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Radfahrer schlägt Pizzaboten/"Rauchbomben"-Test?/Verwüstungen in einer Kleingartenanlage/Keine drei Straßen weit .../Kradfahrer verunglückt - Zeugenaufruf

Verantwortlich: Maria Braunsdorf, Birgit Höhn, Alexander Bertram, Uwe Voigt
Stand: 06.03.2017, 15:20 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Bargeld im Visier …          

Ort: Leipzig-Seehausen
Zeit: 04.03.2017, 21:00 Uhr bis 05.03.2017, gegen 23:00 Uhr

… hatten unbekannte Täter. Nachdem sie eine Fensterscheibe eingeschlagen hatten und in die Apotheke eingestiegen waren, brachen sie die Tür zum Lager  auf, zerstörten die Alarmanlage und durchsuchten alles. Als sie auf einen im Boden verankerten Tresor stießen, versuchten sie, diesen zu öffnen, was jedoch misslang. Anschließend durchwühlen sie den Verkaufsraum. Daraus  stahlen sie mehrere Geldkassetten mit Bargeld im unteren dreistelligen Bereich. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Zwei Zeugen, welche die Täter beobachtet hatten, als diese aus der Apotheke kamen, riefen die Polizei. Die Beamten informierten den Eigentümer (46), welcher den Schaden bezifferte. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Haus- und Wohnungstür aufgehebelt        

Ort: Leipzig-Lindenau, Thüringer Straße
Zeit: 04.03.2017, 00:00 Uhr bis 08:15 Uhr

Mit diverser Computer- und Fototechnik konnte ein Einbrecher unerkannt aus einer Wohnung verschwinden. Er hatte sowohl die Eingangstür zum Mehrfamilienhaus als auch die Wohnungstür aufgehebelt, dann alles durchwühlt. Neben einer dreistelligen Summe Bargeld stahl er ein Handy, ein MacBook, eine Spiegelreflexkamera sowie eine externe Festplatte. Die Höhe des Stehlschadens wurde von der Geschädigten (38) mit  einer mittleren vierstelligen Summe beziffert. Der Sachschaden hingegen ist noch nicht bekannt. Kripobeamte ermitteln. (Hö)

Einbrecher gestellt                              

Ort: Leipzig-Grünau, Alte Salzstraße
Zeit: 05.03.2017, gegen 07:00 Uhr

Ein Anwohner (67) hatte morgens von einem Fenster seiner Wohnung beobachtet, wie sich zwei Personen (w./m.) an dem leer stehenden Einkaufsmarkt zu schaffen machten. Der Mann hebelte an einem Fenster bzw. Fenstergitter, seine Komplizin mit einem Rucksack stand „Schmiere“. Dann versuchte der Einbrecher, in den Markt zu gelangen, indem er sich durch die Gitterstäbe zwängen wollte. Doch dies misslang. Ein erneuter Versuch wurde an einem anderen Fenster fortgesetzt – doch auch hier gelang es dem Täter nicht, trotz Werkzeug hineinzugelangen. Der Zeuge informierte die Polizei und gab noch Personenbeschreibungen. Beamte waren schnell zur Stelle, da sich eine Funkstreifenwagenbesatzung ganz in der Nähe des Tatortes aufhielt. Sie konnten eine Frau und einen Mann in unmittelbarer Nähe der S-Bahn-Brücke feststellen. Auf beide passte die Beschreibung des Zeugen. Das Duo wurde einer Kontrolle unterzogen und ihm der Grund eröffnet. Frau (32) und Mann (32) gaben an, nichts mit dem Einbruch zu tun zu haben. Doch ihr Leugnen nützte ihnen nichts: Zum einen hatte sich der 32-Jährige an einer Hand verletzt und blutete, wollte jedoch keine ärztliche Behandlung; zum anderen erkannte der Zeuge beide eindeutig wieder. Am Einkaufsmarkt stellten die Polizisten eine eingeschlagene Fensterscheibe, Blutanhaftungen und ein Hebelwerkzeug sicher. Außerdem wurden noch andere Spuren fotografisch gesichert. Im Rucksack der Frau fanden die Beamten noch weitere verschiedene Werkzeuge und stellten alles sicher. Beiden 32-Jährigen wurde der Tatvorwurf wegen versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall eröffnet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden sie entlassen. Die Polizei bedankt sich bei dem aufmerksamen Zeugen. (Hö)

