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Rückblick 2020: Deutlich weniger Verkehrsunfälle in den Landkreisen Bautzen und Görlitz registriert

Medieninformation: 1/2021
Verantwortlich: Sebastian Ulbrich (su)
Stand: 07.05.2021, 10:00 Uhr

Rückblick 2020: Deutlich weniger Verkehrsunfälle in den Landkreisen Bautzen und Görlitz registriert

Landkreise Bautzen und Görlitz
01.01.2020 - 31.12.2020

Im Jahr 2020 hat die Polizei in den Landkreisen Bautzen und Görlitz deutlich weniger Verkehrsunfälle (VKU) registriert als in den Jahren zuvor. Die Zahl sank von 15.458 Unfällen in 2019 auf 13.367 – ein Rückgang um 13,5 Prozent. Die Anzahl der bei Unfällen schwer Verletzten fiel im gleichen Zeitraum um 7,5 Prozent von 571 auf 528. Während im Jahr zuvor 1.704 Personen bei Verkehrsunfällen leicht verletzt wurden, waren es 1.525 Personen im Jahr 2020; eine Abnahme um 10,5 Prozent. 28 Personen sind im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, fünf mehr als im Jahr 2019.

Das nachfolgende Schaubild verdeutlicht: Die Anzahl der jährlich registrierten Verkehrsunfälle sank zwar im Vergleichszeitraum 2011 bis 2019 um etwa 6,5 Prozent, blieb allerdings über die Jahre hinweg nahezu konstant. Deutlich hingegen fällt der Rückgang im vergangenen Jahr ist Auge.

Vorfahrtsverstöße und zu schnelles Fahren erneut Hauptursache für Unfälle

Die Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personen-schaden waren auch 2020 mit 19 Prozent erneut Vorfahrtsfehler, gefolgt von überhöhter Geschwindigkeit (18 Prozent), nicht genügendem Abstand (12 Prozent) sowie Fehlern beim Abbiegen (9 Prozent).

Radfahrer häufiger in Unfälle verwickelt

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern ist hingegen gestiegen - von 612 im Jahr 2019 auf 658 im Jahr 2020. Mehr Radlerunfälle waren es im Fünf-Jahres-Rückblick nur in 2018 (668). Nach wie vor gehen Unfälle mit Radfahrern häufig mit Verletzten einher: Bei 658 Verkehrsunfällen mit Radfahrern wurde in 521 Fällen mindestens eine Person verletzt - ein Anteil von 79 Prozent (2019: 477 Unfälle mit Verletzten von insgesamt 612).

In diesem Zusammenhang verweist die Polizeidirektion Görlitz auf eine weitere Medieninformation vom heutigen Tag zu den Ergebnissen der zurückliegenden Verkehrssicherheitswoche „Radfahrende im Blick“.

Schere zwischen Alkohol und Drogen klafft auseinander

249 Verkehrsunfälle waren in 2020 auf Alkoholeinfluss zurückzuführen, 57 weniger als im Jahr zuvor. Auch im Zehn-Jahres-Vergleich gab es nie weniger Alkoholunfälle als 2020. Mit 289 Fällen landet das Jahr 2018 auf Platz zwei in diesem Ranking.

Ein gegensätzlicher Trend lässt sich bei der Zahl der Unfälle unter Drogen oder anderen berauschenden Mitteln feststellen: 46 Mal krachte es dabei in 2020, mehr als doppelt so oft wie im Vorjahr (22). Zwar registrierte die Polizeidirektion Görlitz bereits 41 Verkehrsunfälle dieser Art in 2018, davor jedoch nie mehr als 31. Diese Entwicklung bestätigt auch die steigende Zahl der bei Verkehrskontrollen festgestellten Drogenfahrten.

Polizeipräsident Manfred Weißbach zu den Entwicklungen:

„Offenbar hatte die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr auch einen Einfluss auf die Mobilität der Menschen in der Polizeidirektion Görlitz. Weniger Verkehr auf den Straßen spiegelt sich in sinkenden Unfallzahlen wider. Eine Einordnung in die Werte der vergangenen Jahre ist daher nur bedingt möglich.

Unabhängig davon werden unsere Bediensteten auch künftig ihren Beitrag leisten, um die Verkehrssicherheit in den Landkreisen Bautzen und Görlitz weiter zu erhöhen. Erst in dieser Woche haben alle Polizeireviere der Polizeidirektion Görlitz an dem Projekt „sicher.mobil.leben“[1] teilgenommen. Unter dem diesjährigen Motto „Radfahrende im Blick“ stand die Verkehrssicherheit der wachsenden Zahl der Fahrradfahrer im Fokus.

Den größten Einfluss auf die Sicherheit auf unseren Straßen haben Sie jedoch selbst: Halten Sie sich an die Regeln im Straßenverkehr! Rechnen Sie mit den Fehlern anderer und richten Sie Ihre eigene Fahrweise darauf ein! Nehmen Sie Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Senioren, Kinder und Fahrradfahrer!“

[1] Mehr dazu in der 3. Medieninformation vom 7. Mai 2021.

 


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