Polizeiticker Leipzig: Flucht endet mit Unfall

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

21. Juli | Flucht endet mit Unfall

Ein 25-Jähriger versuchte am Montagnachmittag erfolglos vor der Polizei zu flüchten. Dabei verletzte er zwei Personen leicht.

Den Beamten des Polizeireviers Wurzen fiel ein VW Golf ohne Kennzeichen  am Bahnhof in Wurzen auf, welchen die Polizisten kontrollieren wollten. Der 25-Jährige (deutsch) entzog sich der Kontrolle und raste zwischenzeitlich mit über 100 km/h durch die Stadt Wurzen. Die Verfolgung zog sich im weiteren Verlauf durch die Orte Mühlbach, Burkartshain und Nemt. Schlussendlich versuchte der 25-Jährige, über die Staatsstraße 11 in Richtung Oelschütz zu fliehen, wobei er immer wieder Fahrzeuge überholte und dafür in den Gegenverkehr fuhr. Dort kollidierte der Golf mit einem stehenden Citroën C4, in dem sich zwei Frauen (73, 22) befanden. Sie wurden durch den Unfall leicht verletzt. Durch die Wucht der Kollision wurde der Citroën auf einen dahinter befindlichen Mazda geschoben. Die Fahrzeuge waren bereits aufgrund des eingeschalteten Blaulichts des Streifenwagens am Fahrbahnrand zum Stehen gekommen.

Im Fahrzeug des 25-Jährigen befand sich ein 18-jähriger Beifahrer, welcher durch den Unfall ebenfalls leicht verletzt wurde. Alle Verletzten wurden durch einen Rettungswagen versorgt, jedoch nicht in Krankenhäuser gebracht. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der 25-jährige Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und zudem der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Cannabis, Methamphetaminen und Kokain stand. Außerdem war das Fahrzeug nicht versichert. Zusätzlich stellten die Beamten eine geringe Menge Betäubungsmittel bei ihm sicher. Die Ermittlungen wegen diverser Verkehrsdelikte, unter anderem wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, wurden aufgenommen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt circa 16.500 Euro.

12. Juli | Leblose Person aus Kulkwitzer See geborgen

Am gestrigen Abend wurde ein 38-Jähriger leblos aus dem Kulkwitzer See geborgen, nachdem er dort zuvor baden war. Zeugen fanden den Mann gegen 19:00 Uhr  im Bereich des Ostufers regungslos im Wasser treibend. Er war zuvor mit Bekannten dort baden gewesen. Sofortige Reanimationsversuche blieben erfolglos. Rettungswesen, Feuerwehr, Kriminalpolizei und Rechtsmedizin wurden zum Ereignisort gerufen. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Ein Straftatsverdacht kann bislang ausgeschlossen werden, so dass die Ermittler derzeit von einem Badeunfall oder einem gesundheitlichen Problem ausgehen. Die genaue Todesursache muss durch die Rechtsmedizin geklärt werden.

10. Juli | Mehrere Explosionen in Leipzig

In der Nacht kam es auf der Eutritzscher Straße kurz vor Mitternacht zu einer Explosion, bei welcher ein 18-Jähriger durch ein pyrotechnisches Erzeugnis schwer verletzt wurde. Es liegen gegenwärtig keine anderen Erkenntnisse vor, als dass der 18-Jährige den bislang noch unbekannten Gegenstand selbst entzündet hat. Er musste zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

In der Georg-Schwarz-Straße wurde der Polizei gegen 3:15 Uhr eine Explosion gemeldet, durch welche der Eingangsbereich eines Restaurants stark beschädigt wurde. Die Ursache für die Explosion ist gegenwärtig unbekannt.

Um kurz nach 3:40 Uhr wurde eine weitere Explosion in der Universitätsstraße bekannt, bei welcher der Frontbereich einer Bar stark beschädigt wurde. Auch hier ist die Ursache für die Explosion gegenwärtig unbekannt

Die Ermittlungen zu allen Fällen stehen am Anfang, auch was mögliche Zusammenhänge betrifft. Für die erste Explosion in der Eutritzscher Straße liegen dafür aktuell keine Anhaltspunkte vor.

