Polizeiticker Leipzig: 17-Jähriger hält Autos an

Leipzig, Nordsachsen und Leipziger Land – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig

18. März | 17-Jähriger hält Autos an

Gestern Abend hielt ein 17-Jähriger mehrere Autos an und soll mit einem auch ein Stück gefahren sein. Dabei stand er unter Alkoholeinwirkung.

Zeugen konnten beobachten, wie eine Person mit gelber Warnweste zwischen Nordring und Georgenstraße mehrere Pkw mit Handzeichen zum Anhalten brachte und mit den jeweiligen Fahrzeugführern sprach. Die Fahrzeuge waren in Richtung Eilenburg Ost unterwegs. Nachdem die meisten der Angehaltenen dann weiterfuhren, stieg die Person mit der Warnweste in einen angehaltenen Pkw VW und fuhr mit diesem in die Georgenstraße.
Da die Situation den Zeugen merkwürdig vorkam und die Person sehr jung erschien, informierten sie die Polizei. Beamte vom Polizeirevier Eilenburg trafen den Beschriebenen an und stellten fest, dass es sich um einen 17-Jährigen handelte. Ein Atemalkoholtest auf dem Polizeirevier ergab zudem einen Wert von 0,98 Promille. 
Gegen den Jugendlichen, der eine Fahrerlaubnis zum begleiteten Fahren ab 17 besitzt, wird nun wegen Fahrens unter Alkoholeinwirkung, Verstoßes gegen die Fahrerlaubnisverordnung und weiterer Delikte ermittelt.

17. März | Polizistin auf Autobahn verletzt

Bei der Aufnahme eines Verkehrsunfalls konnte am Montagabend eine Polizeibeamtin nur durch einen Sprung zur Seite einen weiteren Unfall verhindern, verletzte sich aber am Fuß.

Der 29-jährige Fahrer (deutsch) eines VW Taigo fuhr die Bundesautobahn 14 in Fahrtrichtung Dresden. Er passierte zwischen Gröbers und dem Schkeuditzer Kreuz eine Verkehrsverengung, welche zu diesem Zeitpunkt von einer Polizeibeamtin (23) eingerichtet wurde, die einen Unfall aufnahm. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der VW ins Schlingern, sodass die Beamtin mit einem Sprung zur Seite ausweichen musste, um eine Kollision zu vermeiden. Dabei verletzte sie sich leicht am Fuß und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizeibeamtin wurde anschließend entlassen, war aber nicht mehr dienstfähig. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen einer fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit Verkehrsunfall aufgenommen.

16. März | Zeugen zu Raubdelikt gesucht

Bereits am Freitag wurde ein 24-Jähriger auf einem Feldweg im Markranstädter Norden durch maskierte Täter ausgeraubt und verletzt, nachdem ihn ein Bekannter mutmaßlich in einen Hinterhalt gelockt hatte.

Der 24-Jährige hatte sich mit einem Bekannten (26, deutsch) verabredet und fuhr aus diesem Grund in dessen schwarzem BMW 3 mit. Unter dem Vorwand eines technischen Problems am Fahrzeug hielt dieser auf einem Feldweg, angrenzend an die Straße "An den Windmühlen" in Markranstädt, an. Dort erschienen unvermittelt vier maskierte unbekannte Täter, welche den 24-Jährigen mit Gegenständen schlugen und bedrohten. Sie forderten ihn zur Herausgabe seiner mitgeführten Wertgegenstände und Bargelds auf. Als sie feststellten, dass seine Sachen im BMW lagen, stiegen sie ein und fuhren mit dem 26-Jährigen davon. Der Zurückgelassene hielt einen Lkw-Fahrer an, sodass er die Polizei informieren konnte. Er wurde aufgrund seiner Verletzungen in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Die Ermittlungen der Polizei erhärteten eine Tatbeteiligung des 26-Jährigen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde er vorläufig festgenommen. Am Samstag erließ ein Richter antragsgemäß einen Untersuchungshaftbefehl. Der 26-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen des Fachkommissariats wegen des schweren Raubes dauern an.

In diesem Zusammenhang werden Zeuginnen und Zeugen gesucht. Personen,  die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. 

13. März | Zeugenaufruf: Falsche Polizeibeamte mit DDR-Ausweis

Unbekannte Tatverdächtige versuchten sich vermeintlich mittels alter DDR-Dienstausweise als Polizeibeamte auszugeben und Bargeld von einem 86-Jährigen zu erbeuten. Zuvor hatte bereits ein weiterer Unbekannter mit einer Betrugsmasche Schmuck entwendet.

Am Dienstagvormittag suchten zwei Männer einen 86-Jährigen in seiner Wohnung in der Kohrener Straße im Leipziger Stadtteil Connewitz auf und gaben vor, Polizeibeamte des Polizeireviers Leipzig-Südost zu sein. Zur Legitimierung zeigten Sie dem älteren Herrn grüne Polizeiausweise in der Größe eines Sparbuchs, welche sich im späteren Gespräch mit echten Beamten vermutlich als Dienstausweise aus der DDR herausstellten.

