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Telefonbetrüger geben nicht auf

Verantwortlich: Kai Siebenäuger (ks), Anja Leuschner (al), Franziska Schulenburg (fs), Sebastian Ulbrich (su)
Stand: 26.03.2021, 14:00 Uhr

Telefonbetrüger geben nicht auf

Landkreise Bautzen und Görlitz
25.03.2021 - 26.03.2021

In den letzten 24 Stunden haben sich erneut zahlreiche Bürger bei der Polizei gemeldet, da sie verdächtige Anrufe erhalten hatten. In insgesamt knapp 30 Fällen meldeten sich Unbekannte per Telefon. In den meisten davon handelte es sich um sogenannte Schockanrufe. Die Täter gaben sich als Tochter aus, die weinend berichtete, einen Unfall in Polen verursacht zu haben. Eine angebliche Polizistin übernahm das Gespräch und sagte, dass die Unfallverursacherin nun ins Gefängnis käme. Um dies zu verhindern sei eine Kaution in fünfstelliger Höhe notwendig. Auf diese Masche ließ sich bisher keiner der Angerufenen ein.

In Großpostwitz riefen Betrüger am späten Donnerstagabend in einem Markt an und gaukelten einen Defekt an deren Kartenlesegerät vor. Zum Fehlerabgleich sollte die Angestellte Codes von GooglePlay, Steam- und X-Boy-Karten durchgeben. Die Geschädigte ging den Kriminellen ins Netz und gab Codes im Wert von rund 635 Euro durch.

Die Polizei ruft aufgrund der Vielzahl der Fälle weiterhin zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. Lassen Sie sich von Anrufern nicht zu Geldübergaben überreden. Seien Sie sofort misstrauisch, wenn nach Ihrem Vermögen gefragt oder Beträge direkt gefordert werden. Hinterfragen Sie die Informationen der unbekannten Anrufer. Nehmen Sie in jedem Fall Kontakt zu Ihren Vertrauten und Angehörigen auf und informieren Sie die Polizei. (al)


Tatverdächtigen mit gestohlenem Moped gestellt

Görlitz, Maxim-Gorcki-Straße
15.03.2021, 19.00 Uhr - 23.03.2021, 19.00 Uhr

Görlitz, Struvestraße
25.03.2021, 17.30 Uhr polizeibekannt

Eine Streife der Bundespolizei hat am Donnerstagnachmittag an der Struvestraße in Görlitz einen Tatverdächtigen mit einem gestohlenen Moped gestellt. Wie sich später herausstellte, stammte dieses aus einem Einbruch in eine Lagerhalle.

Der Simson-Fahrer entzog sich zunächst der Kontrolle, konnte jedoch wenig später gestellt werden. Görlitzer Polizisten übernahmen den Fall. Der 30-Jährige besaß keine Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, wie ein Test zeigte. Die Ermittlungen zu der S 51 im Wert von etwa 1.000 Euro führten die Beamten zu dem eigentlichen Eigentümer. Dieser hatte sein Kleinkraftrad in einer Lagerhalle an der Maxim-Gorcki-Straße stehen. In der vergangenen Woche waren offenbar Einbrecher auf unbekannte Weise in das Objekt gelangt. Dort öffneten sie gewaltsam zwei Wohnmobile und durchwühlten diese. Ob neben dem Moped etwas entwendet wurde, stand noch aus. Auch der Sachschaden blieb noch unbekannt.

Die Polizisten fuhren mit dem Deutschen zur Blutentnahme und fertigten neben der Anzeige wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls zwei weitere wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss berauschender Mittel. Kriminaltechniker kamen zum Einsatz und sicherten Spuren. Der Simson-Eigentümer erhielt sein Zweirad zurück. Der örtliche Kriminaldienst wird sich weiter mit dem Fall befassen. (fs)


Kontrolle der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung

Landkreise Bautzen und Görlitz
25.03.2021, 05.00 Uhr - 26.03.2021, 05.00 Uhr

Zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen hat die Polizei in den Landkreisen Bautzen und Görlitz zahlreiche Einsätze im Zusammenhang mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung registriert. Dabei waren die Beamten im öffentlichen Raum bei Kontrollen und Versammlungen präsent und überwachten die Einhaltung der Vorschriften.