Im Rahmen der Tatortarbeit hat die Polizei aktuell die Bereiche um die Georg-Schwarz-Straße sowie die Universitätsstraße großräumig abgesperrt. In allen Fällen wurden die Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.

8. Juli | Mann in Bus zusammengeschlagen - Zeugenaufruf

Am 7. Juni kam es in der Buslinie N6 zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 46-Jähriger durch einen Unbekannten zusammengeschlagen wurde.

Der 46-Jährige war in der Nacht vom 6. zum 7. Juni mit dem Bus auf dem Weg nach Hause. Nach ersten Erkenntnissen stiegen an der Haltestelle Leonhardstraße zwei Personen in den Bus ein, darunter auch der unbekannte Täter. Der unbekannte Täter soll den 46-Jährigen zunächst verbal provoziert haben. Daraufhin habe der Täter unvermittelt auf den Mann eingewirkt , so dass dieser nächsten Haltestelle aus dem Bus flüchtete und seine nicht unerheblichen Verletzungen in einem Krankenhaus behandeln ließ. Der Täter kann folgendermaßen beschrieben werden:

  •  dunkelblonde-braune Haare
  • brauner Oberlippenbart
  • Tätowierung auf dem Oberkörper
  • Bekleidung: beige kurze Hose, Hawaii-Hemd

Die Ermittlungen wegen Körperverletzung wurden aufgenommen. Im Bus sollen sich mehrere Personen befunden haben, welche sich bislang nicht bei der Polizei bekannt gemacht haben. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 6 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden.

7. Juli | Brand eines leerstehenden Hauses

In der vergangenen Nacht kam es in der Kieler Straße im Leipziger Stadtteil Mockau-Nord auf bisher unbekannte Art und Weise zum Brand eines unbewohnten Hauses. 

Mehr als 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Leipzig waren gegen 01:30 Uhr an den Löscharbeiten beteiligt. Während des Einsatzes musste die Kieler Straße vollständig gesperrt werden. Zudem wurde ein vor dem Gebäude abgestellter Pkw des Typs Skoda Superb durch das Feuer beschädigt. Der Brand zerstörte das Innere des Gebäudes nahezu vollständig. Darüber hinaus ist der Dachstuhl teilweise einsturzgefährdet. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Branddelikts aufgenommen und prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers.

6. Juli | Zeugenaufruf nach Raub

Am späten Sonntagabend wurde ein 46-Jähriger in der Alten Straße in Leipzig von einem unbekannten Täter beraubt, nachdem dieser ein technisches Gerät über das Internet verkaufen wollte.

Der Mann hatte das Gerät auf einer Verkaufsplattform angeboten, woraufhin sich ein Interessent meldete und dieses erwerben wollte. Bei einem vereinbarten Treffen nahm der Unbekannte das Gerät an sich und zeigte einen waffenähnlichen Gegenstand vor, woraufhin der 46-Jährige ihm das Gerät überließ. Der Täter entfernte sich daraufhin in unbekannte Richtung. Beschrieben wird er folgendermaßen:

  • circa 20 bis 25 Jahre alt
  • circa 1,65 Meter bis 1,70 Meter groß
  • dunkle, fettige Haare und ungepflegter Kinnbart
  • braune Augen
  • Bekleidung: heller Wollpullover, gestrickte Wollkapuze mit schwarzem Symbol, Multifunktionshose

Die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes wurden aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

1. Juli | Drogenkontrolle in Bar

Am Montagmittag konnten Beamte des Rauschgiftkommissariates circa 80 Gramm Betäubungsmittel und fast 150 verschreibungspflichtige Medikamententabletten in einer Bar in der Eisenbahnstraße sicherstellen. Außerdem wurden zwei tatverdächtige Männer festgenommen.

