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Falsche Polizisten/„Der frühe Vogel fängt den Wurm!“/Heiß gelaufen und ausgebrannt

Verantwortlich: Uwe Voigt, Birgit Höhn, Maria Braunsdorf, Michael Fengler
Stand: 12.04.2018, 15:30 Uhr

 

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Hochwertiges Werkzeug entwendet                                 

Ort:      Leipzig-Eutritzsch, Zerbster Straße
Zeit:     10.04.2018, 16:00 Uhr bis 11.04.2017, 06:40 Uhr

Nach einem Einbruch in einen Baucontainer, dessen Eingangstür der Täter aufdrückte und dann alles durchsuchte, verschwand er mit einem Motortrenner eines bekannten Herstellers im Wert von ca. 1.800 Euro. Ein Verantwortlicher (45) der Baufirma hatte morgens den Einbruch feststellt und die Polizei in Kenntnis gesetzt. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ungefähr 100 Euro angegeben. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen. (Hö)

 

Wegen gefährlicher Körperverletzung und …                                                  

Ort:      Leipzig-Grünau, Stuttgarter Allee
Zeit:     11.04.2018, gegen 12:30 Uhr

… Bedrohung ermitteln jetzt Kripobeamte gegen einen unbekannten Täter. Eine Zeugin (47) war gestern um die Mittagszeit von ihrer Praxis aus auf lautes Schreien aufmerksam geworden. Sie schaute aus dem Fenster und bemerkte eine Frau, die sich duckte und ihre Hände schützend über den Kopf hielt. Ein Mann, bei welchem es sich um einen Schwarzafrikaner handelte, stand ihr gegenüber, schrie sie an und bedrohte sie mit den Worten: „Ich steche dich ab!“ Danach lief er weiter zum Eingang eines Mehrfamilienhauses. Die Geschädigte war der Zeugin bekannt, da sie bei ihr bereits Patientin war und sie auch weiß, wo sie wohnt. Die 47-Jährige rief die Polizei und teilte den Beamten alles mit, auch die Personenbeschreibung des Täters – ca.: 1,70 m groß, schlank, kurzes lockiges schwarzes Haar, trug eine graue Jacke. Die Polizisten suchten die Wohnung der Geschädigten (w.: 26; m) auf und fanden dort ihren Lebenspartner  (35) vor. Dieser war vom Täter verletzt worden, indem er auf ihn eingeschlagen und am Boden liegend getreten hatte. Er hatte sichtbare Verletzungen und Schmerzen an Kopf und Hals. Die Tat passierte, als Mann und Frau gegen 12:30 Uhr auf der Treppe vor ihrem Haus standen und der unbekannte Nordafrikaner erschien. Dieser drückte auf einen Klingelknopf und der 35-Jährige rief ihm ein freundliches „Hallo“ zu. Daraufhin reagierte er äußerst aggressiv, fragte, was er gesagt hätte. Der 35-Jährige ging deshalb zwei Stufen nach unten. Als er sich umdrehte, erhielt er schon einen Schlag gegen seinen Hinterkopf, woraufhin ihm schwarz vor Augen wurde und stürzte. Gleich danach trat der Mann auf sein Opfer ein und bedrohte noch die 26-Jährige. Dann verschwand er im Wohnhaus, in welchem er, so die Geschädigten, nicht wohnhaft sein soll, da sie ihn noch nie gesehen haben. (Hö)

 

Falsche Polizisten ergaunerten 600 Euro                                 

Ort:      Leipzig; OT Eutritzsch
Zeit:     11.04.2018, 12:30 Uhr - 12:45 Uhr

Sie müssten ihre Geldscheine auf „Blüten“ prüfen, erklärten gestern Mittag zwei Männer einer 88-Jährigen, die sich in diesem Zusammenhang als Polizisten ausgegeben hatten. Das Duo klingelte schon einmal vormittags bei ihr, doch da hatte sie nicht geöffnet. Dieses Mal aber schaute sie zum Stubenfenster hinaus und erfrage deren Begehr. Das Duo erklärte daraufhin, dass sie Polizisten seien und die Nummern auf den Geldscheinen

prüfen müssten, die die Dame in ihrem Besitz hat. Zur Begründung erklärten sie weiter, dass Falschgeld im Umlauf sei. So baten die beiden um Einlass, welchen die Dame auch bis in ihre Wohnstube gewährte. Dort blieb einer der beiden vermeintlichen Polizisten an der Schrankwand stehen, während der andere der Dame folgte. Diese hatte bereits ihr Portmonee aus der Anrichte genommen, woraufhin der andere vermeintliche Polizist ohne Zögern zugriff und es ihr aus der Hand und aus diesem schließlich auch sämtliche Geldscheine herausnahm.