Radfahrer schlägt Pizzaboten          

Ort: Leipzig-Südvorstadt, Bernhard-Göring-Straße
Zeit: 04.03.2017, gegen 19:00 Uhr

Der Auslieferer (31) einer Pizzeria hielt mit dem Firmenfahrzeug, einem Smart, auf der linken Fahrspur der Bernhard-Göring-Straße. Entgegengesetzt der Fahrbahn kam ihm ein Fahrradfahrer mit einem Hund an der Leine entgegen. Da dieser aufgrund des haltenden Autos nicht ungehindert weiterfahren konnte, schlug der Radfahrer mit der Faust gegen die Scheibe der Fahrerseite. Dabei ging diese zu Bruch. Als der Pizzabote ausstieg, um ihn zur Rede zu stellen, setzte der offenbar stark Verärgerte nochmals seine Faust ein – diese landete im Gesicht seines Opfers. Es wurde verletzt und musste ambulant behandelt werden. Nach seiner Tat verschwand der Fahrradfahrer. Der Geschädigte rief die Polizei und gab folgende Personenbeschreibung:

- 28 – 32 Jahre alt, ca. 1,82 m groß, schlank
- blasse Haut, schwarze, halblange Haare
- trug Brille mit dünnerem Rahmen
- mehrere Piercings (mind. 3) im Bereich Mund und Nase
- war dunkel gekleidet
- führte mittelgroßen hellen Hund mit grün blinkendem Halsband bei sich sowie
ein älteres dunkles Fahrrad mit Beleuchtung, aber ohne Gepäckträger

Die Beamten konnten den Tatverdächtigen jedoch nicht auffinden. Sie ermitteln jetzt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Am Smart entstand ein Schaden in Höhe von ca. 300 Euro. Die Ermittlungen dauern an. (Hö)

Kupferdiebstahl von der Propsteikirche Trinitas         

Ort: Leipzig; OT Zentrum-Nordwest, Emil-Fuchs-Straße
Zeit: 04.03.2017, 04:00 Uhr - 08:05 Uhr

Aus der leerstehenden Propsteikirche Trinitas verschwanden Stromkabel und Kupferrohre auf sonderbare Weise. Diebe waren in die Kellerräume eingestiegen, so wie sich das Bild darstellte und hatten das wertvolle Metall auf einer Länge von ca. 600 Metern entfernt. Einige der Trennstellen schienen nicht neu gewesen zu sein, so dass der genaue Stehlschaden zu der Tat nicht beziffert werden konnte. Dennoch ist der Schaden für die Kirchgemeinde, insbesondere der immaterielle, gewaltig. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. (MB)

Selbsthilfe verhinderte Schlimmeres          

Ort: Leipzig; OT Grünau-Mitte, Mannheimer Straße
Zeit: 05.03.2017, 21:40 Uhr – 21:45 Uhr