Durch Ermittlungen der Kriminalpolizei hatte sich der Verdacht erhärtet, dass aus einer Bar mit Drogen gehandelt wurde. Die Beamten durchsuchten das Geschäft auf Beschluss des Amtsgerichtes Leipzig hin und fanden in mehreren Verstecken Betäubungsmittel und verschreibungspflichtige Arzneimittel. Unter anderem wurden knapp 60 g Heroin, 7 g Kokain, 2,5 g Crystal, 5 g Marihuana und 132 Pregabalin-Tabletten sowie 14 Tilidin-Tabletten gefunden. Ein Drogenspürhund war ebenfalls mit im Einsatz.

Während des Einsatzes wurde ein 40-Jähriger (deutsch) in der Lokalität angetroffen, der durch einen Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben war. Außerdem wurde ein 26-Jähriger (syrisch) nach Rücksprache mit der Leipziger Staatsanwaltschaft aufgrund des dringenden Tatverdachtes, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben, festgenommen. Beide Männer wurden in Justizvollzugsanstalten gebracht. Ein Richter hatte am Dienstagmittag den Haftbefehl gegen den 26-Jährigen in Vollzug gesetzt.

Insgesamt hat das Gewerbeamt Leipzig, zusammen mit dem Stadtordnungsdienst und der Polizeidirektion Leipzig, somit das 21. Gewerbeobjekt dieses Jahr geschlossen. Bei elf dieser Schließungen gaben Verstöße gegen das Betäubungsmittel- bzw. Arzneimittelgesetz Anlass hierzu.

29. Juni | Ladekabeldiebstahl - Tatverdächtiger gestellt

Nach wiederholten Diebstählen von Ladekabeln auf dem Parkplatz des Paunsdorf-Centers, führte ein Polizeieinsatz des Polizeireviers Leipzig-Südost zur Festnahme eines Tatverdächtigen.

Seit dem 15. Juni kam es zu insgesamt vier Diebstählen von Ladekabeln aus E-Ladesäulen auf dem Gelände des Einkaufszentrums. Hierbei entstanden massive Sachschäden an den Ladesäulen, die auf circa 18.000 Euro geschätzt werden. Der Wert der entwendeten Kabel ist hierbei auf einen niedrigen dreistelligen Betrag zu schätzen.

In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag konnten Beamte einen 40-Jährigen (deutsch) stellen. Der Mann hatte gegen 4:30 Uhr mehrfach den Versuch unternommen, Ladekabel von den Säulen zu entwenden. Durch eine Streifenbesatzung konnte der Mann in unmittelbarer Nähe zum Tatort festgestellt werden. Aufgrund von Erkenntnissen aus den vorherigen Straftaten wurde der 40-Jährige als Tatverdächtiger identifiziert. Zudem führte der Mann ein Werkzeug bei sich, um die Kabel von den Säulen zu trennen.

Der 40-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Leipziger Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen und am Freitag einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Leipzig vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der Tatverdächtige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls und gemeinschädlicher Sachbeschädigung dauern an

25. Juni | Mann verletzt unter Drogeneinfluss Polizisten

Eine Beleidigung in einer S-Bahn endete kurz nach Mitternacht in Eilenburg mit einem Widerstand gegen Polizeibeamte.

Ein 40-jähriger Mann (deutsch) beleidigte in der S-Bahn von Leipzig nach Eilenburg zwei Frauen. Als diese in Eilenburg ausstiegen, beleidigte er sie weiter und folgte ihnen in die Innenstadt. Die Frauen fühlten sich bedroht und riefen die Polizei. Polizistinnen und Polizisten des Reviers Eilenburg konnten den Mann nach kurzer Flucht stellen und kontrollieren. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und verletzte eine 32-jährige Polizistin und einen 57-jährigen Polizisten leicht. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Amphetamine. In seinem Rucksack wurden Ampullen mit Flüssigkeiten gefunden, bei denen es sich wahrscheinlich um Betäubungsmittel handelt. Diese stellten die Beamten sicher. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der Mann durfte im Anschluss an die Blutentnahme gehen. Die Beamten des Polizeireviers Eilenburg ermitteln nun wegen des Verdachts  des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln, des tätlichen Angriffs auf und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie der gefährlichen Körperverletzung.

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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