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Falsche Polizeibeamte/ Badeunfall am Markkleeberger See/ Beschämend: starke „Kerls“ ärgern Mädchen

Verantwortlich: Uwe Voigt, Alexander Bertram, Maria Braunsdorf, Birgit Höhn
Stand: 01.07.2019, 15:41 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

 

Schwarzer Porsche verschwunden                          

Ort:      Leipzig (Zentrum), Inselstraße

Zeit:     28.06.2019, gegen 16:45 Uhr bis 30.06.2019, gegen 12:30 Uhr

 

Am Freitagnachmittag stellte der Halter (44) eines Porsche Cayenne sein Fahrzeug ordnungsgemäß gesichert auf der Inselstraße ab. Als er seinen schwarzen Wagen im Wert von ca. 17.000 Euro später wieder nutzen wollte, musste er dessen Fehlen feststellen und verständigte umgehend die Polizei. Beamte leiteten deshalb sofort die Fahndung nach dem Pkw ein; die Soko „Kfz“ des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen. Polizeibeamte konnten am Sonntag das gestohlene Auto auf der Lange Straße auffinden und sicherstellen. Im Zuge ihrer Überprüfungen gelang es ihnen, einen 32-Jährigen vorläufig festzunehmen, der im Verdacht steht, den Porsche gestohlen zu haben. Der Mann war beobachtet worden, als er sich an dem Pkw zu schaffen machte und verschiedene Gegenstände auslud. Die Fahndung nach dem Fahrzeug wurde gelöscht. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. (Hö)

 

Toyota weg                                                                 

Ort:      Leipzig (Connewitz), Hildebrandtstraße/Zwenkauer Straße

Zeit:     28.06.2019, gegen 18:00 Uhr bis 29.06.2019, gegen 11:30 Uhr

 

Einen gesichert abgestellten schwarzen Toyota Auris stahl ein Unbekannter vom Freitag zum Samstag. Die Halterin (27) hatte das Auto mit dem amtlichen Kennzeichen L QD 5931 ordnungsgemäß gesichert abgestellt und musste dessen Fehlen tags darauf zur Mittagszeit feststellen. Ihr Ehemann erstattete Anzeige. Die Höhe des Stehlschadens wurde mit etwa 10.000 Euro angegeben; die Fahndung ausgeschrieben. Die Soko „Kfz“ des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

 

Motorrad vom Fleck weg gestohlen                                          

Ort:      Leipzig (Heiterblick), Dachsstraße    

Zeit:     23.06.2019, gegen 18:00 Uhr bis 29.06.2019, gegen 11:00 Uhr

 

Der Halter (19) einer KTM fand am Samstag, gegen 11:00 Uhr, sein ordnungsgemäß abgestelltes Zweirad nicht mehr an Ort und Stelle vor. Ein Unbekannter hatte es vom Abstellplatz in der Tiefgarage entwendet. Der junge Mann, dem ein Stehlschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro entstand, rief umgehend die Polizei. Die Beamten schrieben das orange-weiß-schwarze Motorrad zur Fahndung aus. Nun hat die Soko „Kfz“ des Landeskriminalamtes die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

 

Falsche Polizeibeamte                                                         

Ort:      Leipzig-Möckern

Zeit:     29.06.2019, zwischen 19:00 Uhr und 19:15 Uhr

 

Erneut ist eine ältere Dame Opfer von gewissenlosen Tätern geworden: Zwei Männer gaben sich einer 89-jährigen Frau gegenüber als Polizeibeamte aus und wurden deshalb in die Wohnung gelassen. Dort teilten sie der vertrauensvollen Mieterin mit, dass zwei rumänische Einbrecher in ihre Wohnräume eingedrungen wären und sie einen der beiden festgenommen hätten. Nun fragten die Männer, wo sie ihr Bargeld aufbewahrt, was ihnen gutgläubig erzählt wurde. Nach einem weiteren Gespräch verabschiedeten sich die angeblichen Beamten. Erst später bemerkte die 89-Jährige, dass ihr eine vierstellige Summe im unteren Bereich gestohlen worden war. Deshalb setzte sie den Notruf ab. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Missbrauch von Titeln und Diebstahls aufgenommen. (Hö)

 

Landkreis Leipzig

 

Badeunfall am Markkleeberger See                                  

Ort:      Markkleeberg, Seepromenade

Zeit:     30.06.2019, gegen 15:50 Uhr

                                              

Am prall gefüllten Badestrand am Markkleeberger See kam es am Sonntagnachmittag zu einem Badeunfall, bei dem zwei 14- und 15-Jährige verletzt wurden - letztere lebensgefährlich.

