Polizeiticker Leipzig: Schreckschusswaffe führt zu Einsatz
Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig
15. Mai | Schreckschusswaffe führt zu Einsatz
Aufgrund von Schüssen aus einer Schreckschusswaffe, kam es am Donnerstagabend zu einem Einsatz der Polizei auf der Leipziger Gerberstraße. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung.
Gegen 19:15 Uhr meldeten Zeugen mehrere Schussgeräusche beim Notruf, woraufhin auch eine besonders geschulte Einsatzgruppe für lebensbedrohliche Einsatzlagen in die Gerberstraße entsandt wurde. Die Beamten konnten eine Wohnung ausfindig machen, aus welcher die Schüsse abgegeben wurden. Der Mieter der Wohnung (26, ukrainisch) konnte im unmittelbaren Nahbereich des Einsatzortes angetroffen werden und stimmte der Durchsuchung seiner Wohnung freiwillig zu. In dieser konnten die Beamten eine Schreckschusswaffe, sowie dazugehörige Munition finden und sicherstellen. Gegen den Mieter sowie gegen einen im Tatzusammenhang stehenden 26-Jährigen (deutsch) wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet. Im Rahmen des Einsatzes wurden die Gerberstraße und ein Teil der Kurt-Schuhmacher-Straße für circa drei Stunden gesperrt und die über den Steig E des Hauptbahnhof fahrenden Straßenbahnen umgeleitet.
14. Mai | Fahrzeugbrand
In den frühen Morgenstunden geriet ein Mercedes S 560 in Eutritzsch Brand.
Das Fahrzeug, dass in der Haferkornstraße parkte, fing auf bisher unbekannte Art und Weise Feuer, welches aufgrund der Hitzeentwicklung auch einen davor abgestellten Opel Movano beschädigte. Zudem traten aufgrund der Beschädigung Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus, die gebunden und beseitigt werden mussten. Die Einsatzkräfte der Feuerwache Nord konnten den Brand vollständig löschen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Das Fachkommissariat der Polizei prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers und hat den Mercedes für die weiteren Ermittlungen zur Brandursache sichergestellt.
13. Mai | Einbruch in Imbisslokal
Ein Trio aus drei Männern brach am frühen Dienstagmorgen in einen Imbiss im Leipziger Stadtteil Wahren ein und löste dabei einen stillen Alarm aus.
Die verständigte Polizei traf vor Ort einen 30-Jährigen (deutsch) an, der für einen 33-Jährigen und einen 35-Jährigen (beide deutsch), die noch im Verkaufsraum waren, Ausschau hielt. Wie erste Ermittlungen ergaben, gelangten die Tatverdächtigen durch das Aufhebeln eines Fensters in den Imbiss und durchsuchten diesen. Dabei entwendeten sie verschiedene elektronische Geräte, Kleingeld sowie Getränke und Lebensmittel im Gesamtwert von rund 1.200 Euro. Durch den Einbruch entstand ein Sachschaden von rund 1.500 Euro. Bei der Durchsuchung der Männer konnten zudem bei dem 30-Jährigen eine Geldkarte und ein Ausweis festgestellt werden, die jeweils nicht auf ihn ausgestellt waren. Die Polizei ermittelt nun wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie Unterschlagung. Die Männer wurden in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht, eine Vorführung beim Haftrichter ist für den heutigen Tag geplant.
12. Mai | Tatverdächtige zu Raubstraftat gestellt
Gestern Abend konnte ein Tatverdächtiger eines Raubes durch einen Bundespolizisten an der Zentralhaltestelle gestellt werden.
Gegen 19 Uhr bestiegen am Torgauer Platz ein 24-Jähriger (irakisch) und sein derzeit unbekannter Mittäter die Straßenbahn der Linie 3 in Richtung Innenstadt. Sie gingen zu einem 19-Jährigen und forderten von ihm Bargeld und Betäubungsmittel. Als der 19-Jährige das verneinte, zeigte der 24-Jährige eine - wie sich später herausstellte - Anscheinswaffe. Der Heranwachsende wurde daraufhin bewusstlos und von den beiden Tatverdächtigen an der Zentralhaltestelle aus der Bahn gezogen. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte leisteten Passanten vor Ort Erste Hilfe. Ein Bundespolizist konnte den 24-jährigen Tatverdächtigen in Tatortnähe stellen; der Mittäter flüchtete in unbekannte Richtung. Es kam zu keinem Vermögensschaden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der junge Mann wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen einer Raubstraftat dauern an.
