Polizeiticker Leipzig: Ladendiebe gestellt

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

5. Februar | Ladendiebe gestellt

Diebesgut Ungarn
Teile des Diebesgutes, welches die Beamten bei den Tatverdächtigen fanden.  

Beamten des Polizeireviers Leipzig-Zentrum konnten am Mittwochnachmittag zwei Männer (33, 34 | beide ungarisch) vorläufig festnehmen, nachdem Ladendetektive diese bei mehreren Diebstählen in der Leipziger Innenstadt beobachtet hatten.

Die Polizei war gegen 15:50 Uhr darüber informiert worden, dass zwei Personen nach mehreren Ladendiebstählen mutmaßliches Diebesgut in ein Fahrzeug in der Reichsstraße einladen würden. Die Beamten konnten die beiden Männer ebenso wie das mutmaßliche Diebesgut in Form von Hygieneartikeln, Kleidung, Süßigkeiten und Haushaltsgegenständen vor Ort feststellen. Gegen die beiden Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Tatvorwurfs des gewerbsmäßigen Diebstahls eingeleitet. Nachdem zunächst ein beschleunigtes Verfahren angestrebt wurde, bei dem die Strafe auf dem Fuße folgt, wurden die beiden Tatverdächtigen nach Rücksprache mit der Leipziger Staatsanwaltschaft nach den notwendigen strafprozessualen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

4. Februar | Zwei Tatverdächtige zu Graffiti ermittelt

LVB Graffiti Bus
Ein durch Graffiti beschädigter Linienbus der LVB. 

Seit dem Frühjahr 2025 kam es im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Leipzig zu zahlreichen Sachbeschädigungen durch Graffiti mit wiederkehrenden Tags. Beamte des Polizeireviers Leipzig-Nord konnten Tatverdächtige ermitteln und fanden bei Durchsuchungen unter anderem mögliche Beweise für die Taten.

Die Tatorte der Sachbeschädigungen in Form von Graffiti erstreckten sich neben der Stadt Leipzig auch über die angrenzenden Landkreise Nordsachsen und Leipzig. Betroffen waren vor allem Fahrzeuge verschiedener Verkehrsbetriebe und Autovermietungen. Unter anderem wurde ein Bus der Leipziger Verkehrsbetriebe am 6. April 2025 im Leipziger Stadtteil Neulindenau besprüht. Der Schriftzug erstreckte sich über eine komplette Seite des Busses (siehe Bild). Ein Hinweis im April 2025 führte zu ganzheitlichen Recherchen in sozialen Netzwerken, woraufhin zwei Tatverdächtige (37 und 40 | beide deutsch) durch weitere umfangreiche polizeiliche Maßnahmen identifiziert werden konnten.
Auf dieser Grundlage wurden im September und November 2025 Durchsuchungen bei den beiden Männern durchgeführt. Dabei stellten die Ermittler zahlreiche Speichermedien sowie szenetypische Gegenstände sicher.
Die bisherige Auswertung ergab Beweismittel zu elf angezeigten Sachbeschädigungen mit einem bekannten Schaden von rund 40.000 bis 50.000 Euro. Der tatsächliche Gesamtschaden wird jedoch deutlich höher eingeschätzt, da noch nicht alle Schadensmeldungen vorliegen. Zudem ergaben sich Hinweise auf weitere Straftaten, unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln, des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz sowie Bezüge zu Verfahren der Bundespolizei.

Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände und die Ermittlungen, die in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei geführt werden, dauern an

3. Februar | Sicherstellung von mutmaßlichem Diebesgut und Betäubungsmitteln

Ermittlerinnen und Ermittler des Polizeirevier Zentrums durchsuchten in Leipzig eine Wohnung aufgrund eines Fahrraddiebstahls und konnten mutmaßliches Diebesgut sowie Drogen sicherstellen.