Vier Mädchen, zwei 14-jährige Zwillingsschwestern aus Libyen, ihre 12-jährige Schwester und eine 15-jährige Freundin, die aus Syrien stammt, hatten sich am Sonntagnachmittag am Strand des Markkleeberger Sees zum Baden aufgehalten. Drei der Jugendlichen gingen ins Wasser. Eine 14-Jährige blieb am Ufer. Aus bisher unbekanntem Grund gerieten die Drei im tiefen Wasser in Not. Anscheinend konnte keine von ihnen richtig schwimmen. Die 12-Jährige konnte sich selbst ans Ufer retten. Die 15-Jährige hatte sichtlich Probleme, sich über Wasser zu halten. Eine vorbei schwimmende 38–Jährige bemerkte dies und half ihr ans Ufer, so dass sie nicht unterging. Dort brach die mutmaßliche Nichtschwimmerin zusammen. Erst als sie wieder zu sich kam, machten sie sich in schlechtem Deutsch und Gesten verständlich, dass die Dritte noch fehlte. Ein 38-jähriger Angehöriger der Bundeswehr schwamm zu der Stelle, wo zuvor die anderen in Not geraten waren. Mit einer Taucherbrille tauchte er und fand die 14-Jährige in 2,50 Metern Tiefe auf dem Grund des Sees treibend. Er zog sie hoch und brachte sie mit Unterstützung eines weiteren 29-jährigen Badegastes an Land. Sofort begannen die Retter mit Reanimationsmaßnahmen, riefen Rettungskräfte und die Polizei. Die Schwerverletzte wurde ins Krankenhaus gebracht und intensivmedizinisch behandelt. Ihr Zustand galt seitdem als lebensbedrohlich. Zwischen dem Vorfall und der Rettung sollen laut Augenzeugen ungefähr fünf Minuten vergangen sein. Auch die 15-Jährige hatte Atemprobleme und musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die beiden verbleibenden Mädchen standen sichtlich unter Schock und wurden durch das Krisen-Interventionsteam betreut. Bei allen vier Mädchen handelt es sich um unbegleitete minderjährige Ausländerinnen, die in einer nahegelegenen Wohngruppe wohnen. Am Montagnachmittag erreichte die Polizei die traurige Nachricht, dass die 14-jährige Verunglückte im Krankenhaus verstorben ist. Zur Klärung der genauen Todesursache hat die Staatsanwaltschaft eine rechtsmedizinische Untersuchung angeordnet. (Ber)

 

Weizen verbrannte auf Feld                                                  

Ort:      Großpösna (Störmthal)

Zeit:     30.06.2019, gegen 11:40 Uhr

 

Mittags, per Pager, war der Wehrleiter der FFW Störmthal/Güldengossa mit seinen Kameraden zu einem Feldbrand in Störmthal gerufen worden. Auf einer Fläche von 1 ha richteten die Flammen  Schaden an – ersten Schätzungen zufolge in Höhe von ca. 1.500 Euro - konnten aber von der Feuerwehr gelöscht werden, bevor diese auf das ganze Feld übergreifen konnten. Nicht das erste Mal hatte es in dem Bereich gebrannt, Tage zuvor war ein Brand im Kleingartenverein „Grubenblick“ und hernach ein Brand von Ödland auf einer Fläche von 3 x 8 Metern am Radweg des Störmthaler Sees gemeldet worden. Nunmehr ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. (MB)

 

Beschämend: starke „Kerls“ ärgern Mädchen                       

Ort:      Wurzen, Damaschkestraße (Muldenwehr)

Zeit:     30.06.2019, gegen 15:00 Uhr

 

