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Mehrere Durchsuchungen im Raum Grimma/Spind in Schwimmbad aufgebrochen, Mercedes-Benz entwendet/Schreckschusswaffe löst Polizeieinsatz aus

Verantwortlich: Katharina Geyer, Sandra Freitag, Mariele Koeckeritz, Alexander Bertram
Stand: 28.02.2020, 14:12 Uhr

Mehrere Durchsuchungen im Raum Grimma

Ort:      Parthenstein, Golzern, Bahren
Zeit:     27.02.2020

Durch die Staatsanwaltschaft Leipzig wird ein Ermittlungsverfahren gegen ein Ehepaar aus dem Raum Grimma/Parthenstein wegen des Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit neuen psychoaktiven Stoffen geführt. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, für den Versand von „Kräutermischungen“ aus einem Internetshop verantwortlich zu sein. Wie die genaue Arbeitsteilung bei dem Shop aussieht, insbesondere wer den Shop tatsächlich betreibt, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig erließ das Amtsgericht Leipzig nun mehrere Durchsuchungsbeschlüsse, die am 27.02.2020 vollzogen wurden. Dabei konnte mehrere Beweismittel sichergestellt werden, deren Auswertung und Untersuchung andauert.

Zugleich erreichte die hiesigen Ermittler die Nachricht, dass im Bereich Niedersachsen ein 36-jähriger Deutscher verstorben ist. Im Rahmen der Todesursachenermittlung wurde im Blut des Verstorbenen das synthetische Cannabinoid 4F-MDMB-BINACA nachgewiesen. Ob diese Intoxikation todesursächlich war, war nicht sicher aufzuklären. Es wurden Anhaltspunkte dafür gefunden, dass der Verstorbene vor seinem Tod eine "Kräutermischung" des o.g. Shops konsumiert haben könnte.

Der Stoff 4F-MDMB-BINACA fällt unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz. Damit Handel zu treiben bzw. diesen Stoff in den Verkehr bringen ist gemäß § 4 NpSG mit Strafe bewährt. Vor dem Hintergrund der bisherigen Ermittlungsergebnisse wird gewarnt, sogenannte „Kräutermischungen“ aus Onlineshops zu konsumieren. Der Konsum dieser Mischungen mit Beimengungen von zum Teil chemisch erzeugten Substanzen birgt unabsehbare gesundheitliche Risiken. (mk)

 

Eingebrochen – nicht sofort bemerkt                                          

Ort:        Leipzig (Lausen-Grünau), Zingster Straße
Zeit:       zwischen 29.01.2020, 12:00 Uhr und 31.01.2020, 17:00 Uhr

Opfer eines Einbruchs wurde im vergangenen Monat eine ältere Dame (65), die krankheitsbedingt auf einen Rollstuhl angewiesen ist und für medizinische Behandlungen mehrmals in der Woche zum Arzt gefahren wird. Die 65-Jährige stellte nun in den vergangenen Wochen nach und nach fest, dass bei ihr in der Wohnung Bargeld sowohl in kleineren als auch größeren Mengen fehlte. Zusätzlich bemerkte sie auch, dass Schmuck nicht mehr auffindbar war, der definitiv nicht durch sie oder einen Angehörigen angefasst worden war. An der Tür der Wohnung konnten keinerlei Beschädigungen festgestellt werden. Aus diesem Grund vermutet die ältere Dame gemeinsam mit ihrer Familie, dass irgendjemand ihre Lage ausnutzte, während sie zu ihren medizinischen Behandlungen gefahren wurde. Der oder die mutmaßliche Täterin muss dabei den Schlüssel zur Wohnung der 65-Jährigen gestohlen haben. Damit sie selbst nichts bemerkte, wurde ihr der Schlüssel dann rechtzeitig wieder in die Jacke gesteckt.

