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Weiterführung der Ermittlungen rund um den Tod eines Tatverdächtigen bei Königsbrück

Verantwortlich: Staatsanwalt als Gruppenleiter Till Neumann und Polizeihauptkommissar Thomas Knaup
Stand: 15.05.2018, 17:00 Uhr

 

Gemeinsame Medieninformation

Staatsanwaltschaft Görlitz
Polizeidirektion Görlitz

 

Weiterführung der Ermittlungen rund um den Tod eines Tatverdächtigen bei Königsbrück

Die Kriminalpolizeiinspektion Görlitz hat heute im Auftrag der Staatsanwaltschaft Görlitz die weiteren Ermittlungen rund um den Tod des 33-jährigen Tatverdächtigen von der Kriminalpolizeiinspektion Dresden übernommen (siehe Medieninformation 277/2018 der Polizeidirektion Dresden vom 15. Mai 2018).

Während eines Polizeieinsatzes am gestrigen Montagnachmittag auf dem Areal einer ehemaligen Kaserne bei Königsbrück hatte sich der im Fokus stehende Mann in einem schwer zugänglichen Gebäude verschanzt. Bei dem Versuch, sich dem Tatverdächtigen zu nähern, eröffnete dieser das Feuer und traf einen Beamten der Spezialeinheit GSG 9 sowie einen Diensthund. Der schwer verletzte Polizist erlitt den bisherigen Informationen nach einen Durchschuss an einem Arm. Er wurde medizinisch versorgt und befindet sich nicht in Lebensgefahr. Informationen zum Gesundheitszustand des Polizeihundes liegen aktuell nicht vor. Auch das Tier wurde medizinisch versorgt.

Im Verlauf des Abends fanden Zugriffskräfte der Spezialeinheiten den Tatverdächtigen leblos in einem Raum des Hauses auf. Offenbar hatte sich der Mann mit einem Schuss aus einem Revolver das Leben genommen. Für den 33-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Die Tatortgruppen der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz und des Landeskriminalamtes suchten am heutigen Tag in dem teils einsturzgefährdeten Haus sowie im Umfeld des Gebäudes auf dem ehemaligen Kasernenareal nach Spuren. Dabei wurden die Beamten von Kriminaltechnikern der Polizeidirektion Dresden sowie von der Bereitschaftspolizei unterstützt. Bedienstete der Wachpolizei und Streifen des Reviers Kamenz hielten einen Sperrkreis um den Tatort aufrecht, um den Zutritt Unberechtigter zu verhindern.

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei führen die weiteren Ermittlungen zu den genauen Todesumständen des Tatverdächtigen. Eine Obduktion soll hierzu demnächst Gewissheit bringen.


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