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Zusammenspiel zwischen Fahndern und 'fliegendem Auge' funktionierte

Medieninformation: 596/2018
Verantwortlich: Andrzej Rydzik
Stand: 30.11.2018, 14:30 Uhr

Landkreis Mittelsachsen

 

Zusammenspiel zwischen Fahndern und „fliegendem Auge“ funktionierte

Zeit:     29.11.2018, 06.50 Uhr bis 07.40 Uhr
Ort:      Hainichen

- Bildveröffentlichung -

(4886) Beamten der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (GFG) der Polizeidirektion Chemnitz und der Bundespolizei ist am frühen Donnerstagmorgen erneut ein Schlag gegen organisierte Autodiebe gelungen. Auf der Bundesautobahn 4 in Richtung Dresden fiel den Fahndern ein Fiat-Wohnmobil mit baden-württembergischen Kennzeichen auf, welches sie routinemäßig kontrollieren wollten. Kurz vor der Anschlussstelle Hainichen folgte der Fahrer des Wohnmobils dem Zivilfahrzeug der Polizei auf den Verzögerungsstreifen. Statt weiter zu folgen, stoppte der Fahrer das Wohnmobil und sprang plötzlich aus dem Fahrzeug. Der junge Mann stieg anschließend über die rechte Leitplanke und rannte davon.

Da zu vermuten war, dass sich der Flüchtige noch im näheren Umkreis aufhielt, kam ein Polizeihubschrauber unterstützend zum Einsatz. Dank der Kameratechnik an Bord konnte die Besatzung wenig später eine Person, auf welche die Beschreibung der Fahnder passte, auf einem Firmengelände in der Dorstener Straße feststellen. Die Fahnder am Boden wurden daraufhin zum Feststellort gelotst, wo sie den Flüchtigen (22) wiedererkannten und vorläufig festnahmen. Ein ebenfalls involvierter Fährtensuchhund lief kurz danach vom Wohnmobil auf der BAB 4 bis zum besagten Firmengelände, wodurch sich der Verdacht, dass es sich bei dem 22-Jährigen um den Flüchtigen handelte, nochmals erhärtete. Der Tatverdächtige steht nunmehr im Verdacht, das Wohnmobil im Wert von rund 55.000 Euro sowie die daran angebrachten Kennzeichen von Mittwoch auf Donnerstag in Waldstetten (Ostalbkreis) gestohlen zu haben. Bei der Tatausführung wurde das Fahrzeug zudem beschädigt. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen jedoch noch nicht vor. Der Besitzer des Wohnmobils hatte vom Diebstahl erst durch die Polizei in Baden-Württemberg erfahren.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen wurde der 22-Jährige am heutigen Freitag einem Ermittlungsrichter am Chemnitzer Amtsgericht vorgeführt, wo ihm der durch das Amtsgericht Schwäbisch Gmünd erlassene Haftbefehl verkündet wurde. Der junge Mann befindet sich nunmehr in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falles des Diebstahls werden nunmehr durch Kollegen des Polizeipräsidiums Aalen weitergeführt. (Ry)


Bildmaterial zur Medieninformation:

Pressefoto
gestohlenes und sichergestelltes Wohnmobil

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