Die Uniformierten stellten rund 45 Verstöße fest und erteilten elf Platzverweisungen.

Zwei Kontrollen erfolgten in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei. Insgesamt waren am Donnerstag über 20 Polizisten im Einsatz.

Versammlungen

Wilthen, Zittauer Straße
25.03.2021, 16.30 Uhr - 17.30 Uhr

Rund 40 Personen trafen sich am Donnerstagnachmittag zu einer nicht angemeldeten Versammlung in Wilthen, um gegen die Corona-Politik zu demonstrieren. Auf dem Fußweg der Zittauer Straße zeigten sie Plakate. Ein Großteil der Teilnehmer trug keinen Mund-Nasen-Schutz. Die Beamten wiesen die Anwesenden auf die Einhaltung der Vorschriften hin. Nach etwa einer Stunde war die Zusammenkunft beendet. Die Ordnungshüter fertigten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

Sonstige Feststellungen

Bischofswerda, Carl-Maria-von-Weber-Straße
25.03.2021, 18.30 Uhr

Am Donnerstagabend informierten Mitarbeiter eines Supermarktes an der Carl-Maria-von-Weber-Straße in Bischofswerda die Polizei. Auf dem Parkplatz vor dem Geschäft befanden sich offenbar mehrere Personen mit etwa acht Fahrzeugen und tranken Bier. Da alle aus unterschiedlichen Haushalten stammten, fertigten die Ordnungshüter entsprechende Anzeigen.

Görlitz, Melanchtonstraße
25.03.2021, 23.50 Uhr

Vier Personen aus unterschiedlichen Hausständen trafen sich am Donnerstagabend an der Melanchtonstraße in Görlitz. Offenbar waren die Personen im Alter von 16 bis 20 Jahren in einer Wohnung zusammengekommen, um lautstark zu feiern. Die Beamten schickten die Gäste nach Hause und erstatteten entsprechende Anzeigen.

Die Polizei appelliert an die Menschen, sich an die Regeln der Corona-Schutz-Verordnung zu halten, auch wenn dies eine Herausforderung darstellt. Sie dienen dem Schutz der Gesundheit aller. Sie sind an Covid19 erkrankt oder hatten Kontakt zu einer infizierten Person? Bitte halten Sie sich zwingend an die Quarantäneanordnung. Ein Zuwiderhandeln ist mit hohen Strafen bedroht und gefährdet andere Menschen in nicht unerheblicher Weise! (ks, fs, su)


Autobahnpolizeirevier Bautzen

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Laster nicht in Ordnung

BAB 4, Dresden - Görlitz, Anschlussstelle Bautzen
25.03.2021, 08.30 Uhr

Ein Lastzug aus Litauen ist am Donnerstagmorgen an der A 4 bei Bautzen in den Fokus der Verkehrspolizei geraten. Zum einen stellten die Beamten fest, dass die Abmessungen überschritten waren. Zum anderen war der Anhänger nicht zugelassen und damit auch nicht versichert. Die Polizisten eröffneten ein Strafverfahren gegen den 39-jährigen Weißrussen am Steuer. (su)


Ducato trifft Ducato

BAB 4, Dresden - Görlitz, zwischen den Anschlussstellen Ottendorf-Okrilla und Pulsnitz
26.03.2021, 01.00 Uhr

Zwei Männer im Alter von 32 und 36 Jahren haben einen Auffahrunfall in der Nacht zu Donnerstag auf der A4 unbeschadet überstanden. Jeder der Männer saß am Steuer eines Fiat-Kleintransporters und war von Ottendorf-Okrilla in Richtung Pulsnitz unterwegs. Offenbar aus Unaufmerksamkeit fuhr der 36-Jährige auf den Ducato des Jüngeren auf, wobei rund 13.000 Euro Schaden entstand. (su)


