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Durchsetzung des Jedermannfesthalterechts/Illegale Schrauberwerkstatt ausgehoben – „Blitzerfoto“ öffnete die Tore /Fußgängerin übersehen: schwer verletzt

Verantwortlich: Katharina Geyer und Maria Braunsdorf
Stand: 30.11.2018, 16:44 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Durchsetzung des Jedermannfesthalterechts          

Ort:      Leipzig (Stötteritz), Naunhofer Straße (Linie 15 Richtung Meusdorf)
Zeit:     29.11.2018, gegen 08:30 Uhr

Als Schwarzfahrer befindet man sich an sich schon auf dreisten Füßen der Strafbarkeit, denn: Fahren ohne gültigen Fahrausweis in den Bussen und Bahnen ist eine Straftat und kein Kavaliersdelikt. Gestern Vormittag trieb es ein Schwarzfahrer (28) allerdings auf die Spitze. Nachdem er sich in der Bahn nicht ausweisen konnte, musste er mit den Kontrolleuren an der Haltestelle Probstheida aus der Linie 15 aussteigen. Kaum ausgestiegen, vermittelte er den Kontrolleuren durch eine beleidigende Geste seine Nichtachtung und versuchte davonzukommen. Einer der Kontrolleure (29) wollte sich das nicht gefallen lassen, setzte nach, hielt den 28-Jährigen fest und brachte ihn zu Boden. Dort erhielt der 29-Jährige einen Faustschlag vom Schwarzfahrer, was den zweiten Kontrolleur mit auf den Plan rief, der zwischenzeitlich die Polizei gerufen hatte. Gemeinsam hielten die Kontrolleure den 28-Jährigen bis zum Eintreffen der Gesetzeshüter fest. Sein Fluchtversuch endete daher nicht nur mit der Anzeige wegen Erschleichen von Leistungen, sondern auch mit einer Anzeige wegen Beleidigung und Körperverletzung. (KG)
 

Landkreis Leipzig

Kaffee und Werkzeugdiebe in Wachau                     

Ort:      Markkleeberg (Wachau), Magdeborner Straße
Zeit:     28.11.2018, 16:30 Uhr bis 29.11.2018, 06:45 Uhr

Von Mittwoch zu Donnerstag hebelten bisher unbekannte Diebe ein Fenster zu einer Firma in Wachau auf. Die Eindringlinge durchsuchten die Räume im Inneren und machten sich mit einer Kettensäge, einer Propangasflasche und zwei Päckchen Kaffee davon. Einige Kupferteile wurden noch zum Abtransport bereitgelegt, was die Vermutung nahe legt, dass die Täter gestört wurden. Der Sach- und Stehlschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. (KG)

                                                                                                                 

Illegale Schrauberwerkstatt ausgehoben – „Blitzerfoto“ öffnete die Tore  

Ort:      Neukieritzsch und Lobstädt
Zeit:    26.11.2018, 13:30 Uhr (Durchsuchung)

Ein „Blitzerfoto“ überführte das Diebesduo (28, 40), welches seit geraumer Zeit im Fokus Leipziger Ermittler stand. Auf dem Bild war ein Auto zu erkennen, welches im Februar dieses Jahres aus der Wasserturmstraße in Leipzig verschwand. Hinter dem Steuer ein Mann, der von den Gesetzeshütern zweifelsfrei als ein 40-jähriger Neukieritzscher erkannt werden konnte. Sein Beifahrer war ebenfalls nicht unbekannt.

Nun lag der Verdacht nahe, dass einer von beiden oder beide gar zusammen am 9. Februar 2018 zwei Sporttaschen mit Bekleidung, einem Portmonee, Bargeld, amtlichen Dokumenten, einer EC Karte, einer Brille und diversen Wohnungs-, Geschäfts-, Fahrzeug- und Sporthallenschlüssel aus der Sporthalle einer Leipziger Schule gestohlen hatten. Diese waren von ihren Besitzerinnen während des Trainings dort in der Damenumkleide abgestellt worden.

Zwei Tage später dann verschwand von einer der bestohlenen Frauen (24) das Auto, ein Mazda, welcher noch am selben Abend in Espenhain von einer Geschwindigkeitsmessanlage aufgrund zu hoher Geschwindigkeit erfasst worden war. Nun kam es, wie es kommen musste. Das „Blitzerfoto“ erreichte die Ermittler der Leipziger Kripo, welche somit zumindest den begründeten Verdacht hegten, dass der 40-Jährige für den Diebstahl der Sporttasche und des Mazdas  verantwortlich war und somit auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohn- und Geschäftsräume der Männer erwirken konnten.

Diesen realisierten die Ermittler der Leipziger Kripo mit Unterstützung von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Leipzig am 26. November 2018,  die in Neukieritzsch und in Lobstädt durchsuchten. Dabei stießen sie auf ein bunt gemischtes Warenlager von A bis V, welches aus einer Vielzahl an Straftaten herrührte.