Dann vernahm die 88-Jährige nur noch, dass die beiden zum Funkstreifenwagen gehen wollten, um dort die Geldscheine zu prüfen. Sie verließen auch das Haus und waren von da an nie mehr gesehen. Nun merkte die Dame, dass Betrüger am Werk gewesen waren und erstattete Anzeige. Das Duo beschrieb sie so:

Mann der die Brieftasche nahm: mitteleuropäischer Typ, schlanke Gestalt, ca. 168 cm groß, 40 – 45 Jahre alt, kurze glatte dunkelbraune-gräuliche Haare, Brille mit silbernen Rahmen, bekleidet mit dunkler Jacke, Weste und Hose.

Mann der an der Schrankwand stand: 165 - 168 cm groß, kräftige Gestalt, kurze dunkel Haare, Brille mit dunklem Rahmen und hellen Gläsern, mit dunklen Sachen bekleidet.

Die Polizei ermittelt wegen Trickdiebstahl und Amtsanmaßung. (MB)      

 

„Der frühe Vogel fängt den Wurm!“                                         

 

Diebstahlsort:    Leipzig; OT Grünau-Mitte, Breisgaustraße

Abstellort:          Leipzig; OT Lößnig, Johannes-R.-Becher-Straße

Zeit:                   06.04.2018, 18:00 Uhr – 07.04.2018, vor 05:35 Uhr (Stehlzeit)

 

Samstagmorgen, noch vor dem Aufstehen, war ein Anwohner auf das rege Treiben in der Johannes-R.-Becher-Straße aufmerksam geworden. Eigentlich lag die Straße zu der Zeit noch in tiefster Stille. Besonders verdächtig erschien ihm, dass mehrere unbekannte Männer einen Toyota Prius auf einem der Wohngebietsparkplätze abstellten. Er entschloss sich, die Polizei zu rufen und die sonderbare Begebenheit prüfen zu lassen. Die hinzugerufenen Gesetzeshüter stellten schnell fest, dass dieser hochwertige Hybrid kurz zuvor in Leipzig-Grünau entwendet worden war und es nicht unwahrscheinlich schien, dass die Diebe bald wieder zum Auto zurückkehren würden. Diese Vermutung unterstützte auch der Fakt, dass im Stadtgebiet von Leipzig seit mehreren Monaten eine Vielzahl an Autos der Marke Toyota verschwunden und bisher nicht wieder aufgetaucht waren.

So entschlossen sich die Gesetzeshüter, diesen Prius gezielt zu beobachten, was recht schnell von Erfolg gekrönt wurde. Am Dienstag (10. April 2018) konnten zwei polnische Männer (27, 28) festgenommen werden, die zu dem Auto zurückgekehrt waren, um dieses mit hoher Wahrscheinlichkeit nach Polen zu überstellen. Das von den Langfingern mitgeführte Equipment ließ zudem darauf schließen, dass es sich um professionelle Autodiebe handelte. 

Im Zuge weiterer Ermittlungen konnte eine Pensionswohnung in Leipzig-Connewitz bekannt gemacht werden, in welcher die Männer seit Oktober des vergangenen Jahres Quartier genommen hatten. Von hier starteten sie, zusammen mit weiteren, noch unbekannten Tätern, ihre Diebeszüge durch Leipzig. In der Wohnung wurden eine Vielzahl an Gegenständen und technischem Gerät sichergestellt, die zur Entwendung von Fahrzeugen dienten. Aufgrund dieser Erkenntnis erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig gegen die beiden Männer Haftbefehl wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls und setzte diesen auch umgehend in Vollzug. (KPI und MB)

 