Bereits mehrere Anwohner warteten gestern Abend vor einem Mehrfamilienhaus auf Feuerwehr und Polizei. Es qualmte aus dem Treppenhaus. Einer der Anwohner (46) trat auf die Rettungskräfte zu und erklärte, angerufen zu haben. Weiterhin erzählte er, dass er bereits zur nächtlichen Ruhe gegangen war und plötzlich ein lautes Klirren vernahm. Er öffnete sofort sein Fenster und hörte einen Nachbarn rufen: „Feuer, Feuer!“ Daraufhin zog sich der 46-Jährige an, füllte zwei Eimer mit Wasser und rannte flugs die Treppe hinab. Dort sah er auch gleich den Grund der hellen Aufregung. Der Schaukasten, direkt neben der Eingangstür, stand in Flammen. Er goss das Wasser über den Schaukasten, löschte damit sämtliche Flammen. Doch durch die Hitzeeinwirkung war dessen Glas bereits gesplittert und lag verstreut auf dem Boden. Nach und nach kamen weitere Hausbewohner hinzu, die sich umgehend vor dem Eingang versammelten. Der 46-Jährige rief über die Leitstelle Feuerwehr und Polizei, dann verließ auch er das Haus. Die Feuerwehr prüfte den Brandort und als keine Gefahr mehr vom Schaukasten ausging, konnten sämtliche Anwohner zurück in ihre Wohnungen. Glücklicherweise blieben alle unverletzt. Schäden am Gebäude entstanden nicht. Der Schaden, der durch die Flammen am Schaukasten entstand, wird ersten Schätzungen zufolge mit 500 Euro beziffert. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung. (MB)

Rauchbomben“-Test?              

Ort: Leipzig; OT Marienbrunn, Ecke Zwickauer Straße/An der Märchenwiese
Zeit: 05.03.2017, 20:55 Uhr

Erst stapelte er Warnbaken übereinander, fachgerecht. Dann zündete er sie an. Dazu nutzte er kurzerhand ein polnisches Fabrikat namens Granat Dymny RDG 2. Riesige Rauchschwaden zogen durch die Straßen, so dass Anwohner die Feuerwehr informierten. Als diese den Tatort genauer unter die Lupe nahmen, entdeckten sie, dass der Zündler eine große Rauchbombe, die in Deutschland nicht zugelassen ist, entzündet hatte und dadurch die oberste Warnbake des Stapels durch die Hitze in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Polizei sicherte Spuren. Die Rauchbombe selbst wurde anschließend durch die Feuerwehr unschädlich gemacht. Der Schaden an der Bake wurde mit 200 Euro beziffert. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. (MB)

Merkwürdiges Connewitzer Inselleben  

Ort: Leipzig, OT Connewitz 
Zeit: 05.03.2017, 09:55 Uhr

Nach bisherigem Kenntnisstand griff ein Libyer (31) in einer Connewitzer Lokalität einer jungen Frau an das Gesäß. Diese zeigte sich entsprechend empört und machte andere Gäste auf die Situation aufmerksam. In der Folge kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 31-Jährigen und den übrigen Anwesenden. Letztlich wurde dem Mann ein Hausverbot ausgesprochen und er wurde sogleich nach draußen verwiesen. Doch da er sich offenbar ungerecht behandelt fühlte und angeblich auch keine Gelegenheit erhielt, seine Jacke mitzunehmen, reagierte er aggressiv. Vor dem Objekt angelangt, ergriff er Steine sowie eine Bierflasche und warf diese in Richtung der Personen, welche ihn nach draußen begleitet hatten. Allerdings existieren auch Zeugen, die angaben, der Libyer sei – bevor er Gegenstände warf – von vier oder fünf Männern verfolgt worden, die ihm ein Bein stellten und zu Fall brachten. Letztlich wurde durch einen dieser Zeugen auch die Polizei verständigt, wobei die Kollegen nebenher auch den Verbleib der Jacke zu klären hatten. Da die vorherige Musikveranstaltung mittlerweile beendet war und sich nur noch wenige Besucher vor bzw. im Objekt aufhielten, war eine Nachschau gerechtfertigt. Derartige Maßnahmen sollten eigentlich problemlos möglich sein, doch die Beamten mussten nicht nur eine Diskussion führen, in welcher personellen Anzahl sie die Räume betreten dürfen, sondern erhielten noch im Vorraum eine zwar indirekte, doch vielsagende Begrüßung. Begleitende Objektverantwortliche wurden dort sogleich mit den Worten attackiert: „ Was macht Ihr für eine Scheiße, dass die Bullen hierher kommen?“ Da an der Garderobe keine Jacke aufzufinden war, sollte – wie zuvor besprochen – auch ein Blick in den Saal geworfen werden. Allerdings trat nunmehr eine etwa 30-jährige Frau auf die Objektverantwortlichen zu und äußerte in einem entschiedenen Ton: „Für die Bullen ist der Saal tabu!“  Da der Libyer keinen Chip oder Zettel vorweisen konnte, der ihm bei einer Jackenabgabe obligatorisch überreicht worden wäre und eine Abgabe mithin zweifelhaft erschien, entschieden sich die Beamten, der ihnen entgegenschlagenden Aggression und maßlosen Selbstgerechtigkeit nicht auch noch vermeintlich berechtigten Zunder zu bieten. Es bleibt einmal mehr ein sehr fader Nachgeschmack, allerdings auch eine gewisse Belustigung über die unübersichtlichen Zustände innerhalb sogenannter rechtsfreier Räume. Darin kann es im Jahr 2017 also schon mal vorkommen, dass das klassische Feindbild (Staat/Polizei) des uniformen Linksalternativen dabei behindert wird, wie es sich für einen (zu Unrecht verfolgten?) Ausländer einsetzt, der zudem – zumindest nach Zeugenaussagen – von augenscheinlichen Angehörigen der linken Szene angegriffen wurde. Rassismus ist jetzt vielleicht schon weit jenseits der gesellschaftlichen Mitte anzutreffen.

