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Einstellungsvoraussetzungen und Aufgaben

Sie eignen sich für die Wachpolizei, wenn Sie folgende Einstellungsvoraussetzungen erfüllen:
  • Deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit oder die der Staaten Norwegen, Liechtenstein und Schweiz,
  • am Tag der Einstellung mindestens 20 Jahre aber noch keine 33 Jahre alt sind,
  • einen Realschulabschluss oder Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung oder einem gleichwertigen Bildungsstand erlangt haben,
  • jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintreten,
  • mindestens 160 cm groß sind,
  • charakterlich und körperlich geeignet sind,
  • in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen leben,
  • keine Vorstrafen haben,
  • keine Tätowierungen, Brandings, Mehndis sowie Piercings und Ähnliches haben, die im Dienst sichtbar wären (Grundsätze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung dürfen nicht verletzt sein),
  • einen Schwimmnachweis („Deutschen Schwimmpass“, „Deutscher Jugendschwimmpass“ in Bronze oder einen Rettungsschwimmerpass oder eine Normabnahme des Deutschen Sportabzeichens in einer der dort verankerten Schwimmnormen),
  • im Besitz der Fahrerlaubnisklasse B oder einer gleichgestellten Fahrerlaubnis sind und
  • das Auswahlverfahren bestanden haben.

Ausnahmen
Die Vorschrift über die Höchstaltersgrenze gilt nicht:

Für Soldaten auf Zeit, deren Dienstzeit für einen Zeitraum von zwölf oder mehr Jahren festgesetzt worden ist und die sich bis zum Ablauf von sechs 
Monaten nach Beendigung des Wehrdienstverhältnisses oder dem Ende der Förderung einer Bildungsmaßnahme beworben haben (Soldaten noch keine 40 Jahre (plus Grundwehrdienst)).


Aufgaben

Die Wachpolizei nimmt Aufgaben des Objektschutzes wahr und unterstützt die Landespolizei bei der Personenbewachung. Die Angehörigen der Wachpolizei stehen für zwei Jahre in einem  Arbeitnehmerverhältnis zum Freistaat Sachsen.

Der Objektschutz umfasst alle Maßnahmen, die zur Verhinderung oder Abwehr von Angriffen gegen gefährdete Objekte (z. B. Asylbewerberunterkünfte) erforderlich sind.

Die Personenbewachung umfasst Maßnahmen zur Unterstützung der Landespolizei beim Vollzug des Gewahrsams und von Festnahmen im Beisein eines Polizeivollzugsbeamten (z.B. bei Gefangenentransporten oder bei Vorführungen).
Darüber hinaus tragen die Wachpolizisten (m/w) durch ihren präventiven Einsatz zur Erhaltung und Herstellung der Sicherheit und Ordnung am und im Objekt bei und sollen durch sichtbare Präsenz Straftaten verhindern.

Zunächst erfolgt eine zweijährige Dienstzeit in einer der fünf  Polizeidirektion oder dem Präsidium der Bereitschaftspolizei.


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Polizeibeamtinnen und -beamte

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