Polizeiticker Leipzig: Vermisstenfahndung nach 33-Jährigen

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

31. Oktober | Vermisstenfahndung nach 33-Jährigen

Vermisster 

Seit dem 29. Oktober wird der 33-jährige Chris H. aus Leipzig vermisst.

Der Vermisste wurde zuletzt an der Haltestelle "Südplatz" gesehen und ist seitdem unbekannten Aufenthalts. Die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befinden könnte.

Der Vermisste kann folgendermaßen beschrieben werden:

*circa 1,80 Meter großkräftige Statur

*kräftige Statur

*kurze, braun-grau melierte Haare

*kurzer Bart

*grün/braune Augenfarbe

Die Polizei sucht nach Zeuginnen und Zeugen, die mit dem Vermissten Kontakt hatten oder ihn eventuell gesehen haben und wissen, wo er sich aufhalten könnte. Diese werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 6 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden.

Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin: Die Veröffentlichung der Abbildungen des Vermissten kann in folgenden Medien erfolgen: Radio, Printmedien und im Internet, einschließlich sozialer Medien.

30. Oktober | Zeugenaufruf nach Unfall zwischen Straßenbahn und Caddy

Bereits im August berichtete die Polizeidirektion Leipzig in der Medieninformation Nr. 294|26 über einen Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Caddy.

Der Fahrer (45, deutsch) eines VW-Caddy fuhr auf der Permoser Straße in stadteinwärtiger Richtung und wollte die Kreuzung zur Paunsdorfer Allee überqueren. Daraufhin kam es zum Zusammenstoß mit einer Straßenbahn (Fahrerin: 25), die auf der Paunsdorfer Allee in Richtung Bundesstraße 87 fuhr. In der Folge des Unfalls verletzten sich der 45-Jährige und die 25-Jährige. Beide mussten zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden, wobei die Frau nach einer ambulanten Behandlung wieder gehen durfte und der VW-Fahrer stationär aufgenommen werden musste.

Der Verkehrsunfalldienst nahm die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung auf und sucht in diesem Zusammenhang nun Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem Verkehrsunfall geben können. Es werden insbesondere Personen gesucht, die Angaben zu der Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt machen können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel.: (0341) 255 – 2850 (tagsüber), sonst 255 – 2910, zu wenden.

29. Oktober | Wohnungsdurchsuchung nach Kabeldiebstahl

Beamte des Polizeireviers Leipzig-Südwest konnten am späten Mittwochabend zwei mutmaßliche Kabeldiebe stellen, woraufhin bei einer der beiden Personen eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet wurde. Auch in dieser wurden Kupferkabel gefunden. Gegen 22:40 Uhr wurde die Polizei von Zeugen darüber informiert, dass sich unberechtigte Personen in einer leerstehenden Lagerhalle aufhalten sollen. Die Polizei konnte am Tatort einen Mann (27, deutsch) und eine Frau (21, deutsch) beim Verlassen des Gebäudes stellen. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten bei der Frau Kupferkabel, welche nachweislich aus der Halle stammten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde durch das Amtsgericht Leipzig ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung der 21-Jährigen erwirkt und umgesetzt. In dieser fanden die Beamten weitere Kupferkabel, welche bisherigen Erkenntnissen nach anderen Einbrüchen zuzuordnen sind. Angaben zum Sachschaden können bislang nicht gemacht werden. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Fall des Diebstahls wurden aufgenommen.

28. Oktober | Mann verletzt zwei Polizeibeamte

Am Dienstagmittag wurden zwei Beamte der Polizeidirektion Leipzig während des Dienstes verletzt, als sie einen flüchtenden Tatverdächtigen stellten.