Landkreis Bautzen

Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda

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Zwei Leichtverletzte und einen hohen Sachschaden…

Bautzen, Mättigstraße
25.03.2021, 08.30 Uhr

…hat ein Verkehrsunfall am frühen Donnerstagmorgen in Bautzen gefordert. Ein 39-jähriger Honda-Lenker befuhr die Mättigstraße in Richtung Weigangstraße. Im Kreuzungsbereich dieser Straßen übersah er offenbar einen vorfahrtsberechtigten 54-jährigen Opel-Fahrer. Bei dem Zusammenstoß verletzten sich beide Fahrer leicht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 20.000 Euro. Zeugen halfen dem Honda-Fahrer, aus dem umgekippten Auto zu steigen. Ein Abschlepper nahm beide Pkw an den Haken. (ks)


Den Straßenverkehr gefährdet und nach Unfall geflüchtet

Bautzen, Spreegasse
25.03.2021, 23.15 Uhr

Am späten Donnerstagabend hat ein 54-jähriger VW-Fahrer an der Spreegasse in Bautzen den Straßenverkehr gefährdet und ist nach einem Unfall geflüchtet. Der Deutsche stieß mit seinem Golf offenbar beim Ausparken mehrfach gegen einen geparkten VW Sharan. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro. Anschließend entfernte sich der Unfallverursacher unerlaubt vom Unfallort. Eine Zeugin beobachtete das Geschehen und informierte die Polizei. Nach kurzer Zeit plagte den Golf-Fahrer vermutlich das schlechte Gewissen und er kam zurück. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 2,72 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an, untersagten die Weiterfahrt und stellten den Führerschein sicher. Die entsprechende Anzeige folgte. (ks)


Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Großröhrsdorf, Ungerstraße
25.03.2021, 17.10 Uhr

Am Donnerstagnachmittag hat sich in Großröhrsdorf ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Radfahrerin ereignet. Die Zweirad-Lenkerin wurde dabei schwer verletzt. Die 81-Jährige befuhr mit ihrem E-Bike die Ungerstraße in Richtung Bandweberstraße. Im Einmündungsbereich übersah sie offenbar den auf der Bandweberstraße in Richtung Bretnig fahrenden 20-jährigen BMW-Lenker. Der Mann versuchte auszuweichen, konnte jedoch einen Zusammenstoß nicht verhindern. Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus. Der BMW-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 600 Euro. (fs)


Betrunken unterwegs

Ottendorf-Okrilla, Bahnhofstraße
25.03.2021, 23.00 Uhr

Kamenzer Polizisten haben am Donnerstagabend in Ottendorf-Okrilla eine Alkoholfahrt beendet. Die Beamten kontrollierten an der Bahnhofstraße eine Peugeot-Lenkerin. Die 57-Jährige pustete umgerechnet 1,34 Promille. Damit war die Fahrt der Deutschen beendet und sie musste den Ordnungshütern zur Blutentnahme folgen. Diese stellten ihren Führerschein sicher und fertigten eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. (fs)


Versuchter Einbruch in Tankstelle - Zeugen gesucht

Kamenz, An der Windmühle
26.03.2021, 03.45 Uhr

Am frühen Freitagmorgen haben unbekannte Täter versucht in eine Tankstelle An der Windmühle in Kamenz einzudringen. Die Kriminellen warfen einen knapp 20 Zentimeter großen Pflasterstein gegen die Scheibe der Eingangstür. Das Glas nahm Schaden, ging aber nicht zu Bruch, sodass kein Eindringen in das Gebäude erfolgte. Der Sachschaden lag bei circa 3.000 Euro. Polizisten sicherten Spuren am Tatort.