Im Übrigen wird die Geschädigte, welche der 31-Jährige begrapscht haben soll, gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Sie war am Sonntagvormittag nicht mehr vor Ort, jedoch kann der Grundsachverhalt ohne ihre Angaben nur schwerlich aufgehellt werden. (Loe/Vo)

Sachbeschädigungen an Fahrzeugen          

Ort: Leipzig, OT Neustadt-Neuschönefeld, Neustädter Straße 
Zeit: 06.03.2017, 01:30 Uhr

Eine 19-jährige Hinweisgeberin hörte in der Nacht aus ihrer Wohnung heraus mehrere dumpfe Schläge. Als sie an das Fenster trat, sah sie eine männliche Person auf der Fahrbahnmitte, die einen Ziegelstein in der Hand hielt und mit diesem gegen mehrere Fahrzeuge warf. Er lief dann weiter in Richtung Ludwigstraße und entfernte sich unerkannt. Die eintreffenden Beamten nahmen die ersten Ermittlungen auf und stellten sechs beschädigte Fahrzeuge der Typen Audi, Renault, Ford und Mercedes fest. An allen Fahrzeugen war die Frontscheibe beschädigt, an einem Fahrzeug die Seitenscheibe. Kriminaltechnische Tatortarbeit wurde durchgeführt und der Ziegelstein ebenfalls sichergestellt. Die Höhe des Gesamtsachschadens steht noch aus. Zur Personenbeschreibung wurde Folgendes bekannt:

- männlich
- ca. 170 - 180 cm groß
- ca. 25 - 30 Jahre
- dunkel bekleidet mit einer Kapuze
- auf der Jacke ein dicker, dunkler grüner Streifen
- 3-Tage-Bart

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105-0 zu melden. (Vo)

Verwüstungen in einer Kleingartenanlage         

Ort: Leipzig, OT Gohlis, Herloßsohnstraße 
Zeit: 04.03.2017, 16:30 Uhr – 05.03.2017, 09:45 Uhr