Demnach stellten die Ermittler neben einem VW T 5, einem Motor RS 4 und diverser Autoteile wie Autoradio, Airbag, Navi, Autositze, Lenkrad, Kennzeichen ebenfalls eine Vielzahl an Autoschlüsseln, einige Laptops, Festplatten und ein Telefon sicher. Zudem entdeckten sie im Verlauf der Durchsuchungen auch eine abgeerntete Plantage, auf welcher illegal Hanf angebaut worden war. Ferner fiel ihnen eine Kettensäge in die Hände, die in Hessen spurlos verschwand. Letztlich fanden sich noch Kabeltrommeln, eine Playstation, mehrere Gasflaschen, diverse Schlüssel, Ausweise, Ecstasy-Tabletten und zwei hochwertige Fahrräder, ein Rennrad der Marke ROSE und ein Mountainbike mit entfernter Rahmennummer an.

Angesichts der Vielzahl der Gegenstände in unterschiedlichster Größe und Gewicht, war der Einsatz schwerer Hebetechnik zur Sicherstellung des Diebesgutes notwendig. So unterstützte die Leipziger Bereitschaftspolizei mit ihrer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit, dem Technischen Einsatzzug und einem weiteren Bereitschaftspolizeizug mit ihrer Sonderausstattung wie dem Lichtkraft-Mastwagen, besonderer Hebetechnik und stellte zudem einen Lkw zum Abtransport bereit.

Gegen die beiden Diebe, die in Verdacht stehen, eine illegale „Schrauberwerkstatt“ in Lobstädt betrieben zu haben, wird nun wegen besonders schweren Diebstahls, Hehlerei und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Hinsichtlich der sichergestellten Gegenstände prüfen die Ermittler, welche bereits angezeigten Straftaten mit dem Auffinden der gestohlenen Gegenstände in Zusammenhang gebracht werden können und wer möglicherweise als rechtmäßiger Eigentümer dafür in Frage kommt.

Anmerkung: Bürgerinnen und Bürger mögen bitte von Nachfragen bezüglich der gefundenen Gegenstände Abstand nehmen. Die Ermittler werden zu gegebener Zeit mit den ermittelten rechtmäßigen Besitzern der Gegenstände Kontakt aufnehmen. (MB)


Vermeintlicher Enkel rief an!                                                    

Ort:      Frohburg
Zeit:     29.11.2018, gegen 15:45 Uhr

Gestern Nachmittag erreichte eine Dame (90) der Anruf des vermeintlichen Enkels „Maik“. Er wolle sie besuchen, so schnell es geht. Doch entlarvte die 90-Jährige den Anrufer als Betrüger, denn der Duktus des Mannes entsprach nicht dem ihres Verwandten.

Als sie ihren Verdacht dem demnach unbekannten Anrufer äußerte, entgegnete er erkältet zu sein. Doch die 90-Jährige ließ sich nicht hinters Licht führen, sagte es ihm auf dem Kopf zu, ein Betrüger zu sein und legte auf. Von diesem Moment an, ward vom ihm nichts mehr gehört. Die Dame indes erstattete Anzeige wegen Betrugsversuch. (MB)


Illegale Entsorgung mit Folgen                                               

Ort:      Grimma; (Ragewitz), ca. 100 m nach Ortsausgang in Richtung Pöhsig
Zeit:     29.11.2018, gegen 19:20 Uhr

Das illegale Ablagern von Grünschnitt am Waldesrand hätte beinahe fatale Folgen haben können. Der auf einer Fläche von ca. 5 x 3 Metern hinterlassene Haufen hatte sich entzündet. Doch konnten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zschoppau das Feuer rechtzeitig löschen, noch bevor es auf das angrenzende Waldstück  übergreifen konnte. Jedenfalls sind die Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen. (MB)

 

Landkreis Nordsachsen

Betrüger entlarvt                                                                         

Ort:      Wurzen; OT Roitzsch
Zeit:     29.11.2018, gegen 11:30 Uhr                                               

Mittags klingelte das Festnetztelefon einer Dame (66), die bei Abheben des Telefonhörers eine Frauenstimme vernahm. Die unbekannte Anruferin stellte sich als Beschäftigte der Rechtsanwaltkanzlei Schönfeld und Partner aus Österreich vor und erklärte, dass die 66-Jährige gewonnen hätte. Die Gewinnhöhe nannte die Unbekannte allerdings nicht. Dafür sollte die Dame eine Aktenzeichennummer heraussuchen, ohne das näher erklärt bekommen zu haben und unter anschließend diktierter Telefonnummer zurückrufen. Dann brach das Telefonat ab.