Von vier Männern umringt, ist gestern ein Mädchen (14) seiner Brille bestohlen worden. Die 14-Jährige hatte auf den Steinen am Muldenwehr/Höhe Damaschkestraße gesessen. Als die Männer auftauchten, stand sie in der Absicht, weg zu radeln, auf. Doch zwischenzeitlich hatten die Männer sie bereits umringt, einer hatte nach ihrer Brille gegriffen und ihr diese von der Nase genommen. Anschließend machten sich die starken „Kerls“ einen Spaß daraus, sich die Brille gegenseitig zuzuwerfen, bis letztlich einer von ihnen diese im Wehr versenkte. Hernach verschwanden sie gemeinsam in Richtung Dreibrückenbad. Später, als die 14-Jährige nach Hause kam, erzählte sie, was geschehen war, woraufhin die Eltern Anzeige wegen Diebstahls erstatteten. Die Täter beschrieb das Mädchen folgendermaßen:

1. Person: weißes T-Shirt ohne Aufschrift, schwarze kurze Hose mit vielen Taschen, kurze schwarze Haare mit viel Haargel, ca. 180 groß, ca. 25 Jahre alt

2. Person: rotes T-Shirt mit weißem Aufdruck, kurze Hose, blonde Haare mit Haargel angedrückt, auf der Wade am rechten Bein ein Schriftzug, ca. 180 groß, ca. 25 Jahre alt

3. Person: schwarzes T-Shirt ohne Aufdruck, vermutlich weiße Badeshorts, Deckhaare zu einem Zopf gebunden, Seiten rasiert (Undercut), Sonnenbrille auf dem Kopf getragen

4. Person: komplett schwarz gekleidet, lange Hose, T-Shirt, kurze schwarze Haare,  rasiertes Muster auf rechten Kopfseite

Die Polizei ermittelt. (MB)

 

Fahrrad gestohlen                                                                  

Ort:      Böhlen (Großdeuben), Kirchstraße 10a

Zeit:     27.06.2019, gegen 18:45 Uhr bis 28.06.2019, gegen 06:30 Uhr

 

Am Donnerstagabend stellte ein 30-Jähriger sein 28-er Fahrrad ordnungsgemäß gesichert vor seinem Wohnhaus ab. Als der Mann am Freitagmorgen von der Arbeit nach Hause kam, musste er dessen Fehlen feststellen und setzte sofort die Polizei in Kenntnis. Der Besitzer hatte das weinrote Rad, welches schwarz abgesetzt ist und sich im Originalzustand befindet, mit einem Panzerschloss gesichert. Dieses wurde mit dem Rad gestohlen. Dem 30-Jährigen entstand ein Schaden in Höhe von ca. 650 Euro.

 

Wer hat während der Tatzeit im Wohngebiet Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum Täter geben? Zeugen wenden sich bitte an das Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244 – 0. (Hö)

 

Verkehrskontrolle brachte es an den Tag                            

Fall 1                                                                                   

Ort:      Wurzen, Straße des Friedens

Zeit:     30.06.2019, gegen 23:00 Uhr

                                              

Polizeibeamte stoppten nachts einen ihnen bekannten Tatverdächtigen. Dieser fuhr augenscheinlich alkoholisiert auf einem Rad im öffentlichen Straßenverkehr. Die Beamten unterzogen den Mann einer Verkehrskontrolle. Der freiwillig durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,18 Promille.

 

Landkreis Nordsachsen

 

Fall 2                                                                                    

Ort:      Dahlen, Ladestraße

Zeit:     30.06.2019, gegen 14:30 Uhr

 

Allgemeine Verkehrskontrolle: Aufgrund dessen stoppten Polizeibeamte am Sonntagenachmittag am Bahnhof einen Autofahrer. Bei dem Mann nahmen die Gesetzeshüter Alkoholgeruch in der Atemluft wahr. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,52 Promille.

 

Sowohl der Fahrradfahrer als auch der Pkw-Fahrer haben sich wegen Trunkenheit im Verkehr zu verantworten. (Hö)

 

Überfall auf Spielothek                                                           

Ort:      Taucha, Dewitzer Straße

Zeit:     29.06.2019, gegen 23:00 Uhr

                                              

Nachdem sämtliche Gäste die Spielothek in Taucha verlassen hatten und die Angestellte (64) alles zusammengeräumt und das Geld im dafür vorgesehenen Schrank hinterlegt hatte, nahm sie ihre Handtasche und verließ sie die Lokation. Noch während des Verschließens passten dunkle, maskierte Gestalten sie an der Tür ab, verlangten Bargeld, dass sie still sei und drängten sie in die Spielothek zurück. Dabei hielten sie die 64-Jährige fest und den Mund zu, um Hilferufe zu verhindern. Nach erneuter Forderung um Bargeld öffnete die Angestellte den Schrank, in welchem dieses verwahrt war. So nahmen die drei Gestalten das Geld in niedriger vierstelliger Höhe und flüchteten. Die 64-Jährige wurde an der Nase und am rechten Arm leicht verletzt (Schürfwunden), außerdem fiel ihre Brille auf den Boden und wurde dabei leicht beschädigt.

