Polizeiticker Leipzig: Zeugen zu Raub gesucht
Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig
28. April | Zeugen zu Raub gesucht
In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es am Hauptbahnhof zu einer Raubstraftat, bei der zwei junge Männer leicht verletzt wurden.
Kurz vor Mitternacht hörten ein 27-Jähriger und ein 25-Jähriger mit ihrer Bluetooth-Box Musik, als eine Gruppe von Männern auf sie zukam. Ein Mann aus dieser Gruppe entwendete die Box. Beim Versuch, das Gerät zurückzubekommen, verlagerte sich das Geschehen in Richtung Zentralhaltestelle. Dort versuchten die beiden Männer, ihr Eigentum zurückzuerhalten. Dabei setzten die unbekannten Täter einen messerähnlichen Gegenstand und Reizstoff gegen die jungen Männer ein, die dadurch leicht verletzt wurden. Dabei wurde die Jacke eines der Männer durch Schnitte beschädigt. Die Täter konnten mit der entwendeten Box in unbekannte Richtung fliehen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen.
Im Bereich der Zentralhaltestelle versuchten Passanten, die Situation zu schlichten und den Geschädigten zu helfen. Besonders diese und weitere Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.
27. April | Tatverdächtige Autodiebin festgenommen
Der Tatverdacht, einen Oltimer in Wurzen entwendet zu haben, führte am Samstag in Machern zur vorläufigen Festnahme einer polizeibekannten 34-Jährigen.
Der 48-jährige Betreiber einer Autowerkstatt informierte am Samstagabend die Polizei, dass Unbekannte einen Oldtimer Chrysler Imperial (Erstzulassung: 1968) eines Kunden aus seiner Werkstatt in der Lüptitzer Straße entwendet hatten. Noch während der Anzeigenaufnahme, rief unabhängig davon ein Zeuge (35) an, dass er in Machern in der Gartenallee, den Oldtimer festgestellt hat, in dem sich eine Frau merkwürdig verhält. Die Beamten begaben sich sofort nach Machern und konnten in dem Fahrzeug eine schlafende, polizeibekannte 34-Jährige (spanisch) feststellen. Ein bei der Frau durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf Opiate und Amphetamine. Zudem war die Frau nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Da die 34-Jährige auch in der jüngeren Vergangenheit des Öfteren im Zusammenhang mit Eigentumsdelikten und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten war, nahmen die Beamten Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Leipzig. Diese ordnete die vorläufige Festnahme der Frau aufgrund von Wiederholungsgefahr an, sodass die 34-Jährige in den zentralen Polizeigewahrsam gebracht wurde. Im aktuellen Sachverhalt wird unter anderem wegen des Verdachts des Diebstahls, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Fahrens unter berauschenden Mitteln ermittelt. Der Oldtimer konnte ohne Beschädigungen noch vor Ort an den Besitzer übergeben werden.
Inzwischen erfolgte die Vorführung beim Amtsgericht und der von der Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl wurde antraggemäß erlassen. Die 34-Jährige befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt.
24. April | Mehrere Kilogramm Cannabis sichergestellt
Im Rahmen von Ermittlungen gegen vier Verantwortliche (23, 33, 47, männlich und deutsch | 47, weiblich, deutsch) einer ohne die nach dem Konsumcannabisgesetz erforderliche Erlaubnis der Landesdirektion Sachsen tätigen Cannabisanbauvereinigung in Leipzig wegen des Tatvorwurfs unerlaubten gewerbsmäßigem Handeltreibens mit Cannabis in nicht geringer Menge konnten durch die Polizei circa vier Kilogramm Marihuana sichergestellt werden.
Beamte des Rauschgiftkommissariats der Polizeidirektion Leipzig haben mit Unterstützung des Fachdienstes Einsatzzüge und der Diensthundestaffel am Dienstag, 21. April 2026 auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Leipzig insgesamt vier richterliche Durchsuchungsbeschlüsse in Leipzig vollzogen. Dabei konnten die Beamten nicht nur Betäubungsmittel, sondern auf der Grundlage der richterlichen Beschlüsse auch einen fünfstelligen Bargeldbetrag sicherstellen, der mutmaßlich aus dem vorherigen unerlaubten Verkauf von Cannabis stammt. Die Beschuldigten wurden nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen aus dem polizeilichen Handlungen entlassen. Die Ermittlungen gegen die vier Beschuldigten dauern an.