Diese Vermutung wird durch die Tatsache verstärkt, dass bei einem Familienangehörigen der Frau vom 3. zum 4. Februar 2020 – ebenfalls ohne Schaden zu verursachen – eingebrochen worden war. Hierbei wurde auch ein VW Caddy gestohlen. Der Zweitschlüssel zur Wohnung der Angehörigen befand sich in der Wohnung der 65-Jährigen und konnte ebenfalls nicht mehr aufgefunden werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls aufgenommen. (kg)

 

Spind in Schwimmbad aufgebrochen, Mercedes-Benz entwendet

Ort:      Leipzig (Paunsdorf), Schongauer Straße
Zeit:     27.02.2020, gegen 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Am Donnerstag wurde ein dunkelgrauer Mercedes-Benz C200 AMG entwendet. Das geschädigte Ehepaar (w, 38 und m, 54) hatte das Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen M - CQ 5483 vor einer Schwimmhalle abgestellt und diese anschließend betreten. Dabei wurde das Ehepaar vermutlich durch zwei Unbekannte beobachtet, die ihnen später ins Schwimmbad folgten und ausspähten, welchen Spind die Geschädigten benutzten. Der Spind wurde schließlich aufgebrochen und unter anderem EC-Karten, Bargeld, eine Armbanduhr sowie der Fahrzeugschlüssel des Mercedes-Benz entwendet. Als die Ehepartner den Aufbruch des Spinds feststellten, bemerkten sie auch das Fehlen ihres Fahrzeugs. In diesem befanden sich weitere EC-Karten und zwei Mobiltelefone. Der Stehlschaden beläuft sich auf eine Summe im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt. (sf)

 

Schreckschusswaffe löst Polizeieinsatz aus

Ort:      Grimma, Goethestraße
Zeit:     27.02.2020, gegen 21:00 Uhr

In Grimma waren Hausbewohner am Donnerstagabend bei einem Nachbarn zu Gast. Dieser hatte eine größere Menge an Alkohol konsumiert. Gegen 21:00 Uhr nahm er einen Revolver, in die Hand und fuchtelte damit herum. Plötzlich löste sich ein Schuss. Durch den sehr lauten Knall erlitt eine 30-jährige Nachbarin (w, deutsch) Schmerzen am Ohr. Die Nachbarn riefen daraufhin die Polizei. Die Beamten kamen mit mehreren Streifenwagen und einer Gruppe des Einsatzzugs der Polizeidirektion Leipzig zum Ort. Der 58-Jährige (m, deutsch) wurde an der Haustür gestellt. Ein Atemalkoholtest bei ihm zeigte einen Wert von 2,5 Promille. Die Polizisten durchsuchten die Wohnung. Sie fanden eine Schreckschusswaffe (Revolver), mit der offenbar geschossen wurde. Außerdem wurden noch zwei Pistolen gefunden. Eine davon ist ebenfalls eine Schreckschusswaffe – entsprechende Kennzeichen waren sichtbar. Offenbar wurde aber am Lauf manipuliert. Alle drei Schusswerkzeuge wurden eingezogen. Sie werden im Zuge der Ermittlungen auf Funktionsweisen und Manipulationen untersucht. Gegen den Gastgeber ermittelt die Polizei nun wegen Körperverletzung (durch den Knall) und Verstößen gegen das Waffengesetz. (ab)

 

Staplerfahrer verletzt

Ort:      Torgau, Forstweg
Zeit:     27.02.2020, gegen 12:20 Uhr

In Torgau kam es auf dem Gelände eines Holzhandels zu einem Arbeitsunfall. Ein 39-Jähriger fuhr mit einem Gabelstapler durch eine Lagerhalle. Er kam aus unerklärten Gründen nach rechts vom Fahrweg ab und stieß gegen einen Stahlstützpfeiler der Halle. Er prallte dabei mit dem Oberkörper gegen die Frontscheibe und verletzte sich am Kopf und im Gesicht. Er musste im Krankenhaus medizinisch behandelt werden. Ob gegen die geltenden Arbeitsschutzvorschriften verstoßen wurde, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. (ab)


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