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Einbrüche in Einfamilienhäuser in Dresden - Staatsanwaltschaft Dresden und Polizeidirektion Dresden realisieren Durchsuchungsmaßnahmen in Dresden

Medieninformation: 388/2022
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 14.07.2022, 10:14 Uhr

Gemeinsame Medieninformation
Staatsanwaltschaft Dresden
Polizeidirektion Dresden

 

Einbrüche in Einfamilienhäuser in Dresden

 

Staatsanwaltschaft Dresden und Polizeidirektion Dresden realisieren Durchsuchungsmaßnahmen in Dresden

 

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ermitteln aktuell gegen eine Bande von mindestens fünf Personen, u. a. wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls in Einfamilienhäuser in einer Vielzahl von Fällen.  

 

Seit Ende Juli 2021 kam es im Dresdner Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden Freital, Bannewitz und Radebeul zu vermehrten Einbrüchen in Einfamilienhäuser. Im Dezember 2021 rief die Polizeidirektion Dresden gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Dresden die Ermittlungsgruppe „Riegel“ ins Leben, die sich gezielt mit dieser Häufung befasste. Nach umfangreichen Ermittlungen gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass bis zu 143 dieser Einbrüche einer aus mindestens fünf Personen bestehenden Bande zugeordnet werden können. Dabei entstand ein Stehlschaden in Höhe von etwa zwei Millionen Euro. In erster Linie hatten es die Täter auf Schmuck, Bargeld und Münzsammlungen abgesehen.  

 

Ein Mitglied dieser Bande, ein 28-jähriger Moldawier, konnte eindeutig identifiziert und bereits Anfang März 2022 festgenommen werden. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Ihm liegt derzeit schwerer Bandendiebstahl in neun Fällen zur Last.

 

Im Ergebnis weiterer umfangreicher Ermittlungen erwirkte die Staatsanwaltschaft Dresden Durchsuchungsbeschlüsse für zwei Objekte in der Karlsruher Straße und der Hochschulstraße in Dresden, die heute realisiert wurden. Dabei konnten umfangreiche Beweismittel, u.a. Spurenträger, Kommunikationsmittel und Dokumente sichergestellt werden. Ziel der Maßnahmen ist, weitere Taten konkreten Beschuldigten zuzuordnen.  


An den Durchsuchungsmaßnahmen waren 98 Beamte der Polizeidirektion Dresden und der sächsischen Bereitschaftspolizei beteiligt.

 

Die Ermittlungen dauern an und werden noch erhebliche Zeit in Anspruch nehmen.


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