Am Freitag durchsuchten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des Reviers Leipzig-Zentrum auf richterliche Anordnung eine Wohnung im Stadtteil Zentrum Südost in Leipzig. Gegen die zwei männlichen Nutzer der Wohnung (45, 41 | beide deutsch) wird wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt, da sie im November 2025 ein Fahrrad entwendet haben sollen. In der Wohnung wurde die Polizei dann fündig. Die Beamten konnten weiteres mutmaßliches Diebesgut, unter anderem Bankkarten, ein Schlüsselbund, mehrere Ausweise, eine Geldbörse, ein Fahrrad, mehrere Werkzeuge (hydraulische Spaltwerkzeuge, Bolzenschneider, Blechscheren, Zangen, Trennschleifer) und Mobiltelefone sicherstellen. Eine erste Prüfung ergab, dass verschiedene Gegenstände nach Diebstahlshandlungen zur Sachfahndung standen. Ebenso wurde in der Wohnung Betäubungsmittel aufgefunden. Die Ermittlungen des Kriminaldienstes des Polizeireviers Leipzig-Zentrum im Zusammenhang mit den Eigentumsdelikten gegen die beiden Beschuldigten dauern an. Aufgrund der sichergestellten Betäubungsmittel wurde gegen den 45-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

2. Februar | Versuchter Raub

Ein 18-Jähriger wurde in der Nacht von Freitag zu Samstag von zwei Unbekannten auf der Dresdner Straße überfallen und leicht verletzt.

Die beiden Täter griffen den auf dem Nachhauseweg befindlichen 18-Jährigen zunächst unvermittelt an und versuchten ihm sein Handy zu stehlen. In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei welcher der 18-Jährige leicht verletzt wurde. Entwendet wurde nichts. Die beiden Täter flüchteten in Richtung der Scherlstraße und konnten folgendermaßen beschrieben werden:

Person 1:

  • circa 1,75 Meter groß
  • schwarze Haare
  • Bekleidung: dunkle Jacke bis über die Hüfte, blaue Jeans, dunkle Stiefel

Person 2: 

  • circa 1,75 Meter groß
  • Bekleidung: schwarze Jacke, schwarze Hose

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

1. Februar | 15-Jähriger durch Knallkörper schwer verletzt

 

Ein Jugendlicher trug gestern Mittag in Schleußig schwere Verletzungen davon, als ihm ein Knallkörper in der Hand explodierte. 

Der 15-Jährige befand sich gegen 13:30 Uhr  in der Wohnung eines Bekannten in der Probsteistraße, als er mit der noch nicht genau bekannten Pyrotechnik hantierte. Letztlich setzte sie in seiner Hand um. Er wurde durch Rettungskräfte ins Krankenhaus gebracht und musste sofort operiert werden. Es entstand kein Sachschaden in dem Mehrfamilienhaus. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz aufgenommen. Die genauen Umstände müssen nun geklärt werden. "

30. Januar | Drogenfund bei Durchsuchung

Im Zusammenhang mit zwei Durchsuchungen konnten zwei Haftbefehle vollstreckt und Drogen sichergestellt werden.

Am Donnerstag wurden in der Wurzner Straße in Leipzig eine Lokalität und in Eilenburg eine Wohnung von der Polizei durchsucht. Vorangegangen waren zwei richterliche Durchsuchungsbeschlüsse. Während in Eilenburg keine verfahrensrelevanten Gegenstände festgestellt wurden, konnten die Beamten in Leipzig unter anderem 47 Gramm Heroin und eine große Stichwaffe sicherstellen. Ebenso konnten zwei Vollstreckungshaftbefehle realisiert werden. Diese lagen gegen einen Mann (45, bosnisch) vor, der sich zum Zeitpunkt der Durchsuchung in dem Lokal in der Wurzner Straße aufhielt. Der 45-Jährige konnte den Vollzug der Haftbefehle durch die Zahlung der geforderten Geldstrafen abwenden. Im Anschluss wurde das Lokal in der Wurzner Straße vom Gewerbeamt der Stadt Leipzig versiegelt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei im Zusammenhang mit dem Betäubungsmittelgesetz gegen einen 30-Jährigen und einen 23-Jährigen (beide syrisch) dauern an.

29. Januar: Auseinandersetzung mit schweren Verletzungen

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam es am Mittwochabend im Leipziger Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld, wobei eine Person (33, männlich) schwer verletzt wurde.
Der bislang unbekannte Täter hatte den 33-Jährigen mit einem unbekannten Gegenstand schwer verletzt, woraufhin sich der Geschädigte in einen Bus der Leipziger Verkehrsbetriebe flüchtete. Ein herbeigerufener Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er sofort medizinisch behandelt wurde. Die Kriminalpolizei wurde vor Ort durch die sächsische Bereitschaftspolizei und den Fachdienst Einsatzzüge unterstützt und hat die Ermittlungen zu den Geschehnissen aufgenommen.