11. Mai | Einbruch in Fahrradladen
Bei einem Einbruch in ein Fahrradgeschäft am Leipziger Ring wurden mindestens 18 hochwertige Fahrräder gestohlen. Ein Augenzeuge sah in der vergangenen Nacht, wie unbekannte Täter durch das Aufhebeln der Zugangstür in das Geschäft gelangten. Aus dem Geschäftsraum entwendeten sie mindestens 18 hochwertige Fahrräder, die sie in einen weißen Fiat Ducato luden. Anschließend flüchteten sie in Richtung Rosental. Die an dem Transporter angebrachten Kennzeichen waren zuvor von einem Dacia gestohlen worden. Der Wert der Fahrräder wird auf circa 80.000 Euro geschätzt, der Sachschaden beträgt 500 Euro. Die Polizei sicherte vor Ort Spuren und hat die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls und Urkundenfälschung aufgenommen.
8. Mai | Unbekannter bei Einbruch überrascht - Zeugenaufruf
Am Donnerstagnachmittag, gegen halb vier, drang ein Unbekannter gewaltsam in eine Wohnung in der Leipziger Straße in Taucha ein. Dabei wurde er von der Mieterin der Wohnung überrascht und flüchtete.
In der Wohnung durchsuchte der Unbekannte die Räume und entnahm eine dreistellige Summe an Bargeld. Als er die Wohnung weiter durchsuchen wollte, wurde er von der 44-jährigen Mieterin überrascht, die gerade nach Hause zurückkehrte. Der unbekannte Täter flüchtete daraufhin in unbekannte Richtung. Ein Sachschaden ist noch nicht bezifferbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu einem Wohnungseinbruchsdiebstahl aufgenommen.
Zur Personenbeschreibung ist bisher Folgendes bekannt:
- männlich
- circa 1,70 bis 1,75 Meter groß
- zwischen 55 bis 60 Jahre alt
- faltiges Gesicht
- schlanke Statur
- dicke Nase
- gebeugter Gang
- Kleidung: komplett schwarz gekleidet mit Basecap und schwarze Schuhe
Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.
7. Mai | Zeugenaufruf nach Raubdelikt
Mittwochmittag kam es im Leipziger Stadtteil Paunsdorf zu einem Raubdelikt, bei dem einem 70-Jährigen Bargeld gestohlen wurde.
Gegen 12:15 Uhr klingelten zwei Unbekannte an der Wohnungstür des Mannes in der Klettenstraße. Nachdem er die Tür öffnete, stieß ihn einer der Täter gegen die Tür und forderte unter Vorhalt eines pistolenähnlichen Gegenstands die Herausgabe seiner Wertgegenstände. In der weiteren Folge durchsuchte der andere Tatverdächtige die Wohnung und nahm Bargeld im Wert von über 2.000 Euro an sich. Anschließend flüchteten die Unbekannten aus der Wohnung. Der 70-Jährige wurde leicht verletzt.
Zur Personenbeschreibung der Unbekannten ist bisher Folgendes bekannt:
Person 1:
- circa 1,70 Meter groß
- kräftige Statur
- braune Augen
- Bekleidung: dunkle Mütze | dunkler Schlauchschal bis über die Nase gezogen | dunkle Jacke | helle lange Hose
Person 2:
- circa 1,70 Meter groß
- kräftige Statur
- braune Augen
- Bekleidung: dunkle Mütze | dunkler Schlauchschal | dunkle Jacke | lange dunkle Hose
Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Unbekannten geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.
6. Mai | Erfolgreiche mehrtägige Durchsuchungsmaßnahme in Bad Düben
Ein vor fünf Jahren entwendetes Fahrrad hat die Polizei am vergangenen Mittwoch, den 29. April, auf die Spur eines Tatverdächtigen gebracht, bei dem nach einer zweitägigen Durchsuchung, neben Waffen und Betäubungsmitteln, auch diverses weiteres Diebesgut sichergestellt wurde. Dieses wurde teilweise schon an die rechtmäßigen Eigentümer ausgehändigt.