Die Beamten (19, weiblich | 29, männlich) wurden von Zeugen angesprochen, die vermeintlich einen Mann (31, deutsch) dabei beobachtet hatten, wie dieser Graffiti an eine Hauswand sprühte. Aufgrund dieser Ausgangslage und des Legalitätsprinzips nahmen die Beamten die Verfolgung des Mannes auf und forderten ihn auf, stehen zu bleiben. Der Mann flüchtete zunächst weiter vor den uniformierten Beamten und konnte schlussendlich gestellt werden, wobei er sich jedoch so heftig wehrte, dass beide Beamte verletzt in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Beide waren daraufhin nicht mehr dienstfähig.

Bei einer anschließenden Prüfung des Tatortes stellten hinzugezogene Beamte fest, dass das mutmaßlich frische Graffito bereits seit längerer Zeit an der Hausfassade angebracht war. Der Mann hatte über das Graffito einen Sticker geklebt, was durch die Zeugen zunächst nicht wahrgenommen wurde. Die Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen. 

27. Oktober | Über ein Dutzend gestohlene Fahrräder bei Verkehrskontrolle entdeckt

In der vergangenen Nacht führte eine allgemeine Verkehrskontrolle zum Fund gestohlener Fahrräder.

Polizeibeamte des Polizeireviers Leipzig-Zentrum kontrollierten in der vergangenen Nacht einen Transporterfahrer (55, rumänisch). Im Laderaum des Fahrzeugs waren mehrere in Spannbettlaken gewickelte Fahrradrahmen zu erkennen. Der Fahrer sowie der Beifahrer und ein weiterer Insasse (32 und 23, beide rumänisch) wurden aufgefordert, die Fahrräder aus dem Transporter zu räumen. Bei der Überprüfung der Rahmennummern stellte sich heraus, dass über ein Dutzend der Fahrräder zur Fahndung ausgeschrieben waren. Die Fahrräder wurden daraufhin sichergestellt. Zudem wurden alle drei Personen erkennungsdienstlich behandelt. Die Bereitschaftsstaatsanwältin ordnete außerdem die Beschlagnahme der Mobiltelefone an. Die Ermittlungen wegen Hehlerei wurden aufgenommen.

26. Oktober | Sachbeschädigungen an Kirchen in Leipzig

In der vergangenen Woche kam es im Stadtgebiet von Leipzig zu insgesamt fünf Fällen von Sachbeschädigung an Kirchen. Unbekannte Täter haben in einem Zeitraum von Mittwoch bis Sonntag mit bislang unbekannten Gegenständen mehrere Fensterscheiben, Türen und teilweise Fassaden von kirchlichen Einrichtungen beschädigt. Beschädigt wurde zunächst die Tür einer Kirche in der Torgauer Straße. Der Schaden entstand in der Zeit vom vergangenen Mittwoch bis zum frühen Sonntagmorgen. An einer Kirche in der Georg-Schwarz-Straße in Leipzig-Leutzsch wurde eine Fensterscheibe im Erdgeschoss beschädigt, wobei diese in der Zeit von Donnerstag bis Sonntag zerstört wurde. In der Zeit von Freitag bis Sonntag beschädigten Unbekannte dann mehrere Scheiben einer Kirche in der Karlsruher Straße im Grünau-Mitte. Zwei weitere Kirchen wurde in der Zeit von Samstag auf Sonntag beschädigt. Auch in diesen Fällen haben unbekannte Täter die Scheiben und die Fassaden der Objekte in der Hans-Peoche-Straße und in der Jacobstraße beschädigt. In allen Fällen ist der Sachschaden bislang nicht bezifferbar.