28. Januar: Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen - Zeugen zu Fahrerflucht gesucht

Am Dienstagvormittag kam es auf der Autobahn 14 zwischen dem Schkeuditzer Kreuz und der Anschlusstelle Schkeuditz zu einem größeren Verkehrsunfall, bei dem sich eine Frau leicht verletzte und der vermeintliche Verursacher nicht anhielt.

Der unbekannte Fahrer eines weißen Transporters befuhr die rechte Fahrspur und wechselte ohne zu blinken auf den mittleren Fahrstreifen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, zog die dort fahrende Frau (25) eines BMW 320 D nach links. Dabei kollidierte sie seitlich mit einem auf der linken Spur fahrenden Audi A6 Avant (Fahrerin: 54), welcher wiederum gegen die Schutzplanke stieß und danach auf dem Seitenstreifen zum Stehen kam. Weiterhin kollidierte in der Folge der BMW mit dem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw Scania (Fahrer: 41). Aufgrund der Beschädigungen blieb der BMW auf dem linken Fahrstreifen liegen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen und Leitplanken wird auf 21.000 Euro geschätzt. Die BMW-Fahrerin wurde leicht verletzt, musste jedoch nur ambulant vor Ort behandelt werden. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die Bundesautobahn 14 in Richtung Dresden für circa eine halbe Stunde voll gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und der fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall aufgenommen.  

Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Fahrzeug oder zu dem Verkehrsunfall geben können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden. 

27. Januar | Auseinandersetzung in einer Straßenbahn

In der Nacht auf Dienstag wurde ein 30-Jähriger in einer Straßenbahn von zwei Männern angegriffen und dabei verletzt.

Gegen 23:20 Uhr wurde ein 30-jähriger Mann durch zwei andere Männer zunächst mit einem spitzen Gegenstand bedroht und beleidigt. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Auseinandersetzung, die sich nach draußen verlagerte. Der 30-Jährige erlitt Schnittverletzungen, die in einem Krankenhaus medizinisch behandelt werden mussten. Durch Beamte der Bereitschaftspolizei konnte einer der Tatverdächtigen (21, syrisch) vor Ort gestellt werden. Er durfte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder gehen. Die Kriminalpolizei sicherte vor Ort Spuren und hat die Ermittlungen wegen eines Körperverletzungsdeliktes aufgenommen.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem anderen, noch unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

26. Januar: Feuerlöscher gesprengt - Zeugen gesucht

Bislang unbekannte Täter haben in der vergangenen Nacht in der August-Bebel-Straße in Wurzen vermutlich einen umgebauten Feuerlöscher detonieren lassen, wodurch circa 2.000 Euro Sachschaden entstand.
Die unbekannten Täter ließen das Selbstlaborat in der August-Bebel-Straße umsetzen, wo es mehrere Fensterscheiben beschädigte. Durch die Explosion flogen Metallteile bis zu 20 Meter durch die Luft. Verletzt wurde niemand. Durch das Fachkommissariat wurden die Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.

Es werden Zeugen gesucht, die in dem Tatzeitraum im Umfeld des Tatortes verdächtige Personen und/ oder Fahrzeuge gesehen, oder sonstige relevante Feststellungen getätigt haben. Auch Wahrnehmungen im Internet oder in den sozialen Medien, insbesondere auch im Nachgang der Tat, können die Ermittlungen unterstützen.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

23. Januar | Verfolgungsfahrt - Fahrer gestellt

Der führerscheinlose Fahrer eines Audi A8 versuchte sich Donnerstagnacht einer Verkehrskontrolle zu entziehen.

Zeugen informierten die Polizei, dass ein Mann mit auffälliger Fahrweise in einem Audi A8 in Beucha herumfahren würde. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den Audi schließlich an der Autobahnauffahrt Naunhof an der A14 feststellen. Sie nahmen unter Nutzung der Sondersignale des Funkstreifenwagens die Verfolgung des Fahrzeuges auf, um den A8 einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Audi beschleunigte daraufhin stark und konnte sich schließlich in der Nähe der Abfahrt Leipzig-Nordost entziehen. Hinzugerufene Verstärkung konnte das Fahrzeug schließlich an einer Tankstelle auffinden, kurz darauf kam auch der Fahrer zum Fahrzeug und wurde gestellt. Die Überprüfung der Personalien des 41-Jährigen (deutsch) ergab, dass dieser nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Seinen auffällig schwankenden Gang begründete er damit, mehrere Medikamente genommen zu haben, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Der Fahrzeugschlüssel wurde indes sichergestellt. Das Polizeirevier Grimma hat die Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen.

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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