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Tötungsdelikt – Ermittlungen dauern an

Medieninformation: 277/2018
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 15.05.2018, 15:18 Uhr

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Kaditz und den gestrigen Geschehnissen in der Königsbrücker Heide dauern die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei an (siehe Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden Nr. 268, 269, 271, 273, 274).

Nachdem der 33-Jährige von Spezialkräften leblos im Dachgeschoss eines leerstehenden Hauses festgestellt wurde, laufen heute die Untersuchungen vor Ort. Die Ermittlungen hierzu werden von der Görlitzer Kriminalpolizeiinspektion geführt. Wie bereits gestern informiert, deuten die Umstände darauf hin, dass sich der Mann selbst das Leben genommen hat. Unter anderem fanden die Beamten direkt neben dem Toten einen Revolver. Eine Obduktion des Leichnams soll die genaue Todesursache klären.

Ermittlungen der Dresdner Kriminalpolizei haben zwischenzeitlich ergeben, dass der Mann am vergangenen Freitag einen Revolver aus einem Schützenverein in Klotzsche gestohlen hatte. Dabei handelt es sich um die Waffe, die bei dem Toten gefunden wurde.

Weiterhin haben die Kriminalisten in der Wohnung des 33-Jährigen ein Schriftstück aufgefunden, indem er sich selbst als Opfer polizeilicher Willkür sieht. Dahingehend benannte er insbesondere die gegen ihn getroffenen polizeilichen Maßnahmen am 10. Mai 2018 (siehe Medieninformation der Polizeidirektion Dresden Nr. 268/18). Als Reaktion kündigte er an, gezielt die Verantwortlichen (die Polizei) zur Rechenschaft zu ziehen.

Im Zusammenhang mit den gestrigen Einsatzmaßnahmen wurden drei Spezialfahrzeuge der Polizei beschädigt. Gleichzeitig erfüllten die besonders ausgerüsteten Wagen ihren Zweck. Die Einsatzkräfte blieben bei diesem Beschuss unverletzt. (ml)

Bildmaterial zur Medieninformation:

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