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Warnung, Warnung und nochmals Warnung!/ Zeugen griffen ein/ Buggy entwendet

Verantwortlich: Alexander Bertram, Uwe Voigt, Maria Braunsdorf, Birgit Höhn
Stand: 16.08.2019, 15:56 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

 

Wahlplakate zerstört                                             

Ort:      Leipzig (Volkmarsdorf), Eisenbahnstraße     

Zeit:     16.08.2019, gegen 02:50 Uhr

                                              

Über die Rettungsleitstelle wurde der Polizeidirektion Leipzig mitgeteilt, dass durch Jugendliche auf der Eisenbahnstraße Wahlplakate angezündet werden. Polizeibeamte begaben sich mit mehreren Funkstreifenwagen an den besagten Einsatzort. Zwischenzeitlich gab es noch eine Täterbeschreibung, wonach drei unbekannte  männliche Täter mit dunklen Pullovern fußläufig in stadteinwärtiger Richtung geflüchtet seien. Am Ereignisort eingetroffen, machten die Beamten die Feststellung, dass zwei Wahlplakate einer Partei angebrannt und dadurch  vollständig beschädigt wurden. Die Suchmaßnahmen nach den unbekannten Tätern verliefen ohne Erfolg. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus. (Vo)

 

Eindringlinge in Tiefgarage                                     

Ort:      Leipzig (Connewitz), Scheffelstraße

Zeit:     14.08.2019, gegen 22:00 Uhr bis 15.08.2019, gegen 06:00 Uhr

                                              

In der Nacht zum Donnerstag drangen Unbekannte auf unbekannte Weise in eine Tiefgarage in der Scheffelstraße ein und entwendeten ein rot-schwarzes Motorrad BMW S1000 RR mit dem amtlichen Kennzeichen L RR 92. Es hatte einen oberen vierstelligen Wert. Damit nicht genug, schlugen sie die Seitenscheibe der Fahrerseite eines Audi RS 3 ein und entwendeten ein Portemonnaie mit Geldkarten, Ausweisen und einem geringen zweistelligen Bargeldbetrag. (Ber)

 

Aggressive Jugendliche                                          

Ort:      Leipzig (Großzschocher), Dieskaustraße

Zeit:     15.08.2019, gegen 19:30 Uhr

 

Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes wollten Mitarbeiter vier Jugendliche des Geländes verweisen, da sie die Kundschaft beim Einkaufen störten. Die Jugendlichen wurden daraufhin sofort aggressiv und handgreiflich, traten und schlugen in Richtung der Marktangestellten. Passanten kamen zu Hilfe und versuchten die Jugendlichen abzudrängen. Dabei wurde eine 34-jährige Helfende leicht verletzt. Die Polizei wurde hinzugerufen und musste den Streit schlichten. Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren ließen sich nur schwer beruhigen. Gegen sie wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gefertigt. Den Ort mussten sie nach erfolgter Personalienfeststellungen dann aber doch verlassen. (Ber)

 

18-Jähriger mit Luftdruckwaffe                                                   

Ort:      Leipzig (Neulindenau), Beckerstraße

Zeit:     15.08.2019, gegen 20:15 Uhr

 

Am Donnerstagabend wurde in der Beckerstraße die Polizei alarmiert. Ein Mann soll in einem Hof mit einer Pistole hantieren. Auch wenn er niemanden bedrohte, fühlten sich Anwohner verunsichert. Die Polizei stellte dann einen 18-Jährigen fest, der eine Luftdruckpistole bei sich trug. Diese ist zwar legal käuflich zu erwerben, darf in der Öffentlichkeit aber nur mit Waffenschein geführt werden. Ansonsten ist der Gebrauch nur im eigenen Grundstück oder in zugelassenen Schießstätten erlaubt. Ein Zuwiderhandeln zieht, wie im vorliegenden Fall, ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz nach sich. Die Luftdruckwaffe wurde einkassiert. Im weiteren Verlauf des Verfahrens wird entschieden, ob sie eingezogen wird, oder sie der Eigentümer wieder bekommt. (Ber)

 

Diebstahl von Baustelle                                                   

Ort:      Leipzig (Grünau), An der Kotsche

Zeit:     14.08.2019, gegen 21:30 Uhr bis 15.08.2019, gegen 06:30 Uhr

 