Die Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung wurde in allen fünf Fällen aufgenommen.  Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Sachverhalten oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

23. Oktober | Verkehrsunfall mit vier Verletzten - Zeugenaufruf

Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Bundesstraße 107 zu einem Verkehrsunfall, bei dem vier Personen verletzt wurden.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein unbekannter Fahrer oder eine unbekannte Fahrerin mit einem Transporter auf der B 107 von Pausitz in Richtung Schmölen und überholte trotz Gegenverkehr einen Traktor. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste der entgegenkommende Fahrer (63) eines Ford Focus abbremsen. In der Folge fuhr ein hinter ihm fahrender Seat Leon (Fahrer: 52) auf den Ford auf. Anschließend geriet der Ford auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem Renault Megane (Fahrerin: 22) zusammen. Dem unbekannten Transporterfahrer oder der unbekannten Transporterfahrerin gelang es nach bisherigen Erkenntnissen, noch vor dem Traktor wieder einzuscheren. Er entfernte sich vom Unfallort, ohne seine Personalien bekanntzumachen. Infolge des Unfalls wurden sowohl der 63-Jährige als auch der Fahrer des Seat schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die 22-Jährige und ihr Beifahrer wurden leicht verletzt und ambulant in einem Krankenhaus versorgt. Der Sachschaden konnte nicht abschließend beziffert werden. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen wegen des Verdachts einer Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeuginnen und Zeugen gesucht, die Hinweise zu dem unbekannten Fahrzeug oder zu dem Verkehrsunfall geben können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden.

22. Oktober | Verkehrsunfall zwischen Transporter und Linienbus

Heute Vormittag ereignete sich im Westen Leipzigs ein Verkehrsunfall zwischen einem mit Split beladenen Transporter und einem Linienbus, wobei fünf Menschen teils schwer verletzt wurden. Alle kamen in Krankenhäuser.

Der Fahrer (24, bulgarisch) fuhr um 09:35 Uhr mit einem Citroen Jumper auf der Kiewer Straße in südliche Richtung. An der Kreuzung zur Lützner Straße fuhr er nach bisherigen Erkenntnissen bei Lichtzeichen Rot in den Kreuzungsbereich ein. Dabei stieß er gegen einen Bus Iveco (Fahrer: 28), der bei Grün auf der Lützner Straße in Richtung Osten fuhr. Die Fahrzeuge kamen auf den Straßenbahnschienen zum Stehen. Beide Fahrzeugführer und eine Insassin aus dem Bus (62) wurden verletzt und ambulant behandelt. Zwei Insassen (21 und 25, beide männlich) im Transporter wurden schwer verletzt stationär aufgenommen.
Es entstand insgesamt Sachschaden von fast 100.000 Euro, davon circa 90.000 Euro allein an den beiden Fahrzeugen, die abgeschleppt werden mussten. Weiterhin wurden Verkehrseinrichtungen, wie z.B. ein Geländer und ein Ampelmast mit Signalen beschädigt. Dadurch fiel die Ampel aus. Split, der vom Transporter fiel, lag verteilt auf der Kreuzung. Die Straßenreinigung wurde mit der Beräumung beauftragt. Das Tiefbauamt übernimmt die Reparatur der Anlagen. Gegen den 24-jährigen Transporterfahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der Bereich um die Kreuzung musste bis in die Nachmittagsstunden gesperrt werden. 

21. Oktober | Brand einer Hotelsauna

In der Sauna eines Hotels in der Hedwigstraße in Leipzig kam es am gestrigen Abend im Zuge eines Aufgusses zum Ausbruch eines Feuers, durch das insgesamt neun Personen verletzt wurden.

Zwei Männer (27 und 26, deutsch) beabsichtigten in der Sauna eines Hotels einen Saunaaufguss durchzuführen. Aus bisher nicht abschließend geklärter Ursache kam es dabei zum Ausbruch eines Feuers mit erheblicher Rauchentwicklung, bei dem die Sauna beschädigt und die beiden Männer verletzt wurden. Sie wurden zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte den Brand vollständig löschen. Nach Beendigung der Löscharbeiten und Durchlüftung des Hotels konnte dieses wieder genutzt werden. Durch die Rauchentwicklung mussten mehrere Personen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation behandelt werden. Sechs Personen konnten nach ambulanter Versorgung wieder entlassen werden, ein 28-Jähriger wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht abschließend beziffert werden. Die Polizei prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers und ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

