Polizeiticker Leipzig: Kinder ausgeraubt - Zeugenaufruf

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

16. Januar | Kinder ausgeraubt - Zeugenaufruf

Am Donnerstagnachmittag kam es im Leipziger Stadtteil Gohlis-Süd zu einem Raubdelikt, bei dem zwei Kinder von drei bislang Unbekannten ausgeraubt wurden.

Zunächst sollen die drei Tatverdächtigen die beiden Kindern beleidigt haben, bevor sie diese zur Herausgabe von Bargeld aufforderten. Vor Ort kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei die Täter Beute in einem niedrigen zweitstelligen Betrag machten. Eine bislang unbekannte Zeugin kam den beiden Kindern zur Hilfe, konnte aber vor Ort nicht mehr angetroffen werden. Die Tatverdächtigen entfernten sich nach der Tat in Richtung der Kirschbergstraße. Zu den Tätern, welche alle männlich sind, ist folgendes bekannt:

Person 1:

  • circa 10 Jahre alt
  • circa 1,35 bis 1,40 Meter groß
  • schmales Gesicht
  • Bekleidung: schwarze Jacke mit orangenem Innenfutter, enge schwarze Jogginghose, schwarze Winterstiefel

Person 2:

  • circa 12 bis 14 Jahre alt
  • circa 1,40 Meter groß
  • blonde Haare
  • Sommersprossen
  • Bekleidung: schwarze Markenjacke, Jeans, schwarze Markenschuhe

Person 3:

  • circa 14 bis 16 Jahre alt
  • circa 1,70 Meter groß
  • narbiges Gesicht
  • Bekleidung: schwarze Jacke, beiger Pullover, schwarz/graue Jeans, schwarze Schuhe, beige Mütze

Neben den drei Tatverdächtigen ist die Polizei auch auf der Suche nach der bislang unbekannten Zeugin, die den Kindern zur Hilfe kam. Außerdem bittet die Kriminalpolizei darum, dass sich Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 melden.

15. Januar | Einbrüche in Geithain - Tatverdächtiger gestellt

In der vergangenen Nacht konnten Beamte des Polizeireviers Borna einen Mann stellen, der im Verdacht steht, in mehrere Geschäfte in Geithain eingebrochen zu sein.

Kurz nach Mitternacht erhielt das Führungs- und Lagezentrum einen Anruf einer Wachschutzfirma aufgrund eines Einbruchsalarms in einem Discounter in Geithain. Vor Ort bestätigte sich der Einbruch in den Discounter. Außerdem hatte man sich ebenfalls Zutritt zu einer angrenzenden Bäckereifiliale verschafft. Im Rahmen der Tatortbereichsfahndung konnte auf einem Parkplatz eines weiteren Discounters eine männliche Person angetroffen werden. Als die Beamten den Mann anhielten, stellten sie einen weiteren Einbruch in ein angrenzendes Bekleidungsgeschäft fest. Bei genauerem Hinsehen erkannten die Beamten an der Kleidung des Mannes Etiketten des Geschäftes. Aufgrund der örtlichen Nähe und des zeitlichen Zusammenhangs wurden Ermittlungen gegen den 32-Jährigen (ungarisch) in Bezug auf die Einbrüche wegen des Verdachts der besonders schweren Fälle des Diebstahls aufgenommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft durfte der Tatverdächtige, nachdem er erkennungsdienstlich behandelt und die Bekleidung sichergestellt worden war, aus den Maßnahmen entlassen werden. Insgesamt wurden Gegenstände im Wert von circa 200 Euro entwendet und der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf circa 3.000 Euro.

14. Januar | Feuerlöscher gesprengt - Zeugen gesucht

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es im Leipziger Nordwesten zu einer Explosion.

Durch die herbeigerufene Polizei wurde festgestellt, dass durch unbekannte Täter ein manipulierter Feuerlöscher in der Nähe eines Einfamilienhauses auf unbekannte Art und Weise zur Detonation gebracht worden war. Hierdurch wurden der Zaun sowie die Hausfassade beschädigt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf circa 2.000 Euro beziffert. Personen kamen nicht zu Schaden. Vor Ort wurde im Rahmen der Umfeldermittlungen in der gleichen Straße vor einem anderen Mehrfamilienhaus ein weiterer offensichtlich ebenfalls manipulierter Feuerlöscher festgestellt, der aus bisher nicht bekannten Gründen nicht zur Explosion kam. Die Kriminalpolizei sicherte vor Ort Spuren und hat die Ermittlungen wegen des Tatvorwurfs des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.

