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Polizeieinsatz

Medieninformation: 459/2019
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 29.07.2019, 22:21 Uhr

Im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen im Stadtzentrum führte die Polizeidirektion Dresden mit Unterstützung der Sächsischen Bereitschaftspolizei einen Einsatz durch.

Im Fokus des Einsatzes stand eine Demonstration des Pegida Fördervereins. Die Versammlung startete auf dem Altmarkt. Anschließend führte ein Demonstrationszug über die Wilsdruffer Straße, die St. Petersburger Straße und den Dr.-Külz-Ring wieder zurück zum Altmarkt. Dort endete die Versammlung mit einer Abschlusskundgebung. Parallel fanden mehrere Gegendemonstrationen statt. Im Zusammenhang mit der Pegida Demonstration kam es zu mehreren Straftaten.

Gegen 19.00 Uhr zeigte ein Teilnehmer der Pegida Demonstration im Bereich des Altmarktes den Hitlergruß. Einsatzkräfte der Polizei stellten den Tatverdächtigen wenig später fest. Gegen den 67-jährigen Deutschen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Gegen 19.30 Uhr meldeten Zeugen der Polizei einen vermeintlichen Hitlergruß im Bereich der Kreuzkirche. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass ein russischer Tourist seinen Kindern die Kreuzkirche erläutert und dabei mit seinem Arm gestikuliert hatte. Ein Straftatverdacht bestätigte sich nicht.

Gegen 19.40 Uhr ging ein 23-jähriger Teilnehmer der Pegida Demonstration einen Inder (30) im Bereich der St. Petersburger Straße zunächst verbal an. Danach kam es zu Handgreiflichkeiten. Anschließend kam es zu einem Gerangel zwischen zwei Pegida Ordnern (50, 74) und dem Inder. Einsatzbeamte trennten die Beteiligten. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.

Gegen 19.50 Uhr bespuckte ein Pegida Teilnehmer einen Gegendemonstranten im Bereich der Kreuzkirche. Der Tatverdächtige konnte von Polizeibeamten ausfindig gemacht werden. Gegen den 70-jährigen Deutschen wird wegen tätlicher Beleidigung ermittelt. (ml)

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