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Ausschreitungen am Rudolf-Harbig-Stadion vom 16. Mai 2021

Medieninformation: 212/2022
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 13.04.2022, 14:53 Uhr

Ausschreitungen am Rudolf-Harbig-Stadion vom 16. Mai 2021
  • Exekutivmaßnahmen abgeschlossen
  • umfangreiches Beweismaterial sichergestellt
     

Die am heutigen Tag durchgeführten Exekutivmaßnahmen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu den Ausschreitungen am 16. Mai 2021 am Rudolf-Harbig-Stadion sind abgeschlossen.

Bei den Durchsuchungen von 27 Wohnungen in Sachsen wurden insgesamt 671 Beweismittel sichergestellt, darunter u. a. Computer, Handys und Speichermedien. Zu den Asservaten gehören auch 238 pyrotechnische Erzeugnisse sowie verbotene Gegenstände, wie Elektroschocker und Messer.

Gegen einen der 28 Beschuldigten lag ein Haftbefehl vor. Der 21-Jährige wurde in Dresden festgenommen. Ein Ermittlungsrichter hat den Haftbefehl gegen den Deutschen eröffnet und in Vollzug gesetzt. Der Beschuldigte befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft.

Grund für die Durchsuchungen waren Angriffe auf Polizisten und deren Einsatzfahrzeuge an der Lennéstraße, welche als Startpunkt der Ausschreitungen gelten.

Neben den nun anstehenden Ermittlungen wird die Polizeidirektion Dresden gegen alle 28 Beschuldigten bundesweite Stadionverbote anregen.

Bei den heutigen Maßnahmen waren rund 300 Polizeibeamte im Einsatz. Die Ermittler der Soko „Hauptallee“ wurden von Einsatzkräften der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie Beamten des Landeskriminalamts Sachsen unterstützt.

Bei den Ausschreitungen am 16. Mai 2021 am Rudolf-Harbig-Stadion waren 185 Polizeibeamte verletzt worden, darunter 49 Beamte der Bundespolizei.

Den heute durchgeführten Exekutivmaßnahmen gingen umfangreiche gemeinsame Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden voraus.


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