Polizeiticker Leipzig: Sicherstellung verschiedenster Betäubungsmittel

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

16. Dezember | Sicherstellung verschiedenster Betäubungsmittel

Am vergangenen Freitag konnten Beamte des Fachkommissariats Rauschgiftkriminalität verschiedenste Betäubungsmittel bei zwei mutmaßliche Drogenhändlern und in einem Bistro sicherstellen.

Aufgrund von Zeugenhinweisen begaben sich Beamte der Kriminalpolizei und des Fachdienstes Einsatzzüge am Freitagnachmittag in die Nürnberger Straße. Dort bestätigte sich der Verdacht, dass Personen vor einem Bistro Betäubungsmittel verkauften. Die Polizistinnen und Polizisten unterzogen zwei männliche Personen (23, 17 | beide guineisch) einer Kontrolle. Bei der Durchsuchung der Personen fanden sie insgesamt mehr als 200 Gramm Marihuana, einige wenige Gramm Kokain und ein Pfefferspray. Im Anschluss durchsuchte ein Rauschgiftspürhund das Bistro und fand einen Rucksack. In diesem befanden sich weitere mehr als 200 Gramm Marihuana, fast mehr als 5 Gramm Kokain, mehr als 50 Gramm Heroin sowie ungefähr ein Dutzend Tabletten Ecstasy. Der Stadtordnungsdienst wurde hinzugezogen und versiegelte das Bistro. Anschließend durchsuchten die Beamtinnen und Beamten die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen; im Ergebnis ohne weitere Funde und Sicherstellungen. Nach den erfolgten erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden der 23-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen und der 17-Jährige an Vertreter des Amtes für Jugend und Familie übergeben. Die Ermittlungen wegen des unerlaubeten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit einem Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz dauern an.

15. Dezember | Zwei Tatverdächtige nach Einbruch gestellt

 

Gestern wurden im Norden Leipzigs zwei Tatverdächtige bekannt gemacht, nachdem sie in eine Firma eingebrochen waren und mehrere Gegenstände gestohlen hatten.

Die zwei Männer (42 und 46 Jahre, beide polnisch) hatten die Eingangstür zu einer Firma, die sich in einem Mehrfamilienhaus befindet, aufgetreten. Sie durchsuchten die Räume und stahlen elektronische Geräte, mehrere Rucksäcke und andere Dinge. Noch im Tatortbereich konnten die beiden durch eingesetzte Polizeibeamte vom Polizeirevier Leipzig-Nord festgestellt werden. Sie hatten das Diebesgut noch bei sich, was dann wieder zurückgegeben werden konnte. Es hatte einen Wert von über 1.000 Euro. Der entstandene Sachschaden an der Tür wurde auf circa 50 Euro geschätzt. Die beiden Tatverdächtigen durften nach den polizeilichen Maßnahmen wieder gehen.

12. Dezember | Illegale Plantage bei Durchsuchung gefunden

© Polizei Sachsen

Bei einer Wohnungsdurchsuchung am 10. Dezember 2025, die durch die Bundespolizeiinspektion Leipzig durchgeführt wurde, stießen die Beamten auf eine illegale Cannabisplantage. 

Die Durchsuchungen in der Kohlgartenstraße im Leipziger Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld, die um 06:00 Uhr morgens begannen, standen im Zusammenhang mit einem Körperverletzungsdelikt vom Mai am Leipziger Hauptbahnhof und war vom Amtsgericht Leipzig auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig angeordnet worden. Die Ermittlungen richteten sich gegen einen 33-jährigen Mann (staatenlos), der einen 48-Jährigen in der Leipziger Westhalle angriffen haben soll. Dadurch erlitt der Mann schwere Verletzungen. Die Tathandlung wurde durch die im Hauptbahnhof befindlichen Kameras aufgezeichnet. Da der Beschuldigte bereits polizeilich bekannt war, konnte die Person aufgrund einer Gesichtserkennung identifiziert werden. 
Die Bundespolizei Leipzig setzte am Mittwoch insgesamt drei Durchsuchungsbeschlüsse mit dem Ziel des Auffindens von Beweismitteln gegen den in Leipzig wohnenden Beschuldigten durch. Bei einem der Durchsuchungsobjekte konnte ein zur Tatzeit getragenes Kleidungsstück beschlagnahmt werden. Zudem wurden palästinensische Reisepässe sichergestellt.

