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Vorsicht vor Corona-Fake-Angeboten im Internet

Frau an Laptop mit Kreditkarte in der Hand
(© PropPK)

Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes warnt anlässlich des Safer Internet Days am 9. Februar vor unseriösen Angeboten im Internet, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen.
Frau an Laptop mit Kreditkarte
(© ProPK)

Anlässlich des Safer Internet Days am 9. Februar 2021 warnt die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes vor Betrug im Internet im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Denn das durch die Pandemie veränderte und auf Internetshops konzentrierte Kaufverhalten sowie die Informationsflut aus unseriösen Quellen nutzen Kriminelle aus: In Fake-Shops vertreiben sie neben minderwertigen Medizinprodukten auch Arzneimittel, die angeblich vor COVID-19 schützen sollen. In Einzelfällen wurde ein angeblicher Corona-Impfstoff zum Verkauf angeboten, der tatsächlich nicht frei verkäuflich ist.

Die Polizeiliche Kriminalprävention empfiehlt deshalb, auf die Quelle zu achten und Angebote zu prüfen. „Wir raten dazu, jedes Angebot im Internet und die Seriosität der Anbieter genau zu prüfen. Ein fehlendes Impressum kann beispielsweise ein Hinweis darauf sein, dass der Online-Händler nichts Gutes im Schilde führt. Die Polizei stellt den Bürgerinnen und Bürgern dazu ein breites und kostenloses Informationsangebot zur Verfügung. Wer gut informiert ist, kann sich und andere besser vor Betrug schützen“, sagt Dr. Stefanie Hinz, Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

Empfehlungen der Polizeilichen Kriminalprävention:
  • Achten Sie auf Informationen offizieller Stellen, insbesondere im Zusammenhang mit Impfaktionen in Ihrer Umgebung. Offizielle Stellen sind zum Beispiel: Ihre Stadt- oder Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt, Landes- und Bundesministerien sowie das Robert Koch Institut (RKI).
  • Bestellen Sie Medizinprodukte oder Arzneimittel nur bei zugelassenen Internetapotheken. Überprüfen Sie, ob Ihr gewählter Onlineanbieter im Versandapothekenregister (VAR) auf der Internetseite des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) aufgeführt ist.
  • Kaufen Sie nur in Deutschland zugelassene Arzneimittel und Medizinprodukte. Welche das sind, können Sie unter www.pharmnet-bund.de recherchieren.
  • Achten Sie grundsätzlich auf Ihre Daten – sowohl im Internet, als auch im realen Leben. Geben Sie keine Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen oder andere sensible Daten preis.


Mehr Informationen zum Thema Betrug und digitale Erpressung im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention: www.polizei-beratung.de/betrug-im-internet/

Informationen rund um den Betrug mit Corona-Impfstoff finden Sie auf dieser Seite: www.polizei-beratung.de/vorsicht-vor-betrug-mit-corona-impfstoff/


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