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Verbalattacke endete mit Kopfplatzwunde/Hundebiss/Tischlereiwerkstatt komplett niedergebrannt

Verantwortlich: Birgit Höhn, Maria Braunsdorf und Uwe Voigt
Stand: 18.09.2018, 16:00 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Fahrzeug entwendet                                          

Ort:      Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Johannisallee
Zeit:     16.09.2018, 15:00 Uhr bis 17.09.2018, 10:30 Uhr

Ziemlich „bedient“ war ein 29-jähriger Halter eines grauen Ford Focus, als er am Morgen des 17. September 2018 zum Abstellort seines Fahrzeuges kam. Denn statt seines Fahrzeugs stand da ein anderes. Unbekannte Täter hatten den Ford (amtl. Kennzeichen: MTL ST 5) in einem Zeitwert von ca. 18.000 Euro über Nacht entwendet. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen übernommen. (Vo)

 

Hundeangriff                                                                    

Ort:      Leipzig (Holzhausen), Spechtweg    
Zeit:     17.09.2018, gegen 13:05 Uhr

Ein 76-jähriger Mann ging mit dem Hund seiner Tochter spazieren und hatte den Husky dabei an der Leine. Da er regelmäßig solche „Runden dreht“, kannte er den Weg genau. Der 76-Jährige lief unter anderem die Mölkauer Straße entlang und passierte dabei die Einmündung zum Spechtweg. Hier „wacht“ hinter einem Zaun ein großer Hund, was jener regelmäßig mit großem Getöse und Gebell deutlich macht.  Gestern jedoch herrschte Ruhe. Der 76-Jährige war schon fast am Grundstück vorbei, als er bemerkte, dass sich hinter seinem Rücken etwas näherte. Als er sich herumdrehte, sah er den großen Hund auf sich zukommen. Er stellte sich daraufhin vor den Husky, woraufhin der fremde Hund nach ihm schnappte am Hosenbein erwischte. Zum Glück kniffen die Zähne dabei nur in den Stoff und nicht in das Bein des Mannes. Doch schmerz- und verletzungsfrei  ging es für ihn gleichwohl leider nicht aus, denn der fremde Hund versuchte weiterhin, an den Husky heranzukommen und stieß hierzu mit voller Wucht gegen den Unterschenkel des 76-Jährigen. Erst jetzt erschien der Besitzer des großen Hundes und pfiff das Tier zurück, woraufhin noch ein kurzer Disput zwischen beiden Herren entbrannte. (Vo)

 

Gezündelt?                                                                       

Ort:      Leipzig (Mölkau), Aprikosenweg      
Zeit:     17.09.2018, gegen 14:45 Uhr

Auf bisher unbekannte Art und Weise wurde eine Hecke entzündet, welche ein Grundstück umschloss. Durch das Feuer wurden zudem mehrere Bäume sowie die Rasenfläche in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem ging ein im Garten stehendes Häuschen (Gerätebox) in Flammen auf und brannte vollständig nieder. Zudem bewirkte die entstehende Hitze Schäden an der Außenjalousie des Nachbarhauses. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 100 zu melden. (Vo)

 

Einbruch in Hotel                                                            

Ort:      Leipzig (Lindenau), Demmeringstraße
Zeit:     16.09.2018, 21:00 Uhr bis 17.09.2018, 09:00 Uhr

Unbekannte drangen offenbar nachts nach Aufhebeln der Terrassentür in das Hotel ein. In der Rezeption durchsuchten sie Schränke und Behältnisse. Mit einem Tablet, einem Laptop und einer zweistelligen Summe Bargeld suchten sie dann das Weite. Eine Angestellte (31) hatte beim Betreten der Rezeption festgestellt, dass Einbrecher am Werke waren und die Polizei gerufen. Während der Diebstahlschaden auf eine mittlere dreistellige Summe geschätzt wurde, ist die Höhe des Sachschadens noch unklar. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

 

Wegen versuchten Einbruchs und …                                       

Ort:      Leipzig (Schönau), Lützner Straße
Zeit:     18.09.2018, gegen 03:20 Uhr