Neben beweisrelevanten Gegenständen staunten die Polizistinnen und Polizisten nicht schlecht, als sich hinter einer Zimmertür eine Indoorplantage mit mehr als 100 Cannabispflanzen befand. Die Bundesbeamten zogen aufgrund der Zuständigkeit die Kollegen der Landespolizei hinzu. Das Fachkommissariat Rauschgiftkriminalität übernahm die Maßnahmen vor Ort und mit dem in der Wohnung angetroffenen 51-Jährigen (italienisch). Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft durfte der Mann aufgrund von fehlenden Haftgründen gehen. Im Zusammenhang mit den aufgefundenen Pflanzen wird gegen den 51-Jährigen und auch gegen den 33-Jährigen wegen des Verdachts des unerlaubten Anbaus von Cannabispflanzen ermittelt. Letzterer konnte in keinem der Durchsuchungsobjekte angetroffen werden. Insgesamt waren mehr als 50 Kräfte an den Maßnahmen beteiligt, darunter auch Spezialkräfte. Sowohl die Pflanzen als auch die dazugehörige Technik für den Anbau wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

11. Dezember | Wiederholungstäter mit Alkohol am Steuer

In der vergangenen Nacht endete die Verkehrskontrolle eines 48-Jährigen mit mehreren Anzeigen wegen Verkehrsdelikten. Der Fahrer (48, griechisch) eines VW Phaeton befuhr die Eutritzscher Straße und wurde von Beamten des Reviers Leipzig-Zentrum einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellten die Polizisten beim durchgeführten Atemalkoholvortest einen Wert von 0,94 Promille fest. Bei der Überprüfung der Personalien fiel auf, dass der Mann bereits in der Vergangenheit wegen Trunkenheit im Verkehr auffällig war und dadurch derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Trotzdem zeigte der den Polizisten einen gefälschten Führerschein vor. Darauf angesprochen, zeigte der Tatverdächtige das Dokument einer bestandenen, praktischen Fahrerlaubnisprüfung vor, die sich ebenfalls als Totalfälschung entpuppte. Der Autoschlüssel wurde sichergestellt und der Mann muss sich nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und wegen des Verstoßes gegen die 0,5 Promille-Grenze verantworten.

10. Dezember | Ladendiebin in Bad Düben mit kuriosem Versteck

Im Landkreis Nordsachsen wurde eine Ladendiebin gestellt, die eine Vielzahl an Kaffeepäckchen unter ihrem Rock versteckt hatte. 

Am Nachmittag vergangenen Montags wurde die Polizei in Eilenburg nach Bad Düben gerufen. Eine Frau (18, rumänisch) wurde circa 17:30 Uhr als Ladendiebin in einem Geschäft gestellt. Es stellte sich heraus, dass sie mehr als 20 Päckchen Kaffee unter ihrem Rock versteckt hatte und versuchte, ohne diese Ware zu bezahlen, das Geschäft zu verlassen. Dabei wurde sie von Angestellten ertappt, die daraufhin die Polizei informierten. Nach den polizeilichen Maßnahmen vor Ort mit dieser Frau durfte sie wieder gehen. Das polnische Auto, in welches sie auf dem Parkplatz stieg, wurde wenig später im Bereich der Bitterfelder Straße kontrolliert. Darin saßen zudem der 28-jährige Fahrer und die 17-jährige Beifahrerin (beide rumänisch). In diesem Fahrzeug wurden weitere 70 Packungen Kaffee und andere Gegenstände aufgefunden, die als Diebesgut in Frage kommen. Eine Anzeige wegen des Verdachts des Bandendiebstahls wurde eröffnet. Die drei Tatverdächtigen wurden nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen, wie z.B. erkennungsdienstliche Behandlungen, wieder entlassen. 

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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