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Polizei sicherte Versammlung ab

Medieninformation: 454/2018
Verantwortlich: Doreen Göhler/Andrzej Rydzik
Stand: 14.09.2018, 21:45 Uhr

Stand: 21.45 Uhr

 

Chemnitz

Polizei sicherte Versammlung ab

(3754) Auch am heutigen Freitag war die Polizeidirektion Chemnitz zur Absicherung einer angezeigten Versammlung mit entsprechendem Aufzug von „PRO Chemnitz“ im Einsatz. Dabei unterstützten Polizeibeamte aus dem Bundesland Brandenburg und der Bundespolizei bei der Aufgabenbewältigung.

Insgesamt waren rund 900 Einsatzkräfte (acht Hundertschaften) ins Einsatzgeschehen involviert, darunter auch die Reiterstaffel der sächsischen Polizei und Wasserwerfer.

Die Anreisephase zu der Versammlung verlief störungsfrei. Die Polizei gewährleistete letztlich ca. 3 500 Personen die Teilnahme an der Versammlung, wobei während des Aufzugs verstärkt Zustrom zu verzeichnen war.

Die Versammlung der Bürgerbewegung „PRO Chemnitz“ begann gegen 18.45 Uhr und wurde gegen 20.30 Uhr durch die Versammlungsleitung für beendet erklärt. Die Kundgebung mit Aufzug verlief störungsfrei.

Bisher wurden 18 Straftaten angezeigt, vorwiegend wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz sowie das Waffengesetz. Mehrere Versammlungsteilnehmer führten Schutzbewaffnung mit sich, wie zum Beispiel Quarzhandschuhe oder Vermummungsgegenstände. Weiterhin hatte ein 26-Jähriger eine Kette mit einem Hakenkreuz-Anhänger getragen, woraufhin Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen wurde. Zudem liegt gegenwärtig gegen einen Versammlungsteilnehmer der Anfangsverdacht wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor. Er soll kurz bevor die Versammlung als beendet erklärt wurde, den Hitlergruß gezeigt haben.

Verletzte gab es im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen weder auf Seiten der Versammlungsteilnehmer noch auf Seiten der Polizei.

Gegen 21.15 Uhr kam es nach ersten Erkenntnissen zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen auf der Schlossteichinsel nahe der Promenadenstraße, bei der nach bisherigem Erkenntnisstand eine Person verletzt wurde. Durch Einsatzbeamte konnten mehrere Beteiligte gestellt werden, die bei der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein könnten. Die Ermittlungen dauern gegenwärtig an. Es wird am morgigen Tag nachberichtet. (gö/Ry)


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