… Sachbeschädigung haben Kripobeamte die Ermittlungen aufgenommen. Ein Anwohner (60) hatte die Polizei gerufen, als er Glas klirren hörte und einen Einbruch im nahe gelegen Einkaufsmarkt vermutete. Die Beamten trafen wenig später am Tatort ein und konnten nach kurzer Suche, versteckt in einem Gebüsch, einen Tatverdächtigen (18) vorläufig festnehmen. Der Grünauer gab an, mit einem Freund unterwegs gewesen zu sein. Als sie vor dem Discounter standen, hätte dieser die „Idee“ gehabt, in den Markt einzubrechen. Nur der Freund habe die Tür zum Markt gewaltsam geöffnet, wäre in den Vorraum gelangt und hätte versucht, in den Verkaufsraum vorzudringen. Allerdings hielten die Trennscheiben seinen gewalttätigen Versuchen Stand. Nach dem „Misserfolg“ habe der Freund dann versuchte, die Scheiben der daneben liegenden Bäckerei-Filiale mit Steinen zu zerstören. Weil auch dies misslang, machte nun wohl auch der 18-Jährige mit. Nach seinen Angaben hatte ihn Zerstörungswut gepackt. Er warf mit Steinen gegen die Eingangstür und trat – ebenso sein Kumpel – mit den Füßen dagegen, bis die Scheiben zerbarsten. Als die Beamten kamen, flüchteten beide. Sein Freund konnte entkommen, und er versteckte sich. Die Polizisten forderten aufgrund des hohen Schadensbildes Kollegen der Kriminaltechnik an und setzten einen Diensthund zur Suche nach dem zweiten Tatverdächtigen, der namentlich bekannt wurde, ein; leider ohne Erfolg. Der ebenfalls 18-Jährige war aber bereits zuvor auf Polizeibemate getroffen, die ihn gegen 02:45 Uhr an der Breisgaustraße angetroffen und im Zuge der Kontrolle eine Straftat wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen hatten. Sein vor Ort ertappter Freund wurde mit aufs Revier genommen und danach ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Nach allen polizeilichen Maßnahmen wurde er jedoch wieder entlassen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. (Hö)

 

In „Schlangenlinien“ unterwegs                                                 

Ort:      Leipzig (Probstheida), Chemnitzer Straße
Zeit:     17.09.2018, gegen 17:25 Uhr

Am Montagnachmittag fiel einer Zeugin (27) auf, dass die Fahrerin eines Peugeot auf der Straße in „Schlangenlinien“ fuhr. Von der Chemnitzer Straße bog sie auf die Höltystraße ab und fuhr dort so weiter. Die Zeugin informierte deshalb die Polizei und gab das Kennzeichen an. Die Beamten ermittelten die Halterin und suchten diese an ihrer Adresse in Meusdorf auf. Als die Polizisten vor ihr standen, fragte sie sogleich, ob sie wegen des Unfalls kämen. Hierzu gab sie weiter an, zur Mittagszeit einen Unfall auf der Brüderstraße verursacht zu haben. Sie sei gegen einen geparkten schwarzen Pkw gefahren und hatte ihre Fahrt fortgesetzt. Nachfolgend erhielten die Beamten Gelegenheit, den eigentlichen Grund ihrer Anwesenheit zu erklären. Und da nicht nur die Aussprache der Frau (50) auf den Konsum von Alkohol hindeutete, sondern auch ihre verzögerte Reaktion, wurde sie gebeten, sich einem Alkomattest zu stellen. Daraufhin gab sie zwar zu, Alkohol getrunken zu haben, aber erst, als sie zu Hause angekommen sei. Der Vortest ergab dann einen Wert von 2,02 Promille. Aufgrund dessen wurde eine Blutentnahme angeordnet, welche – da ein Nachtrunk angegeben wurde – doppelt erfolgte. Ihren Führerschein ist die Frau vorerst los. Sie hat sich wegen Trunkenheit im Verkehr und unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu verantworten. (Hö)

 

Verbalattacke endete mit Kopfplatzwunde                              

Ort:      Leipzig (Lindenau), Röntgenstraße
Zeit:     17.09.2018, gegen 22:40 Uhr

