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Ermittlungserfolg nach Sachbeschädigung an einer Asylunterkunft in Zwickau

Verantwortlich: StA Zwickau und LKA Sachsen
Stand: 04.08.2023, 08:45 Uhr

Zwei Beschuldigte ermittelt

Am 11. Mai 2023 haben unbekannte Täter in Zwickau, Ortsteil Eckersbach, in einem damals unbewohnten Mehrfamilienhaus das Heizungssystem und mehrere Wohnungstüren beschädigt. Durch einen geöffneten Wasserhahn wurde das Gebäude bis zur Haustür im Erdgeschoss überflutet. Insgesamt wurde durch die Täter ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro verursacht.

Da der Wohnblock damals perspektivisch als Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber genutzt werden sollte und eine politische Motivation der Tat nicht ausgeschlossen werden konnte, hatte das PTAZ[1] des LKA Sachsen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Zwickau die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Nach umfangreichen Ermittlungen vor Ort sowie mehreren Zeugenvernehmungen konnte der Anfangsverdacht gegen einen 31-jährigen Mann erhärtet werden. In der durchgeführten Beschuldigtenvernehmung räumte er die Tat ein. Die Auswertung der Daten seines Mobiltelefons führten zu einem weiteren, 28-jährigen, Mittäter. Beide Tatverdächtige sind deutsche Staatsangehörige und wohnen in Zwickau im selben Wohngebiet.

Nach Auswertung aller Zeugenvernehmungen konnte den beiden Beschuldigten zusätzlich eine Sachbeschädigung an demselben Gebäude nachgewiesen werden. Sie beschmierten gemeinsam am 26. Mai 2023 mittels weißer Farbe die Hauswand der geplanten Asylunterkunft.

Die Ermittlungsergebnisse des LKA werden nun der Staatsanwaltschaft Zwickau übergeben.

 

[1] PTAZ: Polizeiliches Terrorismus- und Extremismus- Abwehrzentrum


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