stadt Leipzig sowie der Landkreise Leipzig und Nordsachsen, des Militärs und natürlich der Bundes- und Landespolizei füllten heute den Festsaal im Finanzamt Leipzig II am Nordplatz. In einer Feierstunde wurden der langjährige Leiter der Polizeidirektion Leipzig, Polizeipräsident Bernd Merbitz, verabschiedet und sein Nachfolger Polizeipräsident Torsten Schultze in sein Amt eingeführt. Auf die Auswertung des Sachsen-Monitors bezugnehmend, betonte Innenminister Roland Wöller, „dass das hohe Vertrauen der Bevölkerung zugleich Verpflichtung ist“ und stellte die Leistungen der beiden Präsidenten in den Vordergrund. Mit diesem Akt wurde in dem Neorenaissancebau ein weiterer Schritt im Generationswechsel der Polizei Sachsen vollzogen.

Emotional zeigte sich Bernd Merbitz in seiner Abschiedsrede, die er auf seine unverwechselbare Art und Weise hielt: Von seinen intensiven Erfahrungen aus seiner Arbeit bei der Mordkommission berichtete er genauso wie über die Anfeindungen, die seine Familie und er immer wieder erfahren mussten – oft im Zusammenhang mit seiner Arbeit und seinem Engagement gegen Rechtsextremismus. Dazu machte der Paul-Spiegel-Preisträger auch seine Position klar, dass das Recht auf Versammlungsfreiheit ein hohes Gut ist, mit Gewalt aber eine Grenze überschritten ist, die geächtet werden muss und die polizeiliches Handeln notwendig mache. Symbolisch gab er zum Schluss seinen Dienstausweis ab: Bernd Merbitz ist jetzt „außer Dienst“.

Mit Torsten Schultze kommt ein sehr erfahrener Polizist an die Spitze der Polizeidirektion Leipzig, für den Leipzig durchaus Lebensmittelpunkt ist und der die Direktion durch frühere Verwendungen bereits gut kennt. Für seine neue Tätigkeit, für die Sicherheit der Stadt Leipzig sowie der Landkreise Leipzig und Nordsachsen zu sorgen, wünschen wir alles erdenklich Gute, vor allem Kraft und Gesundheit.

Führungswechsel

Torsten Schultze, Bernd Merbitz und Innenminister Roland Wöller (v.l.n.r.)