Am späten Montagabend lief ein offensichtlich stark Angetrunkener auf der Straße herum. Vermutlich hatte er diese mit dem Fußweg verwechselt. Das passte nun (berechtigt, da gefährlich) einem Autofahrer nicht. Dieser sprach den alkoholisierten Mann an und bat ihn, die Straße zu verlassen. Es entwickelte sich wohl ein Streitgespräch und der Fußgänger schlug gegen den VW T 5 (oder 6). Der Fahrer stieg nunmehr aus, schob ihn beiseite. Als der Angetrunkene nochmals auf den Wagen zukam, schubste er ihn in Richtung Fußweg. Weil sich der Mann nicht mehr aufrecht halten konnte, stürzte er zwischen zwei geparkte Autos und zog sich eine Kopfverletzung zu. Der VW-Fahrer setzte seine Fahrt fort. Ein Zeuge verständigte die Polizei. Den Beamten gegenüber gab er an, dass der VW-Fahrer möglicherweise gar nicht bemerkt hatte, dass sich der Fußgänger verletzt hatte. Jener war aufgrund seines Alkoholisierungsgrades (2,08 Promille) nicht vernehmungsfähig; er wurde mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern noch an. (Hö)

 

Wohnwagen verschwunden                                                       

Ort:      Leipzig (Stötteritz), Holzhäuser Straße
Zeit:     17.09.2018, 13:30 Uhr bis 18.09.2018, 01:00 Uhr

Heute Nacht befand sich ein 26-Jähriger auf dem Nachhauseweg und passierte dabei auch den Abstellort seines eigenen Wohnwagens. Dieser stand jedoch nicht mehr an Ort und Stelle. Deshalb verständigte der Geschädigte die Polizei. Verschwunden war sein Klappfix, gesichert mit einem Kupplungsschloss, im Wert von etwa 1.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls.

Wer kann sachdienliche Hinweise zum Täter und/oder zum Verbleib des Wohnwagens geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19, Telefon (0341) 3030 - 100. (Hö)

 

Mülltonnen brannten                                                                  

Ort:      Leipzig (Connewitz), Bornaische Straße, Höhe Grundstück Nr. 30
Zeit:     18.09.2018, gegen 02:55 Uhr                                                 

Insgesamt fünf Mülltonnen á 240 Litern fielen heute Morgen Flammen zum Opfer, die von Unbekannten in Brand gesetzt worden waren. Zudem beschädigte die Hitze des  Feuers drei Bauzäune aus Kunststoff, die in unmittelbarer Nähe standen.

Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet Zeugen, die Angaben zum Geschehen machen können, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19, in 04275 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 3030 - 100 zu melden. (MB)

 

Landkreis Leipzig

Hundebiss                                                                                            

Ort:      Großpösna (Störmthal), Rödgener Straße  
Zeit:     17.09.2018, gegen 18:05 Uhr

Die Polizei wurde telefonisch darüber informiert, dass es zu einem Hundebiss gekommen war. Ein 58-jähriger Mann teilte den Beamten mit, seine 5-jährige Enkelin sei von einem Hund angegriffen worden. Offenbar hatte sich eine französische Bulldogge von der Leine losgerissen und dem Kind in das Schienbein gebissen. Mitarbeiter des Rettungswesens waren schnell vor Ort und brachten das Mädchen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die 30-jährige Hundehalterin sieht sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegenüber. (Vo)

 

Radlader verschwunden                                              

Ort:      Groitzsch, Tagebaugelände Groitzscher See
Zeit:     14.09.2018, 16:00 Uhr bis 17.09.2018, 07:00 Uhr                                               

Von einer  Baustelle am Nordufer des Groitzscher Sees verschwand übers Wochenende ein gelber Radlader vom Hersteller Kramer, vom Typ 320. Freitagnachmittag, gegen 16:00 Uhr, wurde die Arbeitsmaschine im Zeitwert von ca. 5.000 Euro dort letztmalig gesehen. Am Montagmorgen, als ein Mitarbeiter die Baustelle betrat, war sie verschwunden. Die zugehörige und montierte Palettengabel stand noch an Ort und Stelle, dafür fehlte aber die Lademulde. Der Bauarbeiter informierte die Polizei und erwähnte noch als besonderes Merkmal, dass die Frontscheibe des Radladers gerissen war. Die Ermittlungen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall sind aufgenommen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt, zu den Tätern oder zum Verbleib der Arbeitsmaschine geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a, in 04552 Borna oder unter der Telefonnummer (03433) 244-0 zu melden. (MB)