Die Männer beschrieb sie folgendermaßen:

Sie waren allesamt schlank und relativ groß (175 bis 180 cm und 185 cm), junge Leute im Alter zwischen 20 und 25 Jahren. Gesichter hatte sie nicht sehen können, da die Männer dicke Mützen trugen, so dass sie nur die Augen sah. Sie waren dunkel gekleidet.

Nun ermittelt die Polizei wegen räuberischer Erpressung. Hinweise zum Tatgeschehen, zu den Tätern und ggf. zu einem Fluchtfahrzeug nimmt die Leipziger Kripo unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 entgegen. (MB)

 

Auf Streife, …                                               

Ort:      Oschatz, Mühlberger Straße/Talstraße

Zeit:     01.07.2019, gegen 02:50 Uhr bis gegen 03:20 Uhr

 

nahe des Bahnhofes von Oschatz, geriet eine Radlerin (36) in den Fokus der Polizisten. Sie kontrollierten die Frau und stellten im Zuge dessen fest, dass das Rad, mit welchem sie fuhr, wenige Tage zuvor vom Innenhof des Veranstaltungszentrums „E-Werk" in Oschatz gestohlen worden war. Sie stellten die Frau zur Rede und das Fahrrad sicher. Während der Durchsuchung der von der Frau bei sich geführten Sachen konnte ein Plastiktütchen mit einer pflanzlichen cannabisgleichen Substanz zu Tage gefördert werden. Die 36-Jährige erklärte zwar, dass es sich um Salbei handle, doch überführte der Geruch der Substanz die Frau der Lüge. Gegen die 36-Jährige wird nun wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Diebstahls ermittelt. (MB) 

 

Verkehrsgeschehen

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Fahrradfahrer schwer verletzt                                           

Ort:      Leipzig (Schönefeld), Löbauer/Gorkistraße

Zeit:     30.06.2019, gegen 12:15 Uhr

 

Ein 25-jähriger Fahrradfahrer war auf der Löbauer Straße unterwegs. An der Kreuzung bog er nach rechts auf die Gorkistraße ab und geriet dort in die Straßenbahngleise. Aufgrund dessen kam er ins Straucheln und kollidierte mit einer Straßenbahn, dessen Fahrer (41) auf der Gorkistraße stadteinwärts fuhr. Der junge Mann stürzte und musste aufgrund seiner schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht werden. (Hö)

 

Zwei Verletzte nach Zusammenprall                                       

Ort:      Leipzig (Zentrum), Paul-Gruner-Straße/Arthur-Hoffmann-Straße

Zeit:     30.06.2019, gegen 14:30 Uhr

 

Der Fahrer (37) eines Ford Fiesta befuhr die Paul-Gruner-Straße in Richtung Arthur-Hoffmann-Straße. Dort prallte er mit einem Kia zusammen, dessen Fahrer (22) stadteinwärts unterwegs war. Infolge des Zusammenstoßes schleuderte der Ford gegen ein Verkehrszeichen und ein Wohnhaus; der Pkw kippte um, blieb auf der linken Seite liegen. Beim Unfall verletzte sich der Fahrer leicht, sein Beifahrer (30) hingegen wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in eine Klinik zur stationären Aufnahme gebracht. Der Kia-Fahrer blieb unverletzt, sein Insasse (Junge, 2) wurde vorsorglich in die Kinderklinik gebracht. An beiden Pkw, am Verkehrszeichen sowie am Gebäude entstand ein Schaden in Höhe von etwa 6.200 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass für den Ford keine Haftpflichtversicherung bestand und die angebrachten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehörten – diese waren zur Fahndung ausgeschrieben. Die Polizei ermittelt nun gegen den 37-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung, Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der Ford Fiesta wurde abgeschleppt und sichergestellt. (Hö)

 

Motorradfahrt endete im Straßengraben                             

Ort:      Leipzig (Liebertwolkwitz), Bornaer Straße

Zeit:     30.06.2019, gegen 13:40 Uhr

                                              

