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Babyleiche Schwarzenberg 2011: Polizei sucht nun mit Phantombild nach weiteren Hinweisen

Medieninformation: 735/2019
Verantwortlich: Oliver Wurdak
Stand: 09.12.2019, 10:32 Uhr

Babyleiche Schwarzenberg 2011: Polizei sucht nun mit Phantombild nach weiteren Hinweisen

Zeit:     04.-19.01.2011, polizeibekannt 19.01.2011
Ort:      Schwarzenberg, OT Sonnenleithe

Am 19. Januar 2011 war in einem Altkleidercontainer im Schwarzenberger Stadtteil Sonnenleithe auf dem Parkplatz des damaligen Frischemarktes an der Sachsenfelder Straße ein toter Säugling gefunden worden. Seitdem ermittelt die Zwickauer Kriminalpolizei in diesem Fall und versucht die Mutter des toten Säuglings ausfindig zu machen.

Nunmehr ist es in Zusammenarbeit mit einem Zeugen gelungen, das Phantombild (Link) einer Frau zu erstellen. Diese ist von dem Zeugen im Zeitraum der Ablage des toten Jungen in dem Altkleidercontainer, zwischen dem 4. und 19. Januar 2011, auf dem Parkplatz des damaligen Frischemarktes gesehen worden, wie sie einen Beutel in den Container einwarf. Die Frau kann wie folgt beschrieben werden:

  • etwa 160 bis 165 Zentimeter groß,
  • etwa 40 bis 45 Jahre alt,
  • schlanke Gestalt,
  • glatte, schulterlange, schwarz getönte oder gefärbte Haare, vorn mit Pony und vorn rechts mit mehreren roten Strähnchen versehen,
  • ungeschminktes, schmales Gesicht, ohne sichtbare Piercings oder Tattoos,
  • keine Brille,
  • schmale Augen,
  • kleine, leicht abgerundete Nase,
  • Ohren von den Haaren überdeckt,
  • leicht solarium- oder naturgebräunte Haut,
  • augenscheinlich deutsche Herkunft.

Die Ermittler erhoffen sich Hinweise auf die Identität der beschriebenen Frau, um sie zum Fall befragen zu können. Ob sie mit der Tat in Zusammenhang steht oder nicht, lässt sich über einen DNA-Test zweifelsfrei klären.

Bei dieser Phantombild-Fahndung handelt es sich um eine Maßnahme, den Zeugenhinweis, welcher zur Phantombilderstellung führte, bezüglich seiner Relevanz für die Aufklärung der in Rede stehenden Tat zu prüfen.

Dass der Zeuge seine damaligen Wahrnehmungen erst nach relativ langer Zeit der Polizei mitteilte, ist zwar nicht alltäglich, für die Ermittler aber auch kein unbekanntes Phänomen. Der Zeuge konnte plausible Gründe dafür angeben. Er war im Zuge der ab Sommer 2018 wieder intensivierten Ermittlungstätigkeit (siehe erneute DNA-Reihenuntersuchung, Medieninformation 520/2018 vom 28. August) erneut befragt worden.

Wer kennt eine Frau, auf welche die Beschreibung bzw. das Phantombild im Januar 2011 zutreffend war? Haben Sie keine Angst, durch Ihren Hinweis eine Frau fälschlicherweise in Bezug zum in Rede stehenden Fall zu bringen, denn mit der DNA können eindeutig und zweifelsfrei nicht zutreffende Hinweise sicher ausgeschlossen werden. Ihre Hinweise werden jederzeit durch die Zwickauer Kriminalpolizei entgegen genommen, Telefon 0375 4283333.


Weitere Informationen zum Fall erhalten Sie auch auf den Fahndungsseiten der Polizei Sachsen. (ow)

 


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