 

Landkreis Nordsachsen

Tischlereiwerkstatt komplett niedergebrannt                           

Ort:      Laußig (Kossa), Hauptstraße
Zeit:     17.09.2018, gegen 22:30 Uhr

Gestern, in den späten Abendstunden, brannte in Kossa ein Tischlereigebäude von ca. 600 qm Größe komplett nieder. Ein schwerer Schlag für den 49-jährigen Handwerksmeister, der damit die Basis seines Betriebes verlor. Immerhin schätzte er den entstandenen wirtschaftlichen Schaden auf ca. 1.000.000 Euro.

Ein Anwohner (68) war auf den lichterloh brennenden Holzstapel, der an der Außenwand des Tischlereigebäudes aufgeschichtet war, aufmerksam geworden. Die Flammen loderten da bereits bis zum Dach hinauf und ließen die Scheiben der Fenster zerspringen. Dann griffen sie ins Innere der Werkstatt über. Zwar versuchten der 68-Jährige und der bereits herbeigeeilte Tischler, der Flammen noch Herr zu werden, doch das Löschen mit Feuerlöschern erwies sich als aussichtslos. So konnten nur noch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften helfen, die mit 15 Fahrzeugen und 50 „Mann“ zum Löschen anrückten. Der Anwohner eines nahegelegenen Einfamilienhauses, der später selbst samt seiner Familie wegen der Brandübertragungsgefahr evakuiert werden musste, hatte diese zwischenzeitlich über die Rettungsleitstelle informieren lassen.  Mit vereinten Kräften gelang es, das Feuer zu löschen und die Gefahr für angrenzende Einfamilienhäuser zu bannen. Doch die Werkstatt war den Flammen komplett zum Opfer gefallen.

So nahmen die Brandursachenermittler im Laufe des heutigen Tages ihre Arbeit auf und setzten unter anderem auch einen Hubschrauber ein. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung laufen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalaußenstelle Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Telefonnummer (03421) 756-325 oder bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, 04107 Leipzig, Telefonnummer (0341) 966 4 6666 zu melden. (MB)

 

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Bei Rot gefahren!                                                                        

Ort:      Leipzig (Burghausen-Rückmarsdorf), Sandberg/Merseburger Straße
Zeit:     17.09.2018, gegen 14:10 Uhr                                               

Ein 22-jähriger Fahrer eines BMW fuhr den „Sandberg“ in Richtung Ampelkreuzung Merseburger Straße. Hier missachtete er, dass die Ampel für seine Fahrtrichtung auf „Rot“ stand und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß mit einem von rechts kommenden VW Polo (Fahrerin, 56).  Bei dem Unfall wurden der 22-jährige BMW-Fahrer, sein gleichaltriger Beifahrer sowie die 56-jährige VW-Fahrerin leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden durch die eintreffenden Rettungskräfte ambulant behandelt. Der Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt ca. 20.000 Euro. Gegen den BMW- Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall eingeleitet. Geprüft wird auch der Verdacht, dass der BMW ohne bestehende Pflichtversicherung im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs war. (Vo)

 

Radfahrerin gegen Frontscheibe gestürzt und schwer verletzt   

Ort:      Leipzig (Zentrum), Paul-List-Straße (Einfahrt Parkplatz)
Zeit:     17.09.2018, gegen 07:30 Uhr

Die Fahrerin (55) eines Dawoo befuhr die Paul-List-Straße. In Höhe Grundstück Nr. 25 bog sie nach links auf einen Parkplatz ab. Dabei beachtete sie eine entgegenkommende Fahrradfahrerin (28) nicht, stieß mit ihr zusammen. Die junge Frau stürzte zunächst gegen die Frontscheibe und dann auf die Straße. Beim Unfall erlitt die 28-Jährige schwere Verletzungen an Kopf und Hüfte. Sie wurde stationär in einer Klinik aufgenommen. An Rad und Auto entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.100 Euro. Gegen die Pkw-Fahrerin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (Hö)

 

