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Informationen zu Falschgeld in Sachsen

Informationen zu Falschgeld in Sachsen
(© Pixabay)

In Sachsen wurden im Jahr 2019 insgesamt 1 076 gefälschte Euro-Banknoten (Falsifikate) und 1 900 falsche Euro-Münzen im Zahlungsverkehr festgestellt. Dabei entstand ein wirtschaftlicher Schaden von 50.810 € bei Banknoten und 3.367 € bei Münzen.
Verteilung der Falsifikate

Hinweis:  Die Zahlenwerte für Sachsen wurden dem Datenbestand der Deutschen Bundesbank entnommen. Da es sich dabei um eine dynamische Datenbank handelt, können in der Folge noch Veränderungen auftreten (Feststellungen die aus dem Vorjahr stammen und noch nicht gemeldet waren).

Die Verteilung der Falsifikate (Banknoten) stellt sich für die großen Städte 2019 wie folgt dar:

Chemnitz: 243 Stück
Dresden: 106 Stück
Leipzig: 490 Stück

Zu beachten ist, dass der „Auffinde-Ort“ der festgestellten falschen Banknote nicht der Ort der Herstellung ist. Da, wo viel Geld umgesetzt wird, also in den großen Einkaufsmärkten oder Shoppingzentren, wird naturgemäß auch das meiste Falschgeld gefunden. Dass die Städte hier eher betroffen sind, liegt also an den infrastrukturellen Voraussetzungen.


Verteilung falsche Euro-Münzen

Eine Einschätzungen zur Qualität der gefälschten Banknoten werden durch das LKA nicht abgegeben. Gutachterliche Stellungnahmen erfolgen durch die Bundesbank.

Falsche Banknoten erkennen

Banknoten sollten stets aufmerksam geprüft werden, denn für Falschgeld gibt es bekanntlich keinen Ersatz. Kontrollieren Sie Banknoten nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“ und verlassen Sie sich nicht nur auf das Prüfen eines Sicherheitsmerkmales. Konzentrieren Sie sich ganz bewusst auf bestimmte Merkmale, die Sie sich vorher eingeprägt haben.

Das sind z. B. :

  • Fühlbare erhabene Teile bestimmter Schriftzüge oder erhabene Linien im Radbereich bestimmter Banknoten.
  • Wasserzeichen lassen sich im unbedruckten Bereich in Durchsicht erkennen.
  • Hologrammelemente verändern sich beim Kippen der Banknote.
  • Prüfen der Perlglanzstreifen oder der Farbwechsel der Wertzahl oder die Sichtbarkeit der mythologischen Gestalt Europa beim Kippen der Noten
  • Empfehlenswert ist es, bei der Prüfung einer verdächtigen Banknote eine zweifelsfrei echte Banknote zum Vergleich heranzuziehen, etwa eine Banknote, die von einem Geldausgabeautomaten ausgezahlt wurde.

Nutzen Sie die Online-Informationsangebote der Bundesbank bzw. der Europäischen Zentralbank sowie der deutschen Polizei. Diese Seiten werden regelmäßig aktualisiert, die Sicherheitsmerkmale aller Banknoten sind dort umfassend erläutert und erklärt.

https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/bargeld/falschgeld

http://www.ecb.europa.eu/euro/banknotes/security/html/index.de.html

http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld.html

Damit wichtige Hinweise auf Personen, die Falschgeld in Umlauf bringen, nicht verloren gehen, rät die Bundesbank dringend, falsche Banknoten und Münzen umgehend der Polizei anzuzeigen und dort abzugeben.

Ausführungen zum sogenannten „Theatergeld/Totengeld/Souvenirgeld“ usw.

Da seit Mitte 2019 deutschlandweit vermehrt Presseveröffentlichungen bzw. Pressenachfragen zum Thema „Movie Money“ bekannt wurden, haben wir dazu auch für Sachsen Daten erhoben.

Nach Rücksprache mit der Bundesbank, wie diese aufgefundenen „Scheine“ in der Jahresstatistik der Bundesbank Eingang finden, wurde mitgeteilt, dass selbige statistisch erfasst werden, wenn sie im Zahlungsverkehr angehalten worden sind. Die offiziellen Bezeichnungen der Deutschen Bundesbank für diese Art Falschgeld sind: „banknotenähnliche Drucksache“ oder „Banknotenabbildung“

Demzufolge wurde die sächsische Statistik dahingehend angepasst:


Movie Money


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Kontakt zum LKA Sachsen

Staatsanwaltschaften des Freistaates Sachsen

Hier finden Sie die Kontaktdaten der Staatsanwaltschaft des Freistaates Sachsen.

The Saxon State Office of Criminal Investigation

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