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Neuer Beitrag in Roys Blog: Die Zielgerade auf dem Weg zum Polizeikommissar

Polizist Roy in der Bibliothek der Hochschule
(© Polizei Sachsen)

Nur noch wenige Monate bis zum Bachelorabschluss: POM Roy Krüger (27. Studienjahrgang) berichtet in seinem Blog für die Nachwuchswerbung der Polizei Sachsen auf verdächtig-gute-jobs.de von seinen Erfahrungen im Studium an der Hochschule.
Student Roy in der Bibliothek der Hochschule
Polizist Roy studiert seit 2020 an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) – und von Anfang an berichtet er in seinem Blog darüber.
(© Polizei Sachsen)

Nur noch wenige Monate bis zum Bachelorabschluss: POM Roy Krüger (27. Studienjahrgang) berichtet in seinem Blog für die Nachwuchswerbung der Polizei Sachsen auf verdächtig-gute-jobs.de von seinen Erfahrungen im Studium an der Hochschule.

Hallo und herzlich willkommen zurück in meinem Blog über das Studium bei der Polizei Sachsen. Seit dem zurückliegenden Beitrag sind wieder einige Wochen vergangen und wir Studierende an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) haben unseren unplanmäßigen Praxiseinsatz zur Unterstützung der Dienststellen beendet. Der Einsatz war kurzfristig angeordnet worden und wir mussten auf unseren Weihnachtsurlaub verzichten, aber für die meisten von uns war es eine positive Abwechslung zum Uni-Alltag. Insbesondere für die Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter, die nicht schon eine Ausbildung bei der Polizei abgeschlossen haben, war es eine weitere Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich somit für den Einsatz nach dem Studium zu wappnen.

Das große Büffeln beginnt

Und nun befinden wir uns bereits auf der Zielgeraden des Bachelorstudienganges in der Fachrichtung »Polizeivollzugsdienst«. Lediglich fünf Prüfungen trennen uns noch von der Freistellungsphase, um unsere Bachelorarbeit erstellen zu können, dem Verwendungspraktikum sowie (endlich) dem heiß ersehnten Sommerurlaub.

Für uns beginnt nun also erneut das große Büffeln. Diesmal in den Themengebieten Verkehrssicherheit, besondere Kriminalistik und Kriminologie, Einsatz in komplexen Lagen sowie weiteren Rechtsgebieten, wie beispielsweise dem Dienstrecht. Aber auch die bereits in meinem letzten Beitrag angekündigte Englisch-Prüfung steht nun unmittelbar bevor.

Besonders großen Respekt haben wir vor der mündlichen Prüfung im Themengebiet Einsatz in komplexen Lagen. Hier müssen wir unser gesamtes Know-how vor einer mehrköpfigen Prüfungskommission unter Beweis stellen und je nach Aufgabenstellung detailliert das Vorgehen bei Versammlungen, großen Sportereignissen, besonderen Lagen wie Geiselnahmen oder Entführungen unter Beweis stellen.

Die konkreten Ausgangssituationen werden realitätsnah gefasst und sind in ihrer Komplexität zu Beginn oft kaum vollumfassend zu überblicken. Geprüft werden wir von Dozenten sowie Kolleginnen und Kollegen der unterschiedlichen Dienststellen, die allesamt eine langjährige Erfahrung bei der Bewältigung von Einsatzlagen mitbringen und denen kaum ein Fehler oder Versäumnis entgeht. Bereits die im Unterricht besprochenen Übungssachverhalte bringen uns regelmäßig ins Schwitzen, da die Aufgaben unter Zeitdruck gelöst und die Ergebnisse anschließend als Vortrag vor den Kommilitoninnen und Kommilitonen des eigenen Kurses präsentiert werden müssen.

Obduktion in der Gerichtsmedizin

Im Themengebiet der besonderen Kriminalistik geht es neben spezifischen Delikten aus dem Bereich der Sexualstraftaten und der Tötungsdelikte zum Beispiel auch um das Erkennen von sicheren Todeszeichen. Denn nicht jeder augenscheinlich Tote lebt auch tatsächlich nicht mehr. Bedingt durch unterschiedliche Faktoren kann es dazu kommen, dass Vitalfunktionen nicht festgestellt werden, obwohl ein Mensch noch lebt. Da Polizeibeamtinnen und -beamte jedoch stets bis zum Eintreffen von Rettungskräften Erste Hilfe leisten müssen und auch Reanimationen vorher nicht abgebrochen werden dürfen, wäre eine Fehleinschätzung hierüber fatal.

Wie Gerichtsmediziner arbeiten und Todesursachen ermitteln, stand im Rahmen einer Exkursion auf unserem Stundenplan. Wir Studierende konnten dabei die Arbeit der Rechtsmediziner während einer Obduktion verfolgen. Zugegeben, das ist nichts für schwache Gemüter. Für die meisten von uns war es zudem auch der erste Kontakt mit einem Leichnam. Unter diesen Laborbedingungen kann allerdings jeder und jede einzelne für sich selbst erst einmal herausfinden, wie er oder sie mit dem Anblick eines toten Menschen und den speziellen Gerüchen zurechtkommt.

So, von mir soll es das erst mal wieder gewesen sein! Während ihr das hier lest, sitze ich vermutlich gerade wieder am Schreibtisch und lerne. Drückt uns Studierenden in der Zwischenzeit gern die Daumen für unsere bevorstehenden Prüfungen!

Bleibt gesund und bis bald
Roy
 

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Ansprechpartner für Medienvertreter

Thomas Knaup

  • Polizeihauptkommissar Thomas Knaup
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    Hochschule der Sächsischen Polizei (FH)
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    02929 Rothenburg/O.L.
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    Leiter Stabsstelle Kommunikation
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