Sexuell belästigt und geschlagen…                                               

Ort:      Leipzig, OT Grünau, Saturnstraße
Zeit:     11.04.2018, 16:00 Uhr                         

… wurde ein 16-jähriges Mädchen. Das Mädchen lief allein in Richtung Straßenbahnendhaltestelle in der Saturnstraße. Auf diesem Weg kamen ihr drei ausländische Personen entgegen, und sprachen das Mädchen an. Das Mädchen signalisierte sofort, dass sie in Ruhe gelassen werden wollte. Einer dieser drei hatte dies wohl nicht realisiert. Die 16-Jährige rannte vor diesen Personen weg. Einer folgte und wollte das Mädchen am Po begrabschen. Er griff ihr an den Po und kniff sie dabei. Anschließend bedrängte er sie weiter. Das Mädchen wehrte sich und stieß diese Person weg. Daraufhin wurde sie mit dem Kopf gegen ein Baum gestoßen. Danach rannte sie in Richtung der Häuser Miltitzer Weg davon. Sie wurde nicht verfolgt. Die Polizei wurde gerufen. Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass die drei unbekannten männlichen Personen mit der Straßenbahn in Richtung Innenstadt gefahren sind. Das Mädchen erlitt nur leichte Verletzungen. Eine ambulante Behandlung war nicht nötig. Zur Personenbeschreibung konnte sie folgende Angaben machen:

1. Person (Haupttäter)

- männlich
- 17 bis 20 Jahre
- schlanke Gestalt
- schwarze Haare
- Flaum am Kinn
- buschige Augenbrauen
- auffälliges kurzes grün/gelbes Oberteil
- dunkle Hose

2. Person (keine Handlung durchgeführt)

- männlich
- ca. 17 Jahre
- ca. 175 cm groß
- sehr schlank
- schwarzbraune kurze Haare
- dunkelblaues T-Shirt
- schwarze kurze Hose
- schwarze Sportschuhe

Zur dritten Person lag keine Personenbeschreibung vor.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460 - 0 zu melden. (Vo)

 

Täter nach Einbruch in Pkw gefasst                                 

Ort:      Leipzig; OT Neustadt-Neuschönefeld, Reclamstraße
Zeit:     11.04.2018, 12:30 Uhr                 

Aufmerksame Polizeibeamte einer zivilen Einsatzgruppe konnten zwei männliche Täter (30, 26) nahezu auf frischer Tat ertappen. Die Beamten bemerkten die beiden Männer in Neuschönefeld und hefteten sich an ihre Fersen, da sie Auffälligkeiten bemerkten. In der Elsastraße wurden die beiden schließlich kontrolliert. Da sie nur zu zweit waren, jedoch drei Rucksäcke bei sich führten, ließen sich die Beamten den Inhalt zeigen. Es stellte sich heraus, dass der Rucksack aus einem kurz zuvor aufgebrochenen Ford stammte. Beide müssen sich nun für ihre Tat verantworten. (MF)

 

Landkreis Leipzig

Simson gestohlen - Zeugenaufruf m. d. B. u. V.   

Ort:      Böhlen; OT Böhlen, Am Freibad 2
Zeit:     09.04.2018, 22:00 Uhr – 10.04.2018, 04:00 Uhr

Wer hat etwas beobachtet? Unbekannte Täter entwendeten in der Nacht zum Dienstag eine Simson S 51 in der Farbe Grün. Der Geschädigte (17) hatte das Moped mit einem Seilschloss gesichert und mit einer Plane abgedeckt hinter dem Wohnhaus abgestellt. Der Stehlschaden beträgt ca. 1.000 Euro. (MF)

 

