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2. Ergänzungsmeldung zum schweren Busunfall auf Autobahn 9

Medieninformation: 158/2024
Verantwortlich: Sandra Freitag
Stand: 28.03.2024, 15:00 Uhr

Ort: BAB 9 i. Ri. München, km 114
Zeit: 27.03.2024, gegen 09:45 Uhr
 

Nach dem schweren Busunfall am gestrigen Tag laufen die Ermittlungen der Verkehrspolizei auf Hochtouren. Im Ergebnis steht fest, dass alle 54 Insassen, die vom Busunternehmen gemeldet wurden, auch in dem Bus anwesend waren. Die Staatsangehörigkeiten der Businsassen sind verifiziert. Zentrales Element war dabei, die vom Busunternehmen gemeldete Passagierliste mit den tatsächlich im Bus anwesenden Personen zu vergleichen. Eine vorübergehende Unstimmigkeit führte beispielsweise auch dazu, dass die Feuerwehr vor Ort Suchmaßnahmen durchführte.

Bei denen noch an der Unfallstelle verstorbenen Frauen handelt es sich um eine 47-Jährige (polnisch) und eine 20-Jährige (indonesisch) mit Wohnsitz in Berlin sowie eine 19-Jährige (deutsch) mit Wohnsitz in Bayern. Eine weitere an der Unfallstelle verstorbene Frau konnte bislang noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden.

Alle weiteren Insassen wurden in Krankenhäuser gebracht und dort medizinisch begutachtet. Glücklicherweise konnte der Großteil der Personen unverletzt oder nach ambulanter Versorgung leichter Verletzungen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Allerdings erlitten auch sechs Personen schwere Verletzungen, die zum Teil sofort operiert werden mussten. Diese befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung.

Der Unfallhergang ist bislang noch unklar und Teil des laufenden Ermittlungsverfahrens, das wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen den 62-jährigen Busfahrer (tschechisch) geführt wird. Wir bitten um Verständnis, dass derzeit keine weiteren Informationen herausgegeben werden können.

 

Hinweis: Eine abschließende Aufzählung der Leichtverletzten ist nicht möglich, da zunächst alle Businsassen in Krankenhäuser gebracht wurden. Aufgrund der Umstände, dass die Insassen teilweise sehr schnell aus den Krankenhäusern entlassen wurden und einige Krankenhäuser aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Auskünfte erteilen, steht der Polizeidirektion Leipzig hier kein vollständiger Überblick zur Verfügung.

Zur Vollständigkeit und Transparenz möchten wir an dieser Stelle die Nationalitäten der 54 Insassen aufzählen: Deutschland (18), Bosnien (1), Syrien (2), Usbekistan (1), Afghanistan (4), Slowakei (1), Russland (1), Peru (2), Türkei (1), Iran (1), Mazedonien (1), USA (2), Neuseeland (1), Polen (2), Ukraine (3), Frankreich (1), Tschechien (1), Indonesien (3), China (2), Kroatien (2), Kanada (1), Indien (2), Schweiz/Italien (1)


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