Die Ermittlungsbehörden sind bei der Aufklärung der Straftat auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

Es werden Zeugen gesucht, die in dem Tatzeitraum im Umfeld der beiden Tatorte verdächtige Personen und/ oder Fahrzeuge gesehen oder sonstige relevante Feststellungen getätigt haben. Auch Wahrnehmungen im Internet oder in den sozialen Medien, insbesondere auch im Nachgang der Tat, können die Ermittlungen unterstützen.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

14. Januar | Täter nach Raubdelikt gestellt

Gestern Abend bewiesen zwei Passanten Zivilcourage und verhinderten eine Raubstraftat am Hauptbahnhof.

Eine 60-jährige Frau saß in einem Warteraum im Leipziger Hauptbahnhof, als ein 38-jähriger Mann (moldawisch) versuchte, die Frau in ein Gespräch zu verwickeln. Dabei versuchte er ihre Handtasche zu entwenden und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Das sahen zwei Zeugen, schritten ein und verständigten die am Bahnhof zuständige Bundespolizei, welche den Tatverdächtigen feststellen konnten. Durch Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde die vorläufige Festnahme angeordnet und der 38-Jährige in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Die Frau erlitt leichte Verletzungen. Heute ist eine Vorführung beim Haftrichter angesetzt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

13. Januar | Tatverdächtige nach Autoeinbruch gestellt

Polizisten des Polizeireviers Leipzig-Südost gelang es am Montagmittag, zwei Tatverdächtige (46, männlich und 48, weiblich, beide deutsch), nach zwei Einbrüchen in Pkw zu stellen.

Durch Zeugen wurde zunächst der Einbruch in einen VW und einen Transporter gemeldet. Neben verschiedenen Wertsachen befand sich unter den entwendeten Gegenständen auch ein technisches Gerät, welches durch die Besitzerin in der Dimpfelstraße in Leipzig geortet werden konnte. Die Polizeibeamten folgten der Ortung und konnten zwei Personen in einem Pkw ausfindig machen, welche die entwendeten Gegenstände in diesem lagerten. Bei der Durchsuchung des Wagens konnten neben dem Diebesgut auch noch Betäubungsmittel sichergestellt werden. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls, ein.

12. Januar | Reisebus in Vollbrand

Ein Reisebus geriet Sonntagnacht in Taucha aus bislang ungeklärter Ursache in Brand und wurde dadurch vollständig zerstört. Der über 380.000 Euro teure Bus der Firma MAN stand ordnungsgemäß geparkt in der Otto-Schmidt-Straße, wo Zeugen gegen 22 Uhr den Brand bemerkten. Die Freiwilligen Feuerwehren der Orte Jesewitz und Taucha rückten aus und konnten den Brand löschen. Durch die Hitzeentwicklung wurden auch drei Fenster eines angrenzenden Gebäudes beschädigt. Das zuständige Fachkommissariat hat die Ermittlungen wegen eines Branddeliktes aufgenommen. Der Einsatz eines Brandursachenermittlers wird derzeit geprüft. Es entstand ein Sachschaden von circa 385.000 Euro.

9. Dezember | Verkehrseinschränkungen durch Schneefall

Heute kam es aufgrund der Witterung und des Schneefalls, zwischen  06.00 Uhr bis 11.00 Uhr, im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Leipzig zu insgesamt 33 Verkehrsunfällen – 15 davon allein in Leipzig – und mehreren Verkehrsbehinderungen. 

So musste gegen 06:50 Uhr an der Anschlussstelle Wiedemar die Auf- und Abfahrt zur A9,  Richtung München, aufgrund eines Unfalls zwischen zwei Pkw komplett gesperrt werden. Dabei wurde ein Kind leicht verletzt. Gegen 08:45 Uhr blockierten in Borna, aufgrund der Glätte, zwei Lkws die B93 stadtauswärts. Sie rutschen durch einen Berganstieg immer wieder zurück. Zeitgleich blockierten ein Lkw die Ausfahrt Großkugel auf der A9 in Richtung Berlin. Ein ähnliches Szenario gab es zur gleichen Zeit auf der A72 an der Anschlussstelle Borna-Nord. Ein weiterer Lkw fuhr sich 09:35 Uhr am Kreuz Leipzig-Süd auf der Überfahrt von der A38 zur A72 fest. Auf der S65 stellte sich kurz nach 10 Uhr zwischen Bennewitz und Groitzsch durch die Glätte ein Lkw quer, was zu einer Straßensperrung führte. Auf der A14 blieb gegen 10:15 Uhr ein Lkw an der Abfahrt Schkeuditz liegen, was derzeit zu Stau auf der A14 führt. Ebenfalls im Landkreis Nordsachsen kam es in der Gemeinde Dölzig auf der B186 zu einem Unfall zwischen zwei Pkw, bei dem niemand verletzt wurde. Auch hier ist die Straße gesperrt.

In allen Fällen ist der Sachschaden noch nicht bekannt. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um eine an die Witterung angepasste Fahrweise. 

