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Grünes Gewölbe: Einsatz in Berlin mit Durchsuchungen und Festnahmen

Einsatz Berlin
(© Polizei Sachsen)

Die Polizei Sachsen hat am 17. November mehrere Wohnungen durchsucht und drei Tatverdächtige festgenommen, die mit dem Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Verbindung gebracht werden. Lesen Sie hier noch einmal die Tickermeldungen des Tages.

Update Mittwoch, 18. November:

Der Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe und die Öffentlichkeitsfahndung nach zwei Tatverdächtigen war am Mittwoch auch Thema in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst". Noch bis zum 25. November ist die Sendung unter folgendem Link in der Mediathek abrufbar:

Dienstag, 18.41 Uhr:

Wir beenden an dieser Stelle vorerst die Berichterstattung zum Einsatzgeschehen in Berlin. Das Social-Media-Team der Polizei Sachsen hält Sie bei Twitter auf dem Laufenden:

18.28 Uhr:

Das mögliche Fluchtfahrzeug der beiden Tatverdächtigen wurde mittlerweile gefunden. Der Zeugenaufruf zum Fahrzeug wird deshalb zurückgezogen. Die Fahndung nach den beiden Männern dauert an.

17.56 Uhr:

Volker Lange, Leitender Kriminaldirektor und Leiter der Kriminalpolizeiinspektion in Dresden, hat heute den Einsatz geleitet. Sein Statement:

"Die Sonderkommission 'Epaulette' hat heute nach knapp einjährigen Ermittlungen in einem großen Einsatz - dem größten Einsatz in der Geschichte der Kriminalpolizei Dresden - drei Haftbefehle vollstreckt und 20 Objekte durchsucht. Wir haben dabei eine Vielzahl an Asservaten und Beweismitteln sichergestellt, die jetzt noch ausgewertet werden müssen. Die Zusammenarbeit mit vielen Bundesländern, aber vor allem der Polizei Berlin und dem Landeskriminalamt Berlin, hat dazu beigetragen, dies zu einem erfolgreichen Einsatz werden zu lassen. Wir sind zuversichtlich, dass wir die beiden noch flüchtigen Tatverdächtigen bald festnehmen können."

17.29 Uhr:

Zwei Tatverdächtige sind noch immer auf der Flucht. Einzelnen Hinweisen, die zwischenzeitlich eingegangen sind, gehen Staatsanwaltschaft und Polizei nach.

17.24 Uhr:

In Berlin sind die Durchsuchungsmaßnahmen weitgehend abgeschlossen. Nach aktuellem Stand haben die Einsatzkräfte 20 Wohnungen, zwei Garagen, ein Café sowie mehrere Fahrzeuge durchsucht. Unter anderem wurden zahlreiche Speichermedien sowie Bekleidungsstücke und geringe Mengen Betäubungsmittel sichergestellt. Die gestohlenen Kunstschätze wurden bislang nicht aufgefunden.

17.08 Uhr:

Inzwischen sind die drei Tatverdächtigen einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes vorgeführt worden. Dieser setzte die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden vorab erlassenen Haftbefehle in Vollzug und ordnete Untersuchungshaft an. Den Beschuldigten wird schwerer Bandendiebstahl und Brandstiftung in zwei Fällen vorgeworfen. Sie haben sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert.

14.23 Uhr:

Polizistin vor schwarzem VW
Eine Polizistin sichert Spuren an einem Fahrzeug.
(© Polizei Sachsen)

Neben Wohnungen wurden auch Garagen und einige Fahrzeuge kriminaltechnisch untersucht. Die Polizeibeamtinnen und -beamten sicherten Spuren.

14.02 Uhr:

Polizist steht neben Pappkisten
Bei der Durchsuchung sichergestellte Gegenstände
(© Polizei Sachsen)

In einigen der 18 Objekten in Berlin wurde die Durchsuchung bereits abgeschlossen, in anderen dauert sie noch an. Sichergestellte Gegenstände werden nach Dresden transportiert.

