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Zeugenaufruf nach Tötungsdelikt/ Nächtliche Begegnung/ Vermisste junge Frau aus Thüringen wieder da

Verantwortlich: Katharina Geyer (kg), Alexander Bertram (ab)
Stand: 21.04.2020, 15:26 Uhr

Zeugenaufruf nach Tötungsdelikt

Ort:      Leipzig (Connewitz), Bereich Parkplatz Neue Linie, Richard-Lehmann-Straße/B 2

Zeit:     08.04.2020, gegen 11:40 Uhr


Am 8. April 2020 wurde gegen Mittag im Bereich des Auenwaldes im Leipziger Stadtteil Connewitz auf einem Waldweg ein gewaltsamer Angriff auf eine 37-jährige Spaziergängerin verübt. Der Waldweg befindet sich parallel zwischen der B2/Wundtstraße und der „Neuen Linie“. Bei dem Angriff wurde die 37-Jährige so schwer verletzt, dass sie wenige Tage später im Krankenhaus an den Folgen der Verletzungen starb. In diesem Zusammenhang veröffentlichte die Pressestelle bereits am 8. April 2020 eine Pressemitteilung unter dem Titel: „Mordkommission ermittelt nach versuchtem Tötungsdelikt“.

Am 9. April 2020 wurde ein 30-jähriger Mann unter dem dringenden Tatverdacht des Mordes an der 37-Jährigen festgenommen. Dieser befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Im Rahmen des bei der Staatsanwaltschaft Leipzig geführten Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des Mordes sucht die Polizei nach möglichen Zeugen, denen etwas am Tattag zwischen 11:00 Uhr und 12:30 Uhr im Bereich der Neuen Linie/Wundtstraße (B 2), beziehungsweise der Richard-Lehmann-Straße und der Teichstraße aufgefallen ist, bzw. die sonstige Wahrnehmungen gemacht haben. Für die Ermittlungsbehörden sind sämtliche Feststellungen von möglichen Zeugen in diesem Zeitraum und in diesem Bereich von Bedeutung, auch wenn diese für den Beobachter möglicherweise zunächst gar keinen Zusammenhang mit der Tat haben oder unbedeutend erscheinen mögen.

Zeugen und Hinweisgeber werden dringend gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. (KG)

 

Nächtliche Begegnung – Polizei sucht Zeugen

Ort:      Leipzig (Volkmarsdorf), Wurzner Straße

Zeit:     21.04.2020, gegen 01:30 Uhr


Als ein 42–Jähriger in der Nacht mit seinem Fahrrad auf der Wurzner Straße unterwegs war, hielt ihn ein Unbekannter an. Der bräuchte mal dringend sein Fahrrad. Der Radfahrer lehnte ab und wollte weiterfahren. Daraufhin wurde der Unbekannte aggressiv, holte einen Gegenstand aus der Tasche und schlug damit nach dem Fremden, ohne ihn dabei zu treffen. Danach setzte er sich auf sein Rad und fuhr davon. Unterwegs merkte er, dass ihm der Fremde auf einem Fahrrad folgte. Als ihm das Mobiltelefon herunter fiel, hob er es aus Angst nicht auf, um Abstand zum Verfolger zu bekommen. Der Verfolger indes hob das Smartphone auf und entfernte sich damit in unbekannte Richtung. Der Angegriffene hielt einige Meter weiter eine Polizeistreife an und teilte den Sachverhalt mit. Der Angreifer war aber trotz intensiver Suche im Bereich nicht mehr zu finden. Der Bestohlene beschrieb ihn wie folgt:

  • 1,70 - 1,75 m groß,
  • ca. 40 Jahre alt
  • dunkelblonde, durcheinandergewirbelte Haare
  • er trug dunkle Kleidung
  • sprach mit ausländischen Worten und Akzent – vermutlich russisch
  • fuhr ein komplett schwarzes Herrenrad - einschließlich Schutzbleche und Gepäckträger

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. (ab)

 

Vermisste junge Frau aus Thüringen wieder da

Die seit dem 9. April 2020 vermisste 17-jährige junge Frau aus Thüringen wurde am Montagabend im Bereich Saale-Orla aufgegriffen und an ihre Mutter übergeben.

Wir und die Polizei aus Thüringen bedanken uns bei allen Medien für die Unterstützung bei der Fahndung nach der Jugendlichen und bitten um Löschung des in diesem Zusammenhang versandten Bildes. (kg)

 

Corona – Einsatzgeschehen im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung

Im Zeitraum vom 20. April 2020, 06:00 Uhr bis 21. April 2020, 06:00 Uhr registrierte die Polizeidirektion Leipzig 17 Einsätze mit Corona-Bezug. Die Mehrzahl der Mitteilungen bezog sich auf das Nichteinhalten der Abstandsregel in Verbindung mit Alkoholkonsum und auf Feststellungen von Treffen mehrerer Personen in Wohnungen, Innenhöfen und teilweise auch in Gartenanlagen. Meistens genügte der Hinweis eines Polizisten auf die Regelungen in der Corona-Schutz-Verordnung. Nur in wenigen Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Polizei bilanziert weiterhin ein positives Verhalten der Bürgerinnen und Bürgern in Bezug auf die Einhaltung der Verordnung.

