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Versuchtes Tötungsdelikt in Leipzig | Person mit vermeintlicher Schusswaffe | Unerlaubt vom Unfallort entfernt

Medieninformation: 293/2020
Verantwortlich: Birgit Höhn (bh), Therese Leverenz (tl), Philipp Jurke (pj)
Stand: 19.06.2020, 12:31 Uhr

Versuchtes Tötungsdelikt in Leipzig

Ort:      Leipzig (Schönefeld-Abtnaundorf), Stannebeinplatz
Zeit:     18.06.2020, gegen 15:50 Uhr bis 16:05 Uhr

Am gestrigen Tag kam es gegen 15:50 Uhr zu einer Auseinandersetzung am Stannebeinplatz in Leipzig, bei der ein 22-jähriger syrischer Staatsangehöriger verletzt wurde. Dieser wurde nach den bisherigen Feststellungen durch drei Männer angegriffen und verletzt. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen konnten alle drei Tatverdächtigen (24, deutsch; 22, türkisch; 30, türkisch) bekannt gemacht und vorläufig festgenommen werden. Die Ermittlungen zum Gesamtgeschehen sowie zu den mutmaßlichen Hintergründen der Tat dauern an. Der Verletzte befindet sich in stationärer medizinischer Behandlung und nicht in Lebensgefahr. Aufgrund der massiven Gewalteinwirkung gegen den Geschädigten wurde gegen die Beschuldigten ein Ermittlungsverfahren wegen des Tatvorwurfs des versuchten Totschlags eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit die Stellung von Haftanträgen gegen die drei Beschuldigten. Auskünfte zu weiteren Einzelheiten können mit Blick auf die laufenden Ermittlungen derzeit nicht erteilt werden. Weitere Presseauskünfte erfolgen durch die Staatsanwaltschaft Leipzig. (tl)

 

Person mit vermeintlicher Schusswaffe

Ort:      Leipzig (Zentrum), Goethestraße
Zeit:     18.06.2020, gegen 19:10 Uhr

Aus einer Gruppe von fünf Männern heraus wurden einem 19-Jährigen Betäubungsmittel angeboten. Doch der junge Mann lehnte ab. Dabei bemerkte er, dass ein anderer aus der Gruppierung mit einer vermeintlichen Schusswaffe hantierte. Jener und ein weiterer Mann gingen dann zur Zentralhaltestelle Willy-Brandt-Platz. Der 19-Jährige folgte beiden und verständigte währenddessen die Polizei. Einsatzkräfte stellten beide Männer (28, libysch; 30, syrisch) an der Haltestelle fest und kontrollierten sie. Beim 28-Jährigen fanden die Beamten in der Tasche eine Anscheinswaffe, eine Spielzeugpistole. Bei seinem Begleiter stellten die Polizisten keinerlei Waffen fest. Zu einer Bedrohungshandlung kam es nicht. Während der Kontrolle waren keine weiteren Personen mehr anwesend. Gegen 19:45 Uhr gingen die Beamten mit einem Rauschgiftsuchhund zum Park „Schwanenteich“, da der 28-Jährige dem 19-Jährigen dort die Betäubungsmittel angeboten haben soll. Die Beamten fanden zwei Depots mit abgepackten Tütchen mit Cannabis und stellten alles sicher. Gegen den 28-jährigen Mann wird jetzt strafrechtlich ermittelt. (bh)

 

Einbruch in Büro

Ort:      Leipzig (Zentrum), Reichsstraße
Zeit:     17.06.2020, gegen 14:00 Uhr bis 18.06.2020, gegen 08:00 Uhr

Unbekannte entfernten gewaltsam das Schloss einer Zugangstür und versuchten im Anschluss in das Büro der 4. Etage eines Wohn- und Geschäftshauses einzudringen, was jedoch misslang. In der 3. Etage wurde die Zugangstür zu einem im Umbau befindlichen Bürokomplex aufgehebelt und aus diesem mehrere elektrische Werkzeuge entwendet. Stehlschaden und Sachschaden liegen jeweils im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls. (pj)

 

Einbruch in Gaststätte

Ort:      Leipzig (Stötteritz)
Zeit:     17.06.2020, gegen 23:30 Uhr bis 18.06.2020, gegen 08:35 Uhr

Unbekannte brachen die Lieferantentür einer Gaststätte auf und drangen in diese ein. Anschließend wurden die Küche sowie der Gastraum durchsucht. Aus diesen wurden Getränke und Lebensmittel im Wert von etwa 1.000 Euro entwendet. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich nach bisherigen Erkenntnissen auf einen Betrag von etwa 4.000 Euro beziffert. Es wurden Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. (pj)

 

Unerlaubt vom Unfallort entfernt

Ort:      Wurzen (Kühren), B 6
Zeit:     18.06.2020, gegen 23:20 Uhr

Am späten Donnerstagabend war der/die Fahrer/in in einem Pkw auf der B 6 unterwegs. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache nutzte er/sie teilweise die Gegenfahrspur und geriet aufgrund des nahenden Gegenverkehrs infolge eines Lenk- oder Ausweichmanövers nach rechts ins Schleudern. Die entgegenkommende Fahrerin (20) eines Audi A 4 Avant wich nach rechts aus und kollidierte wenige Meter nach dem Kurvenbereich mit einer Leitplanke. Der/die Fahrzeugführer/in setzte seine/ihre Fahrt pflichtwidrig fort. Am Audi sowie an der Leitplanke entstand ein Schaden in Höhe von ungefähr 9.000 Euro. Die Audi-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und begab sich selbst in medizinische Behandlung. Gegen den/die unbekannte/n Fahrzeugführer/in wird wegen fahrlässiger Körperverletzung, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Verstoßes gegen das Rechtsfahrgebot ermittelt. (bh)


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