Der zuständige Kriminaldienst nahm die Ermittlungen auf und sucht nach Zeugen. Wer Hinweise zur Tat oder den Tätern geben kann, wird gebeten sich beim Polizeirevier in Kamenz unter der Rufnummer 03578 352 - 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (fs)


Drogen-Ausfahrt

Hoyerswerda, Albert-Einstein-Straße
25.03.2021, 20.15 Uhr

Um Drogen ging es am Donnerstagabend bei allen drei Insassen eines Audi, den Beamte an der Albert-Einstein-Straße in Hoyerswerda kontrolliert haben. Beim 27-jährigen Fahrer schlug ein Test positiv auf Amphetamine an. Zwei Insassen im Alter von 22 und 39 Jahren hatten offenbar Kokain und Amphetamine dabei sowie Gegenstände, die üblicherweise zum Konsum von Drogen genutzt werden. Die Polizisten zogen die Betäubungsmittel und das Zubehör ein und erstatteten Anzeigen gegen die drei Deutschen. Der Fahrer musste zudem eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. (su)


Einbruch in Vereinsgebäude

Hoyerswerda, Liselotte-Herrmann-Straße
26.03.2021, 04.50 Uhr

Am Freitagmorgen ist ein Unbekannter in ein Vereinsgebäude an der Liselotte-Herrmann-Straße in Hoyerswerda eingebrochen. Nach ersten Erkenntnissen stahl er dabei jedoch nichts. Ein Zeuge sah den Eindringling noch vom Tatort flüchten. Der Schaden belief sich auf circa 500 Euro. Der örtliche Kriminaldienst ermittelt. (su)


Landkreis Görlitz

Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser

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Lagerhalle ausgeräumt

Görlitz, Karl-Eichler-Straße
24.03.2021, 18.00 Uhr - 25.03.2021, 08.45 Uhr

In der Nacht zu Donnerstag haben unbekannte Täter eine Lagerhalle an der Karl-Eichler-Straße in Görlitz ausgeräumt. Die Einbrecher gelangten gewaltsam in das Gebäude und stahlen unter anderem originalverpackte Haushaltsgeräte, Elektrogeneratoren, einen Werkstattwagen und Glaswaren im Wert von mehreren tausend Euro. Polizisten sicherten Spuren am Tatort. Der Kriminaldienst in Görlitz übernahm die weiteren Ermittlungen. (fs)


Radfahrerin übersieht Mercedes

Görlitz, Teichstraße/Hildegard-Burjan-Platz
25.03.2021, 14.45 Uhr

Eine 13-Jährige ist am Donnerstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Görlitz schwer verletzt worden. Sie war mit ihrem Fahrrad auf der Teichstraße in Richtung Hohe Straße unterwegs. An der Kreuzung Hildegard-Burjan-Platz übersah sie offenbar einen vorfahrtsberechtigten Mercedes-Fahrer und stieß gegen den Pkw. Die Verletzte kam in ein Krankenhaus. Der 64-Jährige in dem Benz blieb unversehrt. Der Sachschaden belief sich auf geschätzt 4.000 Euro. (su)


Einbruch in Arztpraxis

Löbau
23.03.2021, 21.00 Uhr - 25.03.2021, 07.30 Uhr

Unbekannte sind zwischen Dienstagabend und Donnerstagmorgen in eine Arztpraxis in Löbau eingebrochen. Dabei stahlen sie eine Kassette mit einem zweistelligen Bargeldbetrag. Der Sachschaden belief sich auf rund 1.800 Euro. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren. Der örtliche Kriminaldienst wird die weiteren Ermittlungen führen. (su)


Sommerreifen gestohlen

Kottmar, OT Walddorf, Grenzweg
25.03.2021, 01.30 Uhr

Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Donnerstag einen Satz Sommerreifen in Walddorf gestohlen. Eine Zeugin sah noch, wie die Diebe flüchteten.