Der Bauleiter einer Firma verständigte am Donnerstagmorgen die Polizei über einen Diebstahl von der Baustelle. Es fehlten ca. 100 m Baustarkstromkabel sowie drei Hauswasserfilteranlagen 1,5 m x 0,8 m im Gesamtwert einer hohen vierstellen Summe. Das Kabel war in der Nähe des Baustromverteilers durchtrennt und dann aus dem Versorgungsschacht gestohlen worden. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Diebstahls wurden aufgenommen. (Hö)

 

Zigarettenautomaten aufgebrochen                                         

Ort:      Leipzig (Zentrum), Hainstraße

Zeit:     15.08.2019, zwischen 01:00 Uhr und 05:00 Uhr

 

Die Mitarbeiterin einer Reinigungsfirma stellte am Donnerstagmorgen den Einbruch in die Geschäftsräume fest und rief die Polizei. Ein unbekannter Täter hatte die Eingangstür aufgehebelt und dann offenbar zielgerichtet einen Zigarettenautomaten gewaltsam geöffnet. Daraus stahl er eine bisher nicht bekannte Anzahl von Zigaretten. Zudem durchbrach er mit einem Nothilfemittel eine Leichtbauwand und gelangte so in die dahinter liegenden Räume. Aus diesen stahl er Wechselgeld in unbekannter Höhe. Während der Stehlschaden noch unklar ist, wurde die Höhe des Sachschadens mit etwa 10.000 Euro beziffert. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

 

Langfinger nutzte „günstigen“ Moment aus                         

Ort:      Leipzig (Zentrum), Thomasiusstraße

Zeit:     15.08.2019, gegen 11:00 Uhr

 

Der Geschädigte (48) und sein Kollegen befanden sich auf der Baustelle ihrer Firma. Für ihre Fahrt nutzen sie einen VW Crafter. Diesen stellten sie ordnungsgemäß gesichert ab und für die Zeit seiner Tätigkeit ließ er seinen Rucksack im Fußraum am Beifahrersitz zurück. Da sein Kollege am späten Vormittag noch etwas aus dem Laderaum des Transporters benötigte, öffnete er diesen mittels Fernbedienung. Zur Mittagszeit, gegen 12:00 Uhr, gingen beide zum Fahrzeug und der 48-Jährige stellte das Fehlen seines dunkelblauen Rucksackes fest. Ein Unbekannter muss sofort und unbemerkt von beiden die Beifahrertür geöffnet und sich dann das Gepäckstück geschnappt haben, als der Kollege des Geschädigten den Crafter geöffnet hatte. Im Rucksack befand sich seine Geldbörse samt  einer niedrigen dreistelligen Summe, Personalausweis, Führerschein, Zulassung für seinen Pkw, diverse andere Dokumente sowie seine EC-Karte, die er sofort sperren ließ. Ihm entstand ein Schaden in Höhe von etwa 250 Euro. Er erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Beamten ermitteln wegen Diebstahls. (Hö)

 

Totalausfall „Ampel“                                                        

Ort:      Leipzig (Stötteritz), Prager Straße

Zeit:     16.08.2019, gegen 05:20 Uhr (Feststellungszeit)

 

Im Zuge ihrer Streifenfahrt entdeckten Polizisten eine umgekippte Ampelanlage, welche auf der Fahrbahn stadteinwärts an der Ecke Prager Straße/ Friedhofsweg lag. Zu den Hintergründen des Geschehens dauern die Ermittlungen, die wegen des Verdachts der vorsätzlichen Sachbeschädigung aufgenommen worden sind, an. Der Schaden wird derzeit auf 5.000 Euro geschätzt.

Wer Hinweise zu dem Ereignis geben kann, wird gebeten, sich an das Polizeirevier Südost, in der Richard-Lehmann-Straße 19, in 04275 Leipzig  zu wenden oder unter der Tel. (0341) 3030 - 100 zu melden.

Augenscheinlich waren keine Spuren erkennbar, welche den Rückschluss auf einen Verkehrsunfall zuließen, der ggf. ursächlich für die Beschädigung gewesen wäre. (MB)

 

Hauswände beschmiert                                                     

Ort:      Leipzig (Connewitz), Wolfgang-Heinze-Straße
Zeit:     14.08.2019, gegen 20:00 Uhr bis 15.08.2019, gegen 06:00 Uhr

 

In der Nacht zum Donnerstag fand eine Vielzahl an Schriftzügen ihren Weg auf die Hausfassaden in der Wolfgang-Heinze-Straße. Unbekannte hatten diese mit schwarzer Farbe hinterlassen und somit Schäden in Höhe von ca. 500 Euro verursacht. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Hinweise auf mögliche Täter nimmt das Polizeirevier Südost in der Richard-Lehmann-Straße 19,  04275 Leipzig  oder unter der Tel. (0341) 3030 - 100 entgegen. (MB)

 

Warnung, Warnung und nochmals Warnung!