13.30 Uhr:

Die drei in Berlin festgenommenen Personen wurden nun nach Dresden überführt. Hier werden sie in Kürze dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

11.20 Uhr

Während des Großeinsatzes in Berlin sind bislang drei Tatverdächtige festgenommen worden. Bei ihnen handelt es sich um deutsche Staatsbürger im Alter von 23, 23 und 26 Jahren. Zwei weitere Tatverdächtige konnten bislang nicht ergriffen werden. Auch ihnen wird schwerer Bandendiebstahl und Brandstiftung vorgeworfen. Bei den Verdächtigen handelt es sich um Abdul Majed Remmo (21) und Mohamed Remmo (21). Die Staatsanwaltschaft Dresden hat eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet.

Wer kann Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort der beiden Männer machen? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 2233 entgegen.

Fotos der Gesuchten finden Sie unter diesem Link:

9.40 Uhr:

Polizeisprecher Thomas Geithner fasst das bisherige Einsatzgeschehen in Berlin zusammen:
"Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden führen seiten heute morgen 6 Uhr sogenannte Exekutivmaßnahmen in Berlin durch. Diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe vor knapp einem Jahr in Dresden. Unser Einsatz hat im wesentlichen zwei Ziele: Das ist zum einen die Untersuchung von insgesamt 18 Objekten - es handelt sich dabei zum Großteil um Wohnungen, es sind aber auch Garagen und Fahrzeuge dabei -, und weiterhin die Festnahme von drei Personen. Die Festnahme der drei deutschen Staatsangehörigen, die im Berliner Clan-Milieu angesiedelt sind, ist bereits erfolgt. Sie werden nun nach Dresden gebracht und einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Für die Polizei handelt es sich um einen Großeinsatz, es sind über 1.600 Beamte in Berlin aus unterschiedlichen Bundesländern."

9.20 Uhr:

Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar
Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar
(© Polizei Sachsen)

Sachsens Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar stattet dem Führungsstab in Dresden einen Besuch ab und lässt sich in die aktuelle Lage einweisen. Von hier aus wird der Einsatz geleitet.

8.10 Uhr:

Aufgrund des Polizeieinsatzes ist den ganzen Tag über mit erheblichen Verkehrseinschränkungen im gesamten Stadtgebiet von Berlin zu rechnen. Der Schwerpunkt des Einsatzes liegt in Neukölln.

7.58 Uhr:

Thomas Geithner Interview
Polizeisprecher Thomas Geithner
(© Polizei Sachsen)

Polizeisprecher Thomas Geithner steht Medienvertretern in Berlin-Neukölln für Statements zum Einsatz zur Verfügung. In der Polizeidirektion Dresden beantwortet der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Dresden Fragen zum Ermittlungsverfahren.

7.50 Uhr:

Die Polizei Sachsen wird bei dem Einsatz unterstützt von der Polizei Berlin, der Bundespolizei, der Polizei Brandenburg und der Polizei Thüringen. Auch Bedienstete aus Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt unterstützen bei den Durchsuchungen und Festnahmen.

Dienstag, 7.14 Uhr:

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Dresdner Polizei führen seit heute Morgen umfangreiche Exekutivmaßnahmen in Berlin durch. Sie stehen im Zusammenhang mit dem Ermittlungsverfahren zum Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe in Dresden. Aktuell werden in Berlin insgesamt 18 Objekte durchsucht, darunter zehn Wohnungen sowie Garagen und Fahrzeuge. Im Zentrum der heutigen Maßnahmen steht die Suche nach den entwendeten Kunstschätzen und möglichen Beweismitteln, wie Speichermedien, Bekleidungsstücken und Werkzeugen.

Weitere Informationen können Sie der Medieninformation entnehmen.

Hintergrund:

Am Montag, 25. November 2019, gegen 05:00 Uhr, drangen unbekannte Täter gewaltsam in das Historische Grüne Gewölbe in Dresden ein und entwendeten aus einer Vitrine hochwertige Schmuckstücke von besonderem historischen Wert.


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