Die beiden Unbekannten gaben dem 86-Jährigen gegenüber vor, dass Sie Einbrecher nebst deren Diebesgut festgenommen hätten und sich darunter Schmuckstücke befänden, welcher dem Mann zwei Wochen zuvor, am 27. Februar, gestohlen wurden. An diesem Freitag im Februar hatte sich ein weiterer Unbekannter durch Vorspiegelung einer Bekanntschaft Zutritt zur Wohnung verschafft und ein minderwertiges Kleidungsstück gegen Bargeld eingetauscht. Dabei wurden auch zwei Ringe aus der Wohnung entwendet. Die falschen Polizeibeamten gaben nun vor, bei den vermeintlichen Tatverdächtigen sei neben seinen Ringen auch Bargeld aufgefunden wurden und zur Zuordnung müsse man jetzt die Seriennummern auf seinem Zuhause aufbewahrten Bargeld vergleichen. Nachdem der 86-Jährige angegeben hatte, kein Geld dazuhaben, verließen die Unbekannten seine Wohnung wieder und der ältere Herr verständigte, skeptisch geworden, die Polizei.

Die beiden falschen Polizeibeamten wurden durch den Geschädigten wie folgt beschrieben:

Person 1:

* ca. 50 Jahre alt
* ca. 170 cm groß
* Drei-Tage-Bart
* sprach Deutsch ohne Akzent
* Bekleidung: dunkle Oberbekleidung mit der Aufschrift „Polizei“

Person 2:

* ca. 185 cm groß
* ca. 50 Jahre alt
* sprach Deutsch ohne Akzent
* Bekleidung: dunkle Oberbekleidung mit der Aufschrift „Polizei“

Der Mann, der am 27. Februar die Jacke verkauft hatte, wurde durch den Geschädigten wie folgt beschrieben:

* ca. 40 Jahre alt
* sehr korpulente Statur
* dunkler, nach hinten gegelter Kurzhaarschnitt
* Tätowierung am rechten Oberarm
* Bekleidung: Dunkle lange Stoffhose, dunkles T-Shirt, dunkle Lederjacke

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 0 zu melden.

Zudem weist die Polizei noch einmal darauf hin, dass es seit Anfang des Jahres einen neuen, bundeseinheitlichen Dienstausweis im Chipkartenformat gibt, den jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamte vorweisen kann. Er ist mit besonderen Merkmalen ausgestattet, die auf einer Sonderseite der Polizei Sachsen zusammengestellt sind: www.polizei.sachsen.de/de/dienstausweis-polizei-sachsen-37181.html

12. März | Brand eines Mehrfamilienhauses

Gestern Nachmittag mussten Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte zu einem Mehrfamilienhausbrand in der Elsterstraße ausrücken, bei dem sechs Personen verletzt wurden.

Aus bisher unbekannter Ursache brach im Bereich des Balkons der Erdgeschosswohnung ein Feuer aus. Der Brand griff in der Folge auch auf die vier darüberliegenden Balkone über. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten bis in die Abendstunden bis das Feuer schließlich erfolgreich bekämpft wurde. Weiterhin evakuierte die Feuerwehr das Wohnhaus und es folgten Straßensperrungen. Sechs Personen (18/männlich, 48/weiblich, 12/männlich, 16/männlich, 46/männlich, 47/weiblich) wurden leicht verletzt und vor Ort ambulant behandelt. Die Anwohner des Hauses kamen zwischenzeitlich in einer nahegelegenen Einrichtung der Caritas unter und wurden vom Kriseninterventionsteam betreut. Alle fünf Wohnungen sind vorerst nicht mehr bewohnbar. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit nicht bezifferbar. Die Polizei ermittelt nun zur Brandursache und wird Brandursachenermittler zum Einsatz bringen.

11. März | Softairwaffe löst Polizeieinsatz aus

Am Dienstagnachmittag sorgten zwei junge Männer im Leipziger Norden für einen Polizeieinsatz, nachdem Zeugen sie mit einer Kurzwaffe in der Öffentlichkeit gesehen hatten.

Da die Ausgangslage auf eine Gefahrensituation schließen ließ, kam die Einheit für lebensbedrohliche Einsatzlagen (LebEL) zum Einsatz. Die beiden jungen Männer (19 und 17), konnten auf einem nahegelegenen Fitnessplatz ausfindig gemacht werden. Bei der Personenkontrolle stellten die Beamten fest, dass es sich bei der gesehenen Kurzwaffe, um eine Softairwaffe handelte. Wegen des Führens einer Anscheinswaffe in der Öffentlichkeit wurde daher ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Aktuelle Medieninfos der Polizeidirektion Leipzig

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