Wie die Vandalen, anders kann man es nicht bezeichnen, zogen mehrere unbekannte Täter eine Spur der Verwüstung durch die Kleingartenanlage „Wanderer e. V.“ Insgesamt 17 Gartenlauben und ein Schuppen wurden angegriffen. Die unbekannten Täter traten die Garteneingangstore ein, öffneten gewaltsam die Laubentüren, schmissen die Fensterscheiben ein und durchwühlten die einzelnen Lauben. Getränke, die ihnen in die Hände fielen, wurden teilweise an Ort und Stelle geöffnet und konsumiert. Der Sachschaden ist groß. Die Pächter prüfen jetzt, ob und was ihnen  eventuell gestohlen wurde. Die Polizei führte umfangreiche kriminaltechnische Tatortarbeit durch. Im Zuge der ersten Ermittlungen vor Ort wurde unter anderem bekannt, dass es bereits um 05:35 Uhr einen Anruf in der Polizeidirektion Leipzig gegeben hat. Eine 49- jährige Hinweisgeberin teilte mit, dass sie durch laute Geräusche und Klirren wach wurde. Als sie aus dem Fenster sah, bemerkte sie wie sich vier Jungendliche männliche Täter an der Postzustellanlage in der Herloßsohnstraße in Höhe des Zugangs zum Kleingartenverein „Am Schillerhain e. V. “ zu schaffen machten. Anschließend liefen die vier weiter in die Fechnerstraße und Richtung Weinligstraße. Sie konnte erkennen, dass zwei der Jugendlichen ein helles Basecap trugen und einen großen Gegenstand mit sich führten. Die eintreffenden Beamten  suchten umgehend die umliegenden Straßen ab, hatten aber keinen Erfolg nach den unbekannten Tätern. Die Polizei untersuchte nun den Tatort und stellte fest, dass die Jugendlichen mittels einer Axt vier Postschließfächer an der Postschließfachanlage gewaltsam öffneten. Die Post wurde aus den Fächern genommen und lag auf der Straße verstreut. Die Beamten stellten diese sicher, genauso wie die Axt. Die Beamten prüfen nun die beiden Sachverhalte, da nicht auszuschließen ist, dass hier Zusammenhänge bestehen. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden. (Vo)

Diebstahl von zwei Fahrzeugen

1. Fall                                    

Ort: Leipzig, OT Schönfeld, Bertolt-Brecht-Straße 
Zeit: 04.03.2017, 16:00 Uhr – 05:03.2017, 11:15 Uhr

Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise den gesichert abgestellten weißen Toyota Auris des 79-jährigen Halters in einem Zeitwert von ca. 16.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen. (Vo)

2. Fall                        

Ort: Leipzig, OT Schönfeld, Volksgartenstraße 
Zeit: 04.03.2017, 21:00 Uhr - 05.03.2017, 13:35 Uhr

Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise den auf einen Stellplatz gesichert abgestellten braunen Toyota Avensis Europe des 37-jährigen Halters in einem Zeitwert von ca. 28.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen. (Vo)

Radlader abgebrannt     

Ort: Leipzig; OT Lindenau, Engertstraße
Zeit: 05.03.2017, 01:00 Uhr

In der Nacht zum Sonntag stellten Anwohner der Engertstraße fest, dass auf einer Baustelle in der Straße ein Radlader brannte. Sie alarmierten die Feuerwehr. Diese kam zum Ort und löschte die Baumaschine, die dennoch zu einem großen Teil ausgebrannt war. Eine erste Untersuchung durch Brandursachenermittler ergab, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen technischen Defekt handelte. (Ber)

Keine drei Straßen weit …                     

Ort: Leipzig; OT Gohlis-Mitte, Wilhelm-Sammet-Straße
Zeit: 05.03.2017, 23:50
 
Keine drei Straßen weit kam ein Fahrraddieb am späten Sonntagabend in Gohlis. Bewohner hatten den Eindringling in ihrem Mehrfamilienhaus gehört und noch mit dem Rad wegfahren sehen. Eine Verfolgung zu Fuß musste wegen der Chancenungleichheit zwei Straßen weiter abgebrochen werden. Allerdings noch vor der dritten hatte ihn eine Polizeistreife, die von einem weiteren Bewohner zu Hilfe gerufen wurde, gestellt. Der Erwischte tat zwar unschuldig und regte sich über die Verzögerung auf, die nun seine Nachtruhe haben würde. Es half aber nichts. Der Eigentümer erkannte sein Fahrrad eindeutig wieder. 0,8 Promille ergab ein Alkoholtest bei dem 28-jährigen Fahrraddieb. Zwischenzeitlich wurden am Tatort drei Kellereinbrüche festgestellt. Fehlende Gegenstände, wie ein Rucksack und Werkzeug, fanden die Beamten bei dem Festgestellten. So verzögerte sich die Nachtruhe doch noch ein wenig, bevor er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden konnte. Nun muss er sich wegen Einbruchsdiebstahl verantworten. (Ber)

Landkreis Leipzig

Zündler vom Friedhof Mutzschen gefasst? 
               