Nach einem schweren Verkehrsunfall gestern Mittag ist ein 62-jähriger Motorradfahrer mit einem Hubschrauber in eine Leipziger Klinik geflogen und dort zur medizinischen Versorgung stationär aufgenommen worden. Der Fahrer der BMW F 800 GT, der auf der Liebertwolkwitzer Straße gefahren war, verlor beim Abbiegen auf die S 242 in Richtung BAB 38  aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über seine Maschine und kam von der Straße ab. Er stürzte und rutschte samt Maschine in den Straßengraben, wobei er sich Verletzungen am Rücken zuzog. Sein Motorrad, das nicht unerheblich beschädigt worden war, musste hernach abgeschleppt werden. Die Höhe des Sachschadens steht allerdings noch aus. (MB)

                                              

Motorradfahrer verunglückt – Polizei sucht Zeugen             

Ort:      Leipzig (Grünau-Siedlung), Ratzelstraße

Zeit:     28.06.2019, gegen 14:10 Uhr

                                              

Auf der Ratzelstraße fuhr ein BMW 525D am Freitagnachmittag in Richtung Innenstadt. Als der Fahrer zwischen der Amorbacher Straße und der Wertheimer Straße stark bremste, fuhr dem BMW ein Leichtkraftrad MZ RT 125 auf. Der Fahrer des Krades kam zu Fall und verletzte sich schwer. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der 62–jährige Motorradfahrer gab an, dass der Fahrer des BMW völlig ohne Grund abgebremst hätte. Dem geht die Verkehrspolizei nun nach und sucht Zeugen.

Es werden insbesondere solche Zeugen gesucht, die Hinweise zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2851 (tagsüber) sonst 255 - 2910. (Ber)

 

Landkreis Leipzig

 

Rasant eilige Freunde                                                     

Ort:      Markkleeberg, Hauptstraße

Zeit:     29.06.2019, gegen 12:35 Uhr

                                              

In Markkleeberg wollte die 76-jährige Fahrerin eines Toyota Auris  von der Hauptstraße in die Auenstraße einbiegen. Als sie ihr Fahrzeug abbremste, wollte ein Motorradfahrer noch überholen. Im Abbiege- und Überholvorgang kollidierten aber beide Fahrzeuge. Der Motorradfahrer stürzte und wurde schwer verletzt. Der 34–Jährige musste im Krankenhaus stationär behandelt werden.

Während der Unfallaufnahme näherte sich ein Opel Astra der Unfallstelle mit überhöhter Geschwindigkeit. Der Fahrer ließ sich nicht zum Anhalten bewegen und missachtete die Zeichen der Polizistin, die den Verkehr an der Unfallstelle vorbeileitete. Dabei fuhr er knapp neben den Unfallfahrzeugen und den aufnehmenden Beamten vorbei und hielt wenige Meter weiter. Sein verunfallter Freund, der Motorradfahrer, wäre der Grund für sein Verhalten gewesen. Dies akzeptierten die Polizisten nicht, zumal der Verunfallte bereits auf dem Weg in Krankenhaus war und professionelle Hilfe bekam. Gegen den 34-Jährigen ermittelt die Polizei nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. (Ber)

 

Landkreis Nordsachsen

 

Crash auf Kreuzung                                                        

Ort:      Eilenburg, Torgauer Landstraße/Rosa-Luxemburg-Straße

Zeit:     29.06.2019, gegen 13:00 Uhr

 

Der Fahrer (63) eines Audi befuhr die Rosa-Luxemburg-Straße in Richtung Hartmannstraße; der Fahrer (70) eines Taxi VW Touran die Torgauer Landstraße. Dort beabsichtigte der Taxifahrer, der abknickenden Vorfahrtstraße weiter zu folgen, während der Audi-Fahrer die Kreuzung geradeaus überqueren wollte. Beide Fahrzeuge stießen im Kreuzungsbereich zusammen. Der Audi geriet aufgrund dessen ins Schleudern und blieb auf der linken Fahrzeugseite liegen. Der 63-Jährige erlitt schwere Verletzungen, wurde von Kameraden der Feuerwehr aus seinem Auto gerettet und in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Seine Beifahrerin (62) wurde leicht verletzt und ambulant behandelt. Der Taxifahrer hingegen blieb unverletzt. Die Höhe des Sachschadens an beiden Fahrzeugen wurde auf ca. 50.000 Euro beziffert. (Hö)

 


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