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Fazit zu den Einsätzen in der Äußeren Neustadt im Jahr 2018

Medieninformation: 053/2019
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 28.01.2019, 13:32 Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Fazit zu den Einsätzen in der Äußeren Neustadt im Jahr 2018


Im vergangenen Jahr führte die Dresdner Polizei insgesamt 30 Einsätze zur Kriminalitätsbekämpfung in der Äußeren Neustadt durch. Im Fokus der Einsatzkräfte standen insbesondere die Betäubungsmittel- und Gewaltkriminalität.

Matthias Imhof, Leiter des Polizeireviers Dresden-Nord: „Das Aufrechterhalten des Verfolgungsdrucks an herausragenden Kriminalitätsbrennpunkten ist erklärtes strategisches Ziel der Dresdner Polizei. Das kostet natürlich Kraft. Allein könnten wir als Polizeirevier solche Einsätze nicht erfolgversprechend stemmen. Für die regelmäßige und unkomplizierte Unterstützung durch die sächsische Bereitschaftspolizei bin ich daher sehr dankbar.“

Insgesamt waren 1.370 Beamte an den Einsätzen beteiligt, davon kamen knapp 900 von der sächsischen Bereitschaftspolizei.

Im Rahmen der Einsätze wurden 235 Strafverfahren eingeleitet - 152 allein wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetzes (135 x Besitz von Betäubungsmitteln, 17 x Handel mit Betäubungsmitteln). Bei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz handelt es sich um sogenannte Holkriminalität. Diese Delikte werden überwiegend nur durch aktive Kontrollen der Polizei bekannt. Hinzu kamen Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Diebstählen (13) sowie Körperverletzungen (12).


Insgesamt konnten 215 Tatverdächtige ermittelt werden. Ihre Staatsangehörigkeiten verteilen sich auf Deutschland (110), Tunesien (39), Libyen (18), Syrien (8), Marokko (7), Afghanistan (6) sowie 17 weitere Nationen. 

Matthias Imhof: „Auch wenn unsere Kontrollergebnisse gut klingen, bleibt noch viel zu tun. Anwohner, Gewerbetreibende und unsere Einsatzkräfte bestätigen immer wieder, dass der Handel mit Drogen in der Äußeren Neustadt zunimmt. So wurden selbst zivilen Polizisten mehrfach Drogen zum Kauf angeboten. Diesen Trend zu stoppen, ist möglich. Wie die Einsätze am Wiener Platz aber auch gezeigt haben, braucht man dafür einen langen Atem.“ (tg)


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