Ort: Grimma; OT Mutzschen, Obere Hauptstraße
Zeit: 26.02.2017, 14:15 Uhr - 14:20 Uhr

Wie die Polizei bereits am 27. Februar berichtete, zündelte ein Unbekannter auf dem Mutzschener Friedhof. Er hatte die Bepflanzung eines Grabes entzündet und diese Ruhestätte erheblich beschädigt. Außerdem legte jener an zwei weiteren Stellen Feuer, welches jedoch durch die herbeigerufene Feuerwehr rechtzeitig gelöscht werden konnte, bevor es auf weitere Pflanzen übergreifen konnte. Der Zündler konnte allerdings an diesem Tag nicht gefasst werden.

Ort: Grimma, OT Wetteritz, Neue Straße
Zeit: 04.03.2017, gegen 19:35 Uhr

Nun ereignete es sich, dass am Samstagabend die Feuerwehr gegen 19:35 Uhr erneut ausrücken musste, weil es wieder einmal in Grimma brannte. Dieses Mal hatte ein Zündler im Vorgarten eines alten und unbewohnten Hauses einen Müllhaufen angezündet. Dieser brannte in einer Ausdehnung von 2 x 3 Metern lichterloh. Der Zündler war bei Eintreffen der Feuerwehr bereits verschwunden. Doch konnte nicht weit entfernt ein 31-Jähriger an seinem Fahrrad von Einsatzkräften der Feuerwehr angetroffen werden. Neben ihm lag ein Feuerzeug auf dem Boden. So wurde jener bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten, die umgehend Spuren an seiner Hand sicherten und mit einem Fährtenhund der Weg des Mannes zurückverfolgte. Dieser zeigte eindeutig, dass der dringende Tatverdacht nicht unberechtigt ist. Außerdem ergaben Nachfragen bei der Feuerwehr, dass der 31-Jährige bereits auch beim Brand auf dem Friedhof im Ortsteil Mutzschen gesehen worden war. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. (MB)

Diebe im Baumarkt                     

Ort: Grimma; OT Grimma, Hengstbergstraße
Zeit: 05.03.2017, 02:30 Uhr

In Grimma wurde in der Nacht zum Sonntag in einem Baumarkt der akustische Alarm ausgelöst. Anwohner riefen die Polizei. Diese entdeckten ein aufgebrochenes Tor zum Außenbereich und mehrere Zaunfelder, Palisaden und ähnliche Gegenstände, die anscheinend zum Abtransport bereitgestellt wurden. Offenbar waren Unbekannte in das Gelände eingedrungen, hatten die Sachen aufgetürmt, um sie dann abzutransportieren, dabei aber die Alarmanlage ausgelöst und sich davon gemacht. Die Polizei ermittelt wegen Einbruchsdiebstahl. (Ber)
 
War es das Kirschbier?                      

Ort: Frohburg, Bahnhofstraße
Zeit: 04.03.2017, 20:45 Uhr
 
War es das Kirschbier? Von den einen geschmäht, von den anderen geliebt; auf jeden Fall landete eine der Flaschen aus dem Kasten in der Verglasung einer Bushaltestelle in Frohburg. Die Scheibe gab nach und zerbarst, während die Werfer der Flasche und Liebhaber des Getränks grölend weiterzogen. Anwohner hatten das Gelage mit Zerstörungseinlage am Samstagabend beobachtet und riefen die Polizei. Die Beamten stellten die drei 18-, 20- und 34-Jährigen zwei Straßen weiter. Natürlich bestritten sie die Sachbeschädigung, kamen aber in Erklärungsnot ob der zerschellten Kirschbier-Flasche an der Bushaltestelle, die offensichtlich aus dem mitgebrachten Kasten fehlte. Vom Kirschbier hatten sie offenbar reichlich getankt - Atemalkoholtests ergaben bei ihnen zwischen 1,4 und 2,2 Promille. Anzeige wegen Sachbeschädigung wurde gefertigt. (Ber)

Was ist da im Busche?      