Landkreis Nordsachsen

Gesuchter tauchte unter Wäscheberg wieder auf                     

Ort:      Laußig, Leipziger Straße

Zeit:     11.04.2018, gegen 14:30 Uhr

Einen zu einer Freiheitsstrafe von 13 Monaten rechtskräftig verurteilten Mann (55) hatte eine 35-jährige Frau in ihrer Wohnung versteckt, um so den Zugriff durch Polizeibeamte zu verhindern; doch ihre Rechnung ging nicht auf, denn die Gesetzeshüter kamen beiden dank des Einsatzes der Diensthundestaffel schnell auf die Schliche: Der Mann hatte sich am Vormittag mit einem Hund in unmittelbarer Nähe eines Tatortes aufgehalten und den Anweisungen von Polizeibeamten nicht Folge geleistet. Deshalb kontrollierten sie ihn und stellten fest, dass er per Haftbefehl gesucht wurde. Als sie ihn festnehmen wollten, konnte er flüchten. Die Beamten forderten sofort einen Fährtenhund der Diensthundestaffel an. Der Vierbeiner nahm die Spur auf und die Hundeführerin sowie ihre Kollegen konnten ihn dann in einem Wohnhaus, in der Wohnung der Frau, lokalisieren. Die mehrfachen lauten Aufforderungen, die Wohnungstür zu öffnen, ignorierte die Tatverdächtige vehement. Erst nach etwa einer Stunde wiederholten Versuchen war die 35-Jährige bereit, die Tür für die Gesetzeshüter zu öffnen. Scheinbar befand sich der Mann nicht in der Wohnung und die Frau gab an, ihn nicht zu kennen. Doch die Beamten durchsuchten die Zimmer und fanden den Gesuchten schließlich unter einem Wäscheberg, den er sich als „Versteck“ gewählt hatte. Er wurde festgenommen und in die JVA Torgau gebracht, wo er seine Strafe absitzen muss. Die ihm kurzzeitig „Asyl“ gewährende 35-Jährige hat sich wegen Strafvereitelung und Verhinderung der Strafvollstreckung zu verantworten. (Hö)

 

Unglaublich, aber wahr!                                                                  

Ort:      Taucha, Matthias-Erzberger-Straße
Zeit:     11.04.2018, gegen 20:15 Uhr

Ein Polizeibeamter (30) war gestern Abend auf dem Weg zu seiner Dienststelle, als plötzlich der vor ihm fahrende LVB-Bus anhielt und länger hupte. Er stieg aus, um nach dem Rechten zu schauen. Er musste feststellen, dass ein weißer VW T 5 halb auf dem Gehweg und halb auf der Straße parkte - er stand im absoluten Halteverbot - so dass der Bus unmöglich zwischen Transporter und Baustelle durchfahren konnte. Der Busfahrer (51) informierte die Leitstelle und der Beamte sein Polizeirevier, um den Halter feststellen zu lassen und mit diesem in Kontakt zu treten. Zwischenzeitlich mussten noch weitere zwei Autofahrer eine unfreiwillige Wartezeit in Kauf nehmen. Wenig später erschien eine Frau, die verwirrt schien. Der 30-Jährige stellte sich ihr als Polizeibeamter vor und ließ sich ihre Personalien geben. Dabei bemerkte er leichten Alkoholgeruch in der Atemluft. Auch dem Busfahrer blieb dies nicht verborgen und es entspann sich eine etwas hitzige Diskussion zwischen ihm und der Frau (43). Der Beamte äußerte nun gegenüber der Dame, dass sie nicht fahren dürfe. Daraufhin äußerte sie, was er sich erlaube und wer er sei. Er zeigte seinen Dienstausweis, was sie offenbar weder interessierte noch wahrnahm. Erneut sprach der Polizist mit seiner Dienststelle; schilderte, dass die Autofahrerin jetzt da ist, jedoch nach Alkohol riecht und deshalb nicht fahren darf. Während des Telefonats setzte sich die 43-Jährige in den VW und startete. Das wusste der Beamte allerdings zu verhindern, was die Frau nicht abhielt, es immer wieder zu versuchen. Der 30-Jährige forderte nun Unterstützung an. Er verlangte mehrmals den Fahrzeugschlüssel. Daraufhin stieg sie wütend aus und es entwickelte sich ein Wortgefecht. Der 30-Jährige versuchte ständig, die Frau zu beruhigen, was ihm nicht gelang. Sie rastete völlig aus, als eine Zeugin den Schlüssel abzog und diesen dem Beamten übergab. Völlig aggressiv schlug sie dem Beamten ins Gesicht und stieß ihn gegen eine Schulter. Nun brachte der Polizist die Ausgetickte zu Boden. Jetzt kam sie offenbar zu sich, beruhigte und entschuldigte sich beim Polizeibeamten. Wenig später erschienen zwei LVB-Mitarbeiter und zwei Polizeibeamte. Die 43-Jährige hat sich wegen einer Ordnungswidrigkeit und auch strafrechtlich zu verantworten. (Hö)