Wie die Erfahrungen der letzten Tage uns als Polizei wiederholt lehrte, ist die entschiedene und unermüdliche Warnung vor den Machenschaften skrupelloser Betrüger, welche sich als Polizisten, Staatsanwälte, Enkel, Kinder, Mitarbeiter von städtischen bzw. kommunalen Institutionen, Banken & Co. ausgeben und es auf Ihr Geld und sonstige Wertgegenstände abgesehen haben, aktueller denn je.

 

Allein am gestrigen Tag zeigten Leipziger in 14 Fällen einen versuchten Betrug an, in denen sie von falschen Polizisten entweder direkt an der Haustür oder per Telefon kontaktiert worden waren. Schon die Tage zuvor – davon hatte die Polizeidirektion berichtet – waren ähnliche Fälle angezeigt worden.

Die Summe der bekanntgewordenen Betrugsversuche, so ist anzunehmen, spiegeln mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht annähernd die Häufigkeiten wider, mit welcher die Betrüger versucht hatten, ihre Opfer um ihr Erspartes zu bringen. Nicht auszuschließen ist, dass sie möglicherweise auch erfolgreich waren, denn bei diesem Kriminalitätsphänomen ist aus vielerlei Gründen von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

Beispielhaft und stellvertretend für die gestern angezeigten Fälle nunmehr die Beschreibung von drei Sachverhalten am gestrigen Tag:

 

  1. Fall                                      

Ort:      Leipzig (Marienbrunn)
Zeit:     15.08.2019, gegen 14:30 Uhr

 

Gegen 15:30 Uhr rief eine 86-Jährige über Notruf  die Polizei. Sie erzählte, auf der Straße von einem Mann angesprochen worden zu sein, welcher sich als Kripo-Beamter ausgab und ihr erklärt habe,  dass ihr Name auf einer bei Straftätern gefundenen Liste gestanden hätte. Er folgte ihr nach Vorzeigen eines Ausweises mit dem vorgeschobenen Grund, ihren Ehemann befragen zu wollen, in die Wohnung und verwickelte das Ehepaar in ein belangloses Gespräch. Die 86-Jährige erzählte weiterhin, dass sie den vermeintlichen Polizisten nicht aus den Augen gelassen und schließlich gebeten hätte, die Wohnung zu verlassen. Aus der Wohnung fehle nichts, so die Frau weiter. Letztlich erstattete sie im Beisein ihres Mannes und der Tochter Anzeige wegen Amtsanmaßung und versuchten Betruges.

Der Ehemann beschrieb den falschen Polizeibeamten wie folgt:

- ca. 165 cm groß

- ca. 40 - 50 Jahre alt

- leicht bräunliche Haut

- sprach gut Deutsch

- trug dunkle Hose, dunkles Sakko und ein Hemd

- kurze dunkle Haare.

Ähnliche Fälle ereigneten sich im Stadtteil Schönefeld.

 

  1. Fall                                                    

Ort:      Connewitz, Holzhausen, Lößnig, Schönefeld, Wiederitzsch, Lausen, Mockau, Gohlis, Probstheida, Südvorstadt

Zeit:     15.05.2019, in der Zeit von ca. 12:40 Uhr bis ca. 21:50 Uhr polizeibekannt geworden

In sage und schreibe elf Fällen, allesamt am gestrigen Tag geschehen, kontaktierten vermeintliche Polizisten Seniorinnen und Senioren, um ihnen eine sogenannte „Kaution“ abzuverlangen. Diese Geldforderungen beliefen sich immer auf fünfstellige Geldsummen in Höhe von 40.000 bis über 70.000 Euro und sollten dem Zweck dienen, die drohende Haftstrafe eines geliebten Menschen - der Tochter, der Schwiegertochter oder der Enkelin - abzuwenden.

Diese sollten, so die Anrufer, immer Verursacherinnen eines schweren Verkehrsunfalls gewesen sein, welcher eine Haftstrafe zur Folge hätte. Einzig und allein die Zahlung der geforderten Geldsumme könne noch Abhilfe schaffen.

