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Polizeieinsatz

Medieninformation: 491/2018
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 25.08.2018, 19:00 Uhr

Landeshauptstadt Dresden
 

Polizeieinsatz

Im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen in der Landeshauptstadt führte die Polizeidirektion Dresden heute einen Einsatz durch. Grundsätzlich verlief der Tag friedlich. Einige Vorkommnisse waren dennoch festzustellen.

Ab 11.30 Uhr fand eine Kundgebung der Identitären Bewegung auf der Cockerwiese an der Lennéstraße statt. Im Vorfeld stellten Einsatzbeamte einen Ordner (16) der Identitären Bewegung auf dem Veranstaltungsgelände mit Schlagschutzhandschuhen sowie Tierabwehrspray fest. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. Da es sich um einen Jugendlichen handelte, wurde ihm die Tätigkeit als Ordner verweigert.

Am Nachmittag erhielten die Einsatzkräfte einen Hinweis auf einen Versammlungsteilnehmer, der ein sichtbares Runentattoo auf dem Arm trug. Die Personalien des Mannes (22) wurden erhoben sowie ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zudem veranlassten die Beamten, dass er das Tattoo bedeckte.

Auf dem Versammlungsgelände versuchten im Verlauf des Nachmittags mehrere Teilnehmer fünf Journalisten an Fotoaufnahmen zu hindern. Sie bedrängten die Pressevertreter und verdeckten eine Kamera mit ihren Händen. Polizeibeamte griffen zum Schutz der Journalisten sofort ein. Sie stellten die Personalien von fünf Männern und einer Frau fest. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Nötigung eingeleitet.

Ab 11.00 Uhr fanden sich die Teilnehmer einer Kundgebung an der Herkulesallee ein. Die Kundgebung stand unter dem Motto „Für ein geeintes Europa ohne Vaterländer“. Am Nachmittag versuchten mehrere Männer, die offenbar vom Gelände der Identitären Bewegung kamen, die Versammlung zu stören. Einsatzkräfte schritten ein und beruhigten die Lage. Eine Anzeige wurde aufgenommen.


Gegen 14.00 Uhr startete eine Versammlung unter dem Motto
„Seebrücke - Grenzenlose Solidarität statt tödlicher Abschottung“ an der Alaunstraße. Nach einer Auftaktkundgebung führte ein Demonstrationszug über die Hoyerswerdaer Straße, die Albertbrücke die Güntzstraße bis zur Lingnerallee Ecke Blüherstraße, wo eine Zwischenkundgebung stattfand. Danach setzte sich der Demonstrationszug über die Grunaer Straße, die Wilsdruffer Straße bis zum Theaterplatz fort, wo die Versammlung endete.

Gegen 15.30 Uhr wurden Polizisten zum Theaterplatz gerufen. Dort fanden Dreharbeiten zu einem Musikvideo statt. Unweit dessen hielten sich etwa ein Dutzend Personen mit Deutschlandfahnen und Plakaten auf. Beamte sprachen die Gruppe an. Sie verließen im Anschluss den Platz.

An dem Einsatz waren etwa 500 Beamte beteiligt. (ml/ir)



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