Wie die 66-Jährige später bei einer Anzeigenaufnahme durch die örtliche Polizei erzählte, hatte sie im Nachhinein des Anrufs den Eindruck, dass ein Ansageband abgespielt worden war. Da sie zudem auch davon überzeugt war, nirgendwo einen Anspruch auf einen Gewinn erlangt zu haben, rief sie nicht zurück. Stattdessen begab sie sich zum nächsten Polizeirevier und erstattete Anzeige wegen Betrugsversuch. (MB)


Ungewollter Besuch in der Kita                                                     

Ort:      Zschepplin (Hohenprießnitz), Schulstraße

Zeit:     28.11.2018, 15:45 Uhr bis 29.11.2018, 06:45 Uhr

Erst gegen Mittag entdeckte eine Betreuerin (45) in der Kita in Hohenprießnitz, dass über Nacht eingebrochen worden war. Nachdem eine Kollegin am Morgen von einem geöffneten Fenster und offenen Schubladen erzählt, sich dabei jedoch nichts gedacht und alles geschlossen hatte, wollte die 45-Jährige die Lage genauer überprüfen. So stellte sich auch recht schnell heraus, dass sowohl das offen stehende Fenster als auch die Schubladen aufgehebelt worden waren. Der oder die Einbrecher stahlen eine Kamera und einen Laptop. Der Sachschaden kann bisher noch nicht beziffert werden, beim Stehlschaden geht man von ca. 600 Euro aus. (KG)


Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

 

Vorfahrtsfehler mit Folgen                                            

Ort:      Leipzig (Volkmarsdorf), Eisenbahnstraße/Hildegardstraße
Zeit:     29.11.2018, gegen 09:10 Uhr

Beim Überqueren der Eisenbahnstraße beachtete ein Ford-Fahrer (32), der auf der Hildegardstraße in Richtung Süden unterwegs war, den vorfahrtsberechtigten Mercedes nicht. Dessen Fahrer (35) war zu der Zeit ebenfalls in den Kreuzungsbereich hineingefahren und rauschte nun geradezu in die Seite des Ford Mondeo. Aufgrund des heftigen Aufpralls erlitt der 35-Jährige schwere Verletzungen, weshalb er zur medizinischen Versorgung stationär in einer Leipziger Klinik aufgenommen werden musste.

Sowohl am Ford Mondeo als auch am Mercedes E 420 CDI entstand erheblicher Schaden. Letzterer war nicht mehr fahrbereit. Zudem wurden zwei Straßenverkehrszeichen in Mitleidenschaft gezogen, so dass in der Gesamtbetrachtung ein Schaden von ca. 10.000 Euro entstand. (MB)

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Fußgängerin übersehen: schwer verletzt                            

Ort:      Leipzig (Möckern), Slevogtstraße/Blücherstraße
Zeit:     29.11.2018, gegen 19:00 Uhr

Gestern Abend bog der Fahrer (43) eines weißen Audi A 6 von der Slevogtstraße nach links in die Blücherstraße ab. Dabei übersah er die von rechts kommende Fußgängerin (67) und erfasste sie. Die 67-Jährige wurde zu Boden geschleudert und musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Blücherstraße musste nach dem Unfall etwa eine Stunde komplett gesperrt werden. Danach konnte eine Fahrbahn wieder freigegeben werden, bis die Polizei die Unfallaufnahme gegen 21:20 Uhr vor Ort beendete. Gegen den 43-Jährigen wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall ermittelt. (KG)

 

Fußgängerin quert Fahrbahn und wird angefahren             

Ort:      Leipzig (Möckern), Georg-Schumann-Straße/Annaberger Straße
Zeit:     30.11.2018, gegen 06:35 Uhr

Heute Morgen wollte eine 25-jährige Leipzigerin die Georg-Schumann-Straße in Höhe der Haltestelle „Annaberger Straße“ hinter einer Straßenbahn überqueren. Der Fahrer (61) eines grauen Opel Astras übersah die 25-Jährige, die von links kam und erfasste sie beim Losfahren. Die schwangere Frau wurde daraufhin mit leichten Verletzungen zur medizinischen Versorgung und Kontrolle ihres Gesundheitszustandes ins Krankenhaus gebracht. Gegen den 61-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. (KG)
 

Landkreis Leipzig

Dominoeffekt im Straßenverkehr                                               

Ort:      Böhlen (Großdeuben), Hauptstraße
Zeit:     29.11.2018, gegen 10:15 Uhr

Am Donnerstagnachmittag befuhren ein blauer VW Polo, ein brauner Mazda 2 und ein weißer Audi Q 5 in eben jener Reihenfolge die Hauptstraße in Großdeuben in nördlicher Richtung. Irgendwann biegt vor dem Polo ein Fahrzeug nach rechts ab, weshalb die Fahrerin (57) im Polo bremst. Hinter ihr kam die Fahrerin (52) im Mazda unproblematisch zum Stehen. Dem Fahrer (58) im Audi gelang es allerdings nicht mehr, rechtzeitig zu bremsen, weshalb er auf den Mazda auffuhr. Der wiederum wurde auf den Polo geschoben. Die 57-Jährige klagte nach dem Unfall über Schmerzen im Halswirbelbereich, weshalb sie mit dem Verdacht auf ein Schleudertrauma ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Sachschaden an allen drei Fahrzeugen wird auf ca. 12.000 Euro geschätzt. Gegen den Audi-Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall eingeleitet. (KG)


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