Glücklicherweise erkannten die Angerufenen die Absichten der Betrüger, so dass es zu keinem Vermögensschaden kam. In einem Fall hatte die vermeintliche Unfallverursacherin z. B. erst die Wohnung ihrer Mutter verlassen, so dass rein faktisch der Vorhalt des falschen Polizisten nicht haltbar war. In einem zweiten Fall wohnte die angebliche Unfallverursacherin gar nicht in Leipzig, so dass sie unmöglich in einen hiesigen Verkehrsunfall verwickelt sein konnte.

Anlässlich ähnlicher Fälle berichtete und warnte die Polizeidirektion bereits am Freitag, den 9. August 2019, unter der Überschrift „Falscher Polizist, Mitarbeiter der ECB & Co.“, welche hiermit erneuert wird.

Warnung:

Derartige Geldforderungen, welche erpresserischen Charakter tragen, werden NIEMALS seitens der Polizei ausgesprochen, schon gar nicht, um ein „Freikaufen“ von Angehörigen zu ermöglichen. Hierbei handelt es sich eindeutig um eine perfide Betrugsmasche von skrupellosen Tätern, die es nur auf Ihr Geld abgesehen haben! (MB)

Hinweis an Töchter, Söhne, Schwiegertöchter, Schwiegersöhne, Enkel und Enkelinnen:

Reden Sie mit Ihren Eltern und Großeltern über die Betrüger, die unvorstellbar skrupellos sind und vor nichts zurückschrecken und die mit der Liebe von Eltern zu ihren Kindern und Enkeln das teilweise jahrelang Ersparte ergaunern.

Bieten Sie sich als Ansprechpartner in Fällen der Not an. Finden und vereinbaren Sie innerhalb Ihrer Familie ein „Fangnetz“, welches Betrügern die Chance auf Beute unmöglich macht oder zumindest erschwert. Scheuen Sie sich nicht, schon im leisesten Verdachtsfall die Polizei über Notruf 110 zu alarmieren! (MB)

 

Landkreis Leipzig

Zeugen griffen ein                                                                 

Ort:      Brandis, Gewerbeallee

Zeit:     15.08.2019, gegen 15:00 Uhr

 

Passanten bemerkten gestern Nachmittag einen Mann mit deutlichen Ausfallerscheinungen. Er konnte kaum noch stehen, schwankte, wollte sich aber dennoch hinters Steuer seines Autos setzen. Doch die aufmerksamen Zeugen wussten dies zu verhindern, indem sie ihm kurzerhand den Fahrzeugschlüssel vom VW Passat wegnahmen und die Gesetzeshüter darüber in Kenntnis setzten. Die Beamten waren schnell vor Ort, nahmen starken Atemalkoholgeruch wahr und führten einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von 2,44 Promille! Daraufhin wurde die Blutentnahme angeordnet. Seinen Führerschein ist der 60-Jährige vorerst los. Dieser gab zu, unter dem Einfluss von Alkohol zum Einkaufsmarkt gefahren zu sein. Er hat sich wegen Trunkenheit im Verkehr zu verantworten. Die Polizei bedankt sich bei den aufmerksamen Bürgern, die durch ihr Eingreifen Schlimmeres verhinderten. (Hö)

 

Buggy entwendet                                                                

Ort:      Markkleeberg, Dorfstraße

Zeit:     16.08.2019, gegen 03:25 Uhr

 

In der Nacht wurde ein Anwohner in Markkleeberg durch laute Motorengeräusche vor dem Haus geweckt. Als er nachsah, stellte er fest, dass sein Buggy   CFMOTO ZForce 800 nicht mehr am Abstellort stand. Diesen hatte er zusätzlich mit einer Kralle gesichert. Diese wurde offenbar durchtrennt. Reste fanden sich noch am Ort. Auffällig am Buggy ist die an den Seiten, hinten und auf dem Dach angebrachte Werbung für einen Sportstätten und Spielplatzservice in Form eines weißen Aufklebers. Der Wert lag im unteren fünfstelligen Bereich. (Ber)        

 

Landkreis Nordsachsen

 

Mülltonnen brannten                                                       

Fall 1                                                                                 

Ort:      Schkeuditz, Roßbergstraße

Zeit:     15.08.2019, gegen 23:30 Uhr

 

Eine Anwohnerin verständigte Feuerwehr und Polizei über eine brennende Mülltonne vor dem Grundstück Nr. 6. Ein unbekannter Zündler hatte diese in Brand gesetzt. Die 120-Liter-Mülltonne brannte komplett nieder. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 500 Euro.