Im Schönauer Stadtteil betrat gestern Abend, gegen 19:25 Uhr, ein 50-jähriger Mann einen Einkaufsmarkt. Beim Betreten ignorierte er die Mundschutzpflicht. Ein Sicherheitsmitarbeiter bat den 50-Jährigen, einen Mundschutz aufzusetzen. Da er der Aufforderung nicht nachkam, untersagte ihm der Sicherheitsmitarbeiter den Zutritt. Der 50-Jährige ignorierte dies und trat in die Verkaufsräume ein. Der Sicherheitsmitarbeiter informierte hierauf umgehend das Personal.

Eine 32-jährige Kassiererin trat an den 50-Jährigen heran und forderte ihn auf, den Mundschutz anzulegen, oder den Einkaufsmarkt sofort zu verlassen, woraufhin die Kassiererin vom 50-Jährigen eine Ohrfeige erhielt. Ein hinzueilender Kunde (m, 44) versuchte zunächst zu schlichten und redete auf den Mann ohne Mundschutz ein: erfolglos. Auch er erhielt eine Ohrfeige. Daraufhin kam es zwischen den beiden Männern zu einer Rangelei, die die hinzugerufenen Polizisten beendeten. Gegen den 50-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung sowie Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung eingeleitet. (ab)

 

Einbruch in Geschäft

Ort:      Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Kohlgartenstraße

Zeit:     19.04.2020, gegen 18:00 Uhr bis 20.04.2020, gegen 11:45 Uhr


In der Nacht zum Montag brachen Unbekannte die Zugangstür eines Geschäftes in der Kohlgartenstraße auf. Sie drangen ein und öffneten im Kundenraum gewaltsam einen Zigarettenautomaten. Daraus entwendeten sie Zigaretten und Bargeld in dreistelliger Höhe. Ein Teil des Ladens wird derzeit umgebaut. Von der Baustelle entwendeten die Eindringlinge Werkzeug im mittleren dreistelligen Wert. (ab)

 

Zwei Verletzte bei Fahrradunfall

Ort:      Leipzig (Neulindenau), Saarländer Straße

Zeit:     20.04.2020, gegen 15:15 Uhr                    


Auf dem Radweg Saarländer Straße in Höhe der Straße Am Kanal kam es am Montagnachmittag zu einem Unfall zwischen zwei Fahrradfahrern. Beide kamen sich entgegen. Der Radweg ist nicht nach Fahrtrichtungen getrennt. Offenbar ist aber einer der Beiden, ein 50-Jähriger, mit seinem E-Bike zu weit links gefahren. Er kollidierte mit einem entgegenkommenden 42-jährigen Trekkingbike-Fahrer. Der Ältere, der keinen Fahrradhelm trug, verletzte sich dabei schwer am Kopf und musste im Krankenhaus stationär behandelt werden. Der Jüngere trug einen Helm, fiel aber beim Sturz mit dem Kopf gegen einen Fahrradbügel. Dabei zerbrach der Helm. Dennoch wurde der Radfahrer nicht am Kopf verletzt. Er hatte aber Verletzungen an der linken Hand. Er wurde im Krankenhaus ambulant behandelt. (ab)

 

Brennende Reifen unter der Brücke

Ort:      Leipzig (Connewitz), Richard-Lehmann-Straße; Brücke unter der B 2

Zeit:     21.04.2020, gegen 04:44 Uhr (polizeibekannt)


Am Dienstagmorgen wurden die Polizei und die Feuerwehr darüber informiert, dass unter der Brücke der B 2, auf der Richard-Lehmann-Straße, ein Reifenstapel brennen soll. Die Feuerwehr konnte den Stapel löschen. Danach wurden die Reste zur Seite geräumt, sodass die Straße wieder frei wurde. Der Straßenbelag wurde durch das Feuer offenbar leicht beschädigt. Wie hoch der Schaden ist und woher die Reifen stammten, ist bisher noch nicht klar. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer aufgenommen. (kg)

 

Unfall in Dreiheide

Ort:      Dreiheide (OT Süptitz), Klitzschener Straße

Zeit:     20.04.2020, gegen 19:30 Uhr


Am Montagabend befuhr die Fahrerin (35, deutsch) eines silbernen Mazdas die Klitzschener Straße von Dreiheide kommend in Richtung Stern B 87. In einer Linkskurve kam die 38-Jährige nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß mit drei Heuballen zusammen. Noch in voller Fahrt, lenkte die Fahrerin zurück auf die Fahrbahn, kreuzte diese, verlor die Kontrolle und fuhr direkt auf ein angrenzendes Feld, auf dem sie schließlich stehen blieb. Zur medizinischen Behandlung wurde die 38-Jährige ins Krankenhaus gebracht. Wegen einem Atemalkoholwert von 2,9 Promille wurde gegen die Fahrerin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der Sachschaden wird derzeit auf 4.200 Euro geschätzt. (kg)


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