Zunächst hatte sich ein Hinweisgeber bei der Polizei in Torgau gemeldet und mitgeteilt, auf einer Verkaufsplattform sein vor fünf Jahren entwendetes Fahrrad entdeckt zu haben. Aufgrund vorliegender Erkenntnisse wurde in Absprache mit der Zweigstelle Torgau der Staatsanwaltschaft Leipzig und dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Torgau eine Durchsuchung bei dem 39-jährigen Tatverdächtigen (deutsch) angeordnet. Aufgrund der Größe der zu durchsuchenden Objekte, wurden neben den Einsatzkräften der Kriminalpolizeiaußenstelle Torgau auch Beamte der Kriminaltechnik, der Diensthundestaffel, der sächsischen Bereitschaftspolizei und der Zentralen Asservatenstelle eingesetzt.
Neben dem entwendeten Fahrrad konnten die Beamten diverse Gegenstände feststellen, welche teilweise aus Diebstählen stammten. Unter anderem konnten die Beamten Werkzeuge, zerlegte Fahrräder, sechs Krafträder und mehrere E-Bike Motoren sichern. Weiterhin fanden die Beamten eine nicht unerhebliche Menge an Betäubungsmitteln (Cannabis und Methamphetamin), sowie Bargeld und Utensilien, um mit diesen zu handeln.
Der mittlerweile auf freien Fuß gesetzte Tatverdächtige war zwischenzeitlich vorläufig festgenommen worden. Da keine Haftgründe für die Fortsetzung der Haft vorlagen, hatte die Staatsanwaltschaft Leipzig die Entlassung aus dem polizeilichen Gewahrsam angeordnet. Zuvor waren die notwendigen strafprozessualen Maßnahmen mit dem Tatverdächtigen getroffen worden. Die Ermittlungen, unter anderem wegen Hehlerei und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wurden aufgenommen.
5. Mai | Unfall mit zwei Verletzten
In Delitzsch kam es heute Morgen im Bereich der August-Bebel-Straße / Leipziger Straße / Richard-Wagner-Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer (20, deutsch) eines VW Golf sowie sein Beifahrer (26) verletzt wurden.
Der 20-Jährige fuhr nach bisherigen Erkenntnissen auf der Leipziger Straße in nördliche Richtung. In der weiteren Folge kam er von der Fahrbahn ab und fuhr geradeaus über einen Bordstein gegen ein Verkehrszeichen und nachfolgend gegen einen Baum. Infolge des Unfalls wurde der 20-Jährige schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Beifahrer wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch Kameraden der Feuerwehr geborgen werden. Auch er wurde schwer verletzt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Straße ist für die Dauer der Unfallaufnahme noch voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall aufgenommen.
4. Mai | Fußgänger auf der Autobahn verursacht Unfälle
Auf der Bundesautobahn 14 kam es am Sonntagmittag zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger schwer verletzt wurde.
Der 40-Jährige (ukrainisch) kletterte zunächst über die Leitplanke der Autobahn und überquerte die Fahrbahn in Fahrtrichtung Halle. Aufgrund dessen musste der Fahrer (76) eines VW Sharan eine Gefahrenbremsung einleiten, woraufhin eine hinter ihm fahrende 37-jährige Kia Fahrerin nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und auf den VW auffuhr. Der Fahrer, sowie seine 63-jährige Beifahrerin und die Fahrerin des Kia, wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Der Fußgänger kletterte anschließend über die Mittelleitplanke und setzte seinen Weg über die andere Fahrbahn fort. Eine 63-jährige BMW-Fahrerin leitete dort ebenfalls eine Gefahrenbremsung ein, konnte jedoch eine Kollision mit dem Fußgänger nicht mehr verhindern. Dieser wurde bei dem Unfall verletzt, flüchtete aber zunächst vom Ort. Die hinzugerufene Verkehrspolizei konnte den Tatverdächtigen anschließend am Bahnhof Flughafen Leipzig/Halle ausfindig machen.
Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von fast 1,6 Promille bei dem Mann. Dieser wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht, wo er medizinisch versorgt und ihm Blut abgenommen wurde. Es entstand ein Sachschaden von circa 25.000 Euro. Gegen den Fußgänger wird nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.
1. Mai | Zeugenaufruf nach Diebstahl auf Südfriedhof
Auf dem Südfriedhof haben unbekannte Täter eine Graburne aus Metall von einem Familiengrab entwendet. Die Urne wurde gewaltsam von der Grabstätte entfernt. Durch den Diebstahl entstand ein Schaden von circa 250 Euro. Der historische und künstlerische Wert ist nicht bezifferbar. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls wurden aufgenommen.
Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 0 zu melden.