23. April | Fünf Straftaten und eine Ordnungswidrigkeit
Ein aufmerksamer Sicherheitsmitarbeiter der Jugendstrafvollzugsanstalt sorgte für die Entdeckung mehrerer Straftaten und einer Ordnungswidrigkeit im Zusammenhang mit zwei Autoinsassen.
Ein Mitarbeiter der Jugendstrafvollzugsanstalt teilte dem Revier Borna mit, dass er zwei Männer beobachtet hatte, die sich dem Zaun der Anstalt genähert, Fotos gemacht und anschließend in einem Renault wieder entfernt hatten. Das Auto konnte kurz darauf von Einsatzbeamten angetroffen und die beiden bereits polizeibekannten Insassen (33 und 35, deutsch) einer Kontrolle unterzogen werden. Dabei stelle sich heraus, dass der 33-Jährige ein eigentlich stillgelegtes Fahrzeug fuhr, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und die am Auto angebrachten Kennzeichen zuvor entwendet wurden. Zudem fand man im Rahmen einer freiwilligen Durchsuchung Betäubungsmittel im Renault. Neben den Ermittlungen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel, des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln, der Urkundenfälschung sowie auch wegen des Diebstahls der Kennzeichen, wurde gegen beide Insassen auch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der unbefugten Kontaktaufnahme mit Gefangenen eröffnet. Der Renault wurde indes wegen Wiederholungsgefahr beschlagnahmt.
21. April | Busfahrer überwältigen Tatverdächtigen
Am Montagnachmittag konnten drei Busfahrer einen Tatverdächtigen (22) überwältigen, der zuvor versucht hatte, einen der Busfahrer (43) in der Lützner Straße mit einem Beil zu berauben. Bei der Auseinandersetzung verletzten sich ein Busfahrer (40) und der Tatverdächtige.
Gegen 16:15 Uhr fragte ein 22-Jähriger (deutsch) zunächst einen Busfahrer (43) an der Haltestelle Schönauer Ring nach einer Zigarette. Als der 43-Jährige dies verneinte, bedrohte der junge Mann ihn mit einem Beil. Mithilfe von zwei weiteren Busfahrern (43, 40) konnte der Tatverdächtige zu Boden gebracht werden. Wobei sich ein 40-jähriger Busfahrer und der 22-Jährige verletzten. Auch das Beil konnte durch einen 36-jährigen Passanten in Verwahrung genommen werden. Hinzu gerufene Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Aufgrund seiner Verletzungen musste er in ein Krankenhaus gebracht werden und wurde anschließend bewacht. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde die vorläufige Festnahme des 22-Jährigen nicht bestätigt, sodass er im Krankenhaus aus den strafprozessualen Maßnahmen entlassen wurde. Der 40-jährige Busfahrer wurde ambulant medizinisch betreut. Teil der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen eines versuchten schweren Raubdeliktes ist auch, ob sich der Tatverdächtige in einer psychischen Ausnahmesituation befand.
20. April | Tatverdächtige Graffitisprüher gestellt
Nach Zeugenhinweisen, dass zwei Männer Graffiti an die Hausfassade eines Bürogebäudes anbringen, konnten Beamte des Reviers Leipzig-Zentrum diese unweit des Tatortes stellen.
Die beiden Tatverdächtigen (beide 23 und deutsch) hatten am Sonntagmorgen mehrere Graffiti an einem Gebäude im Peterssteinweg und einer davor befindlichen Säule angebracht und sich danach zum Augustusplatz begeben, wo sie von Beamten gestellt werden konnten. Die beiden Männer wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend aus den Maßnahmen entlassen. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ermittelt. Der Sachschaden ist bislang nicht bezifferbar.