Polizeiticker Leipzig: Zeugen zu sexuellen Übergriff gesucht

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

9. Oktober | Zeugen zu sexuellen Übergriff gesucht

Anfang dieser Woche kam es im Leipziger Osten zu einem Übergriff gegenüber einer 26-Jährigen. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nun Zeuginnen und Zeugen.

Die 26-jährige Frau befand sich in der Nacht von Montag zu Dienstag zunächst von circa 23:00 Uhr bis 00:30 Uhr mit ihrer Freundin im östlichen Bereich des Lene-Voigt-Parks (Nähe Lokschuppen). Nachdem sich ihre Begleiterin gegen 00:30 Uhr nach Hause begab, verblieb die 26-Jährige allein im Park und begab sich zu einer Gruppe von drei Männern, welche dort auf einer Parkbank (Höhe Ausgang Reichpitschstraße 49, Nähe Restaurant Trattoria Anna Rosa) saßen und Alkohol tranken. In der weiteren Folge kam es in der Nähe des dort befindlichen WC-Häuschens zu einem sexuellen Übergriff.

Die drei unbekannten Männer auf der Parkbank können wie folgt beschrieben werden:

Person 1:

  • circa 25 bis 30 Jahre alt
  • circa 1,75 Meter groß
  • kräftige Statur
  • nach hinten gegelte dunkle Haare
  • trug Bart

Person 2:

  • circa 18 bis 25 Jahre alt
  • circa 1,80 bis 1,85 Meter groß
  • schlanke und drahtige Statur
  • schulterlanges, dunkles Haar

Person 3:

  • circa 25 bis 30 Jahre alt
  • circa 1,80 Meter groß
  • dünne Statur
  • kurze, braune Haare

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

6. Oktober | Beschuldigte nach Wohnungseinbruch in Untersuchungshaft

Durch Zeugenhinweise konnten Beamte der Inspektion Zentrale Dienste und der Polizeidirektion Leipzig, am 4. Oktober, zwei Tatverdächtige (35, 57, beide georgisch) in der Braunschweiger Straße in Leipzig stellen, welche ersten Erkenntnissen nach in ein Einfamilienhaus in der Braunschweiger Straße eingebrochen waren.

Die Polizei erhielt kurz vor 1 Uhr durch einen Zeugen Hinweise zu Personen, die an geparkten Fahrzeugen im Bereich der Braunschweiger Straße herumhantieren würden. Vor Ort angekommen konnten Polizeibeamte zunächst im Bereich der Braunschweiger Straße einen 57-Jährigen stellen. Ein 35-Jähriger versuchte sich hinter einem Fahrzeug zu verstecken, wurde aber durch Polizeibeamte ebenfalls gefunden. Bei den Tatverdächtigen und in einem offensichtlich von diesen genutzten Pkw konnten die Beamten neben Einbruchswerkzeugen unter anderem auch Schmuck, Mobiltelefone und einen höheren Bargeldbetrag finden und sicherstellen. Ein sichergestelltes Smartphone konnte einem Bewohner eines Einfamilienhauses in der Braunschweiger Straße zugeordnet werden. Als die Polizei das Einfamilienhaushaus aufsuchte, konnte dort der Einbruch in das Haus festgestellt werden. Im Ergebnis weiterer Prüfungshandlungen konnten sowohl der Schmuck, als auch das Smartphone und das Bargeld eindeutig dem Eigentümer des Einfamilienhauses, der zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht zu Hause war, zugeordnet werden. Das sichergestellte Diebesgut konnte dem Eigentümer nach Abschluss der kriminaltechnischen Arbeiten noch am Sonntagabend wieder übergeben werden. Im Rahmen der Spurensuche kam auch ein Fährtenhund zum Einsatz. Nach Rücksprache mit der Leipziger Staatsanwaltschaft wurden die beiden Tatverdächtigen vorläufig festgenommen und in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht.

Der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig hat am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig gegen beide Beschuldigte jeweils einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet. Die Beschuldigten wurden anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an. 

4. Oktober | Verletzter nach Auffahrunfall - Zeugenaufruf

Heute Morgen kam es im Leipziger Stadtteil Plagwitz zu einem Auffahrunfall an einer Ampelkreuzung, bei dem ein 63-Jähriger verletzt wurde.

Der 24-jährige Fahrer eines Mercedes C-Klasse mit polnischem Kennzeichen fuhr um 06:20 Uhr auf der Antonienstraße stadtauswärts in Richtung der Kreuzung zur Erich-Zeigner-Allee. An der Ampel hielt bei Rot vor ihm ein Hyundai Santa Fe. Dies bemerkte er zu spät und fuhr auf den Hyundai auf, dessen Fahrer leicht verletzt wurde und ambulant ärztlich behandelt werden musste. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt circa 16.000 Euro. Beim Mercedesfahrer wurde eine Atemalkoholkonzentration von 1,2 Promille gemessen, was eine Blutentnahme auf einem Polizeirevier nach sich zog. Eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs folgte. 

Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen zu diesem Verkehrsunfall. Insbesondere auf den linken Spuren am Unfallort sollen sich zwei weitere Pkw befunden haben, deren Fahrer zum Unfallhergang beitragen könnten.  Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem Verkehrsunfall geben können, werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden. 

2. Oktober | Über ein Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt

Der Kriminalpolizei Leipzig konnte am gestrigen Mittwoch mit Unterstützung der Landespolizei Sachsen-Anhalt und der Leipziger Bereitschaftspolizei, fast 1,8 Kilogramm Betäubungsmittel sicherstellen und einen 46-Jährigen Mann vorläufig festnehmen.

Im Ergebnis umfangreicher Ermittlungen wurden durch das  Leipziger Rauschgiftkommissariat am Mittwochmorgen richterliche Durchsuchungsbeschlüsse gegen einen 46-jährigen Mann aus Leipzig (deutsch) durchgesetzt. Diesen Beschlüssen lag der Tatvorwurf des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu Grunde.  Da nach den polizeilichen Ermittlungen der Verdacht bestand, dass der Mann mehrere Lagerplätze zur Aufbewahrung der zum Handel bestimmten Betäubungsmittel nutzt, wurden diese sämtlich durchsucht. Die Durchsuchungen verliefen erfolgreich. Insgesamt stellte die Polizei über 1 Kilogramm Methamphetamin, 635 Gramm Cannabis, 54 Gramm Kokain, sowie 37 Gramm Ecstasy und einen vierstelligen Bargeldbetrag sicher.

Der 46-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Leipziger Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen. Durch die Staatsanwaltschaft Leipzig wurde gegen den strafrechtlich bisher nicht einschlägig vorbelasteten Beschuldigten noch am Mittwoch beim zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Leipzig ein Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gestellt. Dieser Antrag wurde durch den Ermittlungsrichter abgelehnt, da nach Auffassung des Gerichts unabhängig von einem bestehenden Tatverdacht bei dem Beschuldigten kein für den Erlass eines Haftbefehls erforderlicher Haftgrund vorliegt. Der Beschuldigte wurde aufgrund dieser Entscheidung des Gerichts noch am selben Tag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.

30. September | Mit hoher Geschwindigkeit unterwegs

Der Fachdienst Verkehrsüberwachung der Polizeidirektion Leipzig hat gestern Vormittag auf der Bundesautobahn 72 in Fahrtrichtung Chemnitz, zwischen dem Kreuz Leipzig und dem Abzweig Zwenkau, Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

Auf dem besagten Streckenabschnitt sind 100 km/h erlaubt. Insgesamt wurden bei über 4.100 gemessenen Fahrzeugen 345 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Die höchste Überschreitung wurde bei einem VW-Passat-Fahrer mit 187 km/h gemessen. Nach Abzug der Toleranz ergibt sich eine Überschreitung von 81 km/h. Ihn erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 700 Euro, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte.

29. September | Tatverdächtige bei Kellereinbruch gestellt

In der vergangenen Nacht stellten Beamte des Polizeireviers Delitzsch zwei Tatverdächtige bei einem Kellereinbruch in Delitzsch.

Ein Anwohner der Käthe-Kollwitz-Straße in Delitzsch wählte gegen 2:20 Uhr den Notruf der Polizei und informierte darüber, dass Unbekannte in den Keller eines Mehrfamilienhauses einbrechen. Beamte des Polizeireviers Delitzsch waren schnell vor Ort und konnten eine 44-jährige Frau und einen ebenfalls 44-jährigen Mann stellen. Die beiden versuchten zu flüchten und leisteten Widerstand. Des Weiteren beleidigten und bedrohten sie die Beamten. Verletzt wurde niemand. Die entwendeten Gegenstände konnten noch vor Ort dem Besitzer zurückgegeben werden. Außerdem stellten die Beamten Einbruchswerkzeug sicher, das der 44-Jährige mit sich führte. Bei einer Überprüfung der Personen stellte sich heraus, dass gegen die Frau ein Haftbefehl vorlag. Durch die Zahlung der darin geforderten Geldstrafe konnte die 44-Jährige den Haftbefehl abwenden. Im Rahmen der weiteren polizeilichen Ermittlung konnte ein Fahrzeug in unmittelbarer Nähe festgestellt werden, an dem Kennzeichen angebracht waren, die nicht an den Pkw gehörten. Des Weiteren gibt es Hinweise, dass das Auto im Zusammenhang mit weiteren Diebstahlsdelikten steht. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem besonders schweren Fall des Diebstahls sowie weitere Diebstahlsdelikte dauern an.

26. September | Fahndung nach entwichenem Strafgefangenen

Die Leipziger Polizei sucht nach einem 22-jährigen, entwichenen Strafgefangenen.