8. Januar | Beim Überholen fast in Funkstreifenwagen gefahren

Gestern Vormittag konnte nur durch die Gefahrenbremsung eines Funkstreifenwagens ein Unfall verhindert werden.

Eine 23-jährige Fahrerin (deutsch) fuhr mit ihrem VW Golf auf der B176 aus Neukieritzsch kommend in Richtung Groitzsch. Trotz eines Funkstreifenwagens im Gegenverkehr versuchte sie einen vor ihr fahrenden Lkw zu überholen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste die Beamten des Polizeireviers Borna eine Gefahrenbremsung einleiten. Die Tatverdächtige scherte im Anschluss wieder in ihre Spur und setzte die Fahrt fort. Die Polizeibeamten wendeten und hielten die 23-Jährige wenige Kilometer später an und eröffneten ihr, dass nun Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen werden.

07. Januar | Flucht nach Unfall - Zeugen gesucht

Nach einem Verkehrsunfall im Leipziger Westen am gestrigen Abend flüchteten Fahrer und Insassen vom Unfallort. 

Zeugen meldeten der Polizei den Unfall auf der Friesenstraße in Altlindenau gegen 21:30 Uhr. Ein bislang Unbekannter war mit einem BMW der 3er-Reihe in Richtung Altlindenau unterwegs. Auf der winterglatten Fahrbahn hatte er die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, kam von der Fahrbahn ab und prallte zunächst gegen einen Baum, dann gegen einen Lichtmast und schließlich gegen einen weiteren Baum, an dem er dann zu stehen kam. Wie Zeugen berichteten, flüchteten der Fahrer und zwei Insassen vom Unfallort in Richtung der Hans-Driesch-Straße. Eine anschließende Suche nach ihnen, bei der auch ein Fährtenhund und eine Drohne eingesetzt wurden, blieb ergebnislos. Das Auto wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt. Amtliche Kennzeichen waren daran nicht angebracht. Es war jedoch auch nicht als gestohlen gemeldet. Der durch die Zusammenstöße entstandene Sachschaden wird auf circa 20.000 Euro geschätzt. Der Verkehrsunfalldienst ermittelt nun wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht weitere Zeugen. Die Friesenstraße war bis um Mitternacht gesperrt. 

Die unbekannten Flüchtenden, alle drei männlich, wurden wie folgt beschrieben: 

Person 1:
- 20 bis 25 Jahre alt
- schwarze Haare
- dunkle Jacke
- blutetende Kopfwunde
- soll russisch oder eine ähnliche Sprache gesprochen haben

Person 2:
- 20 bis 30 Jahre alt
- lange, gelockte Haare

Person 3:
- 60 bis 70 Jahre alt
- Vollbart
- graue Haare

Wer von ihnen tatsächlich der Fahrer war, ist nicht bekannt. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Beteiligten später mit einem anderen Fahrzeug wegfuhren oder abgeholt wurden. 

Wer Hinweise zu dem Unfall oder zu den Beteiligten geben kann, wird gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden.

6. Januar | Lkw verliert Eisscholle

Beschädigter VW mit eingedellter Frontscheibe. 

Auf der Bundesautobahn 14 traf am Montagvormittag eine, von einem Lkw gerutschte, Eisscholle einen hinter diesem fahrenden VW Caddy auf der Frontscheibe. Gegen 11:20 Uhr war der Sattelzug auf Höhe der Anschlussstelle Leipzig-Mitte unterwegs, als sich eine Eisscholle vom Dach des Sattelaufliegers löste. Die hinter dem Lkw fahrende VW-Fahrerin (33) konnte nicht mehr ausweichen, woraufhin der Eisbrocken auf die Frontscheibe fiel, welche dadurch zerstört wurde. Die Fahrerin blieb hierbei unverletzt, es entstand jedoch circa 1.000 Euro Sachschaden am VW. Der Lkw-Fahrer fuhr nach dem Unfall pflichtwidrig weiter, ohne seine Beteiligung am Unfall bekannt zu geben. Die Geschädigte fuhr daraufhin zum Polizeirevier Grimma, wo sie eine Anzeige erstattete. Die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurden aufgenommen.

Die Polizei weist an dieser Stelle darauf hin, dass nur verkehrssichere Fahrzeuge am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Besonders im Winter muss auf das richtige Entfrosten geachtet werden. Nicht nur die Scheiben und Spiegel müssen vom Eis befreit werden, sondern auch alle anderen Fahrzeugflächen. Besonders auf größeren Flächen wie Planen sammelt sich die Feuchtigkeit, welche bei Minustemperaturen gefriert und beim Anfahren oder Bremsen plötzlich vom Dach stürzen könnte, was zu schlimmsten Unfällen führen kann.

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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