Ort: Borna, Bahnhof
Zeit: 05.03.2017, 08:35 Uhr

„Was ist da im Busche?“, fragte sich ein Bahn-Mitarbeiter am Sonntagmorgen als er einen Mann dabei beobachtete, wie der etwas im Geäst am Rande des Bahnsteiges versteckte. Da wenige Meter entfernt Polizisten im Einsatz waren, kam ihm der Verdacht, der Unbekannte wolle etwas vor der Polizei verbergen. Die hinzu gerufenen Beamten suchten im Unterholz und fanden einen kleinen schwarzen Stoffbeutel mit 16 Konsumeinheiten (insgesamt 17,15 g) Cannabisblüten. Bei der Durchsuchung des 26-Jährigen fanden die Polizisten noch zwei Handys, von denen eines zur Fahndung nach Diebstahl stand. Nach erfolgter Anzeige und Beschlagnahme der Telefone konnte der Libyer wieder gehen, muss sich aber nun wegen Diebstahl und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. (Ber)

Landkreis Nordsachsen

Ungebetener Besuch im Haus         

Fall 1               

Ort: Schkeuditz, OT Dölzig
Zeit: 04.03.2017, zwischen 16:30 Uhr und 20:30 Uhr

Die Bewohner verließen nachmittags ihr Einfamilienhaus und mussten bei ihrer Rückkehr feststellen, dass ein Einbrecher in ihrem Zuhause war. Sofort informierte die Eigentümerin (48) die Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Täter zunächst die Glasscheibe der Terrassentür zerstört und danach alles durchsucht. Nach erstem Überblick der Anzeigeerstatterin fehlt Bargeld in noch unbekannter Höhe.

Fall 2               

Ort: Taucha
Zeit: 04.03.2017, zwischen 19:00 Uhr und 23:30 Uhr

Auch in diesem Fall waren die Hausbewohner abends nicht zu Hause. Erst spät kehrten sie zurück und bemerkten Licht. Über die Garage betraten sie ihr Einfamilienhaus und fanden Glasscherben der eingeschlagenen Terrassentür. Sogleich riefen sie die Polizei. Nach ersten Ermittlungen hatten Unbekannte das Haus von oben bis unten durchwühlt. Sie entwendeten einen Flachbildschirmfernseher mit Wandhalterung, einen Laptop, einen Camcorder, einen Fotoapparat, zwei Handys, einen Scanner, eine Festplatte sowie Uhren, Modeschmuck und Bargeld. Die Höhe des Stehlschadens wurde mit mehreren Tausend Euro angegeben; der Sachschaden ist noch unklar.

In beiden Fällen haben Kripobeamte die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Kradfahrer verunglückt – Zeugenaufruf m. d. B. u. V.       

Ort: Leipzig-Thekla, Rostocker Straße/Stöhrerstraße
Zeit: 03.03.2017, gegen 17:30 Uhr

