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Mutmaßlicher Räuber aus Schkeuditz sitzt in Untersuchungshaft

Verantwortlich: Ricardo Schulz und Maria Braunsdorf
Stand: 21.03.2019, 17:41 Uhr

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Leipzig und Polizeidirektion Leipzig

Mutmaßlicher Räuber aus Schkeuditz sitzt in Untersuchungshaft      

Seit dem 14. März 2019 sitzt ein 17-Jähriger wegen des dringenden Tatverdachts des Raubes zum Nachteil einer Schkeuditzerin (86) in Untersuchungshaft.

Dem ebenfalls in Schkeuditz wohnenden Jugendlichen liegt zur Last, am Nachmittag des 31. Januar 2019 der 86-jährigen Dame die Handtasche mit Gewalt entrissen und weggenommen zu haben, woraufhin diese stürzte und schwere Verletzungen erlitt.
Die Pressestelle der Polizeidirektion Leipzig (PD L) berichtete dazu am 1. Februar 2019, siehe Pressemitteilung „Rentnerin ausgeraubt“.

Der zunächst unbekannte Täter flüchtete nach dem Raub. Die kriminaltechnische Untersuchung der in Tatortnähe gesicherten Spuren ergab einen auswertbaren Spurentreffer, der nach akribischen Ermittlungen schließlich zweifelsfrei zu dem 17-Jährigen führte.

In Folge dessen durchsuchten Kriminalisten am 14. März 2019 die Wohnung des Jugendlichen und fanden weitere Beweismittel, die sie sicherstellten und auswerteten. Noch am selben Tag erfolgte die vorläufige Festnahme des 17-Jährigen und auf Antrag der Leipziger Staatsanwaltschaft die Haftrichter-vorführung. Dieser erließ am 14. März 2019 wegen des dringenden Tatverdachts des Raubes in einem besonders schweren Fall und gefährlicher Körperverletzung einen Haftbefehl und setzte diesen umgehend in Vollzug. 

Durch die Ermittler wurde in der Folge geprüft, ob der Beschuldigte auch für den Raub mit Todesfolge vom 23. Februar 2019 als Täter in Betracht kommt.

Im Ergebnis der Ermittlungen zu dem Raubüberfall vom 31. Januar 2019 und der Auswertung der nach dem Überfall vom 23. Februar 2019 kriminaltechnisch gesicherten Spuren durch das Landeskriminalamt besteht nunmehr der dringende Tatverdacht, dass der 17-Jährige auch für den am 23. Februar 2019 begangenen Raub mit Todesfolge zum Nachteil einer 88-jährigen Frau in Schkeuditz verantwortlich ist. Die Rentnerin (88) war am 27. Februar 2019 an den Folgen der bei dem Raub erlittenen schweren Verletzungen im Krankenhaus verstorben.
Die Pressestelle der PD L berichtete dazu am 25.02.2019, siehe Pressemitteilung „Nach einem Raubüberfall schwer verletzt …“.

Bei dem 17-Jährigen handelt es sich um einen russischen Staatsangehörigen.

Die Staatsanwaltschaft Leipzig wird zeitnah eine Erweiterung des bestehenden Haftbefehls gegen den Beschuldigten beantragen.

Die mit Wirkung vom 1. März 2019 eingerichtete Ermittlungsgruppe der Polizeidirektion Leipzig ermittelt nunmehr gegen den 17-Jährigen zu insgesamt neun Raubüberfällen in Schkeuditz im Zeitraum von Ende Dezember 2018 bis Ende Februar 2019. Die Ermittlungsgruppe ist zur Aufklärung der Vielzahl an Raubstraftaten zum Nachteil älterer Menschen, die sich innerhalb kürzester Zeit in Schkeuditz ereigneten, errichtet worden und setzt sich aus Ermittlern der Kriminalpolizei Leipzig und Polizisten des Polizeireviers Leipzig-Nord zusammen. Derzeit dauern die Ermittlungen und Auswertung von Spuren an.

So zog der Leiter der Ermittlungsgruppe Mario Kurzendörfer Resümee: „Ich bin froh, dass es unserem Team gelungen ist, den Täter zu fassen. Ich persönlich hatte besorgten Bürgern der Stadt Schkeuditz versprochen, dass wir konzentriert und zügig alle Ermittlungsmöglichkeiten ausschöpfen werden, um den traurigen Vorfall aufzuklären.

Täglich sind wir Hinweisen, insbesondere auch denen aus der Bevölkerung, nachgegangen und konnten trotz komplizierter Ausgangslage den Täterkreis einengen und inzwischen einen 17-Jährigen festnehmen.

Jetzt werden wir weiterhin alles unternehmen, um auch die letzten Taten in Schkeuditz aufzuklären.“


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