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Polizeieinsatz zum Versammlungsgeschehen in Dresden

Medieninformation: 239/2022
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 30.04.2022, 16:25 Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Polizeieinsatz zum Versammlungsgeschehen in Dresden

Im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen in Dresden führte die Polizeidirektion Dresden heute einen Einsatz durch. Unterstützt wurde sie dabei von Beamten der Sächsischen Bereitschaftspolizei.

Gegen 12:40 Uhr startete eine Versammlung unter dem Motto „Solidarität mit der Ukraine“ auf dem Theaterplatz. Nach einer Auftaktkundgebung liefen die Teilnehmer über das Terrassenufer, die St. Petersburger Straße und die Wilsdruffer Straße wieder zurück zum Theaterplatz. Die Versammlung endete gegen 15:40 Uhr.

Gegen 13 Uhr begann eine weitere Versammlung auf dem Theaterplatz. Diese stand unter dem Motto „Weltfrieden, kein Krieg in Europa, Völkerverständigung, keine politische Propaganda in den Schulen“. Deren Teilnehmer liefen nach einer Auftaktkundgebung über die Wilsdruffer Straße, die Carolabrücke, die Köpckestraße und die Augustusbrücke wieder zurück zum Theaterplatz. Dort endete die Versammlung gegen 15:30 Uhr. Gegen einen 35-jährigen Teilnehmer der Versammlung leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Der Deutsche hatte im Bereich des Theaterplatzes den Hitlergruß gezeigt. Weiterhin stellten die Polizisten zwei Verstöße gegen die Beschränkungen des Versammlungsbescheides fest. Dabei handelte es sich in beiden Fällen um ein russisches Militärabzeichen. Die Beamten leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Die Polizei gewährleistete einen Protest in Hör- und Sichtweite.

Insgesamt 176 Polizeibeamte waren im Einsatz, darunter auch ein Medienschutzteam der Polizeidirektion Dresden. (ml)

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