 

Fall 2                                                                                                                                                              

Ort:      Schkeuditz, Roßbergstraße

Zeit:     16.08.2019, gegen 02:00 Uhr

 

In der Nacht brannten erneut Mülltonnen; diesmal vor den Grundstücken Nr. 35 und 37. Dies zeigte ein Anwohner an, der die vier brennenden 240-Liter-Tonnen selbst löschen konnte. Bei ihnen handelte es sich um zwei gelbe und zwei blaue Tonnen. Diese wurden vollständig zerstört. Eine weitere Mülltonne wurde durch das Feuer beschädigt und ist nun nicht mehr nutzbar. Der Schaden wurde auf ca. 2.000 Euro beziffert.

In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung. (Hö)

 

Polizei warnt vor Betrügern!                                                 

Die Chronologie eines dreisten Betruges                                                   

Ort:      Delitzsch, Otto-von-Guericke-Straße
Zeit:     07.08.2019, gegen 14:00 Uhr bis 14.08.2019, gegen 15:54 Uhr

 

Am Mittwoch vor einer Woche, nahe eines Einkaufsmarktes in der Otto-von Guericke-Straße, war der 56-Jährige von zwei Männern angesprochen worden, die sich bald als Betrüger entpuppten und ihn um eine stattliche Summe Bargeld und wertvolle Münzen bringen sollten.

An diesem Mittwoch überhäuften die beiden Männer den 56-Jährigen mit etlichen „Geschenken“ und erbaten im Gegenzug etwas Bargeld zum Tanken. So fühlte sich der Beschenkte in der Pflicht und beabsichtigte, 50 Euro zu überreichen. Da das Duo aber auf einen höheren Geldbetrag spekulierte und seinen Wunsch auch kundtat, fuhren sie gemeinsam zur Wohnung des 56-Jährigen. Zwischenzeitlich erfragten sie dessen Lebensverhältnisse.

Kaum am Zielort angekommen, entnahm der Beschenkte aus dem in seiner Wohnung verbauten Safe einen mittleren dreistelligen Geldbetrag und überreichte ihn an die unbekannten Männer, welche daraufhin wegfuhren.

Diese beschrieb der Betrogene später bei der Polizei folgendermaßen:

Haupttäter:

  • mitteleuropäischer Phänotyp
  • blasse Hautfarbe
  • 185 cm groß
  • 115 kg schwer
  • dicke Gestalt
  • kurze, dünner werdende Haare

Fahrer:

  • mitteleuropäischer Phänotyp
  • spitzer, schwarzer Bart, bei dem der Halsbereich ausrasiert war
  • schwarze glatte, schulterlange Haare

 

Schon am nächsten Tag, dem Donnerstag, suchte ihn der kräftige, große Mann mit einer Frau auf, welche er als seine Schwester vorstellte. Er erbat noch mehr Geld, woraufhin der 56-Jährige seinen an beinahe an Null angrenzenden Kontostand vorzeigte. Daraufhin schlugen die Dame und der Herr einen Anruf bei seinem Kreditinstitut vor, der einen Kreditantrag zum Ziel hatte. Während der 56-Jährige dem  Vorschlag folgte und in die Tat umsetzte, verblieb das Pärchen im Raum und lauschte dem Gespräch. Hernach erwähnte die Frau noch, einen Termin bei einer Leipziger Bank machen zu können, solle ihm seine Hausbank keinen Kredit gewähren.

Dann bat die Frau, dass der 56-Jährige nochmals seinen Safe öffnen möge, in welchem noch weiteres Bargeld lagerte. Nachdem er der Bitte Folge geleistet hatte, entnahm die Frau den verbliebenen Betrag von mehreren hundert Euro. Zudem erwähnte der Komplize der Frau beiläufig, dass er Münzen sammeln würde. Daraufhin fühlte sich der 56-Jährige angespornt zu erwähnen, dass auch er das Edelmetall sammle. Als Beweis legte er sogar sein Album vor.

Nun äußerte die Frau an der Echtheit der Münzen Zweifel und schlug vor, diese zu prüfen, wofür sie aber die Münzen mitnehmen müsste. Also gestattete der Mann, dass sie die Goldmünzen einsteckte und samt dieser und des Geldes in den vor der Tür wartenden Mercedes, mit welchem die Betrüger gekommen waren, einstieg.

