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Polizeieinsatz in Dresden und dem Umland

Medieninformation: 109/2022
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 21.02.2022, 21:19 Uhr

Polizeieinsatz in Dresden und dem Umland

Die Polizeidirektion Dresden führte am Montagabend einen Einsatz durch. Hintergrund waren Aufrufe von Kritikern der Corona-Maßnahmen zu Protestaktionen sowie entsprechende Gegenversammlungen.

Landeshauptstadt Dresden

Die Polizei sicherte Montagabend zwei angezeigte Versammlungen in Dresden ab. Außerdem betreuten die Beamten einen Autokorso, der in Dresden startete und nach Meißen führte.

Weiterhin versammelten sich gegen 18 Uhr Kritiker der Corona-Maßnahmen am Wiener Platz zu einer nicht angezeigten Protestaktion. Danach liefen die Teilnehmer durch die Innenstadt. An mehreren Stellen begaben sich Menschen auf die Straße, um gegen den Aufzug zu protestieren. Dies geschah unter anderem auf der Prager Straße, der Lennéstraße, an der Albertbrücke sowie der Steinstraße.

An der Wilsdruffer Straße durchbrachen Kritiker der Corona-Maßnahmen eine Polizeisperre, die schützend vor einer angezeigten Versammlung stand. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, mussten die Beamten Pfefferspray einsetzten. Ein 22-Jähriger, der mit durch die Kette gebrochen war, wurde von Polizeibeamten festgehalten. Es stellte sich heraus, dass er ein verbotenes Bild auf seinem Handy hatte. Gegen den Deutschen wird nun unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Die nicht angezeigte Protestaktion der Kritiker der Corona-Maßnahmen endete später auf der Lennéstraße.

Weitere nicht angezeigte Protestaktionen von Kritikern der Corona-Maßnahmen fanden auf Bautzner Landstraße, der Bräuergasse sowie der Lübecker Straße statt. Bei den nicht angezeigten Versammlungen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Sächsische Versammlungsgesetz eingeleitet.

Landkreis Meißen

Am Abend sicherten Polizeibeamte acht angezeigte Versammlungen im Landkreis ab.

Protestaktionen von Kritikern der Corona-Maßnahmen fanden unter anderem in Coswig, Großenhain, Moritzburg, Nossen, Radebeul, Riesa, Strehla, Nünchritz und Zabeltitz statt. Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Sächsische Versammlungsgesetz wurden eingeleitet.

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Am Abend sicherten Polizeibeamte drei angezeigte Versammlungen im Landkreis ab.

Protestaktionen von Kritikern der Corona-Maßnahmen fanden unter anderem in Bad Schandau, Bannewitz, Dippoldiswalde, Neustadt in Sachsen, Pirna, Schmiedeberg, Sebnitz, Stolpen und Wilsdruff statt. Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Sächsische Versammlungsgesetz wurden eingeleitet.

Einsatzkräfte

Der Polizeieinsatz, an dem insgesamt 475 Beamte beteiligt waren, wurde von der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie der Bundespolizei unterstützt. Ein Medienschutzteam der Dresdner Polizei war ebenfalls im Einsatz. (ml)

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