Der Gesuchte ist seit 2025 einstweilig untergebracht und befindet sich seitdem in einer Heilanstalt. Am Freitag, den 25. September 2026, entwich der Gefangene gegen 16:00 Uhr von dem Gelände des Maßregelvollzugs in der Leipziger Straße in Schkeuditz, indem er bei einem Spaziergang davonlief. Gegen den Gesuchten wurde ein Vollstreckungshaftbefehl erlassen.

Umfangreiche Suchmaßnahmen führten bisher nicht zum Auffinden des 22-Jährigen. Die Leipziger Polizei wendet sich nunmehr aufgrund eines staatsanwaltschaftlichen Beschlusses zur Suche nach dem Entwichenen an die Öffentlichkeit.

Der Entwichene könnte sich möglicherweise im Leipziger Raum aufhalten.

Aufgrund seiner bisherigen Taten ist nicht auszuschließen, dass von dem 22-Jährigen eine Gefahr ausgeht, weswegen im Falle einer Sichtung des Mannes darum gebeten wird, sofort die Polizei unter 110 zu rufen.

Wer erkennt den Mann auf den Bildern? Wer hat ihn seit Freitag gesehen? Wer weiß, wo er sich aufhält? Zeugen und Zeuginnen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Sie finden Abbildungen des Gesuchten unter dem folgenden Link: https://www.polizei.sachsen.de/de/43715.html

25. September | Handtasche geraubt - Zeugenaufruf

Gestern Nachmittag entriss im südöstlichen Zentrum von Leipzig ein unbekannter Täter einer 50-Jährigen die Handtasche, in der sich viel Bargeld befand, und flüchtete mit einem Pkw. Die Polizei sucht Zeugen. 

Die Frau stieg gegen 16:20 Uhr aus der Straßenbahn der Linie 16 an der Haltestelle Deutsche Nationalbibliothek aus. Kurz darauf riss ihr ein Unbekannter gewaltsam von hinten die Handtasche von der Schulter. Trotz Gegenwehr erlangte der Angreifer die Tasche, rannte zu einem Auto in der Straße des 18. Oktober, stieg auf der Beifahrerseite ein und flüchtete. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen Mittelklassewagen, ähnlich eines VW-Golf, gehandelt haben. Die 50-Jährige stürzte und wurde leicht verletzt. Ärztlich behandelt werden musste sie nicht. In der dunkelblauen mittelgroßen Handtasche befanden sich ein größerer Bargeldbetrag und persönliche Dinge. Der Stehlschaden beträgt mehrere tausend Euro.

Der unbekannte Angreifer konnte wie folgt beschrieben werden:
* 40 bis 45 Jahre alt
* 1,65 bis 1,70 Meter groß
* kräftige bis dicke Gestalt
* schwarze Haare
* bekleidet mit scharzer Jacke

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. 

24. September | Unfallflucht mit erheblichem Schaden

Am Dienstagabend kam es im Leipziger Stadtteil Marienbrunn zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden, bei dem der Verursacher anschließend flüchtete.

Zunächst streifte im Sterntalerweg ein VW Golf einen am Straßenrand geparkten Ford Tourneo. Dabei entstand erheblicher Sachschaden an beiden Fahrzeugen. Der VW Golf entfernte sich nach der Kollision unerlaubt vom Unfallort. Eine Zeugin hatte den Unfall beobachtet, sich das Kennzeichen des Golf notiert und der Polizei mitgeteilt. Die alarmierten Polizeibeamten nahmen den Verkehrsunfall auf und konnten wenig später den Fahrer des VW Golf ausfindig machen. Ein besonders geschulter Polizeibeamter stellte beim 80-jährigen Fahrer (deutsch) erhebliche Zweifel an der Fahrtüchtigkeit aufgrund gesundheitlicher Mängel fest. Ein freiwilliger Atemalkoholvortest ergab zudem einen Wert von 0,32 Promille. Die Polizeibeamten stellten daraufhin die Fahrerlaubnis und die Fahrzeugschlüssel des 80-Jährigen sicher. Er muss sich nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 15.000 Euro. Das Polizeirevier Leipzig-Südost hat die Ermittlungen aufgenommen.

23. September | Raubdelikt - Zeugenaufruf

Am Dienstagvormittag wurde ein 66-Jähriger in einer Parkanlage in der Wurzener Straße überfallen. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach Zeuginnen und Zeugen.

Gegen 11:00 Uhr saß der Mann, in einer gelb-schwarz-weißen Trainingsjacke auf einer Parkbank an der Wurzner Straße in Höhe der Edlichstraße, als er von mehreren Unbekannten angesprochen und von ihm Bargeld gefordert wurde. Dabei drohten die mutmaßlich jugendlichen Tatverdächtigen dem 66-Jährigen unter anderem mit einem spitzen Gegenstand. Schlussendlich flüchteten die Täter mit einigen Bargeldscheinen und einem Handy in unbekannte Richtung. Eine Beschreibung der Täter liegt nicht vor.

Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeuginnen und Zeugen. Personen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. 

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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