 

Tauchpumpen gestohlen                                                                 

Ort:      Wiedemar, OT Wiesenena, Brösenweg

Zeit:     12.04.2018, 02:20 Uhr

Ein Zeuge beobachtete, wie zwei unbekannte Täter in eine Garage im Brösenweg eingebrachen. Währenddessen stand ein weiterer unbekannter Täter „Schmiere“. Die Täter verluden insgesamt vier Tauchpumpen aus der Garage in einen Pkw und flüchteten vom Tatort. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 600 Euro. (MF)

 

Autobahn

 

Einträgliches Geschäft

                                                                      

Ort:      BAB 14 km i.R. Dresden, Tank- und Rastanlage Muldental

Zeit:     11.04.2018, 15:00 Uhr - 23:30 Uhr

Am gestrigen Tag rief der Fahrer (40) eines tschechischen Sattelzuges die Polizei kurz vor Mitternacht. Diebe hätten in den Abendstunden die Werksplombe seines Sattelaufliegers entfernt und eine Palette Aluminiumröhren im Wert von ca. 1.100 Euro gestohlen, so der 40-Jährige. Bei der Prüfung vor Ort bestätigte sich das von dem Fahrer beschriebene Bild, zudem entdeckten die Gesetzeshüter bei der Prüfung der restlichen auf dem Parkplatz stehenden Lkw sieben weitere Sattelzüge, an deren Aufliegern die Planen geschlitzt worden waren. Bei jenen Schlitzen handelte es sich um die üblichen, ca. 15 bis 20 Zentimeter langen, sichelförmigen Einschnitte, teils linksseitig und teils rechtsseitig des Anhängers. Die Fahrer dieser Sattelzüge aus der Slowakei, Tschechien und Polen wurden daraufhin geweckt und um Prüfung ihrer Ladung gebeten. Diese gaben bekannt, dass nichts fehlte. An einer Anzeigenaufnahme war allerdings keiner der Kraftfahrer interessiert. So erfolgte diese von Amtswegen, so dass die Ermittlungen wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls und Sachbeschädigung laufen. (MB)

 

Verkehrsgeschehen

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Nach wie vor gefährlich …                                                         

Ort:      Leipzig, OT Volkmarsdorf, Wurzner Straße/Juliusstraße
Zeit:     11.04.2018, 06:20 Uhr                                               

.. ist es, zwischen Fahrzeugen hindurch auf die Straße zu laufen. So geschehen am gestrigen Tag. Eine 59-jährige Fahrerin eines schwarzen VW Golf fuhr auf der Wurzner Straße. Im Bereich der Juliusstraße erfasste sie einen 58-jährigen Fußgänger. Dieser überquerte von links kommend, rennend die Wurzner Straße zwischen zwei am Straßenrand geparkten Fahrzeugen. Die Fahrerin des VW Golf erkannte die Situation natürlich sehr spät. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Fahrzeug und dem Fußgänger, der dabei schwer verletzt wurde. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. (Vo)

 

Motorradfahrer erfasst

Ort:      Leipzig, OT Plagwitz, Gießerstraße Ecke Naumburger Straße
Zeit:     11.04.2018, 09:45 Uhr                                  

Die Fahrerin (78) fuhr mit ihrem Opel die Gießerstraße in südlicher Richtung. Beim Überqueren der Naumburger Straße erfasste sie den Fahrer einer Suzuki (30), welcher die Gießerstraße befuhr und gerade nach links in die Naumburger Straße abbiegen wollte. Der Fahrer wurde leicht verletzt und durch einen Rettungswagen in ein Klinikum gefahren. Es entstand ein Sachschaden von 3.000 Euro. (MF)

 

Landkreis Leipzig

 

Die Macht des Menschen ist ein Wi..z, verglichen mit der von einem Blitz                                                                                                     

Ort:      Frohburg; OT Tautenhain, Ebersbacher Straße
Zeit:     11.04.2018, 16:55 Uhr          

Gestern Nachmittag zeigte die Natur einmal mehr, dass der Mensch ihr durchaus ausgeliefert sein kann. Ein Blitz, der in die Kanzel eines Windrades einschlug und dadurch zum Feuerausbruch führte, zerstörte dieses technologische Meisterwerk innerhalb weniger Stunden. Ein empfindlicher Verlust für die Betreiberfirma, der damit ein Schaden in Höhe von ca. 800.000 Euro entstanden ist. Immerhin waren Gondel und Rotorblätter komplett verbrannt.