Zu guter Letzt fuhr der 56-Jährige an dem Tag noch zum Bankautomaten, hob sein letztes Geld ab und überreichte es dem Pärchen, welches im Mercedes saß und auf ihn und das Bare in vierstelliger Höhe wartete. Anschließend verschwanden die Betrüger.

Die Frau beschrieb der 56-Jährige folgendermaßen:

  • ca. 170 cm groß
  • kurze braune Haare.
  • auf der linken oder rechten Seite des Nasenflügels einen kleinen Leberfleck
  • schlanke Gestalt
  • sprach akzentfreies Deutsch
  • mitteleuropäischer Typ
  • gepflegte Hände und trug goldene Ringe an den Fingern
  • trug einen dunkelbraunen Rock und eine Bluse, braune Schuhe

Seither bestand nur noch telefonischer Kontakt, in welchem deutlich gemacht wurde, dass er die Summe von mehreren tausend Euro, die er in den nächsten Tagen aufgrund eines Kredits bei der von der Frau vorgeschlagenen Bank erhalten werde, nach vereinbarten Termin an das Duo übergeben solle. Bisher ist das nicht geschehen. Auch wurde die angesprochene Münzensammlung bisher nicht zurückgebracht, was nun endlich den Argwohn des 56-Jährigen weckte und dieser sich daraufhin an die Polizei wandte.

Nun ermittelt die Kripo wegen Betruges und warnt noch einmal eindringlich vor den erfinderischen, skrupellosen Machenschaften dreister Betrüger, die vor nichts zurückschrecken.

Anmerkung der Polizei:

So fantastisch diese Geschichte klingen mag, solle niemand glauben, dass er nicht selbst  Opfer von einfallsreichen Betrügern in dieser oder ähnlicher Weise werden könne. Aufgrund dessen ist der geschehene Sachverhalt zur Warnung aller so ausführlich geschildert worden. (MB)

 

Verkehrsgeschehen

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Gegen die Fahrzeugtür geprallt                                           

Ort:      Leipzig (Schleußig), Könneritzstraße

Zeit:     15.08.2019, gegen 12:50 Uhr

 

In der Könneritzstraße übersah die Fahrerin eines Ford Focus beim Aussteigen nach dem Einparken einen Radfahrer. Als die 37-Jährige die Fahrertür öffnete, schwang diese über den daneben liegenden Radweg. Ein 39-Jähriger auf einem Fahrrad konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit der Tür. Dabei verletzte er sich und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. (Ber)

                                              

Motorradfahrer im Krankenhaus                                          

Ort:      Leipzig (Thekla), Rostocker Straße

Zeit:     15.08.2019, gegen 14:0 Uhr

 

Am Donnerstagnachmittag war ein Kradfahrer (29) auf der Rostocker Straße unterwegs. In Höhe einer Bushaltestelle der Linie 70 verlor er aus noch unbekannter Ursache die Kontrolle über seine Honda und touchierte die rechte Bordsteinkante. Er stürzte und verletzte sich schwer. Es gab mehrere Zeugen, welche das Rettungswesen und die Polizei in Kenntnis setzten. Der 29-Jährige musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Das Motorrad wurde abgeschleppt. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 4.000 Euro. (Hö)

 

Landkreis Leipzig

Ein kurioser, aber schmerzhafter Verkehrsunfall                 

Ort:      Brandis, Beuchaer Straße

Zeit:     15.08.2019, gegen 16:30 Uhr

                                              

Eine 80-jährige Radfahrerin fuhr auf einem Radweg, als plötzlich ein nicht ordnungsgemäß befestigtes Wahlplakat auf sie fiel, im Gesicht traf und erheblich verletzte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war das Plakat durch eine starke Windböe gelöst worden und traf die 80-Jährige vollkommen unvorbereitet. (Vo)

 

Landkreis Nordsachsen

Unfall auf Kreuzung                                                               

Ort:      Oschatz,Venissieuxer Straße

Zeit:     15.08.2019, gegen 16:30 Uhr

                                              

In Oschatz übersah die Fahrerin eines Ford Fiesta beim Queren der Venissieuxer Straße am Donnerstagnachmittag einen Honda Jazz. Andere Fahrzeuge hatten ihr die Sicht versperrt, als sie aus der Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Striesaer Weg fahren wollte. Es kam zum Unfall, bei dem sich die 18-jährige Beifahrerin des Fiesta leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. (Ber)

 

                                              


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