Die Langfinger drangen gewaltsam in eine Garage am Grenzweg ein und luden vier 19 Zoll Kompletträder auf Leichtmetallfelgen in ihr mutmaßliches Fluchtfahrzeug. Die Täter entkamen unerkannt. Der Diebstahlsschaden belief sich auf etwa 2.000 Euro. Der Kriminaldienst in Zittau führt die weiteren Ermittlungen. (fs)


Fahrraddiebe stehlen E-Bike

Löbau, Laubaner Straße
25.03.2021, 14.30 Uhr - 14.45 Uhr

Fahrraddiebe haben am Donnerstagnachmittag an der Laubaner Straße in Löbau zugeschlagen. Der Geschädigte war eine viertel Stunde lang einkaufen. Als er zum Abstellort seines E-Bikes zurückkehrte, war dieses verschwunden. Die Langfinger entkamen mit dem Cinos Street E.300 im Wert von über 1.600 Euro. Der örtliche Kriminaldienst ermittelt und fahndet nach dem grau-silbernen Fahrrad. (fs)


Geschwindigkeit überwacht

Bad Muskau, Bautzener Straße
25.03.21, 12.45 - 14.30 Uhr

Polizisten des örtlichen Reviers haben am Donnerstagnachmittag die Geschwindigkeit der Fahrzeugführer auf der Bautzener Straße in Bad Muskau überwacht. Zwei Stunden lang kontrollierten die Beamten die Einhaltung des Tempolimits von 50 km/h. Insgesamt 56 Fahrzeuge fuhren durch die Messstelle. Die Ordnungshüter verwarnten acht Pkw-Lenker wegen zu schnellen Fahrens. (ks)


Alte Munition gefunden

Schleife, OT Rohne, Spremberger Weg
25.03.21, 16.15 Uhr

Am Donnerstagnachmittag haben Arbeiter bei Gründungsarbeiten für einen Strommastwechsel in einem Waldstück am Spremberger Weg in Rohne mehrere alte Panzerabwehrgranaten, Flack-Patronen und andere Munitionsteile gefunden. Ein 38-jähriger Zeuge informierte daraufhin die Ordnungshüter. Die Polizisten sicherten die Fundstelle und informierten den Kampfmittelbeseitigungsdienst des Polizeiverwaltungsamtes. Die Spezialisten bargen am Freitag die offenbar aus dem 2. Weltkrieg stammende Munition.

Was sind Kampfmittel?

Kampfmittel sind alle gewahrsamslos gewordenen Gegenstände militärischer Herkunft und Teile solcher Gegenstände, die Spreng-, Zünd-, Brand-, Nebel-, Reiz-, Rauch-, Leucht- und Kampfstoffe enthalten oder aus solchen bestehen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst beräumt und vernichtet zur Anzeige gebrachte Kampfmittel aus der Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges sowie solche auf den Liegenschaften der Westgruppe der Truppen der ehemaligen sowjetischen Stationierungsstreitkräfte.

Wie erfolgt die Beräumung?

Das Beräumen der Kampfmittel umfasst:

  • das fachgerechte Freilegen des Munitionskörpers ohne Lageveränderung,
  • die Bestimmung der Kampfmittelart und die Klassifizierung ihrer Gefährlichkeit,
  • das Herstellen der Handhabungs- und Transportsicherheit des Kampfmittels durch Entschärfen oder gegebenenfalls Sprengen am Fundort,
  • den Abtransport des Kampfmittels in die Kampfmittelzerlegeeinrichtung.

Wie geht es dann weiter?

In der Kampfmittelzerlegeeinrichtung werden die geborgenen Bomben, Granaten, Minen und Raketen zwischengelagert und fachgerecht entsorgt. Kleinkalibrige Munition wird durch Ausbrennen in speziellen Öfen, großkalibrige Munition durch Zersägen und anschließendem Verbrennen des Explosivstoffes vernichtet. Die entstehenden Abgase werden durch eine zertifizierte Abgasreinigungsanlage gereinigt. Die aus diesem Prozess verbleibenden Metallteile der Kampfmittel können dann problemlos in den normalen Recyclingprozess für Schrott eingebracht werden.

Anlage: Bild der Fundmunition (ks)


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