Landkreis Leipzig

Lkw verlor Ladung                                                                     

Ort:      Bennewitz (Deuben), Leipziger Straße, B 6
Zeit:     17.09.2018, gegen 07:26 Uhr

Der Fahrer (23) eines Mercedes-Lkw mit Anhänger befuhr die Leipziger Straße. In einer Rechtskurve löste sich die Planke des Aufliegers und etwa die Hälfte der Ladung fiel auf die Fahrbahn. Die Getränkekisten verteilten sich auf der Straße. Verletzt wurde niemand. Allerdings musste die B 6 in diesem Bereich zwischen 07:26 Uhr und 10:48 Uhr voll gesperrt werden. Neben Polizeibeamten waren auch Mitarbeiter der Havariekommission am Unfallort, ebenso unterstützte die Lkw-Kontrollgruppe. Die Höhe des Gesamtschadens ist derzeit noch nicht bekannt. (Hö)

 

Landkreis Nordsachsen

Autofahrer fuhr gegen Baum               

Ort:      Mockrehna, Klitzschener Straße/B 87
Zeit:     17.09.2018, gegen 13:30 Uhr

Der Fahrer (79) eines Opel Meriva war auf der B 87 unterwegs. Dort wurde er von Zeugen beobachtet, dass er in „Schlangenlinien“ fuhr. Wenig später bog er nach Süptitz ab und fuhr auch dorthin in gleicher Weise. Die Zeugen informierten darüber die Polizei. Wenig später mussten sie sehen, wie der Autofahrer in einer Rechtskurve nach links von der Straße abkam und frontal gegen einen Baum fuhr. Der ältere Herr verletzte sich leicht und wurde mit einem Rettungsfahrzeug in ein Krankenhaus gebracht. Es stellte sich schnell heraus, dass der 79-Jährige gesundheitliche Probleme hatte, die zum Unfall führten. Während der Unfallaufnahme wurde bekannt, dass der Autofahrer in einen weiteren Unfall verwickelt war und er eine Verkehrsunfallflucht begangen hatte: In diesem Fall befuhr er ebenfalls die B 87 in Richtung Eilenburg. In Höhe Schwarzer Bär (bei Torgau) fuhr er „Schlangenlinien“ und touchierte einen entgegenkommenden Opel Insignia (Fahrer: 40) am Außenspiegel. Danach setzte er seine Fahrt fort. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 12.000 Euro. (Hö)

 

Autobahn

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 9                                                         

Ort:      Autobahn A 9 in Richtung München
Zeit:     18.09.2018, 07:30 Uhr

Auf der Autobahn A 9 in Richtung München vor der Abfahrt Wiedemar kam es am heutigen Morgen zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Lkw mit Sattelauflieger befand sich in der mittleren Spur, da er gerade ein Fahrzeug überholt hatte. Ein Mercedes Sprinter, besetzt mit vier Personen, fuhr aus bisher unbekannter Ursache auf den vor ihm fahrenden Lkw auf. Der Zusammenprall war so stark, dass die Trümmer über alle drei Spuren verstreut wurden und alle Insassen (20, 37, 45, ?) im Kleintransporter verletzt wurden, eine Person gar schwer. Von jener liegen gegenwärtig noch keine Altersangaben vor. Die Autobahn musste gesperrt werden – nicht zuletzt, um einen Rettungshubschrauber darauf landen lassen zu können. Die vier Verletzten wurden in verschiedene Krankenhäuser in der Umgebung gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Gegen 11.15 Uhr wurden der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen für den Verkehr wieder freigegeben. Die Höhe des Gesamtschadens steht noch aus. (Vo)

 

Sonstiges

 

Arbeitsunfall                                                                                     

 

Ort:      Leipzig (Zentrum), Michaelisstraße

Zeit:     17.09.2018, gegen 09:00 Uhr

Mit schweren Verletzungen musste gestern Vormittag ein Arbeiter (41) in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Was war passiert? Ein Kollege (57) hatte in etwa fünf Meter Höhe Baumschneidearbeiten durchgeführt und dem unten Stehenden fiel ein dicker Ast auf die Schulter. Sofort wurden das Rettungswesen und die Polizei gerufen. Die Landesdirektion erhielt Kenntnis vom Unfall. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung. (Hö)


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