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Fahrkartenautomat gesprengt | Einbruch in Firma, Quad gestohlen | Gewinnversprechen und Enkeltricks

Medieninformation: 592/2020
Verantwortlich: Therese Leverenz (tl), Birgit Höhn (bh), Philipp Jurke (pj)
Stand: 16.12.2020, 11:10 Uhr

Fahrkartenautomat gesprengt

Ort:      Leipzig (Zentrum), Semmelweisstraße
Zeit:     16.12.2020, gegen 04.30 Uhr

Heute Morgen stieg eine Frau am S-Bahnhaltepunkt „MDR“ aus einer Bahn. Sofort bemerkte sie einen beschädigten Fahrkartenautomaten, nahm noch Brandgeruch wahr und rief die Polizei. Beamte leiteten umgehend alle erforderlichen Maßnahmen ein. Sofort wurde der Bahnsteig gesperrt und Beamte der Bundespolizei forderten einen Entschärfer an. Polizeibeamte prüften die Gleisanlagen und den Bahndamm. Am Fahrkartenautomaten, der mithilfe von pyrotechnischen Erzeugnissen gesprengt worden war, entstand ein Schaden in Höhe von mindestens 20.000 Euro. Die darin befindlichen Geldkassetten blieben unbeschädigt und wurden nicht entwendet. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen vor Ort war der Bahnverkehr kurzzeitig eingeschränkt. Die Ermittlungen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion wurden aufgenommen. (bh)

 

Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion

Ort:      Böhlen, Bahnhofstraße
Zeit:     15.12.2020, 04.33 Uhr bis 06.36 Uhr

Gestern sprengten Unbekannte mittels eines unbekannten pyrotechnischen Erzeugnisses einen Fahrkartenautomaten in Böhlen. Der Automat wurde beschädigt, blieb jedoch verschlossen. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 1.000  Euro beziffert. Es wurden Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen. (tl)

 

Einbruch in Pflegeheim

Ort:      Leipzig (Schönefeld)
Zeit:     15.12.2020 bis 16.12.2020, gegen 05.45 Uhr

Vom Dienstag zum Mittwoch brachen Unbekannte in ein Pflegeheim ein. Dort öffneten sie gewaltsam drei Türen und durchsuchten sowohl in den Räumen des Pflegedienstes, des Seniorentreffs als auch in der Ergotherapie das Mobiliar. Sie entwendeten Laptops, Smartphones sowie Bargeld. Zudem fanden sie beim Durchwühlen noch einen Fahrzeugschlüssel und entwendeten anschließend einen weißen VW Up mit dem amtlichen Kennzeichen L - QE 3543. Zur Gesamtschadenshöhe liegen der Polizei derzeit noch keine Angaben vor. Kripobeamte ermitteln wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls. (bh)

 

Waschautomat aufgehebelt

Ort:      Leipzig (Leutzsch)
Zeit:     15.12.2020, gegen 13.50 Uhr bis 14.10 Uhr

In den Mittagsstunden begaben sich zwei unbekannte Männer in einen Waschsalon und hebelten einen Waschautomaten auf. Im Anschluss entwendeten sie Geld in bisher unbekannter Höhe. Der Sachschaden wurde auf circa 2.500 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. (tl)

 

Einbruch in Kiosk

Ort:      Leipzig (Volkmarsdorf)
Zeit:     16.12.2020, 02.25 Uhr bis 02.33 Uhr

Am frühen Morgen drangen Unbekannte durch Einschlagen einer Scheibe in einen Kiosk ein und durchsuchten diesen. In der weiteren Folge wurde eine derzeit noch unbekannte Menge Zigaretten entwendet. Im Anschluss flüchteten sie in Richtung Wurzner Straße. Der entstandene Stehl- und Sachschaden kann noch nicht abschließend beziffert werden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls. (tl)

 

Einbruch in Firma, Quad gestohlen

Ort:      Zwenkau
Zeit:     14.12.2020, gegen 19.30 Uhr bis 15.12.2020, gegen 07.30 Uhr

Ein Firmenmitarbeiter stellte am Dienstagmorgen das offen stehende Tor einer Lagerhalle fest und verständigte umgehend die Polizei. Bei weiteren Überprüfungen durch Polizeibeamte stellte sich heraus, dass Unbekannte nach dem unberechtigten Betreten des Firmengeländes zunächst mehrere Nebengelasse gewaltsam geöffnet und daraus ein Werkzeug gestohlen hatten, mit dem sie dann das Tor aufbrachen. Anschließend machten sie sich an dem Eingang einer weiteren Lagerhalle zu schaffen, aus der sie ein rotes Quad Honda L - Z 1110 mit steckendem Zündschlüssel stahlen und damit über das angrenzende Feld flüchteten. Dem Eigentümer entstand ein Schaden in Höhe einer mittleren vierstelligen Summe. Der Sachschaden wurde mit etwa 2.000 Euro beziffert. Nach dem Fahrzeug wird nun gefahndet. Polizeibeamte des Reviers Borna haben die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. (bh)

 

Gewinnversprechen und Enkeltricks

1. Fall:

Ort:      Delitzsch
Zeit:     15.12.2020, gegen 09.35 Uhr bis 15.12.2020, gegen 11.00 Uhr

Eine unbekannte Anruferin forderte von einem Mann (73), unter Vorspiegelung eines Gewinnversprechens in Höhe von 39.800 Euro, die telefonische Übermittlung von Google-Play-Karten-Codes im Wert von 900 Euro. Der Geschädigte erkannte den Betrug. Zu einem Schaden kam es nicht. Er setzte die Polizei in Kenntnis. Diese hat die Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen. (pj)

 

2. Fall:

Ort:      Leipzig (Thekla)
Zeit:     15.12.2020, gegen 13.20 Uhr bis 15.12.2020, gegen 16.00 Uhr

Eine unbekannte Anruferin rief eine ältere Frau (84) auf deren Festnetztelefon an und gab sich als deren Großnichte aus. Im Laufe des Gesprächs wurden von der Geschädigten 10.000 Euro verlangt, da der Anruferin bei Nichtzahlung angeblich eine Anzeige drohen solle. Als die Geschädigte angab die Summe nicht zahlen zu können, wurde dennoch ein Treffen bei der Geschädigten zu Hause vereinbart, zu welchem die Anruferin nicht erschien. Es wurden Ermittlungen wegen Betrugs eingeleitet.

Der Polizeidirektion Leipzig wurden noch vier weitere Fälle bekannt, bei denen Geschädigte durch eine unbekannte Anruferin kontaktiert wurden, die sich durch Vortäuschung falscher Tatsachen nach Geldbeträgen und Wertsachen erkundigte. Alle Geschädigten erkannten jeweils den versuchten Betrug. Ein Schaden entstand in keinem der Fälle.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich vor betrügerischen Gewinnversprechen und Geldforderungen am Telefon. Sie sollten sich nicht auf ein derartiges Gespräch einlassen. Sollten Sie darauf eingehen und den geforderten Geldbetrag überweisen, ist dieser in der Regel verloren. Zahlen Sie daher für einen angeblichen Gewinn niemals etwas im Voraus. Beenden Sie das Gespräch und kontaktieren Sie die Polizei. (pj)


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Polizeisprecher Olaf Hoppe

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