20. Oktober | Falsche Mail vom Finanzamt

Durch eine Phishing-Mail, die angeblich vom Finanzamt stammen sollte, verlor gestern ein Leipziger Ehepaar gestern mehrere tausend Euro. Der 75-jährige Senior erhielt eine mutmaßliche Mail des Finanzamtes mit der Aufforderung Unterlagen nachzureichen. Beim Klick auf den Link führte zu einer falschen Seite des ELSTER-Portals und in der Folge verschafften sich die unbekannten Täter nach Anrufen Zugriff auf deren Rechner inklusive Online-Banking. Dabei wurden drei Überweisungen getätigt. Der Schaden liegt im hohen vierstelligen Bereich. Das Polizeirevier Leipzig-Südwest hat die Ermittlungen wegen Betrug aufgenommen. 

19. Oktober | Sicherheitsvorfall am Flughafen Leipzig-Halle - Tatverdächtige stellen sich

In der Nacht von Samstag zu Sonntag kam es am Flughafen Leipzig-Halle zu einem sicherheitsrelevanten Vorfall, der zur Sperrung der Nordpiste und zur Einstellung des Flugbetriebs auf der Nordseite führte. Die Polizeidirektion Leipzig informierte darüber in ihren Medieninformationen Nr. 362|26 und 363|26 am gestrigen Vormittag, die Bundespolizeiinspektion Leipzig in der Folge am Nachmittag.

 Samstagabend wurde eine Beschädigung am Sicherheitszaun des Flughafengeländes festgestellt. Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Polizeidirektion Leipzig haben daraufhin mehrmals das Flughafengelände abgesucht. Dabei wurden weder unberechtigte Personen noch verdächtige Gegenstände gefunden. Am Tatort waren auch der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Leipzig und die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes im Einsatz. Die ersten Ermittlungsergebnisse ließen den Schluss zu, dass der Zaun durch ein Fahrzeug durchbrochen wurde und dieses in der Folge die Örtlichkeit wieder verließ.

 Gestern Abend meldeten sich zwei Rechtsanwälte mit ihren Mandanten bei der Staatsanwaltschaft Leipzig und beim Kriminaldauerdienst der Polizeidirektion Leipzig. Die beiden Männer (20 und 32; syrisch) machten sich als Fahrzeugführer und Fahrzeughalter eines Pkw Audi bekannt. Der 20-Jährige ließ über seinen Rechtsanwalt mitteilen, dass er im Bereich des Flughafens die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und dabei den Zaun des Flughafengeländes durchbrochen habe. Danach habe er sich von der Unfallstelle entfernt und das Auto sei in der Folge auf private Veranlassung abgeschleppt worden. Der 32-Jährige, der als Halter des Audi auftrat, machte keine näheren Angaben. Die weiteren Ermittlungen ergaben zudem, dass der 20-jährige Beschuldigte über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt.

 Durch einen Bereitschaftsstaatsanwalt wurde unter anderem die Durchsuchung des 20-jährigen Beschuldigten, seiner mitgeführten Sachen und seiner Wohnung angeordnet. Das Fahrzeug wurde auf dem Gelände des benannten Autohandels aufgefunden. Ein Bereitschaftsrichter hatte zuvor die Beschlagnahme des Fahrzeugs und dessen Durchsuchung angeordnet.

Die Staatsanwaltschaft Leipzig sowie die Verkehrspolizeiinspektion der Polizeidirektion Leipzig haben die Ermittlungen aufgenommen. Gegen den 20-Jährigen wird wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Gegen den 32-Jährigen wird wegen des Verstoßes gegen § 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG ermittelt, weil er das Führen seines Fahrzeugs durch den 20-Jährigen zugelassen haben könnte, obwohl dieser keine Fahrerlaubnis besaß.

 Die Ermittlungen zu den konkreten Abläufen am Unfallort, den konkreten Tatbeteiligungen und einer möglichen Motivlage werden fortgesetzt und sind noch nicht abgeschlossen. Es wird weiter in alle Richtung ermittelt.

 

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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