Der Fahrer (38) einer Honda war auf der Rostocker Straße unterwegs. Etwa 100 Meter nach der Einmündung Stöhrerstraße, unmittelbar nach der Eisenbahnbrücke, geriet der Motorradfahrer aus noch nicht geklärter Ursache ins Schleudern. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, stürzte auf die linke Seite. Das Krad rutschte in Richtung Graben und stieß gegen drei Bäume. Der 38-Jährige verletzte sich beim Unfall schwer und musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. An der Honda entstand Totalschaden. Die Höhe des Gesamtschadens wurde mit ca. 7.000 Euro angegeben. Ein Bekannter (47) des Verunglückten, der mit ihm unterwegs war und mit seinem Nissan vor ihm fuhr, bemerkte im Rückspiegel den Unfall, kehrte sofort um und verständigte das Rettungswesen sowie die Polizei. Am Unfallort kümmerten sich bereits eine Frau und ein Mann um den Verletzten. Beide fuhren mit einem Auto bzw. einem Motorrad hinter dem Hondafahrer.
Die Beamten des Verkehrsunfalldienstes bittet sowohl die Autofahrerin als auch den Motorradfahrer, die Erste Hilfe geleistet haben, sich als Zeugen zu melden. Diese wenden sich bitte an die Verkehrspolizeiinspektion, Verkehrsunfalldienst, Schongauerstraße 13, Telefon 0341/255-2850. (Hö)
 
„Stopp-Signal" missachtet            

Ort: Leipzig; OT Plagwitz, Antonienstraße
Zeit: 05.03.2017; 08:00 Uhr
 
Am Sonntagmorgen sollte ein Suzuki-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer ignorierte jedoch das „Stopp-Signal" von der Polizei und beschleunigte sein Fahrzeug. Mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr er auf der Altranstädter Straße in Richtung Erich-Zeigner-Allee. An der Kreuzung Antonienstraße missachtete er die rote Ampel und bog mit Schwung nach rechts in die Antonienstraße ein. Dort verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen den rechten Bordstein und kam zum Stehen. Anschließend ergriffen der Fahrer und der Beifahrer die Flucht. Beide konnten kurze Zeit später durch die Polizei gestellt werden. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. Der Drogentest beim Fahrer ergab, dass er unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand. Außerdem lag gegen ihn eine Fahrerlaubnissperre vor. Nun muss er sich wegen zahlreicher Verkehrsverstöße verantworten. (Ber)

Landkreis Nordsachsen

Die Story von „Pferdestärken“ und Langfingern        

Ort: Delitzsch; OT Döbernitz, Dr.-Helmut-Schreyer-Straße
Zeit: 05.03.2017, 06:45 Uhr - 07:22 Uhr

Verlassen lag der kleine grüne Mini One im rechten Straßengraben. Ein Passant entdeckte den BMW und rief die Polizei. Die wiederum rekonstruierte folgenden Unfallhergang: Der Fahrer des Mini hatte aus vorerst unerklärlichen Gründen die Kontrolle über das Auto verloren, war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte dabei auch die Straßenlaterne geschrammt. Dann war der Fahrer geflüchtet. Den Schlüssel hatte er stecken lassen. Indes rief ein 20-Jähriger auf dem zuständigen Polizeirevier an und erzählte, dass ihm sein grüner Mini abhanden gekommen sei. Er wäre mit diesem Auto zu einer Geburtstagsfeier gefahren und hätte seine Freunde chauffiert. Am Ziehwerk stellte er auch das Auto ab, so der 20-Jährige weiter. Nach einer feucht-fröhlichen Nacht hätte der Mini dann morgens nicht mehr an Ort und Stelle gestanden. Doch irgendwie kauften ihm die Gesetzeshüter die Story nicht ganz ab. Ein Atemalkoholtest folgte. Das Ergebnis lautete: 1,46 Promille. Auch die Story lautete plötzlich anders, etwas wahrscheinlicher: Aus Angst vor Konsequenzen habe er das Auto als gestohlen gemeldet. In Wahrheit sei er mit Freunden zu einem Fastfood-Anbieter gefahren, um etwas zum Essen zu holen. Auf dem Rückweg war er schließlich zu schnell in einer Kurve, verlor die Kontrolle und rutschte in den Straßengraben. Unverletzt sind dann alle Insassen hinausgeklettert und zum Ziehwerk zurück gegangen. Von da aus rief er die Polizei an. Nun wird gegen den 20-Jährigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. (MB)

 

 


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