Die Kameraden der Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften versuchten zwar, den Flammen den Garaus zu machen, mussten dann aber bitter erkennen, dass ihre Leitern nicht weit genug hinauf ragten, um die Flammen in der Kanzel löschen zu können. So blieb nur die schwerwiegende Entscheidung, dass Windrad kontrolliert abbrennen lassen zu müssen und letztlich nur Feuer eindämmende Löschmaßnahmen vornehmen zu können. Zwischenzeitlich hatte das weithin zu sehende Feuer viele Schaulustige auf den Plan gerufen, weshalb weiträumige Sperren durch die Polizei eingerichtet werden mussten.

Die Feuerwehr richtete indes über Nacht eine Brandwache ein und informierte die Anwohner der Ortschaften Ebersbach und Tautenhain, die Fenster geschlossen zu halten. Bis weit in die Nacht noch glommen die Flammen an dem stark beschädigten Windrad immer wieder auf, welche die Kameraden der Feuerwehr aber mittlerweile löschen konnten. Prüfmaßnahmen dauern an. (MB)

 

Landkreis Nordsachsen

 

Zug fuhr ohne ihn                                                                                

Ort:      Delitzsch, Karl-Marx-Straße/Wittenberger Straße

Zeit:     11.04.2018, gegen 07:45 Uhr

Offenbar äußerst eilig hatte es gestern Früh ein Fußgänger (53): Der Mann rannte auf dem Fußweg der Karl-Marx-Straße zum Bahnhof, um noch seinen Zug zu erwischen. Beim schrägen Überqueren der Wittenberger Straße beachtete er einen von links kommenden Renault Clio nicht, dessen Fahrerin (45) gerade wegen eines Stopp-Schildes gebremst hatte. Er rannte der Frau geradezu gegen das Auto und stürzte. Dabei verletzte er sich schwer, was er wohl so nicht erkannte, denn er wollte nach wie vor zum Zug. Die 45-Jährige allerdings hielt ihn auf und rief stattdessen das Rettungswesen. Der Verletzte wurde in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden. (Hö)

 

Heiß gelaufen und ausgebrannt                                                     

 

Ort:      Oschatz; Blumenberg
Zeit:     11.04.2018, 12:55 Uhr

Gestern Mittag mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oschatz in den Blumenberg ausrücken, um dort einen Autobrand zu löschen. Der Autobesitzer (66), der mit seinem Renault Clio ein kleines Stück gefahren war, erzählte später gegenüber den Gesetzeshütern, dass plötzlich der Motor ausging. Als er dann einen Neustart versuchte, qualmte es aus dem Motorraum. Kaum war er ausgestiegen, schlugen auch schon die ersten Flammen heraus.

Weiterhin erzählte der 66-Jährige, dass Ende letzten Jahres der Innenraum stark nach Benzin gerochen hatte. Woraufhin er seinen Clio in die Werkstatt gebracht hatte, um  die Ursache beheben zu lassen. Das hatte nun einige Wochen in Anspruch genommen. Heute nun war er wieder mit dem Clio gefahren, als ohne Vorwarnung das Unglück geschah.

Als die Gesetzeshüter nach den Löschmaßnahmen das Auto näher unter die Lupe nahmen, entdeckten sie vom Fahrzeugheck ausgehend eine ca. 20 Meter lange Flüssigkeitsspur, die sehr verdächtig nach Benzin roch. Das legte den Schluss nahe, dass ein Leck am Clio die Ursache war.

Daraufhin stellten die Gesetzeshüter den Renault sicher und ließ diesen durch einen Abschleppdienst zwecks kriminaltechnischer Untersuchung abtransportieren. Den Schaden am Auto bezifferte der 66-Jährige mit ca. 10.000 Euro. Die Ermittlungen dauern an. Die Benzinspur indes wurde durch die Kameraden der Feuerwehr beseitigt. (MB)


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